Neueste News

Eawag Martin Ackermann wird Direktor

Der Bundesrat wählte Martin Ackermann zum neuen Direktor des Wasserforschungsinstituts des ETH-Bereichs (Eawag). Ackermann ist derzeit Gruppenleiter an der Eawag und Professor für die Ökologie Mikrobieller Systeme an der ETH Zürich. Er übernimmt das Amt am 1. Januar 2023 von Janet Hering, die das Pensionsalter erreicht.

Voranschlag 2023 Eckwerte festgelegt

Der Bundesrat legte die Eckwerte zum Voranschlag 2023 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan 2024-2026 fest. Im Jahr 2023 kann die Schuldenbremse noch eingehalten werden. Ab 2024 sind die Unsicherheiten gross. Mit einer Assoziierung an das EU-Programm «Horizon Europe» wird frühestens per Mitte 2023 gerechnet. Deshalb wird für 2023 lediglich die Hälfte des mutmasslichen Pflichtbeitrags an die EU budgetiert. Für Übergangsmassnahmen sind 325 Millionen Franken vorgesehen.

Horizon Europe Offener Brief der Westschweizer Hochschulkantone

Die sieben Trägerkantone der Fachhochschulen der Westschweiz bitten den Bundesrat in einem offenen Brief, eine Lösung zu finden, damit die Schweiz am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» teilnehmen kann. Die zuständigen kantonalen Politikerinnen und Politiker streichen darin die Wichtigkeit des Programms hervor sowie die bereits spürbaren negativen Konsequenzen der Nicht-Assoziierung und betonen, dass die Zeit drängt.

F&E Bundesaufwendungen im 2021 zurückgegangen

Rund 2,2 Milliarden Franken wendete der Bund im Jahr 2021 für die Umsetzung und Unterstützung von Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) auf. Dies entspricht einer Abnahme von 16% verglichen mit dem Jahr 2019. Dieser Rückgang ist hauptsächlich mit der Nicht-Assoziierung der Schweiz am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» zu erklären, weswegen der Pflichtbeitrag an die EU nicht ausbezahlt wurde.

Horizon Europe Offener Brief von «Stick to Science»

Die schweizerischen und britischen Initiantinnen und Initianten der Kampagne «Stick to Science» adressierten einen Offenen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Darin fordern sie – im Namen der über 5600 Unterzeichnenden – die EU-Kommission zum Handeln auf, damit die Schweiz und das Vereinigte Königreich am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» assoziiert werden können.

Start-ups Technologietransfer verbessern

Ein im Auftrag des Bundesrates erstellter Prüfbericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zeigt Verbesserungspotenzial im Bereich Wissens- und Technologietransfer für Start-ups auf. Mögliche Massnahmen könnten die Regelung des Geistigen Eigentums an Hochschulen, die Unterstützung dieser in Sachen Patentierungen sowie von unternehmerischen Initiativen an Hochschulen betreffen.

Biomedizinische Forschung Masterplan für 2022-2026

Der Bundesrat erneuerte den Masterplan zur Stärkung der biomedizinischen Forschung und Technologie für die Jahre 2022-2026. Dieser umfasst sechzehn Massnahmen rund um die drei Schwerpunkte Forschungsstandort Schweiz, Markteinführung innovativer Arzneimittel und Digitalisierung der Forschungs- und Gesundheitssektoren. 

Start-ups Richtungsentscheid für Innovationsfonds

Der Bundesrat traf einen Richtungsentscheid zugunsten eines branchenneutralen Schweizer Innovationsfonds. Damit soll der Standort Schweiz für Start-ups weiter gestärkt werden, indem diese insbesondere während der Wachstumsphase und in den Bereichen Dekarbonisierung und Digitalisierung unterstützt werden. Konkrete Eckwerte sollen bis anfangs 2023 erarbeitet werden. 

Wissenschaftliche Politikberatung Corona-Krisenmanagement ausgewertet

Der Bundesrat nahm dreizehn Empfehlungen des Berichts der Bundeskanzlei zur Auswertung des Krisenmanagements in der zweiten Phase der Covid-19-Pandemie an. Der Schwerpunkt liegt auf der künftigen Organisation des Krisenmanagements in der Bundesverwaltung, der Koordination im föderalen System und der Institutionalisierung der wissenschaftlichen Politikberatung. Für letzteres sollen dem Bundesrat mehrere Varianten vorgelegt werden.

Horizon Europe Umfrage belegt negative Folgen

Eine Umfrage des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) belegt die negativen Konsequenzen der Nicht-Assoziierung der Schweiz am EU-Programm Horizon Europe. Im Februar 2022 wurden Forschende, Unternehmen und Institutionen in der Schweiz nach ihrer Einschätzung befragt. Die knapp 900 Teilnehmenden bekundeten mehrheitlich eine Verschlechterung ihrer Situation im Vergleich zum Zeitraum des Vorgängerprogramms, an welches die Schweiz assoziiert war.

Horizon Europe Unterstützung aus der WBK-S

Die ständerätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-S) unterstützt den Bundesrat in seinen Bestrebungen, die Verhandlungen mit der EU in Sachen Horizon Europe zu deblockieren. Den Vorschlag des Nationalrats, die Assoziierung mittels zusätzlichem Kohäsionsbeitrag zu erwirken, lehnt die Kommission jedoch ab. Sie wird sich gegenüber der vorberatenden Aussenpolitischen Kommission (APK-S) entsprechend äussern.

Internationale Zusammenarbeit WBK-S will Beitritt zu sechs ERIC

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) unterstützt einstimmig den Beitritt der Schweiz zu sechs europäischen Forschungsinfrastrukturnetzwerken, genannt «European Research Infrastructure Consortium» (ERIC). Zudem will sie das Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und Innovation (FIFG) dahingehend ändern, dass in Zukunft der Bundesrat über den Beitritt zu solchen ERIC entscheiden kann.

Datenwissenschaften Ein Bericht genügt der WBK-S nicht

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) prüfte eine Motion ihrer Schwesterkommission für einen Bericht über die verantwortungsvolle Erhebung und Nutzung von Gesundheitsdaten und deren Mehrwert für die Forschung. Um in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen, erachtet die WBK-S griffigere Massnahmen als notwendig. Sie empfiehlt die Motion deshalb oppositionslos zur Ablehnung.

Horizon Europe Städte sind besorgt

Der Schweizerische Städteverband zeigt sich besorgt über die Nicht-Assoziierung der Schweiz am EU-Rahmenprogramm Horizon Europe und deren Konsequenzen. Er warnt vor einem Attraktivitätsverlust des Schweizer Forschungs-, Innovations- und Wirtschaftsstandorts und fordert vom Bundesrat, der EU ein Angebot zu machen, um rasch eine vollständige Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe zu ermöglichen.

Europapolitik Sondierungen mit der EU intensivieren

Der Bundesrat entschied nach seiner europapolitischen Klausur, dass er die Sondierungen mit der EU intensivieren will. Zudem nahm er Kenntnis vom Schlussbericht über den Abbau von Regelungsunterschieden zwischen dem schweizerischen Recht und dem Recht der EU.

Europapolitik Appell der Wirtschaft

Die beiden Schweizer Dachverbände Schweizerischer Arbeitgeberverband (SAV) und economiesuisse richten zusammen mit dem europäischen Wirtschaftsdachverband BusinessEurope einen Appell an den Bundesrat und die EU-Kommission. Darin fordern sie die rasche Festlegung des weiteren Vorgehens zur Regelung der institutionellen Fragen in der Europapolitik.

Horizon Europe Assoziierung mittels Kohäsionsbeitrag

Mit 92 zu 92 Stimmen bei 6 Enthaltungen und Stichentscheid der Präsidentin nahm der Nationalrat die Motion seiner Aussenpolitischen Kommission (APK-N) an, die eine umgehende Assoziierung der Schweiz am EU-Programm Horizon Europe fordert. Im Gegenzug soll der Bundesrat der EU einmalig einen zusätzlichen Kohäsionsbeitrag anbieten. In einem nächsten Schritt wird der Ständerat das Anliegen prüfen. 

BSLB Beratungsangebot national stärken

Der Nationalrat stimmte einer Motion seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) mit 129 zu 48 Stimmen zu und will somit den Bund beauftragen, die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) auf nationaler Ebene zu stärken. Das Geschäft geht an den Ständerat.

Akademischer Nachwuchs Nationalrat will Situationsanalyse

Die grosse Kammer hiess ein Postulat ihrer Kommission für Wissenschaft, Bildung, und Kultur (WBK-N) mit 105 zu 73 Stimmen bei 3 Enthaltungen gut und beauftragt den Bundesrat, in einem Bericht die Situation des akademischen Nachwuchses im sogenannten Mittelbau der Schweizer Hochschulen zu analysieren. Insbesondere Fragen bezüglich Prekarität, Gleichstellung und stabiler Stellen für Forschende nach dem Doktorat, sollen in diesem Bericht beleuchtet werden.

Horizon Europe Klares Ja zur Förderung von F&I

Der Nationalrat nahm die Motion seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) für ein Programm zur Förderung von Forschung und Innovation mit 164 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung klar an. Angesichts der gegenwärtigen Schweizer Nicht-Assoziierung an Horizon Europe, soll ein Programm die Exzellenz und Attraktivität der Schweiz in diesen Bereichen bewahren. Als Nächstes wird sich der Ständerat mit der Motion befassen.

QS-Ranking 2023 Schweizer Unis fallen zurück

Im QS World University Ranking 2023 fallen fast alle Schweizer Hochschulen um einige Plätze zurück. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) verliert einen Rang (9), bleibt aber die beste Hochschule Kontinentaleuropas. Die ETH Lausanne (EPFL) büsst zwei Plätze ein (16), die Universitäten Zürich (83), Genf (125), Bern (120) und Basel (136) rangieren noch unter den Top 200, die Universität Lausanne (203) verpasst diese Marke knapp.

Europapolitik EVP will gute Beziehungen CH–EU

Die Europäische Volkspartei (EVP) verabschiedete eine Resolution, in der sie für eine gute und stabile Beziehung zwischen der Schweiz und der EU plädiert. Darin betont sie ausserdem das grosse Interesse beider Parteien an einer Assoziierung der Schweiz an den EU-Programmen Horizon Europe und Erasmus+.

Pflegepersonal Umsetzung der Ausbildungsoffensive

Der Bundesrat überwies dem Parlament die Botschaft zur Umsetzung einer Ausbildungsoffensive im Pflegebereich. Damit trägt er einem ersten Teil der sogenannten Pflegeinitiative Rechnung, der das Stimmvolk im November 2021 zustimmte. Er schlägt vor, die Ausbildung von Pflegefachpersonen während acht Jahren mit bis zu einer Milliarde Franken durch Bund und Kantone zu fördern. Das Parlament soll das Geschäft möglichst bald beraten.

ETH-Bereich Förderung der Chancengleichheit

Der ETH-Bereich ist auf gutem Weg bei der Umsetzung seiner Gender-Strategie 2021-2024, mit der das Geschlechterverhältnis verbessert und die Chancengleichheit von Frau und Mann gefördert werden soll. Im Jahr 2021 investierte er rund 16 Millionen Franken in die Laufbahnentwicklung für Frauen auf allen Karrierestufen. 

Gymnasiale Maturität Vernehmlassung eröffnet

Der Bundesrat eröffnete die Vernehmlassung zur Totalrevision der Maturitätsanerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Kantonen über die Ankerkennung von Maturitätszeugnissen. Damit soll die gymnasiale Maturität an aktuelle Herausforderungen angepasst und der prüfungsfreie Zugang zu den Hochschulen langfristig sichergestellt werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 30. September 2022. 

Weltraumforschung Kompetenzzentrum am PSI

Die Schweiz und die Europäische Weltraumorganisation ESA unterzeichneten ein Kooperationsabkommen zur Gründung eines gemeinsamen Kompetenzzentrums am Paul Scherrer Institut (PSI). An diesem European Space Deep-Tech Innovation Centre (ESDI) sollen ab dem Jahr 2023 Projekte durchgeführt werden können, sofern die ESA im November 2022 die finanziellen Mittel spricht.

Europapolitik APK-S will konsultiert werden

Die Aussenpolitische Kommission des Ständerats (APK-S) tauschte sich mit dem Bundesrat und der zuständigen Staatssekretärin über die aktuelle Lage der exploratorischen Gespräche mit der Europäischen Kommission aus. Sie fordert einstimmig, dass sie der Bundesrat nach den Sondierungsgesprächen formell konsultieren soll. Zudem beriet sie mit dem EU-Botschafter die Voraussetzungen für die Aufnahme von Gesprächen für die Schweizer Assoziierung an Horizon Europe.

Ärztinnen und Ärzte Keine Stärkung der Ausbildung

Der Nationalrat lehnte eine Motion zur Stärkung der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten ab. Die Motion wollte den Bundesrat unter anderem beauftragen, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Universitäten die Zugangsbedingungen zu überarbeiten und mehr Studienplätze an den medizinischen Fakultäten zu schaffen. Das Anliegen ist somit erledigt.

Innosuisse Wirkung für Wirtschaft belegt

Seit Anfang 2021 untersucht die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse die Wirkung der unterstützten Innovationsprojekte auf die Unternehmen mit einem systematischen Monitoring. Die Ergebnisse belegen die positive Wirkung für die Schweizer Wirtschaft. Jede dritte geförderte Innovation stellt eine Neuheit auf dem Weltmarkt dar.

Datenwissenschaften Forschung soll Gesundheitsdaten nutzen

Der Bundesrat will die Rahmenbedingungen für die Forschung hinsichtlich der Nutzung von Gesundheitsdaten verbessern. Er beauftragt das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) damit, die strukturellen, rechtlichen und anwendungsorientierten Anforderungen eines entsprechenden Systems zu untersuchen. Die Ergebnisse dieser Abklärungen sollen bis Ende 2023 vorliegen.

Horizon Europe Übergangsmassnahmen für 2022

Der Bundesrat verabschiedete für das Jahr 2022 erneut Übergangsmassnahmen, aufgrund der Nicht-Assoziierung der Schweiz beim EU-Rahmenprogramm Horizon Europe (2021-2027). Wie im Jahr 2021 beauftragt er den Schweizerischen Nationalfonds und Innosuisse, Förderangebote zu schaffen, im Rahmen derer Schweizer Forschende und KMU direkt durch den Bund finanziert werden können. Zudem beschloss der Bundesrat Übergangsmassnahmen für die strategischen Bereiche Hochleistungsrechnen, Quantenforschung und Raumfahrt.

Akademischer Nachwuchs WBK-N will Fragen klären

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung, und Kultur des Nationalrats (WBK-N) beschloss mit 15 zu 10 Stimmen ein Postulat, das den Bundesrat beauftragt, in einem Bericht die Situation des akademischen Nachwuchses im sogenannten Mittelbau der Schweizer Hochschulen zu beleuchten. Der Bericht soll unter anderem Fragen bezüglich Prekarität, Gleichstellung und stabile Stellen für Forschende nach dem Doktorat klären.

BFI-Botschaft 2025-2028 Beratungsangebot soll gestärkt werden

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) reichte mit 18 zu 7 Stimmen eine Motion zur Stärkung der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) ein. Die BSLB soll im Rahmen der BFI-Botschaft 2025-2028 als Teil des Bildungsraums Schweiz positioniert werden. 

Internationale Zusammenarbeit Partnerschaft mit UK

Die Schweiz und das Vereinigte Königreich (UK) unterzeichneten eine Erklärung, gemäss derer sie die Beziehungen unter anderem im Bereich Forschung und Innovation vertiefen und ausbauen wollen. In den nächsten Monaten soll ein Memorandum of Understanding ausgearbeitet und unterzeichnet werden, in dem die Zusammenarbeit konkretisiert wird.  

Innovationsförderung Innosuisse erreicht Ziele

Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse erreichte im Jahr 2021 ihre strategischen Ziele. Die Anzahl eingereichter Gesuche für die Förderinstrumente von Innosuisse nahm gegenüber dem Vorjahr um 13% zu. Die Bewilligungsquote blieb wie im Jahr zuvor bei rund 50%. 

Internationale Zusammenarbeit Forschungszusammenarbeit mit Japan

Die Schweiz und Japan unterzeichneten ein Abkommen zur Stärkung der Forschungszusammenarbeit. Gleichzeitig wurde ein neuer Standort für Swissnex in Osaka beschlossen, das globale Schweizer Netzwerk für Bildung, Forschung und Innovation.

Internationale Zusammenarbeit Fonds in Côte d’Ivoire

Die Schweiz und Côte d’Ivoire unterzeichneten ein Memorandum of Understanding zur Stärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation. Damit wird die Übertragung des Kapitals des Programms zur Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung PASRES an einen 2018 gegründeten ivorischen Fonds für die Forschungsfinanzierung offiziell bestätigt.

Internationale Zusammenarbeit Bundesrat will sechs Forschungsinfrastrukturen beitreten

Der Bundesrat überwies dem Parlament die Botschaft zum Beitritt der Schweiz zu sechs europäischen Forschungsinfrastrukturnetzwerken. Bis anhin ist die Schweiz im Rahmen des «European Research Infrastructure Consortium» (ERIC) an acht solcher Forschungsinfrastrukturen als Beobachterin beteiligt. Eine Mitgliedschaft ermöglicht es Forschenden in der Schweiz, das volle Potenzial der internationalen Zusammenarbeit auszuschöpfen.

Künstliche Intelligenz Schweiz soll aktiv mitgestalten

Der Bundesrat nahm den Bericht «Künstliche Intelligenz und internationales Regelwerk» zur Kenntnis. Dieser beinhaltet verschiedene Massnahmen, die eine aktive Mitgestaltung der Schweiz des internationalen Regelwerks zur Künstlichen Intelligenz ermöglichen und somit zu einer massvollen Regulierung beitragen sollen.

Europäisches Patentamt Schweiz ist bei Patentanmeldungen führend

Im Jahr 2021 wurden beim Europäischen Patentamt (EPO) 8’442 Patente aus der Schweiz angemeldet – das sind 3,9% mehr als im Vorjahr. Mit 969 Patenten pro Million Einwohnerinnen und Einwohner führt die Schweiz die Rangliste der Patentanmeldungen im Verhältnis zur Bevölkerung mit grossem Abstand an.