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Bilaterale Schweiz-EU WBK-S spricht sich für Erasmus+ aus

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat sich im Rahmen ihrer Beratungen des Pakets Schweiz-EU für eine Assoziierung der Schweiz an das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ und deren Finanzierung für das Jahr 2027 ausgesprochen. Die Kommission hiess den entsprechenden Bundesbeschluss in der Gesamtabstimmung mit 5 zu 5 Stimmen mit Stichentscheid ihres Präsidenten gut und sprach sich dafür aus, den Beschluss gleichzeitig mit dem Paket Schweiz-EU zu behandeln. 

Bilaterale Schweiz-EU WBK-S unterstützt die Abkommen zu den EU-Programmen und EUSPA

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) unterstützt die Abkommen zur Assoziierung der Schweiz an den EU-Programmen (EUPA) sowie zur Beteiligung an der Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU (Bilaterale III). In einem Mitbericht zuhanden der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates (APK-S) unterstreicht sie den Mehrwert des EUPA für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation, insbesondere durch die Teilnahme am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe». Die WBK-S ist zudem der Ansicht, dass die Teilnahme der Schweiz an der EUSPA aus sicherheits- und aussenpolitischer Perspektive gewinnbringend ist.

Innosuisse Innosuisse und armasuisse lancieren Projektausschreibung

Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse und das Bundesamt für Rüstung armasuisse lancieren am 1. Juli 2026 eine Projektausschreibung im Bereich der Dual-Use-Technologien. Die Ausschreibung zum Thema «Resilient and Secure Technologies for Defence and Mobility» umfasst die drei technologischen Schwerpunkte «Resiliente und krisentaugliche Navigations- und Zeitsynchronisationssysteme», «Photonik für Sicherheit und Kommunikation» sowie «Lösungen zur Erkennung und Abwehr von Drohnen». Das Budget der gemeinsamen Initiative beträgt 20 Millionen Franken. 

Standpunkt

Ja zum Entlastungspaket und zum stabilen BFI-Standort

Dominik Blunschy
Nationalrat, Mitglied Politikteam FUTURE

Das Entlastungspaket (EP27), das wir in der Märzsession verabschieden werden, ist angesichts des Drucks auf den Bundeshaushalt dringend notwendig. Alle Bereiche müssen einen Beitrag zur Stabilisierung leisten. Hingegen ist es wichtig, bei der Umsetzung der Sparmassnahmen Augenmass walten zu lassen und Bereiche, die für die Zukunft unseres Landes bedeutend sind, nicht überproportional abzustrafen.

In den Jahren 2012-2024 sind die Investitionen des Bundes in den Bereich der Bildung, Forschung und Innovation (BFI) im Durchschnitt um 1,9% pro Jahr gewachsen, während die Bundesausgaben jährlich um 2,6% anstiegen. Gleichzeitig haben unsere qualitativ hochstehenden Ausbildungsstätten sowie die Forschungs- und Innovationsakteure massgeblich zu unserem Wirtschaftswachstum beigetragen, das nun aufgrund internationaler Unsicherheiten ins Stocken gerät.

Vor diesem Hintergrund wäre es gerade jetzt verfehlt, den BFI-Bereich, der 9,4% des Bundeshaushalts ausmacht, mit einem Anteil am EP27 von mehr als 15% überproportional zu belasten. Der Ständerat hat dies erkannt und in der Wintersession im EP27 gezielte Korrekturen vorgenommen, damit die BFI-Akteure in der Schweiz weiterhin konkurrenzfähig bleiben und ihre Aufgaben zugunsten von Wirtschaft und Gesellschaft erfüllen können. Diese von der WBK-N und der FK-N ebenfalls empfohlenen Korrekturen sind nun auch im Nationalrat zu unterstützen. Damit sichern wir sowohl das Entlastungspaket als auch unseren BFI-Standort.