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Forschung und Entwicklung Anstieg der F+E-Aufwendungen

Im 2015 gab die Schweiz 22,1 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung (F+E) aus. Der Vergleich mit dem Jahr 2012 zeigt, dass die F+E-Aufwendungen anstiegen (+10,5 Prozent), besonders im Bereich der Grundlagenforschung (+44 Prozent). Ungefähr 70 Prozent der F+E-Aktivitäten wurden von Unternehmen in der Schweiz finanziert, 27 Prozent von den Hochschulen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte diese Resultate in einem aktuellen Bericht.

SNF 2016 rund 3'200 Forschungsvorhaben gefördert

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützte im Jahr 2016 rund 3’200 Forschungsvorhaben mit einem Betrag von insgesamt 937 Millionen Franken. Davon gingen 200 Millionen Franken an exzellente Nachwuchsforschende in der Schweiz. Der SNF unterstützte insgesamt 14'000 Forschenden an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen sowie im ETH-Bereich. Mehr als 2’000 internationale Kooperationen sind in diesem Rahmen vorgesehen.

Gentechnikgesetz WBK-S unterstützt Freisetzungsversuche

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) befasste sich mit der letzten verbliebenen Differenz bei der Änderung des Gentechnikgesetzes. Mit 6 zu 4 Stimmen beantragt sie ihrem Rat, das Verbot von wissenschaftlichen Freisetzungsversuchen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO), welche gentechnisch eingebrachte Resistenzgene enthalten, aufzuheben. Der Nationalrat hält seinerseits am Verbot fest. Der Ständerat wird sich während der Sommersession im Juni mit dieser Frage befassen.