{ Zurück } News (Archiv)

20.08.2014 | Bundesrat

Eawag-Direktorin wiedergewählt

Der Bundesrat hat Professorin Janet Hering als Direktorin der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag) wiedergewählt. Die Umweltchemikerin tritt ihre dritte Amtszeit am 1. Januar 2015 an.

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15.08.2014 | Shanghai-Ranking 2014

Erstmals 5 Schweizer Unis in den Top 100

Die Schweizer Universitäten haben sich im Hochschulranking der Shanghai Jiao Tong University (Shanghai-Ranking) 2014 erneut verbessert. Erstmals sind mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (19.), den Universitäten Zürich (56.), Genf (66.), Basel (90.) und der ETH Lausanne (96.) fünf Schweizer Hochschulen unter den besten 100 klassiert.

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30.07.2014 | EDA

Schweizerin wird beigeordnete Generaldirektorin der UNESCO

Per 1. Oktober 2014 wird Dr. Flavia Schlegel beigeordnete Generaldirektorin der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Sie wird in dieser Funktion den Sektor Naturwissenschaften leiten.

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18.07.2014 | Global Innovation Index

Schweiz erneut an der Spitze

Die Schweiz führt auch im Jahr 2014 den Global Innovation Index (GII) an. Sie steht im vierten Jahr in Folge an der Spitze des 143 Länder umfassenden Rankings, vor Grossbritannien und Schweden. Der GII wird jährlich von der Cornell University, der Wirtschaftshochschule INSEAD und der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) erstellt.

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11.07.2014 | ETH-Rat

Sarah Springman neue Rektorin der ETH Zürich

Der ETH-Rat hat Sarah Springman zur Rektorin der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gewählt. Die Professorin für Geotechnik folgt per 1. Januar 2015 auf Lino Guzzella, der das Präsidium der Hochschule übernimmt.

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08.07.2014 | BFS

Wachsende Investitionen in Forschung und Entwicklung

Insgesamt 18,5 Milliarden Franken hat die Schweiz gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) im Jahr 2012 für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das entspricht 3,1 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Die Investitionen nahmen im Vergleich zu 2008 um 14 Prozent zu. Mit 12,8 Milliarden Franken stammt ein Grossteil der Ressourcen aus der Privatwirtschaft. Mit 32 Prozent wuchsen die Aufwendungen der Hochschulen (5,2 Milliarden) jedoch besonders stark.

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30.06.2014 | SNF

Ersatz für ERC Advanced Grants

Nachdem der Bundesrat die Finanzierung zugesichert hat, will der Schweizerische Nationalfonds (SNF) Mitte August 2014 eine weitere Ausschreibung für Übergangsmassnahmen eröffnen. Da die Schweiz sich nach wie vor nicht am europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 beteiligen kann, haben erfahrene, exzellente Forschende die Möglichkeit, sich für einen Ersatz der Advanced Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) zu bewerben.

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26.06.2014 | VDK

Innovationspark mit zwei Netzwerkstandorten

Die Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) hat einstimmig das Umsetzungskonzept des nationalen Innovationsparks mit zwei Netzwerkstandorten im Kanton Aargau sowie in der Nordwestschweiz (Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura) verabschiedet. Diese sollen die Hubstandorte um die beiden ETH ergänzen. Das zuständige Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) kann bis Ende 2015 in einem Nachverfahren weitere Netzwerkstandorte ernennen.

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25.06.2014 | Bundesrat

Horizon 2020: Übergangsmassnahmen für Forschende

Der Bundesrat will die Forschenden in der Schweiz nach der Nichtassoziierung am europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 direkt unterstützen. Er finanziert die Beteiligung an Kooperationsprojekten sowie Einzelprojekte, die im Jahr 2014 nicht im Rahmen des Europäischen Forschungsrats (ERC) eingereicht werden konnten. Für letztere beantragt die Regierung dem Parlament einen Budgetübertrag zugunsten der vom Schweizerischen Nationalfonds erarbeiteten Übergangsmassnahmen.

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24.06.2014 | WBK-S

Kompromiss für Regelung der Präimplantationsdiagnostik

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) schlägt beim Fortpflanzungsmedizingesetz einen Kompromiss zwischen den beiden Räten vor: Demnach sollen maximal zwölf Embryonen ausserhalb des Körpers der Frau entwickelt werden dürfen. Der Nationalrat sprach sich zuvor gegen eine numerische Begrenzung aus. Die Mehrheit der Kommission unterstützt ausserdem die Zulassung des sogenannten «Aneuplodie Screenings».

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24.06.2014 | WBK-S

Weiterhin gegen materielle Harmonisierung der Stipendien

Mit 7 zu 4 Stimmen haben sich die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) erneut gegen eine materielle Harmonisierung der kantonalen Stipendien ausgesprochen. In der Sommersession hatte der Nationalrat knapp dafür gestimmt, das Bundesgesetz über die Ausbildungsbeiträge an die im interkantonalen Stipendienkonkordat festgehaltene Mindesthöhe für Maximalbeträge zu koppeln.

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20.06.2014 | Bundesrat

Schweiz präsidiert EUREKA

Für ein Jahr übernimmt die Schweiz den Vorsitz der europäischen Forschungsinitiative EUREKA. Der Verein ist im Bereich der Innovationsförderung tätig und fördert die Entwicklung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen.

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20.06.2014 | Bundesrat

Investitionen in Infrastruktur des ETH-Bereichs

Der Bundesrat beantragt dem Parlament einen Kredit im Umfang von 233,4 Millionen Franken für Bauvorhaben im Bereich der Eidgenössischen Technischen Hochschulen im Jahr 2015. Das Bauprogramm umfasst verschiedene Sanierungen und Neubauten.

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20.06.2014 | Bundesrat

Konzept zur Regelung der Zuwanderung

Der Bundesrat hat sein Konzept zur Umsetzung des Verfassungsartikels über die Zuwanderung vorgelegt. Demnach will er die Initiative gegen Masseneinwanderung konsequent umsetzen. Alle Aufenthalte ab vier Monaten sollen kontingentiert werden. Der Bundesrat wird Höchstzahlen und Kontingente festlegen. Inländische Arbeitskräfte sollen stärker gefördert werden, um die Nachfrage des Arbeitsmarktes zu decken.

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16.06.2014 | Parlament

EU-Programme: Klares Votum für Lösungen

National- und Ständerat haben die Motionen für Klarheit bezüglich der europäischen Bildungs- (Erasmus+) und Forschungsprogrammen (Horizon 2020) angenommen. Mit dem Begehren der Kommissionen für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) wird der Bundesrat aufgefordert, möglichst bald eine volle Assoziierung der Schweiz an die beiden Programme der Europäischen Union zu erwirken und in der Zwischenzeit Übergangslösungen auszuarbeiten.

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16.06.2014 | Ständerat

Motion für differenzierte ETH-Gebühren abgelehnt

Der Ständerat hat die Motion der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) für gerechte Studiengebühren an den Eidgenössischen Technischen Hochschulen abgelehnt. Der Vorstoss soll den ETH ermöglichen, differenzierte Gebühren für Studierende zu erheben, deren Eltern nicht in der Schweiz steuerpflichtig sind. Der Bundesrat will jedoch im Rahmen der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017 bis 2020 eine Lösung vorlegen.

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12.06.2014 | Nationalrat

Weiterbildungsgesetz unter Dach und Fach

Im Entwurf des Weiterbildungsgesetzes sind die letzten beiden Differenzen zwischen den beiden eidgenössischen Räten aus dem Weg geräumt: Der Nationalrat hat dem Ständerat zugestimmt, dass im Arbeitgeber die Weiterbildung ihrer Angestellten begünstigen sollen. Die grosse Kammer ist ausserdem damit einverstanden, dass öffentliche und private Anbieter ihre Weiterbildungen mindestens zu kostendeckenden Preisen anbieten müssen.

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12.06.2014 | Nationalrat

Festhalten an materieller Harmonisierung

Bei der letzten verbleibenden Differenz im indirekten Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative hält der Nationalrat mit 97 zu 91 Stimmen an seiner Version für eine materielle Harmonisierung fest: Im Unterschied zum Ständerat will er als Bedingung für Bundesbeiträge an die kantonalen Stipendien auch die im interkantonalen Stipendienkonkordat festgehaltene Mindesthöhe für die Höchstansätze von Stipendien festlegen. Die Behandlungsfrist der Stipendieninitiative wurde um ein Jahr bis am 20. Juli 2015 verlängert.

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06.06.2014 | VDK

Innovationspark: Zwei Netzwerksstandorte in der Pole-Position

Der Vorstand der Konferenz kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) empfiehlt seiner Plenarversammlung die Projekte des Kantons Aargau und der Nordwestschweizer Kantone als Netzwerkstandorte des Nationalen Innovationsparks. Die weiteren sechs Projekte sollen weiter konkretisiert und vom Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) bewertet werden. Das Parlament soll 2015 eine entsprechende Botschaft des Bundesrats verabschieden.

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05.06.2014 | Ständerat

Keine materielle Harmonisierung der Stipendien

Nach dem Nationalrat lehnen auch die Kantonsvertreter die Stipendieninitiative zugunsten des indirekten Gegenvorschlags des Bundesrats ab. Im Gegensatz zum Nationalrat sprechen sich die Ständeräte mit 23 zu 16 Stimmen bei 1 Enthaltung gegen eine materielle Harmonisierung aus. Mit 21 zu 20 Stimmen will die kleine Kammer daran festhalten, Bundessubventionen für kantonale Stipendien nach Massgabe der Wohnbevölkerung zu verteilen. Die Motion für höhere Bundesbeiträge scheiterte. Der Gesetzesentwurf geht zurück an den Nationalrat.

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03.06.2014 | Nationalrat

Für Öffnung der Präimplantationsdiagnostik

Die grosse Kammer will im Gegensatz zu Bundesrat und Ständerat Präimplantationsdiagnostik in allen Fällen künstlicher Befruchtung zulassen, nicht nur bei hohem Risiko für Erbkrankheiten. Ausserdem sprach sich der Nationalrat mit 117 zu 70 Stimmen bei 3 Enthaltungen gegen eine numerische Beschränkung der ausserhalb des Körpers gezeugten Ebryonen aus. Hingegen lehnt das Plenum mit 108 zu 79 Stimmen bei 4 Enthaltungen die Zulassung sogenannter «Retterbabys» ab.

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28.05.2014 | Bundesrat

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung verbessern

Der Bundesrat will die Karrierestrukturen an den Hochschulen besser planbar machen. In einem Bericht gibt er entsprechende Empfehlungen ab und schlägt Massnahmen vor. Im Hinblick auf die BFI-Botschaft für die Jahre 2017-2020 will er Sondermassnahmen prüfen und konkretisieren. Dazu gehören unter anderem Assistenzprofessuren mit Tenure Track.

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21.05.2014 | WBK-S

Stipendien: Gegen höhere Bundesbeiträge

Mit 9 zu 4 Stimmen empfiehlt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) die Stipendieninitiative zur Ablehnung. In der Beratung des indirekten Gegenvorschlags folgte sie dem Nationalrat und sprach sich gegen einen neuen Verteilmodus für die Bundesbeiträge an die kantonalen Stipendien aus. Eine Motion für höhere Bundesbeiträge lehnte die WBK-S im Gegensatz zur grossen Kammer ab.

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21.05.2014 | WBK-S

Gegen höhere ETH-Gebühren für ausländische Studierende

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) lehnte die Motion ihrer Schwesterkommission für differenzierte ETH-Gebühren mit 8 zu 1 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Der Vorstoss verlangt höhere Gebühren von Studierenden, deren Eltern nicht in der Schweiz steuerpflichtig sind. Die WBK-S unterstützt die Absicht des Bundesrats, eine Änderung des ETH-Gesetzes im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 vorzunehmen.

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21.05.2014 | WBK-S

WeBiG: Letzte Differenzen aus dem Weg räumen

In der Sommersession sollen die letzten Differenzen zwischen National- und Ständerat bezüglich des Weiterbildungsgesetzes (WeBiG) bereinigt werden. Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur der kleinen Kammer (WBK-S) will daran festhalten, den Arbeitgebern eine gewisse Verantwortung für die Weiterbildung der Arbeitnehmer zuzuschreiben. Hingegen kommt sie dem Nationalrat bei der Anrechenbarkeit von Leistungen und bei den Wettbewerbsbedingungen entgegen.

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16.05.2014 | WBK-N

Drittmittelfinanzierung nicht auf Bundesebene regeln

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat sich mit der Drittmittelfinanzierung an den Eidgenössischen Technischen Hochschulen auseinandergesetzt. Die Mehrheit der Mitglieder lehnte einen Antrag für eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene ab.

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15.05.2014 | WBK-N

Weniger Schranken für die Präimplantationsdiagnostik

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) will den gesetzlichen Rahmen für die Präimplantationsdiagnostik öffnen. Sie sprach sich mit 17 zu 7 Stimmen gegen eine numerische Obergrenze von in-vitro-gezeugten Embryonen aus. Die WBK-N entschied sich ausserdem knapp für die Zulassung sogenannter Retterbabys. Diese würden aufgrund ihres Genmaterials ausgesucht, um einem kranken Geschwister mit Zellspenden helfen zu können. In der Sommersession berät das Plenum die Vorlage.

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07.05.2014 | Universität Freiburg

Astrid Epiney Rektorin ab März 2015

Die Plenarversammlung der Universität Freiburg hat Astrid Epiney für das Amt der Rektorin in den Jahren 2015 bis 2019 nominiert. Die Professorin für Europa- und Völkerrecht soll das Amt am 15. März 2015 von Professor Guido Vergauwen übernehmen. Die Nomination muss vom Senat der Universität und dem Staatsrat des Kantons Freiburg bestätigt werden.

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05.05.2014 | SNF

Acht Prozent mehr Mittel für die Grundlagenforschung im Jahr 2013

Im Jahr 2013 konnte der Schweizerische Nationalfons (SNF) 819 Millionen Franken in die Grundlagenforschung investieren. Das entspricht einem Wachstum von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von den über 3400 unterstützten Projekten  sind 40 Prozent im Bereich Biologie und Medizin anzuordnen, 33 Prozent in Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften und 27 Prozent in den Geistes- und Sozialwissenschaften. 2013 setzte der SNF zudem diverse Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs um.

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05.05.2014 | KTI

Energieforschung: letzte Kompetenzzentren besetzt

Ein Steuerungskomitee hat die letzten beiden Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER) im Bereich Effizienz bewilligt. Die beiden SCCER besetzten das letzte von insgesamt sieben Aktionsfeldern und nehmen ihren Betrieb Mitte 2014 auf. Sie sind Teil des Aktionsplans «Koordinierte Energieforschung Schweiz» und sollen zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes beitragen.

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02.05.2014 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Forderung nach nationaler Bildungsstrategie

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz schlagen Bund und Kantonen vor, eine nationale Bildungsstrategie zu erstellen. In der Schweiz fehle eine klare bildungspolitische Zielsetzung. Mit einem gemeinsamen Vorgehen sollten die verschiedenen Bildungsakteure bestehende Herausforderungen wie beispielsweise den Mangel an Fachkräften besser bewältigen können.

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30.04.2014 | Bundesrat

EU-Programme: Hoffnung auf Deblockierung der Verhandlungen

Der Bundesrat hat sich in einer Erklärung dazu verpflichtet, Bürgerinnen und Bürger aus Kroatien zum Arbeitsmarkt zuzulassen. Die Regierung hofft, die Gespräche über verschiedene Abkommen mit der Europäischen Union (EU) mit diesem Zeichen wieder in Gang zu bringen. Möglicherweise können auch die Verhandlungen über die Beteiligung der Schweiz an den europäischen Bildungs- (Erasmus+) und Forschungsprogrammen (Horizon 2020) wieder aufgenommen werden.

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17.04.2014 | SNF

Ersatz für Consolidator Grants: Frist läuft bis 20. Mai

Vom 1. bis 20. Mai 2014 können sich Forschende mit einer Erfahrung von sieben bis zwölf Jahren nach Abschluss der Promotion um einen Consolidator Grant des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) bewerben. Es handelt sich dabei um eine befristete Übergangsmassnahme nachdem die Schweizer Institutionen von den Förderungen des Europäischen Forschungsrats (ERC) ausgeschlossen wurden.

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16.04.2014 | Bundesrat

Steuerabzug für Aus- und Weiterbildung gilt ab 2016

Der Bundesrat setzt das neue Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung von Aus- und Weiterbildungskosten per 1. Januar 2016 in Kraft. Im Jahr 2013 hatte das Parlament den abziehbaren Betrag auf maximal 12‘000 Franken pro Jahr festgelegt.

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16.04.2014 | Bundesrat

Übergangslösung für Erasmus+ im Jahr 2014

Der Bundesrat hat die Übergangslösungen für das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ verabschiedet, nachdem die Verhandlungen über eine Schweizer Beteiligung sistiert worden waren. Die Übergangsmassnahmen werden aus den ursprünglich vorgesehenen Beiträgen für das Jahr 2014 finanziert. Dabei hat die Lernmobilität Priorität: 89 Prozent der 22,7 Millionen Franken werden in diesem Bereich eingesetzt. Der Budgetanteil für Projektaktivitäten fällt deutlich geringer aus als bei einer vollen Assoziierung an Erasmus+. Letztere ist aber weiterhin das Ziel der Regierung.

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11.04.2014 | WBK-S

EU-Programme: Motion fordert Lösungen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat die Sistierung der europäischen Bildungs- und Forschungsprogramme diskutiert. In einer Motion fordert sie vom Bundesrat Klarheit für die Betroffenen und eine möglichst baldige Assoziierung der Schweiz an Horizon 2020 und Erasmus+. In der Zwischenzeit sollen mit den Pflichtbeiträgen für das Jahr 2014 Übergangslösungen finanziert werden. Die Motion fordert weiter, die Finanzierung dieser Massnahmen durch eine Verzichtplanung zu prüfen sowie bei Bedarf auch die Bereitstellung zusätzlicher Mittel in Erwägung zu ziehen.

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11.04.2014 | WBK-S

Stipendien: Kommission folgt den Entscheiden des Nationalrats

Einstimmig hat die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) der Aufnahme der höheren Berufsbildung in das Ausbildungsbeitragsgesetz zugestimmt. Mit 6 zu 5 Stimmen sprach sie sich dafür aus, dass künftig nur diejenigen Kantone Bundesbeiträge erhalten sollen, die neben den formellen auch die materiellen Bedingungen des Stipendienkonkordats erfüllen. Die Kommission wird die Beratung am 20. Mai 2014 fortsetzen.

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11.04.2014 | SNF

Volle Assoziierung an Horizon 2020 bleibt das Ziel

Bundesrat Johann Schneider-Ammann ist erfreut über die Übergangsmassnahmen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), welche dieser im Zusammenhang mit dem Ausschluss der Schweiz vom europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 lanciert hat. Anlässlich seines Besuchs beim SNF beteuerte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) jedoch, dass die volle Assoziierung an Horizon 2020 das oberste Ziel des Bundesrats bleibe.

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07.04.2014 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Förderprogramm «MINT Schweiz» lanciert

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben das Förderprogramm «MINT Schweiz» des Bundes lanciert. Es unterstützt Initiativen und Projekte zur Attraktivitätssteigerung sowie der Förderung der Aus- und Weiterbildung in Berufen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Entsprechende Gesuche für Anschub- oder Zusatzfinanzierungen sind bei den Akademien der Wissenschaften einzureichen.

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03.04.2014 | SBFI

Vermehrt Zusammenarbeit mit Südkorea

Die Förderagenturen Südkoreas und der Schweizerische Nationalfonds sowie die Kommission für Technologie und Innovation wollen mit einer gemeinsamen Projektausschreibung die wissenschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder fördern. Südkorea ist eines von sieben aussereuropäischen Schwerpunktländern des Bundes im Bereich Wissenschaft und Innovation.

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02.04.2014 | FNS

Übergangsmassnahmen finden grosses Echo

145 Nachwuchsforschende bewerben sich beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) für eine befristete Übergangslösung als Ersatz für die Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC). Die Anzahl der eingereichten Gesuche bewegt sich im gleichen Rahmen wie sie der ERC im letzten Jahr aus der Schweiz erhielt. Der Nationalfonds hat ausserdem einen Ausschuss zur Umsetzung dieser Massnahmen bestimmt, die nach der Sistierung der Verhandlungen über eine Assoziierung der Schweiz am europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 nötig wurden.

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01.04.2014 | WBK-N

Motion für Klarheit über EU-Programme

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) fordert den Bundesrat in einer Motion dazu auf, Klarheit über die Lage bei den Bildungs- und Forschungsprogrammen der Europäischen Union (EU) zu schaffen. Die Kommissionsmehrheit fordert eine möglichst rasche Assoziierung der Schweiz und Übergangslösungen, für welche die Pflichtbeiträge für das Jahr 2014 verwendet werden sollen. Weiter soll die Regierung mögliche zusätzliche Finanzierungen erwägen.

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01.04.2014 | VDK

Innovationspark: acht Kantone bewerben sich als Netzwerkstandort

Im Wettbewerb um die Netzwerkstandorte eines nationalen Innovationsparks haben die Kantone bei der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) acht Dossiers eingereicht. Nach der Beurteilung durch eine Expertengruppe wird der Vorstand der VDK die Bewerbungen beurteilen und der Plenarversammlung Ende Juni 2014 einen Konzeptvorschlag unterbreiten. Der nationale Innovationspark soll den Betrieb per 2016 aufnehmen.

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28.03.2014 | SBFI

Neues Abkommen zwischen ESA und CERN

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die in Genf beheimatete Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) haben ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Beide wollen künftig Informationen und Kompetenzen vermehrt austauschen und gemeinsame Entwicklungen fördern.

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28.03.2014 | EDK

EU-Programme: Kantone unterstützen den Bundesrat

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) betont in einer Erklärung die Bedeutung der europäischen Bildungs- und Forschungsprogramme für die Schweiz. Die EDK unterstützt die Bestrebungen des Bundesrats für eine möglichst baldige Assoziierung an Erasmus+ und Horizon 2020.

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27.03.2014 | WBK-N

Diskussion über Präimplantationsdiagnostik gestartet

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) ist auf das Fortpflanzungsmedizingesetz eingetreten. Mit 16 zu 4 Stimmen bei 5 Enthaltungen sprach sich die WBK-N für die Zulassung umfassender Chromosomenscreenings bei In-vitro-Embryonen aus. Die Kommission setzt die Beratung im Mai fort.

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26.03.2014 | Bundesrat

Verhandlungen über EU-Programme wieder aufnehmen

Der Bundesrat will die suspendierten Verhandlungen über die Beteiligung der Schweiz an den Bildungs- und Forschungsprogrammen der Europäischen Union (EU) wieder aufnehmen. Der Weg soll über eine Lösung für die Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien führen. Der Bundesrat hat die betroffenen Departemente beauftragt, sich diesbezüglich mit der EU auszutauschen.

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19.03.2014 | Nationalrat

Materielle Harmonisierung der Stipendien knapp abgelehnt

Der Nationalrat ist klar gegen die Stipendieninitiative der Studierenden. Er begrüsst aber die Stossrichtung des indirekten Gegenvorschlags für eine formelle Harmonisierung des Stipendienwesens über eine Anbindung der Bundessubventionen an die Einhaltung des interkantonalen Stipendienkonkordats. Den Vorschlag der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) für eine materielle Harmonisierung mittels neuem Verteilmechanismus von Bundesbeiträgen lehnte das Plenum knapp ab. Hingegen stimmte es einer Motion für eine generell höhere finanzielle Beteiligung des Bundes an den Stipendien zu.

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18.03.2014 | Nationalrat

Weiterhin Differenzen beim Weiterbildungsgesetz

Der Nationalrat hat in seiner zweiten Beratung des Bundesgesetzes über die Weiterbildung (WeBiG) nicht alle bestehenden Differenzen zum Ständerat behoben. Uneinig sind sich die beiden Kammern noch über die Verantwortung der Arbeitgeber sowie über die Frage der Konkurrenz zwischen öffentlichen und privaten Anbietern. Der Ständerat wird den Gesetzesentwurf voraussichtlich in der Junisession 2014 beraten.

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13.03.2014 | SBFI

Beteiligung am Forschungsnetzwerk COST erneuert

Die Schweiz ist dem neu gegründeten Trägerverein des europäischen Forschungsnetzwerks COST (European Cooperation in Science and Technology) beigetreten. Sie ist bereits seit 1971 Mitglied der zwischenstaatlichen Organisation zur Förderung von internationalen Forschungskooperationen.

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11.03.2014 | Ständerat

Präimplantationsdiagnostik: auf der Linie des Bundesrats

Der Ständerat hat mit 30 zu 3 Stimmen bei 8 Enthaltungen die Revision des Fortpflanzungsmedizingesetzes gutgeheissen. Er folgte der Linie des Bundesrates und lehnte eine weiterreichende Liberalisierung der Präimplantationsdiagnostik ab, die laut der Mehrheit nach strikten Bedingungen bewilligt werden muss. Nun wird der Nationalrat darüber beraten.

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11.03.2014 | Ständerat

Hausarztmedizin als Ziel der Ärztebildung gesetzlich verankert

Mit 31 zu 0 Stimmen haben die Kantonsvertreter die Revision des Medizinalberufegesetzes (MedBG) verabschiedet. Im Gesetzestext soll die Hausarztmedizin künftig als Ziel der ärztlichen Aus- und Weiterbildung verankert sein. Der Gesetzesentwurf wird als Nächstes im Nationalrat beraten.

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10.03.2014 | SNF

Befristetes Förderinstrument als Übergangslösung

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) will in Absprache mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) ein befristetes Förderinstrument einführen. Es soll im Jahr 2014 den Ausschluss von Forschenden in der Schweiz von den Förderungen des Europäischen Forschungsrats (ERC) abfedern. Die Übergangsmassnahme soll den Zielen der Starting Grants und Consolidator Grants des ERC entsprechen und die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Forschungsplatzes aufrechterhalten. Sie wird erhoben, bis eine Lösung für die Assoziierung der Schweiz am europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 vorliegt.

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07.03.2014 | Bundesrat

EU-Programme: Übergangslösungen für 2014 gesucht

Nach der Unterbrechung der Verhandlungen über die Assoziierung der Schweiz an den europäischen Programmen für Bildung (Erasmus+) und Forschung (Horizon 2020) sucht der Bundesrat Übergangslösungen für das Jahr 2014. In diesem Sinne hat er das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation beauftragt. Es ist das Ziel, den Studierendenaustausch zu ermöglichen und eine direkte Finanzierung für Forschende zu schaffen, die ihre Projekte im Rahmen von Horizon 2020 einreichen wollen.

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06.03.2014 | Nationalrat

Motion für ETH-Studiengebühren angenommen

Mit 99 zu 78 Stimmen hat der Nationalrat die Motion seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) für gerechte Studiengebühren an den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen angenommen. Der Vorstoss will die Gebühren für ETH-Studierende, deren Eltern nicht in der Schweiz steuerpflichtig sind, über die Teuerung hinaus erhöhen. Das käme einer Differenzierung der Studiengebühren gleich. Als nächstes wird der Ständerat über die Motion beraten.

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05.03.2014 | SNF

40 neue Förderungsprofessuren

2014 vergibt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) 40 Förderungsprofessuren. Er fördert hervorragende Nachwuchsforschende mit durchschnittlich 1,45 Millionen Franken über 4 Jahre. 12 der berücksichtigten Nachwuchswissenschaftler kehren aus dem Ausland in die Schweiz zurück. Die Universität Zürich erhält 10 Förderungsprofessuren, die Universitäten Freiburg und Lausanne je 6, die Universität Basel 5 und die ETH Zürich 4. Je drei Förderungen gehen an die Universitäten Bern und Genf, 2 an die Universität Luzern und eine an die ETH Lausanne.

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05.03.2014 | Ständerat

Arbeitgeber sollen Weiterbildung begünstigen

Der Ständerat hat das Weiterbildungsgesetz (WeBiG) beraten. Mit 33 zu 7 Stimmen haben sich die Kantonsverstreter dafür ausgesprochen, dass Arbeitgeber die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden begünstigen sollen. Hingegen wollen sie die Kantone nicht zu kostenloser Beratung verpflichten. Mit 20 zu 13 Stimmen wurde ein Minderheitsantrag angenommen, laut dem Bund und Kantone Wiedereinsteiger ins Berufsleben unterstützen sollen. Ein Antrag für eine nationale Strategie zur Förderung der Grundkompetenzen wurde abgelehnt. Der Gesetzesentwurf geht zurück an den Nationalrat.

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26.02.2014 | Europäische Kommission

2014 keine Schweizer Beteiligung an EU-Programmen

Die Schweiz kann sich 2014 nicht als assoziiertes Mitglied an den Forschungs- und Bildungsprogrammen der Europäischen Union beteiligen. Die Europäische Kommission hat bekanntgegeben, dass die Schweiz aufgrund der Annahme der Volksinitiative gegen Masseneinwanderung zum gegebenen Zeitpunkt lediglich als Drittstaat an Horizon 2020 und dem Austauschprogramm Erasmus+ teilnehmen kann.

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25.02.2014 | WBK-S

Mehr Freiheiten in der Präimplantationsdiagnostik gefordert

Mit 12 zu 1 Stimmen empfiehlt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) die Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes zur Annahme. Die Mehrheit der Kommissionsmitglieder will den gesetzlichen Rahmen zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik im Vergleich zum Bundesrat weiter öffnen. Eine Minderheit beantragt, nicht auf die Vorlage einzutreten.

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25.02.2014 | WBK-S

Massnahmen gegen Fachkräftemangel

Eine Motion der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) verlangt vom Bundesrat, nach der Annahme der Initiative gegen Masseneinwanderung die Strategie zur Linderung des Fachkräftemangels anzupassen. Der Bund solle unter anderem die gesellschaftlichen Bedürfnisse in seinen hochschulpolitischen Massnahmen berücksichtigen. Weiter soll die Regierung aufzeigen, wie die Nachfrage nach Medizinern gedeckt werden könne.

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25.02.2014 | KTI

Zusätzliche Mittel beschleunigten Innovationen

Aufgrund der Frankenstärke wurden 2011 die Mittel der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) um 100 Millionen Franken aufgestockt. Eine Evaluation der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) sowie des Forschungs- und Beratungsbüros Infras kommt zum Schluss, dass die kurzfristige Mittelaufstockung die gewünschte Wirkung erzielte. Zu scheitern drohende Innovationsprojekte wurden umgesetzt und beschleunigt.

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24.02.2014 | WBF

Ziel ist die Beteiligung an den EU-Programmen

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat sich mit Vertretern von Bildung und Forschung über die Beteiligung der Schweiz an den europäischen Programmen Horizon 2020 und Erasmus+ ausgetauscht. Die Teilnahme an den Programmen ist laut dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) das erklärte Ziel. Auch Übergangslösungen seien möglich. Die Europäische Union suspendierte die Verhandlungen über eine Schweizer Assoziierung nach dem Volksentscheid über die Masseneinwanderungsinitiative.

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16.02.2014 | EJPD

EU stoppt Verhandlungen über Bildungs- und Forschungsprogramme

Die Europäische Union hat die Verhandlungen über eine Schweizer Beteiligung am EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 sowie am Bildungsprogramm Erasmus+ bis auf weiteres sistiert. Der Schritt erfolgte aufgrund des Entscheids des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), den Vertrag über die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien nicht zu unterzeichnen. Die Ausdehnung widerspreche derzeit dem Volksentscheid über die Initiative gegen Masseneinwanderung vom 9. Februar 2014.

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14.02.2014 | WBK-N

Materielle Harmonisierung der Stipendien gefordert

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) will den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats zur Stipendieninitiative abändern. Künftig sollen die Bundesbeiträge an die Kantone von der Höhe der Ausbildungsbeiträge abhängen und so die Stipendien materiell harmonisieren. Mit 18 zu 7 Stimmen will die WBK-N ausserdem die höhere Berufsbildung im Ausbildungsbeitragsgesetz aufnehmen. Gleichzeitig wurde mit 17 zu 8 Stimmen eine Kommissionsmotion verabschiedet, die eine höhere finanzielle Beteiligung des Bundes an den Stipendien fordert.

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11.02.2014 | SBFI

Zweiter Schweizer Bildungsbericht erschienen

Nach 2010 haben das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) den zweiten Bildungsbericht veröffentlicht. Der Bericht erscheint alle vier Jahre und ist Teil eines langfristig angelegten Bildungsmonitorings von Bund und Kantonen. Er dient den Behörden als Grundlage zur Ausrichtung ihrer Bildungspolitik.

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09.02.2014 | Bundesrat

Volk sagt ja zu Initiative gegen Masseneinwanderung

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 50,3 Prozent hat die Schweizer Bevölkerung die Volksinitiative gegen Masseneinwanderung angenommen. Dies bedeutet ein Systemwandel in der Zuwanderungspolitik: Künftig soll die Immigration über Kontingente geregelt werden. Der Bundesrat verfügt über eine Frist von drei Jahren, um den Willen von Volk und Kantonen umzusetzen.

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04.02.2014 | SBFI

Mandate an Euresearch und ch Stiftung erneuert

Die Schweiz soll sich ab 2014 am neuen Forschungsrahmenprogramm (Horizon 2020) sowie am Bildungsprogramm (Erasmus+) der Europäischen Union beteiligen. Bei der Umsetzung der Beteiligungen setzt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) auch in den Jahren 2014-2016 auf nationale Begleitmassnahmen: Dazu erneuert es die Mandate an den Verein Euresearch und die ch Stiftung, welche Informationen und Beratung für die Programmteilnehmenden aus der Schweiz bieten.

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28.01.2014 | WBK-S

WeBiG mit geringen Änderungen an Ständerat überwiesen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) folgt in der Beratung des Weiterbildungsgesetzes (WeBiG) mehrheitlich den Beschlüssen des Nationalrats. In einigen Punkten weicht sie jedoch davon ab: So wollen die Kommissionsmitglieder die Kantone nicht zu kostenloser Berufsberatung verpflichten. Hingegen sollen die Arbeitgeber wieder im Gesetz aufgenommen werden und die Finanzhilfe des Bundes an Weiterbildungsorganisationen nicht auf vier Jahre beschränkt werden. Die WBK-S unterstützt ausserdem Anträge für eine ausgeweitete Qualitätssicherung sowie für eine nationale Strategie für die Grundkompetenzen.

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23.01.2014 | VBS

Vereinbarung für bessere Vereinbarkeit von Ausbildung und Militär

Künftig sollen militärische Kaderausbildung und Hochschulbildung besser vereinbar sein. Dies haben die Präsidenten der Rektorenkonferenzen der Schweizer Hochschulen gemeinsam mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in einer Vereinbarung festgehalten. Mit dem Inkrafttreten ist 2017 zu rechnen. Zuvor muss das Parlament der Vereinbarung zustimmen.

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14.01.2014 | ERC

22 Consolidator Grants für die Schweiz

Erstmals hat der Europäische Forschungsrat (ERC) mit den Consolidator Grants Förderungen für Forschende in der Mitte ihrer Karriere gesprochen. Von den insgesamt 312 vergebenen Consolidator Grants gehen 22 an Wissenschaftler in der Schweiz, die damit europaweit Platz 5 belegt. 4 Förderungen gehen an die ETH Zürich, je 3 an die Universitäten Basel, Genf, Lausanne und Zürich. Die ETH Lausanne erhält zwei Grants und je einer geht an die Universität Bern, das Paul Scherrer Institut, das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut sowie an die EAWAG.

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14.01.2014 | WBF

500 Forschende begehen Auftakt zu Horizon 2020

Mit einer viertägigen Konferenz haben über 500 Vertreter der Schweizer Wissenschaft den Beginn des europäischen Forschungsrahmenprogramms (Horizon 2020) begangen. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Johann Schneider-Ammann, betonte die grosse Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für das Land. Der Vertrag über die Assoziierung der Schweiz an Horizon 2020 soll in den kommenden Wochen rückwirkend auf Anfang 2014 unterzeichnet werden.

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18.12.2013 | Bundesrat

Kantonales Recht regelt Titel und Diplome von Fachhochschulen

Der Bundesrat hält in einem Bericht fest, dass mit dem Inkrafttreten des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) von Fachhochschulen verliehene Diplome und Titel nicht mehr eidgenössisch anerkannt und bundesrechtlich geschützt sein werden. Die Fachhochschulabschlüsse unterliegen künftig kantonalem Recht. Die Schweizerische Hochschulkonferenz kann einheitlich Regeln erlassen.

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18.12.2013 | Bundesrat

Masterplan für biomedizinische Forschung und Technologie

Der Bundesrat will die biomedizinische Forschung und Technologie mit einem Masterplan fördern. Die Rahmenbedingungen für die Forschung sollen insbesondere mit dem 2014 in Kraft tretenden Humanforschungsgesetz optimiert werden. Mit dem Masterplan kommt der Bundesrat einem Ziel der Legislaturplanung 2011 bis 2015 nach.

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17.12.2013 | WBF

Acht neue Nationale Forschungsschwerpunkte

Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat für die Periode 2014 bis 2017 acht neue Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) bestimmt. Die neuen NFS entstehen an den Universitäten Basel, Bern (zwei NFS), Freiburg, Genf, Neuenburg sowie an den Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Lausanne und Zürich. Für die kommenden vier Jahre investiert der Bund 30 Millionen Franken in die qualitativ hochstehenden Forschungsprojekte in der ganzen Schweiz.

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16.12.2013 | KTI

Energieforschung: vier weitere Kompetenzzentren lanciert

Anfang 2014 nehmen vier weitere Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER) ihren Betrieb auf. Ein Steuerungskomitee gab grünes Licht für die Kompetenzzentren in den Bereichen Stromnetze, Mobilität, Biomasse sowie Ökonomie, Umwelt, Recht und Verhalten. Die SCCER sind Teil des Aktionsplans «Koordinierte Energieforschung Schweiz» und sollen zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes beitragen.

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13.12.2013 | Bundesrat

Gesundheitsberufegesetz in Vernehmlassung geschickt

Der Bundesrat hat den Entwurf des Gesundheitsberufegesetzes (GesBG) in die Vernehmlassung geschickt. Das Gesetz schafft die Voraussetzungen für schweizweit einheitliche Anforderungen und Studiengänge in der Ausbildung von Gesundheitsfachleuten. Es betrifft sowohl höhere Fachschulen als auch Fachhochschulen. Die Eingabefrist läuft bis am 18. April 2014.

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12.12.2013 | Parlament

Bundesrat muss Budget 2014 um 150 Millionen kürzen

In der Wintersession haben National- und Ständerat um den Bundeshaushalt für 2014 gefeilscht. Während der Ständerat mit dem Voranschlag des Bundesrats einverstanden war, verlangte die grosse Kammer lineare Einsparungen beim Sach- und Betriebsaufwand. Nach einer erfolglosen Einigungskonferenz wurde schliesslich der tiefere Budgetentwurf verabschiedet, so dass der Bundesrat 150 Millionen Franken einsparen muss. Bildung, Forschung und Innovation sind davon nicht betroffen.

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11.12.2013 | Nationalrat

Gesetz über die Weiterbildung bleibt schlank

In der Debatte über das Weiterbildungsgesetz (WeBiG) hat der Nationalrat einen Grossteil der Anträge seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) abgelehnt. Für die Mehrheit soll der Entwurf ein schlankes Rahmengesetz bleiben. Auch die Hochschulen sollen die Grundsätze des neuen Gesetzes umsetzen, allerdings im Rahmen der entsprechenden hochschulpolitischen Organe. Im Frühjahr 2014 wird sich der Ständerat mit dem WeBiG befassen.

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10.12.2013 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Thierry Courvoisier wird Vizepräsident der EASAC

Der Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, Professor Thierry Courvoisier, wurde zum Vizepräsidenten des European Academies Science Advisory Council (EASAC) für die Jahre 2014 bis 2016 gewählt. Der europäische Akademienverbund ist die wissenschaftliche Beratungsinstanz der politischen Gremien der Europäischen Union.

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09.12.2013 | SUK

Anne-Catherine Lyon ist neue Präsidentin

Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) hat die Waadtländer Staatsrätin Anne-Catherine Lyon zur neuen Präsidentin per 1. Januar 2014 gewählt. Die Bildungsdirektorin des Kantons Waadt folgt auf den abtretenden Basler Regierungsrat Christoph Eymann. Lyon ist gleichzeitig Präsidentin des Schweizerischen Fachhochschulrats (FHR).

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02.12.2013 | Nationalrat

Sparpaket KAP 2014 ist vom Tisch

Mit 112 zu 70 Stimmen bei 3 Enthaltungen hat der Nationalrat das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP 2014) an den Bundesrat zurückgewiesen. Damit ist das Sparpaket im Umfang von jährlich rund 700 Millionen Franken in den Jahren 2014 bis 2016 endgültig vom Tisch. Der Nationalrat beauftragte jedoch den Bundesrat, neue Sparvorschläge zu unterbreiten.

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29.11.2013 | Bundesrat

Totalrevidiertes FIFG tritt per 1. Januar 2014 in Kraft

Der Bundesrat hat die Verordnung zum revidierten Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz (FIFG) gutgeheissen und die Inkraftsetzung per 1. Januar 2014 beschlossen. Das Parlament hatte das Gesetz im Dezember 2012 verabschiedet. Das FIFG bildet die Basis für einen künftigen nationalen Innovationspark.

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25.11.2013 | Ständerat

Gegen Aufhebung des Numerus clausus

Die Mitglieder des Ständerats haben die Motion von Ständerätin Brigitte Häberli-Koller zur Aufhebung des Numerus clausus abgelehnt, welche insbesondere den Nachwuchs in der Medizin fördern sollte. Im Frühling 2013 hatte der Nationalrat die Motion angenommen. Mit dem Entscheid der kleinen Kammer ist der Vorstoss erledigt.

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21.11.2013 | EU-Parlament

70,2 Milliarden Euro für Horizon 2020

Das Europäische Parlament hat das Budget für die EU-Programme für Forschung und Innovation (Horizon 2020) verabschiedet: Es beläuft sich für die Jahre 2014 bis 2020 auf 70,2 Milliarden Euro. 39 Prozent der Mittel sollen für wissenschaftliche Lösungen für gesellschaftliche Probleme aufgewendet werden, 32 Prozent stehen für exzellente Grundlagenforschung und 22 Prozent für die Innovationsförderung zur Verfügung. Das Rahmenprogramm läuft am 1. Januar 2014 an.

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20.11.2013 | Bundesrat

Höhere ETH-Studiengebühren für Ausländer erst ab 2017?

Der Bundesrat empfiehlt die Motion der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) für höhere ETH-Studiengebühren für Ausländer zur Ablehnung. Er ist zwar mit der grundlegenden Idee einverstanden. Die Regierung will jedoch juristische und völkerrechtliche Abklärungen zur Umsetzbarkeit des Vorstosses machen und prüft eine entsprechende Anpassung des ETH-Gesetzes im Hinblick auf die nächste Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017 bis 2020.

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15.11.2013 | FK-N

Budget 2014 um 200 Millionen Franken kürzen

Mit 15 zu 10 Stimmen beantragen die Mitglieder der Finanzkommission des Nationalrats (FK-N), dass das Bundesbudget 2014 im Betriebs- und Sachaufwand sowie beim Personal um 200 Millionen Franken gekürzt wird. Es soll in allen Departementen gespart werden. Die ständerätliche Finanzkommission hat sich für die Genehmigung des Budgetentwurfs des Bundesrats ausgesprochen.

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12.11.2013 | WBK-S

Für Ausdehnung der Vorlage zur Präimplantationsdiagnostik

Die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) haben Änderungen des Fortpflanzungsmedizingesetzes diskutiert. Sie sprachen sich für eine Lockerung der Zulassungsbedingungen für Präimplantationsdiagnostik aus. Die Kommission setzt die Beratung des Themas im Januar 2014 fort.

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07.11.2013 | VDK

Innovationspark: Netzwerkstandorte können sich bis März 2014 bewerben

Die Konferenz der Kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) hat das Bewerbungsverfahren für Netzwerkstandorte des nationalen Innovationspark lanciert. Die Kantone können ihre Projekte bis März 2014 einreichen. Die regionalen Netzwerkstandorte des Innovationsparks sollen die Hubstandorte an den Eidgenössisch Technischen Hochschulen in Lausanne und Zürich ergänzen.

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06.11.2013 | Universität Zürich

Rektor tritt per sofort zurück

Professor Andreas Fischer hat seinen für 2014 geplanten Rücktritt als Rektor der Universität Zürich vorgezogen und sich per sofort von seinem Amt zurückgezogen. Der Rücktritt erfolgte aufgrund einer Auseinandersetzung, die eine Entlassung einer Professorin im Zusammenhang mit der Affäre Christoph Mörgeli provoziert hatte. Fischers Stellvertreter, Professor Otfried Jarren, übernimmt die Geschäfte des Rektors interimistisch.

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01.11.2013 | WBK-N

Stipendieninitiative: Subkommission prüft direkten Gegenvorschlag

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat die Stipendieninitiative sowie den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats diskutiert. Mit 16 zu 8 Stimmen sprachen sich die Mitglieder dafür aus, eine Subkommission einzusetzen. Diese soll im ersten Quartal 2014 den Gegenvorschlag des Bundesrats vorberaten und prüfen, ob allenfalls ein direkter Gegenentwurf ausgearbeitet werden soll.

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01.11.2013 | WBK-N

Kommissionsmotion für differenzierte ETH-Gebühren eingereicht

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat mit 16 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung eine Kommissionsmotion angenommen, die vom Bundesrat verlangt, höhere Studiengebühren für ETH-Studierende festzulegen, deren Eltern nicht in der Schweiz steuerpflichtig sind. Eine parlamentarische Initiative, die in dieselbe Richtung ging, wurde  zurückgezogen. Die Kommission des Ständerats hatte diese zuvor nicht angenommen und hielt stattdessen eine Motion für geeigneter.

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29.10.2013 | KTI

Gemeinsame Innovations-Projekte mit Japan

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) hat eine Vereinbarung mit dem japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie unterzeichnet. Die beiden Seiten wollen künftig gemeinsame Innovationsprojekte realisieren.

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29.10.2013 | EPFL

«Human Brain Project» am Standort Genf angesiedelt

Das an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) beheimatete «Human Brain Project» zieht in den neuen Biotech Campus in Genf-Sécheron. Die 200 betroffenen Forschenden ziehen 2014 von Ecublens nach Genf, sie gehören jedoch weiterhin der EPFL an. Im Kanton Waadt wurde dafür das Projekt für ein eigenes Gebäude namens Neuropolis aufgegeben.

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24.10.2013 | EDK

Christoph Eymann zum Präsidenten gewählt

Die Mitglieder der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) haben den Basel-Städter Regierungsrat Christoph Eymann zum Präsidenten gewählt. Der promovierte Jurist übernimmt das Präsidium per 1. November 2013 für eine vierjährige Amtszeit. Eymann folgt auf die abtretende Freiburger Staatsrätin Isabelle Chassot.

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22.10.2013 | WBK-S

Gegen Aufhebung des Numerus Clausus

Die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) haben sich mit 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen gegen die Aufhebung der Zulassungsbeschränkungen an Schweizer Hochschulen, insbesondere in der Medizin, ausgesprochen. Der Nationalrat hatte im Frühling 2013 die entsprechende Motion angenommen. Nun wird das Plenum des Ständerats darüber entscheiden müssen.

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21.10.2013 | BFS

Acht Prozent der Auszubildenden erhalten Stipendien

Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) haben 2012 über 47‘000 Personen für ihre nachobligatorische Ausbildung kantonale Stipendien oder Darlehen erhalten. Das entspricht acht Prozent der betroffenen Personen. Es wurden Unterstützungsbeiträge im Umfang von 318 Millionen Franken ausbezahlt, davon Bundesbeiträge von 25 Millionen Franken. Die Anzahl Schüler und Studierender in der nachobligatorischen Ausbildung stieg in den letzten Jahren um 30 Prozent, während die aufgewendeten Mittel für Stipendien konstant blieben.

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17.10.2013 | FK-N

Hält an Rückweisung des Sparpakets KAP 2014 fest

Mit 15 zu 10 Stimmen halten die Mitglieder der Finanzkommission des Nationalrats (FK-N) an ihrem Entscheid fest, das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP 2014) an den Bundesrat zurückzuweisen. In der Herbstsession hatte sich der Ständerat gegen eine Rückweisung des Sparpakets ausgesprochen. Hält auch das Plenum der grossen Kammer in der Wintersession am Rückweisungsantrag fest, muss der Bundesrat neue Varianten des Sparpakets vorlegen.

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11.10.2013 | WBK-N

Zahlreiche Minderheitsanträge zum Weiterbildungsgesetz

Die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) haben die Detailberatung des Weiterbildungsgesetzes abgeschlossen und die Vorlage mit 13 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen. Dabei diskutierten die Parlamentarier vertieft über die Definition der Grundkompetenzen sowie die Finanzierungsmodalitäten der Weiterbildung. Das Plenum des Nationalrats behandelt die zahlreichen Minderheitsanträge des Gesetzesentwurfs voraussichtlich in der Wintersession 2013.

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09.10.2013 | Bundesrat

Beteiligung an europäischer Bio-Datenbank

Die Schweiz beteiligt sich an der europäischen Datenbank für biologische Informationen ELIXIR. Das vom Bundesrat genehmigte Projekt vereint umfassende biologische Datensammlungen und soll neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Medizin, Umweltwissenschaften, Biotechnologie, Landwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften fördern. Der Schweizer Beitrag beläuft sich auf 800‘000 Franken.

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07.10.2013 | KTI

Energieforschung: zwei Kompetenzzentren nehmen 2013 Betrieb auf

Zwei Kompetenzzentren für Energieforschung nehmen im Rahmen des Aktionsplans «Koordinierte Energieforschung Schweiz» noch 2013 den Betrieb auf. Ein Steuerungskomitee ernannte die ersten Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER) in den Bereichen Speicherung und Strombereitstellung. Weitere Bereiche werden folgen. Die SCCER sind zentraler Bestandteil des Aktionsplans und sollen Innovationen für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 fördern.

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03.10.2013 | Times Higher Education

ETH Lausanne und Universität Basel machen grosse Sprünge nach vorn

Laut dem weltweiten Times-Higher-Education-Ranking 2013/2014 ist die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich auf Rang 14 nach wie vor die beste kontinentaleuropäische Hochschule. Im Vergleich zum Vorjahr büsste sie jedoch 2 Plätze ein, während sich die ETH Lausanne (von 40 auf 37) sowie die Universitäten Basel (von 142 auf 74) und Genf (von 133 auf 124) verbesserten. Die Universitäten Zürich (von 89 auf 121), Lausanne (von 130 auf 132) und Bern (von 151 auf 157) verloren Plätze.

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26.09.2013 | ERC

Schweiz liegt mit 26 Advanced Grants auf Rang 5

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat 2013 insgesamt 284 Advanced Grants vergeben, 26 der prestigeträchtigen Förderungen gehen an Spitzenforschende in der Schweiz, die damit im internationalen Vergleich an fünfter Stelle liegt. Je sechs Förderungen gehen an die Universität Genf und die ETH Lausanne, fünf an die ETH Zürich und je zwei an die Universitäten Basel, Lausanne und Zürich. Die Universität Bern, das Paul Scherrer Institut sowie das CERN erhalten je einen Advanced Grant.

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25.09.2013 | Nationalrat

Erasmus+: Die Schweiz ist 2014-2020 mit von der Partie

Mit 146 zu 40 Stimmen bei 2 Enthaltungen hat der Nationalrat die Schweizer Beteiligung an den Bildungs- und Jugendprogrammen (Erasmus+) der Europäischen Union in den Jahren 2014 bis 2020 angenommen. Nachdem der Ständerat sein Einverständnis bereits in der Sommersession gegeben hatte, sprach sich nun also auch die grosse Kammer für den finanziellen Beitrag von 305,5 Millionen Franken aus. Minderheitsanträge für eine Reduktion der Mittel um 20 Prozent sowie zur Streichung der eingeplanten Reserven wurden abgelehnt.

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23.09.2013 | SBFI

Raumfahrt: verstärkte Zusammenarbeit mit China

Die Schweiz und China wollen künftig im Bereich der Raumfahrt vermehrt zusammenarbeiten. Eine entsprechende Absichtserklärung resultierte aus einer Wissenschafts- und Wirtschaftsmission unter der Leitung der Abteilung Raumfahrt des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). China ist einer der wichtigsten Akteure in der Raumfahrt.

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20.09.2013 | Bundesrat

Lino Guzzella zum Präsidenten der ETH Zürich gewählt

Per 1. Januar 2015 wird Lino Guzzella das Präsidium der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) übernehmen. Der Bundesrat bestätigte mit seiner Wahl den Antrag des ETH-Rats. Der 56 jährige Professor für Thermotronik ist seit August 2012 Rektor der ETHZ und wird die Nachfolge von Professor Ralph Eichler antreten.

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20.09.2013 | Bundesrat

Verordnung zum Humanforschungsgesetz verabschiedet

Personen, die sich an medizinischen Forschungsprojekten beteiligen, sollen künftig besser geschützt werden. Die vom Bundesrat verabschiedete Verordnung zum Bundesgesetzt über die Forschung am Menschen regelt Risiken und Belastungen von Teilnehmenden sowie die Rahmenbedingungen der Forschung. Gesetz und Verordnung treten per Anfang 2014 in Kraft.

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20.09.2013 | Bundesrat

Leistungsbericht des ETH-Bereichs zur Kenntnis genommen

Der Bundesrat hat den Bericht des ETH-Rats über den Leistungsauftrag in der Periode 2008 bis 2012 zur Kenntnis genommen. Der Bericht zeigt eine erfreuliche Entwicklung der Institutionen des ETH-Bereichs auf, denn trotz anhaltendem Wachstum der Studierendenzahlen konnte das hohe Niveau in Lehre und Forschung gehalten werden. Der Leistungsbericht wurde zur Genehmigung an das Parlament übergeben.

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13.09.2013 | Bundesrat

Verhandlungen mit der EU werden aufgenommen

Der Bundesrat hat die Verhandlungsmandate für die Weiterführung der Schweizer Beteiligung an den Programmen für Forschung und Innovation (Horizon 2020) sowie für Bildung, Jugend und Sport (Erasmus+) der Europäischen Union (EU) verabschiedet. Beide Beteiligungen sollen von 2014 bis 2020 nahtlos weitergeführt werden.

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10.09.2013 | Ständerat

Horizon 2020 ist unter Dach und Fach

Der Ständerat hat sich mit 44 zu 0 Stimmen einstimmig für die Beteiligung der Schweiz am Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union in den Jahren 2014 bis 2020 (Horizon 2020) ausgesprochen. Nachdem der Nationalrat die Assoziierung bereits in der Sommersession bewilligt hatte, wird der Bundesrat nun die Verhandlungen mit Brüssel aufnehmen.

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10.09.2013 | Ständerat

Sparpaket KAP 2014 soll nicht zurück an den Bundesrat

Das Plenum des Ständerats folgte seiner Finanzkommission und sprach sich gegen eine Rückweisung des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets (KAP 2014) an den Bundesrat aus. Dies hatte der Nationalrat zuvor in der Sommersession gefordert. Nun wird erneut die grosse Kammer über die Annahme der Vorlage beraten müssen. Das Sparpaket sieht Kürzungen in verschiedenen Bereichen des Bundehaushalts vor, unter anderem auch bei den Beiträgen an die kantonalen Universitäten und den ETH-Bereich.

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09.09.2013 | QS-Ranking

Schweizer Universitäten auf dem Vormarsch

Im internationalen QS-Hochschulranking 2013 werden 4 Schweizer Universitäten unter den Top 100 geführt. Am besten rangiert ist die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (12.), gefolgt von der ETH Lausanne (19.) sowie den Universitäten Genf (71.) und Zürich (78.). Unter den besten 200 Hochschulen sind die Universitäten Basel (110.), Lausanne (111.) und Bern (154) klassiert. Fast alle Schweizer Universitäten wurden 2013 besser bewertet als in der Vergangenheit.

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03.09.2013 | WBK-S

Zweifel an der Einführung differenzierter ETH-Studiengebühren

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat mit einer knappen Mehrheit die Initiative ihrer Schwesterkommission abgelehnt, die an den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) differenzierte Studiengebühren ermöglichen will. Studierende, deren Eltern nicht in der Schweiz Steuern zahlen, sollten demnach maximal das Dreifache bezahlen. Die Kommission des Ständerats glaubt, dass das Instrument der Motion besser geeignet ist als die parlamentarische Initiative und fürchtet um die Attraktivität der ETH bei ausländischen Studierenden.

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02.09.2013 | WBF

Besuch im wissenschaftlichen Schwerpunktland Südafrika

Der Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Bundesrat Johann Schneider-Ammann, besuchte Südafrika und kombinierte dabei wirtschaftliche und wissenschaftspolitische Interessen. Südafrika ist eines der aussereuropäischen Schwerpunktländer der Schweiz in der bilateralen Forschungszusammenarbeit. In einem besonderen Fokus stand das Thema Energie und Umwelt.

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30.08.2013 | WBK-N

Weiterbildungsgesetz: Beratung noch nicht abgeschlossen

Die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) haben mit der Detailberatung des Weiterbildungsgesetzes begonnen. Bezüglich der Rolle der Hochschulen haben sie entschieden, die Umsetzung der Prinzipien direkt den zuständigen Organen zu überlassen. Die Vorlage erfordert mehr Zeit als erwartet, so dass sie der Nationalrat noch nicht in der Herbstsession behandeln wird.

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30.08.2013 | WBK-N

Beteiligung an den EU-Bildungsprogrammen

Mit 17 zu 6 Stimmen bei einer Enthaltung hat die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) einer Schweizer Beteiligung an den Bildungs- und Jugendprogrammen der Europäischen Union in den Jahren 2014 bis 2020 zugestimmt. Verschiedene Minderheiten fordern ein Nichteintreten, Beitragskürzungen um 61 Millionen Franken und die Streichung der Reserven. Bereits im Juni 2013 hatte die kleine Kammer die Vorlage gutgeheissen, nun wird der Nationalrat in der Herbstsession darüber beraten.

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23.08.2013 | SBFI

Alpenländer wollen gemeinsam forschen

Der Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation Mauro Dell’Ambrogio hat gemeinsam mit seinen Kollegen aus Österreich, Slowenien und dem Südtirol eine Absichtserklärung für eine stärkere multilaterale Forschung der Alpenländer unterzeichnet. Damit wird das bestehende Abkommen mit Österreich mit zwei weiteren Ländern erweitert. Der thematische Fokus liegt auf der nachhaltigen Ressourcennutzung in Berggebieten.

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20.08.2013 | FK-S

Gegen Rückweisung des Sparpakets KAP 2014

Die Finanzkommission des Ständerats (FK-S) hat sich mit 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen gegen eine Rückweisung des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP 2014) an den Bundesrat ausgesprochen. Die Kommission stemmt sich damit gegen den Entscheid des Nationalrats, der in der Junisession das vorgelegte Sparpaket zurückgewiesen hatte. Das KAP 2014 sieht unter anderem Kürzungen im Haushalt des ETH-Bereichs und der Universitäten vor.

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16.08.2013 | WBK-S

Unterstützung für Beteiligung an Horizon 2020

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) stimmte einer Schweizer Beteiligung am Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union (Horizon 2020) in den Jahren 2014-2020 zu. Ein Antrag zur Streichung der Kredite für die Beteiligung an den Euratom-Programmen wurde mit 12 zu 2 Stimmen abgelehnt. In der Herbstsession wird das Plenum des Ständerats über die Vorlage entscheiden.

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15.08.2013 | Shanghai-Ranking 2013

Vier Schweizer Universitäten in den Top 100

Im Hochschulranking der Shanghai Jiao Tong University (Shanghai-Ranking) belegt die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich 2013 den 20. Rang. Damit verbessert sie sich im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze und wird nach wie vor als beste kontinentaleuropäische Hochschule klassiert. Die Universitäten Zürich (60.), Genf (69.) und Basel (83.) rangieren unter den besten 100, die ETH Lausanne und die Universität Bern unter den Top 200.

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19.07.2013 | Europäischer Forschungsrat

21 Starting Grants gehen in die Schweiz

2013 vergibt der Europäische Forschungsrat (ERC) 287 Starting Grants im Gesamtumfang von 400 Millionen Euro. Acht Förderungen gehen an exzellente Nachwuchsforschende der ETH Zürich, fünf an die ETH Lausanne, vier an die Universität Basel, drei an die Universität Zürich und eine an das Universitätsspital Lausanne. Damit belegt die Schweiz im europäischen Vergleich den sechsten Rang.

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05.07.2013 | APK-N

Zustimmung für europäische Bildungs- und Forschungsprogramme

Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N) hat im Rahmen einer Konsultation zum bundesrätlichen Verhandlungsmandat über die Beteiligung am Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation (Horizon 2020) Stellung genommen. In einem Mitbericht hat die Kommission ausserdem dem Verhandlungsmandat zur Weiterbeteiligung an den EU-Bildungsprogrammen (Erasmus für alle) in den Jahren 2014 bis 2020 mit 16 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung zugestimmt.

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04.07.2013 | WBF

Intensivere Zusammenarbeit mit Südkorea

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat mit Vertretenden von Schweizer Institutionen aus Bildung, Forschung und Innovation (BFI) Südkorea besucht. Es fanden verschiedene Gespräche über eine vermehrte Zusammenarbeit der beiden Länder im BFI-Bereich statt. Es wurden Abkommen über die bilaterale Zusammenarbeit in der Innovation sowie zum vermehrten Erfahrungsaustausch zwischen Forschenden unterzeichnet.

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03.07.2013 | Bundesrat

Botschaft Medizinalberufegesetz überwiesen

Künftig sollen die Hausarztmedizin sowie Methoden der Komplementärmedizin als Ziel der medizinischen Aus- und Weiterbildung gesetzlich verankert sein. So sieht es die Botschaft zum Medizinalberufegesetz (MedBG) vor, die der Bundesrat an das Parlament überwiesen hat. Er setzt damit Massnahmen des Masterplans «Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung» um.

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02.07.2013 | EDK

Hochschulkonkordat verabschiedet

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat das Hochschulkonkordat verabschiedet. Der interkantonale Vertrag ist Voraussetzung für die Umsetzung des Bundesgesetzes über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG) sowie für das Mitwirken der Kantone an den neu zu schaffenden Organen. Die Beitrittsverfahren der einzelnen Kantone werden nun eröffnet, das Konkordat tritt voraussichtlich 2015 in Kraft.

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01.07.2013 | Weltorganisation für geistiges Eigentum

Innovation: Schweiz zum dritten Mal in Folge auf Platz 1

Die Schweiz bestätigt ihre führende Rolle im Bereich der Innovation: 2013 steht sie zum dritten Mal in Folge an der Spitze des Global Innovation Index (GII). Der GII 2013 umfasst 142 Länder und wurde von der Wirtschaftshochschule INSEAD und der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) erstellt.

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28.06.2013 | WBK-N

Eintreten auf Weiterbildungsgesetz beschlossen

Mit 17 zu 7 Stimmen haben die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) beschlossen, auf den Entwurf des Bundesgesetzes über die Weiterbildung einzutreten. Die Detailberatung wird wegen verschiedenen Abklärungen erst am 30. August aufgenommen.

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27.06.2013 | Bundesrat

294 Millionen Franken für Bauvorhaben im ETH-Bereich

Mit dem Bauprogramm 2014 des ETH-Bereichs beantragt der Bundesrat vom Parlament 293 Millionen Franken. Vorgesehen sind ein Neubau und Sanierungen an der ETH Zürich sowie ein neues Forschungsgebäude an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in Dübendorf.

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27.06.2013 | VSS

Parlament soll Stipendienwesen harmonisieren

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) ist mit dem indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats zur Stipendieninitiative nicht zufrieden. Laut den Studierenden schafft der Entwurf für ein revidiertes Ausbildungsbeitragsgesetz lediglich eine formelle Harmonisierung des Stipendienwesens, während eine materielle Angleichung nicht erreicht wird. Der VSS ist der Meinung, dass nur seine Initiative für ein chancengleiches Stipendienwesen sorgen kann.

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27.06.2013 | Bundesrat

Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative an Parlament überwiesen

Der Bundesrat hat die Botschaft zum totalrevidierten Ausbildungsbeitragsgesetz an das Parlament überwiesen. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass künftig nur noch Kantone vom Bund unterstützt werden, welche die Bedingungen des kantonalen Stipendienkonkordats erfüllen. Der Bund will damit den Harmonisierungsprozess im Stipendienwesen unterstützen. Der Entwurf dient gleichzeitig als indirekter Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative des Verbands der Studierendenschaften (VSS).

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25.06.2013 | SNF

Bessere Bedingungen für Nachwuchsforschende

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) verbessert die Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Einerseits können Postdoktorierende mit familiären Verpflichtungen mit dem «Entlastungsbeitrag 120%» ihre Arbeitszeit reduzieren und eine zusätzliche Person einstellen. Andererseits hebt der SNF ab 2014 die Saläre für Doktorierende um 7 Prozent an und garantiert ihnen 60 Prozent eines Vollzeitpensums für die Arbeit an der Dissertation aufwenden zu können.

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24.06.2013 | Universität Zürich

Michael Hengartner wird Rektor ab Sommer 2014

Der Universitätsrat hat für die Amtszeit von August 2014 bis Juli 2018 Professor Michael Hengartner zum Rektor der Universität Zürich gewählt. Der 46-jährige Ordinarius für Molekularbiologie promovierte am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und ist Träger des Latsis-Preises 2006. Hengartner tritt die Nachfolge von Professor Andreas Fischer an.

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21.06.2013 | Bundesrat

Philippe Gnaegi neuer Präsident des EHB

Vom Bundesrat wurde Philippe Gnägi zum neuen Präsidenten des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB) ernannt. Gnägi ist ehemaliger Vorsteher des Departements für Erziehung, Kultur und Sport des Kantons Neuenburg, unterrichtete an verschiedenen Hochschulen und ist mir den Berufsverbänden vernetzt. Er folgt per Mitte August 2013 auf Ruth Gisi.

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20.06.2013 | VDK

Innovationspark: zwei Zentren, mehrere Netzwerkstandorte

Die Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) hat beschlossen, dass ein nationaler Innovationspark um die beiden Zentren der Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne entstehen soll. Mehrere spezialisierte öffentliche oder private Forschungseinrichtungen, sogenannte Netzwerkstandorte, sollen diese ergänzen. Die entsprechende Ausschreibung wird Ende 2013 eröffnet.

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17.06.2013 | Ständerat

Keine Gegenstimme gegen Beteiligung an EU-Bildungsprogrammen

Die Parlamentarier im Ständerat sind ihrer Kommission gefolgt und haben sich mit 35 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen für die Beteiligung der Schweiz an den Bildungs- und Jugendprogrammen der Europäischen Union in den Jahren 2014 bis 2020 ausgesprochen. Der Nationalrat wird sich voraussichtlich in der Herbstsession mit der Botschaft beschäftigen.

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13.06.2013 | Nationalrat

Mehrheit will Sparpaket KAP 2014 an Bundesrat zurückweisen

Die grosse Kammer hat mit 105 zu 72 Stimmen bei 2 Enthaltungen entschieden, das Konsolidierungs- und Aufgabenprüfungspaket (KAP 2014) an den Bundesrat zurückzuweisen. Dieser solle in verschiedenen Varianten umfassendere Budgetkürzungen vorschlagen sowie mögliche Mehreinnahmen aufzeigen. Das aktuell vorliegende Sparpaket sieht unter anderem Kürzungen im Hochschulbereich vor. Nun wird der Ständerat über das Sparpaket beraten müssen.

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10.06.2013 | Nationalrat

Grosse Zustimmung für Beteiligung an Horizon 2020

Mit 146 gegen 20 Stimmen bei 8 Enthaltungen hat sich der Nationalrat deutlich für die weitere Assoziierung der Schweiz am Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union (Horizon 2020) und am Forschungsprogramm Euratom ausgesprochen. Er bewilligte dafür einen Kredit von rund 4,4 Millionen Franken in den Jahren 2014 bis 2020. In der Herbstsession berät der Ständerat über die Botschaft.

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06.06.2013 | Nationalrat

Steuerabzug für Bildungskosten maximal 12‘000 Franken pro Jahr

National- und Ständerat einigten sich darauf, dass Kosten für berufsrelevante Aus- und Weiterbildung im Umfang von maximal 12‘000 Franken pro Jahr von den Einkommenssteuern abgezogen werden dürfen.

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03.06.2013 | WBF

Zusammenarbeit mit Frankreich im BFI-Bereich gestärkt

Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Innovation (WBF), und die französische Ministerin für Hochschulbildung und Forschung, Geneviève Fioraso, habe den gemeinsamen Willen zur weiteren Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) bekräftigt. Bei dem Treffen in Lausanne wurde insbesondere die bilaterale Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Frankreich im Rahmen der Forschungsrahmenprogramme der Europäischen Union besprochen.

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03.06.2013 | BFH

Herbert Binggeli ist neuer Rektor

Per Anfang Juni 2013 hat Prof. Dr. Herbert Binggeli als Rektor die Leitung der Berner Fachhochschule (BFH) übernommen. Binggeli ist als Mitglied des Schulrats bestens mit der BFH vertraut und weist grosse Führungserfahrung im Bildungsbereich vor. Er folgt auf Dr. Rudolf Gerber.

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28.05.2013 | WBK-N

Unterschiedliche Studiengebühren für Ausländer an den ETH

Künftig sollen Studierende an den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH), deren Eltern nicht in der Schweiz steuerpflichtig sind, höhere Studiengebühren bezahlen, jedoch maximal das Dreifache. Mittels einer Kommissionsinitiative hat die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) mit 15 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen eine entsprechende Änderung des ETH-Gesetzes beantragt. Das Gesetz soll ebenfalls die Verwendung der Mehreinnahmen regeln. Der Ball liegt nun bei der Schwesterkommission.

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27.05.2013 | HES-SO

Luciana Vaccaro zur Rektorin ernannt

Mit Luciana Vaccaro wurde erstmals eine Frau zur Rektorin der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) gewählt. Die promovierte Vaccaro leitet gegenwärtig das Grants Office der ETH Lausanne und übernimmt ihr neues Amt per Anfang Oktober 2013 von Marc-André Berclaz.

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17.05.2013 | FK-N

Erasmus für alle: Mehrheit will Reserven streichen

In einem Mitbericht unterstützt die nationalrätliche Finanzkommission (FK-N) die Botschaft zur Beteiligung der Schweiz an den Bildungsprogrammen der Europäischen Union in den Jahren 2014-2020 (Erasmus für alle). Mit 12 zu 11 Stimmen sprach sich eine Mehrheit der Kommissionsmitglieder für eine Streichung der in der Botschaft vorgesehenen Reserven in der Höhe von 40 Millionen Franken für erhöhte Beitragszahlungen  aus. Die Minderheit hält an der Version des Bundesrats fest.

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15.05.2013 | swissuniversities

Martina Weiss zur Generalsekretärin ernannt

Auf Anfang 2014 übernimmt Martina Weiss die Leitung des Generalsekretariats des Vereins swissuniversities. In dieser Funktion wird sie insbesondere die Zusammenführung der Rektorenkonferenzen der verschiedenen Hochschultypen zur Schweizerischen Hochschulkonferenz vorantreiben. Die promovierte Molekularbiologin ist seit 2008 Generalsekretärin der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK).

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15.05.2013 | Bundesrat

Botschaft zum Weiterbildungsgesetz an das Parlament überwiesen

Mit dem Entwurf eines Gesetzes zum lebenslangen Lernen soll die Weiterbildung besser in der Bildungslandschaft der Schweiz verankert werden. Der Gesetzesentwurf legt Grundsätze bezüglich Verantwortungen, Qualität, Anrechnung von Leistungen, Chancengleichheit und Wettbewerb fest und regelt die finanzielle Unterstützung im Bereich der Weiterbildung. Der Bund kommt damit einem Verfassungsauftrag nach.

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07.05.2013 | KFH

Thomas D. Meier wird neuer Präsident

Per 1. Juli 2013 übernimmt der Rektor der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Professor Thomas D. Meier, das Präsidium der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH). Der promovierte Historiker und Anglist folgt auf Marc-André Berclaz.

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06.05.2013 | SNF

Unterstützung von knapp 9000 Forschenden im 2012

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat im Jahr 2012 die Grundlagenforschung mit 755 Millionen Franken gefördert. 41 Prozent der Mittel gingen an Projekte in den Disziplinen Biologie und Medizin, 35 Prozent in Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften und 24 Prozent in Geistes- und Sozialwissenschaften. Unterstützt wurden 8750 Forschende, rund die Hälfte davon Doktorandinnen und Doktoranden. Damit leistet der SNF einen wertvollen Beitrag für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

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03.05.2013 | WBK-N

Deutliche Zustimmung für Assoziierung an Horizon 2020

Eine deutliche Mehrheit der Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat sich für eine weitere Assoziierung der Schweiz am EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 in den Jahren 2014-2020 ausgesprochen. Diskutiert wurde über die Beteiligung am Forschungsprogramm Euratom, welches ein Bestandteil von Horizon 2020 darstellt: Eine Minderheit der Kommissionsmitglieder fordert, die Beteiligung an Euratom vom Rahmenprogramm zu entkoppeln, eine zweite Minderheit möchte die Beteiligung an Euratom nur bis 2018 bewilligen.

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26.04.2013 | WBF

Für ein intensiviertes Engagement der Schweiz im Weltraum

Anlässlich eines Treffens mit dem Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur (ESA) hat Bundesrat Johann Schneider-Ammann den Willen zu einem verstärkten Engagement von Schweizer Akteuren in der Weltraumforschung kundgetan. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) will die Kooperation mit der ESA festigen und weltraumbezogene Tätigkeiten in der Schweiz fördern. Die Schweiz ist Gründungsmitglied der ESA und profitiert von den innovationsfördernden Programmen der Weltraumagentur.

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23.04.2013 | Kanton Freiburg

Eine neue Partnerschaft mit der ETH Lausanne

Die Universität Freiburg und die Hochschule für Technik und Architektur Freiburg gehen eine Forschungspartnerschaft mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) im Bereich des zukünftigen Wohnens ein. Laut einer Absichtserklärung zwischen der EPFL und dem Staatsrat Freiburg soll im Technologiepark blueFactory auf dem Areal der ehemaligen Cardinal-Brauerei das Forschungszentrum Smart Living Lab (SLL) entstehen. Mit einem Budget von 50 Millionen Franken wird das SLL die intelligenten Gebäude von morgen erforschen.

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22.04.2013 | WBK-S

Einstimmig für Beteiligung an EU-Bildungs- und Jugendprogrammen

Die Kommission für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat ihrem Rat einstimmig die Bewilligung des Kredits von 305,5 Millionen Franken zur Fortführung der Beteiligung der Schweiz an den europäischen Programmen für allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend und Sport in den Jahren 2014-2020 beantragt. Die Schweiz ist bereits seit 2011 vollumfänglich daran beteiligt. Die EU fasst ab 2014 alle bisherigen Programme unter dem Namen «Erasmus für alle» zusammen.

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17.04.2013 | Nationalrat

Den Numerus clausus aufheben

Mit 110 zu 49 Stimmen bei 12 Enthaltungen hat das Plenum des Nationalrats einer Motion zugestimmt, welche die Zulassungsbeschränkungen für Ausbildungsplätze an Schweizer Hochschulen abschaffen will. Mit der Aufhebung des Numerus clausus soll eine Massnahme gegen den Fachkräftemangel in der Schweiz, insbesondere im Bereich der Medizin, ergriffen werden. Nun wird der Ständerat über den Vorstoss beraten.

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12.04.2013 | FK-N

Sparpaket KAP 2014 soll an Bundesrat zurückgewiesen werden

Die Finanzkommission des Nationalrats (FK-N) schlägt vor, das Konsolidierungs- und Aufgabenprüfungspaket 2014 (KAP 2014) an den Bundesrat zurückzuweisen. Die Regierung wird gebeten, in einer neuen Version umfassendere Reduktionen der Ausgaben aufzuzeigen und in einer Version mögliche zusätzliche Mehreinnahmen zu präsentieren. Der Nationalrat wird in der Sommersession 2013 über diesen Rückweisungsantrag entscheiden.

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11.04.2013 | BFS

26 Prozent der Professorenschaft sind Frauen

Nach wie vor sind Frauen auf den höheren Stufen der wissenschaftlichen Forschung untervertreten. In der Professorenschaft der Schweizer Hochschulen betrug der Frauenanteil im Jahr 2010 nur 26 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) bekannt gab. Allerdings nimmt die Anzahl Forscherinnen schneller zu als diejenige der Forscher.

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10.04.2013 | Bundesrat

Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative positiv aufgenommen

Der Bundesrat hat die Ergebnissen aus der Vernehmlassung zum totalrevidierten Ausbildungsbeitragsgesetz zur Kenntnis genommen, mit dem er auf die Stipendieninitiative des Verbands der Schweizer Studierendenschaften reagiert. Die meisten der 90 Antworten stehen dem Gesetzesentwurf positiv gegenüber. Der Bundesrat wir aufgrund der Rückmeldungen jedoch auf die beabsichtigte leistungsorientierte Verteilung der Bundessubventionen an die Kantone verzichten. Die Botschaft wird im Sommer 2013 erwartet.

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27.03.2013 | SNF

Massnahmenplan für die Jahre 2013 bis 2016

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zeigt in einem Aktionsplan seine prioritären Fördermassnahmen für die Jahre 2013 bis 2016 auf. Er setzt dabei auf drei Schwerpunkte: die Sicherung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Unterstützung exzellenter Forschung sowie die Valorisierung der Forschungsresultate durch einen verstärkten Wissenstransfer. Der Massnahmenkatalog folgt dem vom Parlament bewilligten Kredit und basiert auf einer Leistungsvereinbarung mit dem Bund.

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15.03.2013 | Bundesrat

Ein Botschafter für Bildung und Forschung

Der Bundesrat hat Mauro Moruzzi den Botschaftertitel verliehen. Als Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen ist Moruzzi für die internationalen Aufgaben des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zuständig.

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15.03.2013 | Bundesrat

Psychologieberufegesetz soll für mehr Transparenz sorgen

Per 1. April 2013 tritt das Bundesgesetz über die Psychologieberufe in Kraft. Das Gesetz regelt die berufliche Aus- und Weiterbildung in den verschiedenen Bereichen der Psychologie und sorgt mit geschützten Berufsbezeichnungen für mehr Transparenz auf dem Markt für psychologische Dienstleistungen.

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13.03.2013 | Ständerat

Zusätzliche 60 Millionen Franken zum Zwecke der Energieforschung

Die Kantonsvertreter sind der grossen Kammer gefolgt und haben sich einstimmig für die Aufstockung der Mittel zugunsten der Energieforschung im ETH-Bereich ausgesprochen. Das Parlament hat den Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung Schweiz» des Bundesrats um zusätzliche 60 Millionen Franken aufgestockt.

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08.03.2013 | Bundesrat

Vorläufig keine zusätzliche Förderung für Medizinstudienplätze

In der Periode 2013-2016 sieht der Bund keine zusätzliche Erhöhung der finanziellen Mittel für Studienplätze in der Humanmedizin vor. Der Bundesrat verweist auf die bereits ansteigenden Grundbeiträge an die kantonalen Universitäten in der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) 2013-2016. Er will jedoch in der BFI-Botschaft 2017-2020 bei der Aus- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten einen Schwerpunkt setzen.

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07.03.2013 | Nationalrat

Energieforschung: Plenum stimmt zusätzlichen 60 Millionen zu

Der Nationalrat hat dem Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung Schweiz» zugestimmt. Mit 109 zu 48 Stimmen sprach sich eine Mehrheit für die Aufstockung der finanziellen Mittel um 60 Millionen Franken zugunsten des ETH-Bereichs aus. Der Bundesrat will diesen Betrag aus dem regulären Budget der ETH zum Zwecke der Energieforschung binden. Als nächstes wird der Ständerat über die Vorlage beraten.

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06.03.2013 | ETH-Rat

Keine Verdoppelung der Studiengebühren

Eine parlamentarische Initiative, die von Mitgliedern fast aller Fraktionen unterstützt wird, verlangt unterschiedlich hohe Studiengebühren an den Eidgenössisch Technischen Hochschulen (ETH) für ausländische Studierende und Studierende mit Wohnsitz in der Schweiz. Der Vorstoss veranlasste den ETH-Rat dazu, seinen im Dezember 2012 gefällten Grundsatzentscheid, die Gebühren für alle Studierenden verdoppeln zu wollen, zu sistieren.

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05.03.2013 | Nationalrat

Steuerabzug für Bildungskosten

Kosten für berufsrelevante Aus- und Weiterbildung sollen künftig zum vollen Umfang steuerlich befreit werden. Der Nationalrat hat einer entsprechenden Vorlage mit 131 zu 23 Stimmen zugestimmt. Er weicht damit vom Ständerat ab, der die Abzugsfähigkeit auf einen Gesamtbetrag von maximal 6000 Franken begrenzen will.

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28.02.2013 | EDK

Kantone stimmen dem Hochschulkonkordat mehrheitlich zu

Nur vier Kantone lehnen die «Interkantonale Vereinbarung über den schweizerischen Hochschulbereich» (Hochschulkonkordat) in der Vernehmlassung ab, wie die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) bekannt gab. Umstritten ist vor allem die Zusammensetzung des Hochschulrats. Das Hochschulkonkordat ist die rechtliche Grundlage der Kantone zur gemeinsamen Koordination des Hochschulbereichs, wie es das Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz des Bundes (HFKG) vorsieht.

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27.02.2013 | Bundesrat

Beteiligung an der europäischen Forschung und Innovation fortführen

Der Bundesrat hat die siebenjährige Botschaft zur Finanzierung der Schweizer Beteiligung am achten europäischen Forschungsrahmenprogramm an das Parlament überwiesen. Das Rahmenprogramm trägt den Namen «Horizon 2020» und läuft von 2014 bis 2020. Mit der Assoziierung kann sich die Schweiz den Zugang zu den Fördermassnahmen der EU sowie zum europaweiten Forschungsnetzwerk sichern. Der Bundesrat empfiehlt dem Parlament ausserdem, die Beteiligung am EU-Programm Bildung, Jugend und Sport weiterzuführen.

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22.02.2013 | WBK-N

Energieforschung: Aufstockung für ETH-Bereich gefordert

Mit 14 zu 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen hat sich die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) gegen eine Zweckbindung von 60 Millionen Franken aus dem regulären Budget des ETH-Bereichs für die Zwecke der Energieforschung ausgesprochen. Wie bereits ihre ständerätlichen Schwesterkommission fordert sie damit eine Aufstockung der Unterstützungsbeiträge, welche der Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung Schweiz» vorsieht. National- und Ständerat werden das Geschäft in der Frühjahrssession 2013 behandeln.

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22.02.2013 | WBK-N

Bildung und Forschung sollen von Sparpaket verschont werden

Eine Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat sich im Rahmen eines Mitberichts gegen die Budgetkürzungen im Bereich Bildung und Forschung ausgesprochen, welche das Konsolidierungs- und Aufgabenprüfungspaket 2014 (KAP 2014) vorsieht. Das Sparpaket will in den Jahren 2014-2016 bei den Universitäten 22,7 Millionen Franken und im ETH-Bereich 71 Millionen kürzen.

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21.02.2013 | Schweizerischer Nationalfonds

Transparenz kann noch besser werden

Die Entscheide des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) bei der Vergabe von Forschungsprojekten sind insgesamt unvoreingenommen und fair. Zu diesem Schluss kommt eine unabhängige Expertengruppe, die der SNF im Juli 2012 mit der Evaluation seiner Auswahlverfahren beauftragt hatte. Dennoch könnten einige Punkte noch verbessert werden: Klarere Auswahlprozesse und –kriterien könnten die Transparenz und Verständlichkeit der Entscheide vergrössern.

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20.02.2013 | Bundesrat

Philippe Gillet wird Präsident ad interim der EPFL

Zwischen August 2013 und Januar 2014 führt der Vizepräsident für akademische Angelegenheiten Philippe Gillet die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) interimsmässig. Nach Entscheid des Bundesrats ersetzt Gillet den Präsidenten Patrick Aebischer während dessen sechsmonatigen Sabbaticals.

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13.02.2013 | Bundesrat

Gian-Luca Bona als Empa-Direktor wiedergewählt

Auf Antrag des ETH-Rats hat der Bundesrat den bisherigen Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) für weitere vier Jahre wiedergewählt. Der Professor für Photonik tritt seine zweite Amtszeit als Vorsteher des Forschungsinstituts per 1. September 2013 an.

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07.02.2013 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Das Schweizer Forschungssystem erhält gute Noten

Im internationalen Vergleich ist das Forschungssystem der Schweiz gut positioniert: Vor allem das langfristige und starke Bekenntnis der Politik zu akademisch freien Hochschulen und Selbstverwaltung, die hohen Qualitätsstandards bei der Personalrekrutierung und gute Mechanismen bei der Drittmittelförderung seien für den Erfolg der Schweizer Universitäten verantwortlich. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften, die verschiedene Forschungssysteme in Europa vergleicht.

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01.02.2013 | WBK-S

Energieforschung: zusätzliche Gelder klar befürwortet

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats fordert zusätzliche 60 Millionen Franken zugunsten der Energieforschung im ETH-Bereich. Sie hat sich mit 10 zu 0 Stimmen bei 3 Enthaltungen dagegen ausgesprochen, dass diese Gelder aus dem regulären Budget entnommen werden müssen, so wie es der Aktionsplan Koordinierte Energieforschung Schweiz vorsieht.

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31.01.2013 | EDK

Stipendienkonkordat tritt im März 2013 in Kraft

Am 1. März 2013 tritt das Stipendienkonkordat in Kraft. Das hat der Vorstand der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) festgelegt. Die interkantonale Vereinbarung will bei der Vergabe von Stipendien gleiche Grundsätze und Mindeststandards festlegen und damit das Schweizer Stipendienwesen harmonisieren. Inzwischen sind elf Kantone der Vereinbarung beigetreten.

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28.01.2013 | Europäische Kommission

Das Human Brain Project der EPFL erhält 1 Milliarde Euro

Das von der Eidgenössisch Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) geleitete «Human Brain Project» wurde von der Europäischen Kommission zu einem von zwei Flaggschiff-Projekten gewählt. Die Flaggschiff-Initiative will ambitionierte Forschungsprojekte im Bereich der neuen Technologien fördern. Pro Projekt ist über den Zeitraum von 10 Jahren verteilt rund eine Milliarde Euro aus dem 7. und 8. EU-Forschungsrahmenprogramm vorgesehen. Auch am zweiten Grossprojekt «Graphene» sind mit der ETH Zürich, den Universitäten Genf, Basel und Zürich sowie der EMPA Schweizer Institutionen beteilig.

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25.01.2013 | SBFI

Verstärkter Austausch von Forschungstalenten mit den USA

Die Schweiz beteiligt sich am Programm «Graduate Research Opportunities Worldwide» der amerikanischen National Science Foundation (NSF). Mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung will der Bund den Austausch von jungen talentierten Forschenden mit den Vereinigten Staaten intensivieren. Das Ziel ist es, den besten Doktoranten der NSF ein sechs- bis zwölfmonatiges Forschungspraktikum an einer Schweizer Hochschule zu ermöglichen.

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25.01.2013 | FK-S

Energieforschung: Aufstockung für den ETH-Bereich gefordert

Mit 5 zu 2 Stimmen (bei 3 Enthaltungen) fordern die Mitglieder der Finanzkommission des Ständerats im Rahmen eines Mitberichts eine Erhöhung der finanziellen Mittel für das Programm «Koordinierte Energieforschung Schweiz» zugunsten des ETH-Bereichs. Anstatt 60 Millionen Franken aus dem bestehenden Rahmenkredit der Eidgenössischen Technischen Hochschulen zu entnehmen, soll der Bund diese Mittel zusätzlich aufbringen.

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22.01.2013 | Europäischer Forschungsrat

26 Advanced Grants für Schweizer Forschungsinstitutionen

Bei der Vergabe der Advanced Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) belegt die Schweiz 2012 den fünften Rang – hinter Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden. 26 von insgesamt 302 vergebenen Förderungen (mit einem Gesamtumfang von 680 Millionen Euro) gehen an Schweizer Institutionen. Advanced Grants werden für Grundlagenforschungsprojekte von erfahrenen Spitzenforschenden vergeben.

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10.01.2013 | BFS

Die MINT-Berufe integrieren sich gut in den Arbeitsmarkt

Hochschulabsolventinnen und –absolventen eines MINT-Fachbereichs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) konnten sich besser in den Arbeitsmarkt integrieren als Diplomierte aus anderen Disziplinen. 2009 betrug die Arbeitslosenrate ein Jahr nach dem Abschluss 3,8 Prozent, während sie sich bei Absolventen von Nicht-MINT-Fächern auf 5,5 Prozent belief. Dies bestätigt eine Studie des Bundesamtes für Statistik.

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07.01.2013 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Thierry Courvoisier ist neuer Präsident

Der aktuelle Präsident der Akademie der Naturwissenschaften, Thierry Courvoisier, wurde zum Präsident der Akademien der Wissenschaften der Schweiz ernannt. Der Professor für Astrophysik von der Universität Genf folgt auf den Psychologieprofessor Heinz Gutscher von der Universität Zürich.

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04.01.2013 | SBFI

Bund und Kantone stimmen sich erstmals über Ausgaben ab

Ein Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) liefert erstmals gemeinsame Zahlen von Bund und Kantonen über die Finanzierung von Bildung, Forschung und Innovation. 2010 betrugen diese Ausgaben 34 Milliarden Franken. Von 2004 bis 2012 blieben die Anteile von Bund (48 Prozent) und Kantonen (52 Prozent) im Grossen und Ganzen stabil.

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19.12.2012 | Bundesrat

Das finanzielle Konsolidierungspaket trifft die Hochschulen

Der Bundesrat hat das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket 2014 (KAP 2014) an das Parlament überwiesen. Das Programm sieht jährliche Einsparungen von 700 Millionen Franken in den Jahren 2014 bis 2016 vor. Auch die Universitäten und die ETH sollen sich daran beteiligen: Die Unterstützungsbeiträge an die kantonalen Universitäten werden pro Jahr um 7 Millionen, die Mittel für die ETH bis 2016 um jährlich 24 Millionen Franken gekürzt.

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17.12.2012 | SBF

Europäische Kommission wählt Barbara Haering in Beirat

Barbara Haering, Mitglied des ETH-Rats und Präsidentin des Institut des Hautes Etudes en Administration Publique in Lausanne, wurde von der Europäischen Kommission zum Co-Chair des Beirats für den Europäischen Forschungs- und Innovationsraum gewählt. Der Beirat berät die Europäische Kommission in Fragen zum Europäischen Forschungs-und Innovationsraum.

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06.12.2012 | ETH-Rat

Verdoppelung der Studiengebühren

Auf Antrag der Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne will der ETH-Rat eine Verdoppelung der Studiengebühren einleiten. Die jährlichen Gebühren von heute 1160 Franken pro Studierenden sollen bis 2017 schrittweise erhöht werden. Der ETH-Rat begründet den Entscheid mit dem anhaltenden Wachstum der Studierendenzahlen und dem Willen zu einer hohen Qualität der Lehre. Die Ämterkonsultation soll im Frühjahr 2013 eröffnet werden.

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03.12.2012 | Ständerat

Innovationspark: ein Kompromiss zeichnet sich ab

Ein nationaler Innovationspark soll zur Wahrung des Gleichgewichts zwischen den Regionen von Anfang an auf mehrere regionale Standorte verteilt werden, die untereinander vernetzt sind und mit den Hochschulen zusammenarbeiten. Dies hat der Ständerat in der Beratung des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetztes (FIFG) mit 19 zu 15 Stimmen beschlossen. Mit dieser neuen Formulierung des Gesetzesartikels überwindet er die bislang bestehende Differenz zum Nationalrat, indem die Bedingungen beider Räte vereinigt werden. Nun muss die grosse Kammer noch ihre Zustimmung geben.

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30.11.2012 | Bundesrat

Zusammenarbeit mit Euratom auch in den Jahren 2012 und 2013

Die Forschungszusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Europäischen Atomgemeinschaft Euratom wird in den Jahren 2012 und 2013 weitergeführt. Der Bundestrat hat die Beteiligung am Euratom-Forschungs- und Trainingsprogramm in der Höhe von gut 100 Millionen Franken genehmigt.

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27.11.2012 | SBF

Forschungszusammenarbeit mit Japan verstärken

Unter der Leitung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) ist eine Schweizer Delegation nach Tokio gereist. Die beiden Länder besprachen die erste Phase ihrer wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit zwischen 2008 und 2012. Die Schweiz und Japan wollen die Zusammenarbeit künftig noch verstärken.

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27.11.2012 | Bundesrat

Ziele 2013: Schweiz soll Spitzenposition halten

Die Schweiz soll ihren Spitzenplatz in Bildung, Forschung und Innovation auch künftig behalten. Dies ist eines von sieben Zielen für das Jahr 2013, die der Bundesrat verabschiedet hat. Die Organisation des neu geschaffenen Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) soll konsolidiert und die Strategie der BFI-Botschaft 2013-2016 umgesetzt werden. Ausserdem soll ein Weiterbildungsgesetz das lebenslange Lernen stärken.

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26.11.2012 | Nationalrat

Innovationspark: Festhalten am Gleichgewicht der Regionen

Mit 95 zu 77 Stimmen bei drei Enthaltungen hat  sich der Nationalrat in der Beratung des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) erneut dafür ausgesprochen, einen nationalen Innovationspark von Anfang an mehreren Standorten zu planen um das Gleichgewicht zwischen den Regionen zu wahren. Das Plenum hat sich damit gegen die ständerätliche Version ausgesprochen, die eine Vernetzung der verschiedenen Standorte und die Zusammenarbeit mit den Hochschulen im Gesetz verankern möchte. Die Differenzberatung wird nun im Ständerat fortgeführt.

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14.11.2012 | Bundesrat

Bund greift der höheren Berufsbildung unter die Arme

Per Anfang 2013 will der Bundesrat die höhere Berufsbildung mit zusätzlichen Beiträgen für die Durchführung eidgenössischer Prüfungen stärken. Die Fachprüfungen werden bisher zum grössten Teil von der Wirtschaft und den Prüfungsteilnehmenden getragen. In der angepassten Berufsbildungsverordnung sollen die Beiträge des Bundes an die Fachprüfungen neu 60 anstatt wie bisher 25 Prozent betragen. Die zusätzlichen Kosten werden über die Kredite finanziert, die das Parlament in der BFI-Botschaft 2013-2016 bewilligt hat.

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13.11.2012 | Finanzkommissionen

Zusätzliche Bildungsausgaben für das Jahr 2013 bestätigt

Die Finanzkommissionen von National- und Ständerat haben in der Beratung des Budgets 2013 die erhöhten Ausgaben im Bildungsbereich gutgeheissen. In der Herbstsession 2012 hatte das Parlament die Ausgaben für den ETH-Bereich (32 Millionen Franken), die Universitäten (17 Millionen Franken) und die Berufsbildung (7 Millionen Franken) aufgestockt. Den definitiven Entscheid fällt das Parlament in der Wintersession.

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13.11.2012 | ETH-Rat

Mehr Mittel für die Lehre budgetiert

Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne zählen 2013 rund 50 Prozent mehr Studierende als noch 2004. Um die Qualität zu gewährleisten, budgetiert der ETH-Rat für das Jahr 2013 rund 40 Millionen Franken mehr für die Lehre als 2012. Knapp 30 zusätzliche Professuren sollen geschaffen und Investitionen in die Infrastruktur vorgenommen werden.

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06.11.2012 | Europäische Kommission

Innovativste Regionen: in der Schweiz herrscht Ausgeglichenheit

Der Bericht «Regional Innovation Scoreboard 2012» der Europäischen Kommission vergleicht die Innovationskraft von 190 Regionen in Europa. Davon werden 41 Regionen als führend in Innovation bewertet. Die meisten davon liegen in Deutschland (12), der Schweiz (6), Schweden (5), Finnland (3) und Dänemark (2). Von den insgesamt sieben untersuchten Regionen der Schweiz werden sechs (Genferseeregion, Espace Mittelland, Nordwestschweiz, Zürich, Zentralschweiz und Tessin) als führend eingestuft. Demnach ist die Innovationskraft in der Schweiz von allen untersuchten Ländern am homogensten verteilt.

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02.11.2012 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

Fachhochschulen: mit mehr Chancengleichheit den Fachkräftemangel beheben

Experten der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) und des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) haben gemeinsam Grundlagen zur Förderung der Chancengleichheit an Fachhochschulen in den Jahren 2013-2016 verabschiedet. Der Bund will damit dem Fachkräftemangel entgegenwirken: Mit verschiedenen Massnahmen sollen Frauen vor allem in technischen Studiengängen und Männer in den Bereichen Gesundheit und soziale Arbeit gefördert werden.

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31.10.2012 | Bundesrat

Bundesrat unterstützt Harmonisierung des Stipendienwesens

Mit einem indirekten Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative in Form einer Revision des Ausbildungsbeitragsgesetzes will der Bundesrat die Harmonisierung des Schweizer Stipendiensystems vorantreiben. Er nimmt in seiner Vorlage gezielt Bestimmungen des interkantonalen Stipendienkonkordats der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) auf. Er will zusätzlich Anreize für die Kantone schaffen, damit diese bedürftige Studierende unterstützen. Die eröffnete Vernehmlassung dauert bis zum 14. Februar 2013.

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25.10.2012 | ETH Zürich

100 Millionen Franken für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Der 2010 verstorbene Mäzen Branco Weiss vermacht der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich eine Spende im Umfang von rund 100 Millionen Franken. Der Unternehmer und ehemalige ETH-Dozent äusserte in seinem Testament den Willen, dass dieses Vermögen seinem bereits 2002 gegründetem Förderprogramm «Society in Science – The Branco Weiss Fellowship» zugute kommt. Das Programm ist der ETH Zürich angegliedert und fördert junge Forschende aus der ganzen Welt.

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19.10.2012 | WBK-N

Innovationspark: Mehrheit gegen mehrere Standorte von Anfang an

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat über die Differenzen zwischen den Räten beim Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz (FIFG) beraten. Eine Mehrheit sprach sich dabei gegen eine Formulierung aus, die einen nationalen Innovationspark von Anfang an verschiedenen Standorten vorsieht. Sie unterstützt damit die Version des Ständerats. Eine Minderheit vertritt jedoch nach wie vor die Formulierung des Nationalrats. In der Wintersession entscheidet der Nationalrat im Plenum über das Geschäft.

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17.10.2012 | Bundesrat

202 Millionen Franken für die Energieforschung

Der Bundesrat hat der Botschaft zum Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung Schweiz» im Umfang von insgesamt 202 Millionen Franken zugestimmt. Mit dieser Stärkung der Energieforschung will er den Atomausstieg unterstützen, der im letzten Jahr durch das Parlament beschlossen wurde.  Von den 202 Millionen sind 142 Millionen Franken neu beantragte Mittel zuhanden des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Die übrigen 60 Millionen Franken werden dem bestehenden Rahmenkredit für den ETH-Bereich entnommen, der im letzten September vom Parlament verabschiedet wurde.

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10.10.2012 | Bundesrat

Hausarztmedizin wird über gesetzliche Ausbildungsziele gestärkt

Im revidierten Medizinalberufegesetz (MedBG) wird die Hausarztmedizin explizit als Ziel der medizinischen Aus- und Weiterbildung festgelegt. Dies bestätigte der Bundesrat aufgrund der Ergebnisse der Vernehmlassung des MedBG. Damit wird die Hausarztmedizin gestärkt. Nun wird das Eidgenössische Departement des Innern eine entsprechende Botschaft zur Gesetzesrevision erarbeiten.

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03.10.2012 | Eidgenössisches Departement des Innern

Intensivierte Zusammenarbeit mit Indien in der Wissenschaft

Bundesrat Alain Berset hat bei einem Besuch in Neu Delhi den indischen Wissenschafts- und Technologieminister Shri Vayalar Ravi getroffen. Die beiden unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zur intensivierten Weiterführung der Zusammenarbeit der beiden Länder in Wissenschaft und Technologie. Neue Schwerpunkte sollen im Bereich der erneuerbaren Energien und in der Biomedizin gesetzt werden.

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03.10.2012 | Times Higher Education

ETH sind die besten nicht-angelsächsischen Hochschulen

Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (12.) und Lausanne (40.) sind im diesjährigen Times-Higher-Education-Ranking (THE-Ranking) die am besten klassierten Hochschulen ausserhalb des angloamerikanischen Raums. Unter den weltbesten 200 sind ausserdem die Universitäten Zürich (89.), Lausanne (130.), Genf (133.), Basel (142.) und Bern (151.) rangiert. Diese fünf Schweizer Universitäten büssen im Vergleich zum letztjährigen Ranking allesamt Plätze ein.

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25.09.2012 | Ständerat

BFI-Botschaft: 157 Millionen Franken mehr für die Hochschulen

In der Differenzberatung der Botschaft für Bildung, Forschung und Innovation für die Jahre 2013-2016 hat der Ständerat einer Glättung der Kredite für die Hochschulen im Umfang von zusätzlichen 157 Millionen Franken zugestimmt. Neben der bereits gestrichenen Erhöhung für die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) lehnt die kleine Kammer auch zusätzliche Mittel für den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ab. Nun wird der Nationalrat über den Kompromiss entscheiden.

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24.09.2012 | Kantone der Nordwestschweiz

Drei Kantone lehnen Hochschulkonkordat ab

Die beiden Basel und der Kanton Aargau lehnen einen Hochschulrat, wie ihn das Hochschulkonkordat der Schweizerischen Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK) vorschlägt, ab. Sie kritisieren, dass für den Kanton Baselland, der zusammen mit dem Kanton Baselstadt die Universität Basel finanziert, im Organ kein Platz vorgesehen ist.

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24.09.2012 | Nationalrat

ETH-Gebühren werden nicht vorgeschrieben

Die Semestergebühren der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) sollen nicht gesetzlich begrenzt werden. Das hat der Nationalrat mit der Ablehnung der parlamentarischen Initiative «Schluss mit der Erhöhung von Studiengebühren» von Mathias Reynard (SP) entschieden. Der Vorstoss verlangte eine maximale Gebühr von 650 Franken, die ETH-Studierende pro Semester hätten bezahlen müssen.

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20.09.2012 | Nationalrat

BFI-Botschaft: Aufstockung für die KTI fällt Kompromisslösung zum Opfer

Der Nationalrat hält an der dynamischen Glättung der Kredite für Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2013-2016 fest. In einem Ausgabenpunkt kommt die grosse Kammer dem Ständerat aber entgegen: Als Kompromisslösung verzichtet sie auf die Forderung nach zusätzlichen Mitteln für die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) im Umfang von rund 60 Millionen Franken. Nun kehrt die Botschaft erneut in den Ständerat zurück.

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18.09.2012 | Ständerat

BFI-Botschaft: Kleine Kammer lehnt Glättung erneut ab

Nachdem der Nationalrat eine Woche zuvor die dynamische Glättung der Kredite für Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2013-2016 klar befürwortet hat, lehnt der Ständerat diese erneut ab. Die Vertreter der Kantone fürchten, die zusätzlichen Ausgaben würden die Regeln der Schuldenbremse verletzen. Die grosse Kammer berät die Botschaft bereits wieder am 20. September.

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18.09.2012 | Ständerat

Mehrere Standorte sind ein Muss für einen nationalen Innovationspark

Ein nationaler Innovationspark soll an mehreren Standorten entstehen. Das hat der Ständerat im Rahmen der Beratung des Forschungsförderungs- und Innovationsgesetzes (FIFG) entschieden. Damit setzte sich der Vorschlag der Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur gegen eine Minderheit durch, welche mehrere Standorte lediglich als mögliche Option forderte. Der Gesetzesentwurf geht nun wieder in den Nationalrat.

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14.09.2012 | Eidgenössisches Departement des Innern

Engere Beziehung zwischen der Schweiz und China im Bereich der Forschung

Bundesrat Alain Berset und der chinesische Vize-Bildungsminister Du Zhanyuan haben in einer Absichtserklärung den Willen zu einer intensiveren Beziehung der beiden Länder im Bereich Wissenschaft und Forschung bekundet. Das Memorandum sieht insbesondere einen verstärkten Austausch von jungen Forschenden und engere Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstitutionen vor.

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11.09.2012 | Nationalrat

BFI-Botschaft: Grosse Kammer befürwortet Glättung der Kredite

Der Nationalrat stimmt mit einem relativ deutlichen Mehr einer Glättung der Kredite für Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) in den Jahren 2013-2016 zu. Er folgt somit der Mehrheit seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N)  und spricht sich für einen zusätzlichen Aufwand von 300 Millionen Franken über die vierjährige Periode aus. Am 18. September 2012 wird der Ständerat über die Differenzen zwischen den beiden Kammern beraten.

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10.09.2012 | Europäischer Forschungsrat

33 neue Starting Grants für die Schweiz

Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergibt 2012 33 von insgesamt 536 Starting Grants an exzellente Nachwuchswissenschaftler in der Schweiz, welche damit im internationalen Vergleich an fünfter Stelle steht. Elf Förderungen gehen an die ETH Lausanne, acht an die ETH Zürich und vier an die Universität Genf. Je zwei Grants vergibt der ERC an die Universitäten Zürich und Lausanne sowie an die IBM Research GmbH in Zürich. Die Universitäten Bern, Basel und der italienschen Schweiz sowie das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut erhielten je einen Grant.

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07.09.2012 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Erweiterte Geschäftsleitung des SBFI angenommen

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat der Ernennung der künftigen erweiterten Geschäftsleitung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zugestimmt. Per 1. Januar 2013 nehmen Staatssekretär Mauro Dell'Ambrogio für den Bereich Hochschulen, Josef Widmer für den Bereich Bildung und Jürg Burri für Forschung und Innovation sowie die Leiterinnen und Leiter der elf neu gebildeten Abteilungen in der Geschäftsleitung Einsitz.

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05.09.2012 | Bundesrat

Ziele für das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung

Der Bundesrat gibt dem Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) strategische Ziele für die Jahre 2013-2016 vor: Es soll Veränderungen im Bildungs- und Arbeitsmarkt erfassen und innovative Lösungen vorschlagen, als Expertenorganisation für Fragen zur Verfügung stehen und mit Verbundspartnern zusammenarbeiten. Ausserdem fordert der Bundesrat, dass das EHB seine Ausbildung noch stärker auf die Bedürfnisse seiner Kunden abstimmt und den Nachwuchs in der Berufsbildungsforschung fördert.

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04.09.2012 | ETH-Bereich

Forschungsresultate können die Energiewende unterstützen

Die Forschung kann einen grundlegenden Umbau des Schweizer Energiesystems unterstützen, wie der Bereich der Eidgenössisch Technischen Hochschulen bekannt gab. Die vom Bund gesprochenen zusätzlichen Mittel für die Energieforschung werden begrüsst. Aber die Herausforderungen der Energiewende sind gross: Für die Umsetzung seien ein gesellschaftlich-politischer Konsens und eine griffige Roadmap mit Zwischenzielen nötig.

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23.08.2012 | Eidgenössisches Departement des Innern

Mehr Ärztinnen und Ärzte ausbilden

Ab 2018/19 wollen Bund und Kantone jährlich rund 300 Ärztinnen und Ärzte zusätzlich ausbilden. Dies hat die Plattform «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» in einem Bericht festgelegt. Die geplanten Mehrkosten von mindestens 56 Millionen CHF pro Jahr könnten möglicherweise über die Grundbeiträge des Bundes an die Universitäten finanziert werden.

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17.08.2012 | WBK-N

Gegen eine Obergrenze der ETH-Studiengebühren

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) lehnt die parlamentarischen Initiative von Nationalrat Mathias Reynard (SP) «Schluss mit der Erhöhung von Studiengebühren» mit 14 zu 10 Stimmen ab. Der Vorstoss verlangt eine Begrenzung der Semestergebühren der ETH auf maximal 650 CHF. Zwar spricht sich die Kommission für die Sicherung der Chancengleichheit aller Studierenden aus, den ETH sollen aber keine Vorschriften über die Höhe der Studiengebühren gemacht werden.

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15.08.2012 | Shanghai-Ranking 2012

ETH Zürich als beste Hochschule Kontinentaleuropas eingestuft

Die Schweizer Universitäten bestätigen ihre Leistungen im Hochschulranking der Shanghai Jiao Tong University 2012 (Shanghai-Ranking). Wie bereits im Vorjahr sind vier Universitäten in den Top 100 klassiert: Die ETH Zürich als beste  kontinentaleuropäische Hochschule auf dem 23. Rang. Es folgen die Universitäten Zürich (59.), Genf (69.) und Basel (85). Unter den besten zweihundert sind die ETH Lausanne und die Uni Bern klassiert.

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16.07.2012 | ETH Lausanne

Internationale Partnerschaft für die Nanowissenschaften

Die Max Planck Gesellschaft (MPG) eröffnet an der ETH Lausanne ein internationales Labor zugunsten der Nanowissenschaften. Die Partnerschaft ist der fundamentalen Nanowissenschaft sowie der Bio-Nanotechnologie gewidmet und will den wissenschaftlichen Nachwuchs in diesen Bereichen fördern.

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12.07.2012 | Bundesamt für Statistik

Studierende Eltern sind selten

4.8% der Studierenden in der Schweiz haben Kinder. Im europäischen Vergleich ist das ein eher niedriger Wert. Der höhere zeitliche Aufwand mit Kindern wirkt sich auch auf das Studium aus: Eltern beabsichtigen seltener ein Masterstudium oder Mobilitätsaufenthalte im Ausland.

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10.07.2012 | Europäische Kommission

Milliardenbetrag für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Mit 8.1 Milliarden Euro will die Europäische Kommission im Jahr 2013 Forschung und Innovation unterstützen. Die letzte und gleichzeitig umfangreichste Runde des Siebten Forschungsrahmenprogramms der EU soll die Wettbewerbsfähigkeit Europas steigern sowie Wachstum und Arbeitsplätze schaffen.

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04.07.2012 | Bundesrat

Zwei NFP zur Unterstützung der neuen Energiepolitik

Der Bundesrat hat zwei neue Nationale Forschungsprogramme (NFP) im Energiebereich lanciert und den Schweizerischen Nationalfonds mit deren Durchführung beauftragt. Von den beiden NFP «Energiewende» (37 Mio. Franken) und «Steuerungsmöglichkeiten des Energieverbrauchs» (8 Mio. Franken) erhofft sich der Bund wichtige Beiträge für die Umsetzung seiner neuen Energiepolitik.

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03.07.2012 | Parlament

Ständeratskommission will Innovationspark mit internationaler Ausstrahlung

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) folgte in ihrer Beratung des total revidierten Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) mehrheitlich den Beschlüssen des Nationalrats. Die Mehrheit der Mitglieder unterstützt die Schaffung eines nationalen Innovationsparks mit verschiedenen Standorten. Eine internationale Ausstrahlung des Parks und die Vernetzung der Hochschulen mit der Wirtschaft müssten aber gewährleistet sein.

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03.07.2012 | Schweizerischer Nationalfonds

Auswahlverfahren des SNF unter der Lupe

Der Nationalfonds hat ein externes Spezialistenteam mit der Evaluation von Qualität und Transparenz seiner Auswahlverfahren für Forschungsvorhaben beauftragt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden Anfang 2013 erwartet.

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03.07.2012 | ETH Zürich

Holcim-Konzern unterstützt Professur für nachhaltiges Bauen

Mit elf Millionen Franken unterstützt der Baustoffkonzern Holcim den Aufbau einer neuen ausserordentlichen Professur für nachhaltiges Bauen an der ETH Zürich. Die ETHZ zählt umweltschonendes Bauen zu ihren strategischen Schwerpunkten.

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03.07.2012 | Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

EDK schickt Hochschulkonkordat in Vernehmlassung

Die Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) eröffnet die Vernehmlassung zum Hochschulkonkordat, die bis am 31. Dezember läuft. Das Hochschulkonkordat bildet die rechtliche Grundlage für die gemeinsame Förderung und Koordination des Hochschulbereichs von Bund und Kantonen. Ein möglicher Zeitraum für das Inkrafttreten des Konkordats ist 2015.

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03.07.2012 | Weltorganisation für geistiges Eigentum

Innovation: Die Schweiz ist Spitze

Zum zweiten Mal in Folge belegt die Schweiz den ersten Rang im internationalen Innovationsranking. Der Global Innovation Index 2012 umfasst 141 Länder und wurde von der Wirtschaftshochschule INSEAD und der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) erstellt.

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28.06.2012 | Bundesrat

Weichenstellung für das Weiterbildungsgesetz

Der Bundesrat hat die Vernehmlassungsergebnisse zum Entwurf eines Weiterbildungsgesetzes zur Kenntnis genommen. In den rund 180 eingegangenen Stellungnahmen wurde der Entwurf mehrheitlich begrüsst. Ziel dieses übergeordneten Rahmengesetzes ist es, das lebenslange Lernen zu stärken und die Qualität und Transparenz von Weiterbildungsangeboten zu fördern. Der Gesetzesentwurf soll bis Ende 2012 vorliegen.

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27.06.2012 | Bundesrat

Ursula Renold verlässt das Volkswirtschaftsdepartement

Einen Monat nach der Ernennung von Mauro Dell’Ambrogio zum neuen Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation verlässt Ursula Renold das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement. Die Direktorin des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie will sich beruflich neu orientieren.

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27.06.2012 | Bundesrat

Josef Widmer wird die Nr. 2 des neuen Staatssekretariat

Josef Widmer wird stellvertretender Direktor des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, welches am 1. Januar 2013 neu entstehen wird. Der aktuelle Leiter der Dienststelle für Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern wurde vom Bundesrat ernannt. Er wird die Leitung des Bereichs Bildung übernehmen.

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21.06.2012 | Nationalrat

Nationalratskommission spricht sich für die Glättung der Kredite aus

Die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2013-2016 (BFI-Botschaft 2013-2016) wurde von der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) gutgeheissen. Mit 18 zu 5 Stimmen haben die Mitglieder entschieden, das vom Bundesrat vorgeschlagene jährliche Ausgabenwachstumm zu glätten. Nur eine Woche zuvor hatte der Ständerat mit knappem Mehr diesen Vorschlag seiner zuständigen Kommission abgelehnt.

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19.06.2012 | Bundesrat

Alain Berset will die Hausarztmedizin an Universitäten fördern

Bundesrat Alain Berset, Chef des Departements des Innern, lanciert zusammen mit den betroffenen Partnern einen Masterplan zugunsten der Hausarztmedizin oder der medizinischen Grundversorgung. Eine der angestrebten Massnahmen ist die Bereitstellung zusätzlicher Mittel, um die Hausarztmedizin an den Universitäten zu fördern. Mit dem Masterplan sollen die wichtigsten Forderungen der Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» erfüllt werden.

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15.06.2012 | Bundesrat

Grünes Licht für das neue Staatssekretariat

Der Bundesrat hat die nötigen rechtlichen Grundlagen verabschiedet, die die Schaffung des neuen Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation ermöglichen. Letzteres wird am 1. Januar 2013 entstehen, aus der Fusion des aktuellen Staatssekretariats mit dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie und wird im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung angesiedelt werden.

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14.06.2012 | Ständerat

BFI-Botschaft: knappe Mehrheit lehnt Glättung der Kredite ab

Mit einem äusserst knappen Mehr von 21 gegen 20 Stimmen hat der Ständerat den Antrag seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK-S abgelehnt, das Ausgabenwachstum zugunsten der Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) zu glätten und zusätzliche 292 Millionen Franken zu sprechen. Die kleine Kammer hat der Version des Bundesrates der BFI-Botschaft für die Jahre 2013 bis 2016 zugestimmt, die Ausgaben in Höhe von rund 24 Milliarden Franken vorsieht. Die Vorlage geht jetzt in den Nationalrat.

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11.06.2012 | Genfersee-Region

Neuropolis: Genf und Waadt starten Projekt in den Neurowissenschaften

Die Universitäten Genf und Lausanne sowie die ETH Lausanne starten ein gemeinsames Projekt im Bereich der Neurowissenschaften und der Simulation: Neuropolis. Diese Initiative sieht den Bau von zwei Standorten in Lausanne und Genf vor. Die dafür nötigen 110 Millionen Franken werden von den Kantonen Waadt und Genf, dem Bund sowie der Uhrenfirma Rolex getragen.

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01.06.2012 | Bundesrat

Energieforschung und Innovation: über 200 Millionen an Fördermitteln

Der Bundesrat hat erste Massnahmen zur Umsetzung seines langfristigen Aktionsplans in der Energieforschung beschlossen. Er wird im Herbst 2012 eine Sonderbotschaft veröffentlichen, damit Forschung und Innovation mit zusätzlichen Mitteln zur energiepolitischen Wende beitragen können. Für die Periode 2013 bis 2016 sind Fördermittel im Umfang von 202 Millionen Franken vorgesehen.

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25.05.2012 | ETH-Rat

ETH-Bereich setzt Akzente bei Chancengleichheit

Von 2013 bis 2016 führt der ETH-Bereich das Programm «Fix the leaky pipeline!» fort, welches darauf abzielt, akademische Karrieren von Frauen zu fördern. Weiter hat der ETH-Rat auf Empfehlung der Präsidenten der ETHZ und ETHL 20 neue Professoren ernannt, unter anderem Konrad Steffen, künftiger Direktor der WSL. Zudem könnte das Kompetenzzentrum für Energie und Mobilität (CCEM) des ETH-Bereichs im Rahmen der Energie-Strategie 2050 des Bundes eine neue Rolle erhalten.

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24.05.2012 | Schweizerischer Nationalfonds

Etwas weniger Geld für die Forschung

2011 hat der Schweizerische Nationalfonds  (SNF) 713 Millionen Franken in die Grundlagenforschung investiert, 1,8 % weniger als noch 2010. Der SNF hat 3400 Projekte genehmigt, sah sich gleichzeitig aber wie in anderen Jahren gezwungen, sehr gute Projekte abzulehnen. Die Bewilligungsquote lag bei 41%, während diese 2008 noch 54% betrug.

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23.05.2012 | Bundesrat

Mauro Dell’Ambrogio neuer Staatssekretär

Der Bundesrat hat Mauro Dell’Ambrogio auf den 1. Januar 2013 zum ersten Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation im Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), dem heutigen Volkswirtschaftsdepartement, ernannt. Der Tessiner Anwalt Dell’Ambrogio leitet seit 2008 das Staatssekretariat für Bildung und Forschung im Departement des Innern, das auf Beginn 2013 in das WBF transferiert und dort mit dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT zusammengeführt wird.

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21.05.2012 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Wissenschaftlicher Besuch in Nordamerika

Staatssekretär Mauro Dell’Ambrogio ist zwischen dem 20. und 26. Mai 2012 in die USA und nach Kanada gereist, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Schweiz mit den beiden nordamerikanischen Länder zu stärken. Neben den EU-Partnern sind die USA der wichtigste Forschungspartner der Schweiz. So hat beispielsweise der Schweizerische Nationalfonds (SNF) von 2007 bis 2012 gut 1'800 Forschungsprojekte in den USA mit 640 Millionen Franken unterstützt. In Kanada förderte der SNF in der gleichen Periode 315 bilaterale Projekte im Umfang von 122 Millionen Franken.

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09.05.2012 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Die Schweiz beteiligt sich am Bau des riesigen europäischen Teleskops

Der Bundesrat hat grünes Licht für die Beteiligung der Schweiz am Bau des sehr grossen europäischen Teleskops E-ELT (European Extremely Large Telescope) der Europäischen Organisation für Astronomie EOS gegeben. Die Kosten für das Teleskop werden auf 1.3 Milliarden Franken beziffert, wovon die Schweiz 5% übernimmt. Der endgültige Entscheid zum Projekt ist für Juni 2012 vorgesehen.

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01.05.2012 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Südafrika

Eine Schweizer Delegation unter der Leitung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) traf in Südafrika mit den Ansprechpartnern des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie zusammen. Beide Seiten zogen eine sehr positive Bilanz der ersten Programmphase 2008-2012, in welcher die Schweiz rund 7,8 Mio. Franken investierte. Für die Jahre 2013-2016 einigten sich beide Seiten auf eine Fortführung der Finanzierung im gleichen Umfang.

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01.05.2012 | economiesuisse

Die Wirtschaft ist für eine Erhöhung der Mittel für den BFI-Bereich

Economie suisse unterstützt den Entscheid der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates WBK-S den Zahlungsrahmen für Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) um 292 Millionen Franken zu erhöhen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Mangels an Arbeitskräften fordert der Verband gezielte Anstrengungen, insbesondere bei den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

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01.05.2012 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates

Evaluation der Nachwuchsförderung an Hochschulen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) fordert vom Bundesrat in einem Postulat, dass er dem Parlament einen Bericht zur Effizienz der bisher ergriffenen Massnahmen zur Nachwuchsförderung an Schweizer Hochschulen vorlegt. Dieser soll auf dem Positionspapier «Vision 2020» basieren, welches von einer Gruppe junger Forschenden erarbeitet worden ist. Weiter soll der Bundesrat neue - wenn möglich anreizorientiert - Vorschläge erarbeiten, um den Nachwuchs zu fördern.

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27.04.2012 | ETH-Rat

Mehr Studierende und Mittel für die ETHs

Die Wirtschaftsorganisationen Swissmem und scienceindustries, die zur Jahresmedienkonferenz des ETH-Rates eingeladen waren, haben den Wunsch geäussert, dass der Bund die BFI-Mittel um 6% pro Jahr erhöht. In den Jahren 2011 zählten die ETHZ und ETHL total 25'629 Studierende, was einer Zunahme um 6.9% gegenüber 2010 entspricht. Die Zahl der Immatrikulationen bei den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie) stieg sogar um 6.9%.

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27.04.2012 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Positive Bilanz zum 7. europäischen Forschungsrahmenprogramm

Die Vertreter der Europäischen Union und der Schweiz ziehen ein positive Zwischenbilanz der Schweizer Beteiligung am 7. europäischen Forschungsrahmenprogramm. Die Schweiz, deren Beitrag 2.7% des Gesamtbudgets des 7. Rahmenprogramms beträgt, konnte sich 4.3% der europäischen Beiträge sichern. Der Gemischte Ausschuss behandelte ebenfalls das zukünftige Forschungsprogramm "Horizon 2020", das 2014 starten soll. Auch das Schweizer Engagement am Euratom-Rahmenprogramm kam zur Sprache.

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27.04.2012 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates

Erhöhter Zahlungsrahmen für den BFI-Bereich

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) führte die Beratung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2013-2016 fort. Sie schlägt vor die Zahlungsrahmen für einzelne Institutionen zu erhöhen, um einen Totalbetrag in Höhe von 292.2 Millionen Franken. Weiter hat sie den Bundesbeschluss über die Finanzierung der Berufsbildung angenommen. Dem Zahlungsrahmen von 1999 Millionen Franken für die Betriebsbeiträge an die Fachhochschulen stimmte die Kommission ebenfalls zu. Die BFI-Botschaft wird in der Sommersession im Ständerat behandelt.

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25.04.2012 | Bundesrat

Kampfflugzeuge: Verspätung und Erhöhung des Budgets

Der Bundesrat hat für den Kauf von 22 Kampfflugzeugen des Typs Grippen ein gemeinsames Vorgehen mit Schweden beschlossen. Dieser Entscheid führt zu einer Verspätung der Auslieferung um zwei Jahre, also im Jahr 2018. Mit Blick auf diese Verzögerung schlägt der Bundesrat die Schaffung eines Spezialfonds für den Kauf der Flugzeuge vor. Der Fonds würde aber nicht vor 2015 geschaffen werden. Der Bundesrat muss sich auch noch zum Sparprogramm äussern, das für die Finanzierung des Flugzeugkaufs vorgesehen war. Dieses sieht Budgetkürzungen bei Bildung, Forschung und Innovation vor.

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20.04.2012 | Finanzkommission des Ständerates

Keine höheren Ausgaben für den BFI-Bereich

Die Finanzkommission hat des Ständerates entschieden, dass der mehrjährige Finanzbeschluss «Förderung der Bildung, Forschung und Innovation 2013-2016» (BFI) (12.033) keine Mehrausgaben oder Mindereinnahmen enthalten darf, ohne dass eine entsprechende Kompensation oder Finanzierung sichergestellt ist. Die FK-S unterstütz also den Entscheid der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates WBK-S nicht, die BFI-Ausgaben ohne Kompensation um 294 Millionen Franken zu erhöhen.

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18.04.2012 | Bundesrat

Erste Schritte zum Ausstieg aus der Kernenergie

Der Bundesrat hat die Modellrechnungen des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zur Kenntnis genommen und die grundsätzliche Stossrichtung gutgeheissen. Sie bestätigen, dass der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie machbar ist und sich die volkswirtschaftlichen Auswirkungen in Grenzen halten. Informationen zur Netzstrategie sowie zu Forschung und Entwicklung folgen im Sommer 2012.

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11.04.2012 | Konferenz der Erziehungsdirektoren

Gymnasiale Maturität: den prüfungsfreien Zugang zur Universität sicherstellen

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) und die Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK) wollen ab 2014 den Rahmenlehrplan für die gymnasialen Maturitätsschulen mit Bestimmungen zur allgemeinen Studierfähigkeit ergänzen. Gemeinsames Ziel von EDK und EDI ist es, den prüfungsfreien Zugang zur Universität mit gymnasialer Maturität langfristig sicherzustellen. Sie lassen daher ermitteln, welche Kompetenzen in Erstsprache und Mathematik für praktisch alle Studienfächer besonders wichtig sind.

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03.04.2012 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats

BFI-Botschaft: Mittelerhöhung um 230 Millionen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) will die Mittel in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2013-2016 (BFI-Botschaft) um rund 230 Millionen Franken erhöhen. Profitieren sollen der ETH-Bereich (103 Millionen), die kantonalen Universitäten (54 Millionen) und der Schweizerische Nationalfonds (77 Millionen). Die Beratung der BFI-Botschaft 2013-2016 setzt die WBK-S am 26. April 2012 fort.

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02.04.2012 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Frauen begegnen mehr Hürden in akademischer Karriere

Wie eine Umfrage im Bundesprogramm Chancengleichheit unter Professorinnen und Professoren zeigt, nehmen geschlechterspezifische Unterschiede zu, je höher Frauen in der akademischen Hierarchie steigen. So machen sie etwa in der Mobilität mehr Kompromisse als Männer. Frauen haben auch grössere Schwierigkeiten, Familie und Beruf zu vereinbaren. Rund 60 Prozent der Mütter schätzen, dass sie beruflich weiter fortgeschritten wären, wenn sie keine Kinder hätten. Bei den Vätern liegt der Anteil bei 31 Prozent.

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29.03.2012 | Bundesamt für Statistik

Studierendenzahlen steigen weiter

Im Herbstsemester 2011/2012 waren an den Schweizer Hochschulen fast 214'000 Studierende immatrikuliert. Das entspricht einem Wachstum von rund 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Fachhochschulen inklusive Pädagogische Hochschulen verzeichnen ein Wachstum von 5,3 Prozent, die universitären Hochschulen von 2,5 Prozent. Dies zeigen Zahlen des Bundesamtes für Statistik.

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27.03.2012 | Bundesrat

Bundesrat Alain Berset unterstützt BFI-Bereich

In der Rede zu seinen ersten hundert Tagen an der Spitze des Innendepartements betonte Bundesrat Alain Berset (SP), wie wichtig die Förderung des Bereichs Bildung, Forschung und Innovation sei. Er erwähnte unter anderem, dass die geplanten Innovationsparks in der Deutschschweiz und der Romandie entstehen sollen. Ausserdem rief er in Erinnerung, dass der Bundesrat den BFI-Bereich von 2013 bis 2016 mit fast 24 Milliarden Franken unterstützen wolle und dass dies 10 Prozent des Bundesbudgets entspreche.

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16.03.2012 | ETH Zürich

Neues ETH-Forschungszentrum in Singapur

Im Beisein von Bundesrat Alain Berset (SP) und dem singapurischen Minister für Umwelt und Wasserressourcen, Vivian Balakrishnan, hat die ETH Zürich in Singapur ein Forschungszentrum für nachhaltige Städteentwicklung eingeweiht. Die Forschung am Centre for Global Environmental Sustainability (SEC) soll Städte umweltverträglicher und lebenswerter machen.

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15.03.2012 | Stiftung Forschung Schweiz

Verein für einen Innovationspark in der Schweiz

Am 15. März 2012 wurde der Verein Swiss Innovation Park offiziell in Bern gegründet. Dieser Verein bildet die Trägerschaft für einen Nationalen Innovationspark, wie ihn das neue Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz (FIFG) vorsieht.

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14.03.2012 | Nationalrat

Innovationspark an mehreren Standorten


Die Schweiz könnte bald über einen nationalen Innovationspark verfügen. Bei der Beratung des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) hat der Nationalrat dem entsprechenden Artikel zugestimmt. Zudem hat er entschieden, den Park an mehreren anstatt nur einem Standort zu errichten. Das Geschäft geht in der Sommersession 2012 in den Ständerat. { Mehr Infos }

14.03.2012 | Nationalrat

Zusätzliche Mittel für innovative Unternehmen?

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) soll 2012 zusätzliche Mittel erhalten, um die Projekte zu finanzieren, die sie im Rahmen des Sonderprogramms gegen die Frankenstärke nicht finanzieren konnte. Dies hat der Nationalrat mit der Annahme einer Motion seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) beschlossen. Der Ständerat hat die Motion noch nicht behandelt.

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12.03.2012 | ETH-Rat

Lino Guzzella wird Rektor der ETH Zürich

Der ETH-Rat hat Lino Guzzella, Professor für Thermotronik, in die Schulleitung der ETH Zürich gewählt und ihn zum Nachfolger von Rektorin Heidi Wunderli-Allenspach ernannt. Guzzella wird das Amt des Rektors am 1. August 2012 antreten.

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12.03.2012 | ETH-Rat

Mittelumlagerung zugunsten der Lehre

Für 2013 teilt der ETH-Rat den Institutionen des ETH-Bereichs (ETH Zürich, ETH Lausanne, Empa, PSI, WSL, Eawag) eine Mittelerhöhung von 2,1 Prozent zu. Zudem gewährt er den Institutionen zusätzlich rund 16 Millionen Franken, die zweckgebunden für die Lehre verwendet werden müssen. Dieses Geld war eigentlich für grosse Forschungsprojekte vorgesehen.

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05.03.2012 | Weltorganisation für geistiges Eigentum

Neuer Rekord an Patentanmeldungen

Im Jahr 2011 wurden weltweit so viele Patente angemeldet wie noch nie. Dies gibt die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) bekannt. Von den fast 182'000 Patentanmeldungen stammen die meisten aus den USA. Dahinter folgen Japan, Deutschland und China. Die Schweiz liegt auf Platz acht.

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02.03.2012 | Schweizerischer Nationalfonds

Martin Vetterli wird neuer Forschungsratspräsident

Martin Vetterli, Professor für Kommunikationssysteme und Dekan der School of Computer and Communication Sciences an der ETH Lausanne (EPFL), wird 2013 Präsident des Nationalen Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds. Er tritt die Nachfolge von Dieter Imboden an, der sein Amt nach acht Jahren abgeben wird.

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01.03.2012 | Nationalrat

Schweiz nimmt an EU-Energieforschungsinitiative teil

Die Schweiz wird sich am SET-Plan der EU (Strategic Energy Technology Plan) beteiligen. Das Parlament hat einer Motion von Nationalrätin Kathy Riklin (CVP) zugestimmt, die eine solche Beteiligung fordert. Der SET-Plan will mit Forschungsprojekten die Weichen für die Energiezukunft Europas stellen.

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29.02.2012 | Bundeskanzlei

Stipendieninitiative formell zustande gekommen

Die am 20. Januar 2012 eingereichte Stipendieninitiative des Verbands der Schweizer Studierendenschaften (VSS) ist formell zustande gekommen. Von insgesamt 117’265 eingereichten Unterschriften sind 117’069 gültig.

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28.02.2012 | Schweizerischer Nationalfonds

BFI-Botschaft 2013-2016 ist ungenügend

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) erachtet die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2013-2016 (BFI-Botschaft) als ungenügend. Das vorgesehene Mittelwachstum von 3,7 Prozent genüge nicht, um mit der steigenden Nachfrage nach SNF-Fördermitteln Schritt zu halten. Die Nachfrage stieg von 2008 bis 2011 um 13 Prozent. Der SNF befürchtet, den Bedürfnissen der Forschenden so nicht mehr gerecht werden zu können.

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24.02.2012 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates

Innovationspark an zwei Standorten

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat das Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz (FIFG, 11.069) beraten. Sie beantragt dem Nationalrat, den im Gesetz geplanten Innovationspark an mindestens zwei Standorten anstatt nur einem vorzusehen. Der Nationalrat berät das FIFG am 14. März 2012.

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22.02.2012 | Bundesrat

BFI-Botschaft: Mittelwachstum von 3,7 Prozent

Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sollen von 2013-2016 ein durchschnittliches jährliches Mittelwachstum von 3,7 Prozent erhalten. Insgesamt belaufen sich die BFI-Mittel für diese Periode auf 26 Milliarden Franken. Dies sieht der Bundesrat in der BFI-Botschaft 2013-2016 vor. Das Parlament wird die BFI-Botschaft in der Sommersession 2012 behandeln.

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22.02.2012 | Erziehungsdirektorenkonferenz

Rüstungsausgaben nicht zulasten der Bildung

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) begrüsst das Mittelwachstum, das der Bundesrat in der BFI-Botschaft 2013-2016 für die Berufsbildung vorsieht. Sie bemängelt allerdings, die Hochschulen seien unterfinanziert und fordert, dass der Bund im angekündigten Konsolidierungs- und Armeefinanzierungsprogramm nicht bei der Bildung spart um die Rüstungsausgaben zu finanzieren.

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22.02.2012 | Bundesrat

Zusätzliche 60 Millionen für Innovationsförderung

Innovative Unternehmen könnten 2012 von zusätzlichen Mitteln der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) profitieren. Der Bundesrat möchte das Budget 2012 der KTI nachträglich um 60 Millionen Franken aufstocken. Das Parlament entscheidet in der Sommersession 2012 über diesen Vorschlag.

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21.02.2012 | Kommission für Technologie und Innovation

KTI schöpft 100-Millionen-Kredit gegen Frankenstärke aus

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) hat den 100-Millionen-Kredit des Programms gegen den starken Franken ausgeschöpft. Das Interesse von Forschungsinstitutionen und Unternehmen war riesig: Insgesamt haben sie 1064 Projektgesuche für über 530 Millionen Franken eingereicht. Aufgrund der enormen Nachfrage konnten 519 Gesuche nicht bearbeitet werden.

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07.02.2012 | European Innovation Scoreboard

Schweiz an der Spitze der Innovationsrangliste

Die Schweiz belegt in der Innovationsrangliste der EU, dem European Innovation Scoreboard 2011, zum vierten Mal in Folge den Spitzenplatz. Ein Grund für die starke Leistung seien die beträchtlichen Investitionen der Privatwirtschaft in Forschung und Entwicklung, so der Bericht. Allerdings wachse die Innovationsleistung der Schweiz weniger als die von aufstrebenden Ländern. Während das Innovationswachstum der Schweiz in den letzten fünf Jahren 1,3 Prozent betrug, weisen etwa Kroatien oder die Türkei Wachstumsraten zwischen 4 und 5 Prozent aus.

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05.02.2012 | Volkswirtschaftsdepartement

Gesucht: Staatssekretär für Bildung und Forschung

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) sucht einen Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation. Dieser soll ab Anfang 2013 die neue Bundesstelle für Bildung, Forschung und Innovation leiten, die durch die Zusammenführung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung und des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie entsteht. Die Bewerbungsfrist dauerte bis am 20. Februar 2012.

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01.02.2012 | Bundesrat

Sparprogramm zur Armeefinanzierung

Der Bundesrat will rund 800 Millionen Franken einsparen, um die Erhöhung des Armeebudgets und die Anschaffung neuer Kampfflugzeuge zu finanzieren. Das sogenannte Konsolidierungs- und Armeefinanzierungsprogramm (KAP) wird 2014 und 2015 umgesetzt. Besonders hart trifft es die beiden für Bildung und Forschung zuständigen Departemente: Das Innendepartement soll 325 Millionen, das Volkswirtschaftsdepartement 125 Millionen Franken einsparen.

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31.01.2012 | Bundesamt für Statistik

Zunahme des Fachhochschulpersonals

An den Fachhochschulen (FH) der Schweiz waren 2010 rund 45'400 Personen in knapp 14'000 Vollzeitäquivalenten beschäftigt. Dies entspricht einer Zunahme von 5 Prozent gegenüber 2009. Der Frauenanteil am FH-Personal beträgt 43 Prozent. Frauen nehmen meist administrative oder technische Funktionen ein (60 Prozent). Der Frauenanteil bei den Professoren liegt bei 33 Prozent, wie eine Publikation des Bundesamtes für Statistik zeigt.

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30.01.2012 | Schweizerischer Nationalfonds

SNF erhält neuen Stiftungsratspräsidenten

Der Tessiner Rechtsanwalt Gabriele Gendotti wird von 2012 bis 2015 den Stiftungsrat des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) präsidieren. Der ehemalige National- und Regierungsrat ersetzt den bisherigen Stiftungsratspräsidenten Hans Ulrich Stöckling.

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27.01.2012 | Bundesrat

Legislaturplanung: 3,8 Prozent Mittelwachstum im BFI-Bereich

Der Bundesrat sieht in der Legislaturplanung für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) von 2011 bis 2015 ein durchschnittliches Mittelwachstum von 3,8 Prozent vor. Er will vor allem den Ruf des Schweizer Hochschulsystems stärken, den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und die Rahmenbedingungen für die Weiterbildung optimieren.

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24.01.2012 | Europäischer Forschungsrat

Advanced Grants 2011: Schweiz auf Rang fünf

Bei der Ausschreibung für die Advanced Grants 2011 des Europäischen Forschungsrats (ERC) haben die Schweizer Forschungsinstitutionen 22 der 294 vergebenen Förderungen erhalten. Damit liegt die Schweiz im Länderklassement auf Rang fünf, hinter Grossbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien. Mit den Advanced Grants fördert der ERC Grundlagenforschungsprojekte erfahrener Spitzenforschender.

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20.01.2012 | Verband der Schweizer Studierendenschaften

Hin zu einem national einheitlichen Stipendiensystem

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) hat bei der Bundeskanzlei seine Volksinitiative zur Harmonisierung des Stipendienwesens eingereicht. Die Initiative verlangt ein national einheitliches Stipendienwesen, das die Kosten der Studierenden soweit deckt, um «einen minimalen Lebensstandard zu garantieren. Insgesamt haben die Studierenden 140'000 Unterschriften gesammelt.

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20.01.2012 | Erziehungsdirektorenkonferenz

Keine Unterstützung für Stipendieninitiative

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ist gegen die Stipendieninitiative des Verbands der Schweizer Studierendenschaften (VSS). Die Initiative berücksichtige die Sekundarstufe II nicht, so die EDK. Die bessere Lösung für eine Harmonisierung der Stipendien sei das Stipendienkonkordat, dem bis jetzt acht Kantone beigetreten seien.

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11.01.2012 | ETH Lausanne

ETH Lausanne gründet Campus im Wallis

Die ETH Lausanne (EPFL) wird 2014 einen Ableger in Wallis eröffnen. Die Forschungstätigkeiten werden sich hauptsächlich auf die Themen Energie, Gesundheit und Ernährung konzentrieren. Der neue Campus soll eng mit Walliser Forschungsinstitutionen wie der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) zusammenarbeiten.

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11.01.2012 | Schweizerischer Nationalfonds

Vorschläge für bessere Nachwuchsförderung

Zu seinem 60. Jubiläum setzte sich der Schweizerische Nationalfonds (SNF) an einem Anlass mit den Anliegen der jungen Forschenden in der Schweiz auseinander. Diese verlangen etwa, dass die Universitäten die Doktoranden besser betreuen. Beim SNF solle es für Doktoranden und Postdoktoranden die Möglichkeit geben, selbständig Projekte einzureichen. Am Event war neben Vertretern aus Hochschulen und Politik auch Bundesrat Alain Berset (SP) präsent.

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22.12.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Währungsverluste: Ausgleich an Forschende bezahlt

Forschende, die Währungsverluste in EU-Forschungsprogrammen erlitten hatten, haben aus dem Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke Ausgleichszahlungen erhalten. Von den 43 Millionen Franken gehen 30 Millionen an Wissenschaftler im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, 10 Millionen an Institutionen mit Projekten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und 3 Millionen an Institutionen, die ihre Arbeiten aus anderen internationalen Quellen finanzieren.

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19.12.2011 | Bundesamt für Statistik

Langsamer Anstieg des weiblichen Universitätspersonals

Gemäss dem Bundesamt für Statistik wächst der Frauenanteil am Universitätspersonal langsam. Von 2001 bis 2010 betrug das Wachstum des Frauenanteils nur 4 Prozent. 2010 belief er sich  auf 42 Prozent. Das gesamte Beschäftigungsvolumen an den universitären Hochschulen wuchs 2010 gegenüber 2009 ebenfalls um 4 Prozent und erreichte rund 36’000 Vollzeitäquivalente.

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16.12.2011 | ETH Zürich

Lino Guzzella als ETH-Rektor vorgeschlagen

Lino Guzzella, Professor für Thermotronik, könnte Ende Juli 2012 Rektor der ETH Zürich werden. Die Professorenschaft hat ihn mit grosser Mehrheit für das Amt des Rektors vorgeschlagen. Den Entscheid trifft der ETH-Rat Anfang 2012.

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16.12.2011 | Parlament

Neue Zusammensetzung der Kommissionen

Die Mitglieder der parlamentarischen Kommissionen für die Legislaturperiode 2012-2015 sind bekannt. In der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrats sitzen acht neu gewählte Parlamentarier (total 25). In der WBK des Ständerats ist ein Mitglied neu gewählt. In der WBK-N halten die SVP (7) und die SP (6) die meisten Sitze. In der WBK-S hat die CVP mit vier von neun Sitzen das grösste Gewicht.

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16.12.2011 | Kommission für Technologie und Innovation

KTI schöpft 100-Millionen-Kredit gegen Frankenstärke aus

Bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gingen bis Mitte Dezember 2011 über tausend Gesuche für die Mittel aus dem Massnahmenpaket gegen den starken Franken ein. Bis Mitte Dezember hat sie Gesuche für 99 Millionen Franken bewilligt. Der 100-Millionen-Kredit, der bis Ende 2011 vergeben sein musste, wird daher vollständig ausgeschöpft werden.

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16.12.2011 | Bundesrat

Alain Berset übernimmt Innendepartement

Bundesrat Alain Berset (SP) wird das Innendepartement von Didier Burkhalter (FDP. Die Liberalen) übernehmen. Burkhalter wechselt ins Departement für auswärtige Angelegenheiten. Johann Schneider-Ammann (FDP. Die Liberalen) bleibt Chef des Wirtschaftsdepartements, das ab 2013 auch für Hochschulen und Forschung zuständig sein wird.

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13.12.2011 | Universität Neuenburg

Medizinstudium an Uni Neuenburg möglich

An der Universität Neuenburg können die Studierenden bald ein Humanmedizinstudium absolvieren. Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) und der Schweizerische Akkreditierungsrat haben den Studiengang der Universität Neuenburg akkreditiert.

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12.12.2011 | Parlament

Budget 2012: BFI-Bereich erhält 6,7 Milliarden

Der Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) wird 2012 Mittel in der Höhe von 6,68 Milliarden Franken erhalten. Dies hat das Parlament im Voranschlag 2012 beschlossen. Die BFI-Mittel wachsen im Vergleich zu 2011 um 5,6 Prozent.

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12.12.2011 | Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich

Freisetzung von Genpflanzen bei zumutbaren Risiken

Die Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) erachtet die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen als zulässig, wenn die damit verbundenen Risiken zumutbar sind. Zurzeit verbietet ein Moratorium die Freisetzung von Genpflanzen. Wird es nicht verlängert, wird die Freisetzung ab November 2013 wieder möglich.

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09.12.2011 | Bundesrat

Neuer WSL-Direktor heisst Konrad Steffen

Der Bundesrat hat Prof. Konrad Steffen zum Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) gewählt. Der 59-jährige Naturwissenschaftler tritt sein Amt und damit die Nachfolge von Prof. James Kirchner spätestens am 1. Juli 2012 an.

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07.12.2011 | ETH Zurich

Roche unterstützt ETH-Professur

Die ETH Zürich, die Universität Zürich und das Zürcher Universitätsspital werden die personalisierte Medizin intensiver erforschen. Dazu entstehen eine neue Professur sowie ein Forschungsprogramm für Postdoktoranden. Der Pharmakonzern Roche unterstützt das Vorhaben mit insgesamt 4,5 Millionen Franken.

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07.12.2011 | Ständerat

Frankenstärke: Gelder sollen auch 2012 ausbezahlt werden können

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und der ETH-Bereich können die Mittel aus dem Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke, die sie bis Ende 2011 nicht ausgeschöpft haben, wohl auf 2012 übertragen. Der Ständerat hat einer entsprechenden Motion (11.4039) zugestimmt. Der Nationalrat wird die Motion noch behandeln.

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06.12.2011 | Parlament

BFI-Botschaft 2012: Berufsbildung erhält 100 Millionen mehr

Die Berufsbildung wird 2012 über Bundesmittel in der Höhe von 846 Millionen Franken verfügen. Dies sind 100 Millionen mehr, als der Bundesrat in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2012 (BFI-Botschaft) vorgesehen hatte. Dies hat nach dem Nationalrat auch der Ständerat beschlossen.

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06.12.2011 | Parlament

Nuklearforschung weiterhin gewährleistet

In der Schweiz kann trotz des Ausstiegs aus der Kernenergie weiter Nuklearforschung betrieben werden. Dies hat das Parlament mit der Annahme einer entsprechenden Motion (11.3564) von alt-Ständerätin Erika Forster (FDP. Die Liberalen) beschlossen.

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05.12.2011 | Bundesrat

Jahresziele: Ruf des Hochschulsystems stärken

Der Bundesrat will 2012 ein breites und durchlässiges Bildungsangebot garantieren, die internationale Vernetzung der Schweizer Forschung stärken und den Ruf des Hochschulsystems festigen. Dies hat er in seinen Jahreszielen 2012 festgelegt.

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02.12.2011 | ETH-Rat

ETHs treffen Sparmassnahmen

Um die Qualität der Lehre zu garantieren, werden die beiden ETH wohl Kürzungen in anderen Bereichen vornehmen müssen. Dies gibt der ETH-Rat nach seiner Sitzung von Anfang Dezember 2011 bekannt und fordert mehr Bundesmittel, um die steigenden Studierendenzahlen zu bewältigen. In welchen Bereichen gekürzt wird, diskutiert der ETH-Rat 2012.

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01.12.2011 | Schweizerische Universitätskonferenz

Christoph Eymann wird SUK-Präsident

Der Erziehungsdirektor des Kantons Basel-Stadt, Christoph Eymann, wird die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) in der Amtsperiode 2012/2013 präsidieren. Er folgt auf Bernhard Pulver, Erziehungsdirektor des Kantons Bern.

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01.12.2011 | Koordinationsstelle für Bildungsforschung

Soziale Herkunft bestimmt Wahl des Hochschultyps

Wie eine Studie der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung zeigt, hängt die Wahl des Hochschultyps bei Gymnasiasten von ihrer sozialen Herkunft ab. Gymnasiasten mit akademisch gebildeten Vätern studieren eher an einer Universität als an einer Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule. Die Entscheidung hänge aber von weiteren Faktoren wie der Motivation oder den persönlichen Fähigkeiten ab, so die Studie.

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30.11.2011 | Rektorenkonferenz der Fachhochschulen

KFH will Doktorat an Fachhochschulen

Die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen (KFH) möchte Doktoratsprogramme für talentierte Fachhochschulabgänger einführen. Die Programme sollen in einem ersten Schritt auf Kooperationen mit in- und ausländischen Universitäten beruhen. Mittelfristig strebt die KFH fachhochschulspezifische Angebote an.

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30.11.2011 | Bundesamt für Statistik

Mobilität etabliert sich

Wie das Bologa-Barometer 2011 des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt, werden Übertritte von Studierenden, zum Beispiel zwischen zwei Hochschultypen oder Studienstufen, immer üblicher. Die internationale Mobilität befindet sich auf einem ähnlichen Niveau wie 2009.

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30.11.2011 | Europäische Kommission

Horizon 2020: Wettbewerbsfähigkeit Europas steigern

Das 8. Forschungsrahmenprogramm der EU, Horizon 2020, wird neben der Grundlageforschung vor allem die Aspekte Wettbewerbsfähigkeit, Technologie und Innovation in Europa fördern. Das Budget beläuft sich auf rund 87 Milliarden Euro für 2014 bis 2020. Das ist ein Anstieg um 45 Prozent gegenüber dem Budget des laufenden 7. Forschungsrahmenprogramms.

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30.11.2011 | Koordinationsstelle für Bildungsforschung

Universitätsranking aufgrund Arbeitsmarkterfolgs von Absolventen

Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung stellt eine Methode vor, mit der Universitäten in Bezug auf die Arbeitsmarktfähigkeit ihrer Absolventen beurteilt werden könnten. Die Methode errechnet für jedes Fachgebiet die Abweichung vom gesamtschweizerischen Arbeitsmarkterfolg.

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29.11.2011 | Kommission für Technologie und Innovation

Frankenstärke: KTI-Kredit bereits überbucht

Bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gingen bis am 28. November 2011 rund 600 Gesuche für die Gelder aus dem Massnahmenpaket gegen den starken Franken ein. Es werden Mittel von über 350 Millionen Franken beantragt, was den 100-Millionen-Kredit bei weitem übersteigt. Die KTI rechnet deshalb damit, dass der Kredit vollständig ausgeschöpft werden kann.

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28.11.2011 | Volkswirtschaftsdepartement

Verlängerung der Fachhochschul- Mastervereinbarung

Die Fachhochschul-Mastervereinbarung wird bis zum Inkrafttreten des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG) 2014 verlängert. Darauf haben sich das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement und die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) geeinigt. Die Mastervereinbarung definiert die Anforderungen an die Masterstudiengänge an den Fachhochschulen.

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28.11.2011 | Bundesamt für Energie

Zukunft der Energieforschung konkretisiert

Der Bundesrat hat das Konzept zur Energieforschung des Bundes 2013-2016 in die Konsultation geschickt. Das Konzept enthält Vorschläge, wie sich die durch den Atomausstieg entstehende Stromlücke schliessen lässt und welchen Beitrag die Energieforschung an die Lösung dieses Problems leisten kann. Die Konsultation dauert bis Ende Februar 2012.

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24.11.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Forschungsgesetz: Anliegen des SNF berücksichtigt

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) begrüsst die Totalrevision des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG), die der Bundesrat am 9. November 2011 zur Beratung an das Parlament überwiesen hat. Die meisten Anliegen des SNF seien berücksichtigt worden. Die Regulierungsdichte sei aber nach wie vor recht hoch, so der SNF.

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23.11.2011 | Bundesrat

Joël Mesot als Direktor des PSI bestätigt

Der Bundesrat hat Prof. Joël Mesot als Direktor des Paul Scherrer Instituts (PSI) für weitere vier Jahre wiedergewählt. Mesots zweite Amtszeit beginnt am 1. August 2012.

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23.11.2011 | Bundesrat

ETH-Ratsmitglieder wiedergewählt


Der Bundesrat hat die Mitglieder des ETH-Rats für fünf Jahre wiedergewählt. Ausserdem hat er drei neue Ratsmitglieder ernannt. Die Amtszeit von Präsident Fritz Schiesser wurde um ein Jahr verlängert. Damit dauert die Amtsperiode des gesamten ETH-Rats von 2012 bis 2016.

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21.11.2011 | Erziehungsdirektorenkonferenz

Keine Kürzungen bei Bildung wegen Armee

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat an ihrer Jahresversammlung Ende Oktober 2011 vom Bund verlangt, bei der Bildung wegen der höheren Rüstungsausgaben keine Kürzungen vorzunehmen. Wegen des Parlamentsentscheids, vorzeitig neue Kampfjets anzuschaffen, drohen dem Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) Mittelkürzungen.

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21.11.2011 | Erziehungsdirektorenkonferenz

EDK: Keine Kürzungen bei Bildung wegen Armee

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat an ihrer Jahresversammlung Ende Oktober 2011 vom Bund verlangt, bei der Bildung wegen der höheren Rüstungsausgaben keine Kürzungen vorzunehmen. Wegen des Parlamentsentscheids, vorzeitig neue Kampfjets anzuschaffen, drohen dem Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) Mittelkürzungen.

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17.11.2011 | European University Association

Automonie von Schweizer Unis kann verbessert werden

Die Schweizer Universitäten verfügen über eine solide Autonomie bei Personal, Finanzen und im akademischen Bereich. Hingegen besteht Verbesserungspotential was die organisatorische Autonomie angeht. Dies stellt ein Bericht der European University Association (EUA) zur Autonomie europäischer Universitäten fest, der zum zweiten Mal veröffentlicht wurde.

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09.11.2011 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

Weiterbildungsgesetz in der Vernehmlassung

Der Bundesrat hat das Weiterbildungsgesetz in die Vernehmlassung geschickt. Dieses optimiert die Rahmenbedingungen für die hauptsächlich privat organisierte Weiterbildung. So setzt es Leitplanken für rund fünfzig Bundesgesetze, die Bestimmungen zur Weiterbildung enthalten, sowie für die kantonale Gesetzgebung. Die Vernehmlassung dauert bis Mitte April 2012. 

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09.11.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Neue Gesetzesgrundlage für Forschungsförderung

Der Bundesrat hat das total revidierte Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz (FIFG) verabschiedet und zur Beratung an das Parlament überwiesen. Das FIFG klärt die Rahmenbedingungen der Forschungsförderung und definiert die Aufgaben des Bundes in diesem Gebiet.

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09.11.2011 | Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat

Astrid Epiney wird neue Präsidentin

Der Bundesrat hat Prof. Astrid Epiney zur Präsidentin des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats (SWTR) gewählt. Die 56-jährige Rechtswissenschaftlerin tritt ihr Amt am 1. Januar 2012 an.

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05.11.2011 | Universität Neuenburg

Martine Rahier bleibt Rektorin der Uni Neuenburg

Die Rektorin der Universität Neuenburg, Prof. Martine Rahier, bleibt bis 2016 im Amt. Dies hat der Neuenburger Bildungsdirektor Philippe Gnaegi am Dies academicus der Universität angekündigt. Rahiers zweite Amtszeit beginnt im August 2012.

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31.10.2011 | Bundesamt für Statistik

Mehr Hochschulabsolventen im Jahr 2020

In der Schweiz werden laut Bundesamt für Statistik (BFS) 2020 rund 7 Prozent mehr Personen über einen Hochschulabschluss verfügen als heute. Den Anstieg erklärt das BFS unter anderem mit der steigenden Abschlussquote an den Hochschulen und der Einwanderung hochqualifizierter Migranten.

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31.10.2011 | Bundesamt für Statistik

Anstieg der Stipendien im Jahr 2010

Die Lernenden und Studierenden in der Schweiz profitierten 2010 von kantonalen Stipendien und Darlehen in der Höhe von rund 330 Millionen Franken. Der Bund subventionierte diese Ausgaben mit rund 24 Millionen. Nachdem die Ausbildungsbeiträge seit 1990 laufend abgenommen haben, war 2010 erstmals wieder ein Anstieg zu verzeichnen.

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28.10.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Zusammenarbeit in Gebirgsforschung

Die Schweiz und Österreich werden in der Gebirgsforschung künftig stärker zusammenarbeiten. Bundesrat Didier Burkhalter und der österreichische Minister für Wissenschaft und Forschung, Karlheinz Töchterle, haben ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.

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27.10.2011 | Kommission für Technologie und Innovation

Frankenstärke: Grosse Nachfrage nach KTI-Mitteln

Bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gingen in der ersten Antragswoche achtzig Gesuche von Firmen ein, die sich um Gelder aus dem Massnahmenpaket gegen den starken Franken bewerben. Bis Mitte Dezember 2011 rechnet die KTI mit bis zu vierhundert zusätzlichen Gesuchen. Wegen des Andrangs werden die Kommissionsmitglieder von zusätzlich fünfzig Innovationsmentoren unterstützt.

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25.10.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Forschungsförderung in neuen EU-Staaten

Im Rahmen des EU-Erweiterungsbeitrags haben die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zwei Forschungsprogramme mit Rumänien und Bulgarien gestartet. Insgesamt werden 14 Millionen Franken für schweizerisch-rumänische und schweizerisch-bulgarische Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt.

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19.10.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Beteiligung an Biodatenbank Elixir

Schweizer Forschende werden biologische Informationen in einigen Jahren aus der internationalen Datenbank Elixir beziehen können. Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, wird eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen. Das EU-Projekt Elixir soll die weltweit grössten biologischen Datenbanken vernetzen.

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19.10.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Overhead soll 20 Prozent betragen

Gemäss einem Bericht des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zur Einführungsphase des Overheads hat sich das Umsetzungsmodell bewährt. Der SNF will den Overhead mittelfristig von aktuell 15 auf 20 Prozent erhöhen. Zudem sollen auch die Nationalen Forschungsschwerpunkte overheadberechtigt sein. Mit dem Overhead gewährt der SNF Beiträge an die indirekten Kosten von Forschungsprojekten.

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12.10.2011 | Kommission für Technologie und Innovation

Zusätzliche 100 Millionen für innovative Firmen

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) kann bis Ende 2011 die Innovation in Schweizer Firmen mit zusätzlichen 100 Millionen Franken unterstützen. Die Mittelerhöhung hat das Parlament wegen des starken Frankens beschlossen. Mit der Anpassung der Verordnung zum Forschungsförderungsgesetz kann die KTI die Mittel nun einsetzen.

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11.10.2011 | Wissenschafts- und Technologierat

Deutlich mehr Mittel für Bildung und Forschung

Der Schweizerische Wissenschafts- und Technologierat (SWTR) empfiehlt dem Bundesrat, die Mittel für Bildung, Forschung und Innovation von 2013 bis 2016 um jährlich zehn Prozent zu erhöhen. Der SWTR sieht zudem drei Prioritäten: Ein stärkeres gemeinsames Engagement von Bund und Kantonen für das Bildungssystem, die Vernetzung von Bildungs- und Forschungsinstitutionen sowie die Nachwuchsförderung.

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11.10.2011 | Kommission für Technologie und Innovation

Vizepräsidentin der KTI gewählt

Der Bundesrat hat Myriam Meyer zur Vizepräsidentin der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ernannt. Myriam Meyer wird ausserdem Förderbereichspräsidentin im Bereich Wissens- und Technologietransfer. Die Maschineningenieurin war unter anderem in der Aviatik, der Pharma- und der Maschinenindustrie tätig.

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07.10.2011 | Times Higher Education

THES-Ranking: Schweizer Unis sind hervorragend

Im Hochschulranking des Magazins Times Higher Education (THES-Ranking) 2011-2012 klassieren sich sieben Schweizer Universitäten unter den besten zweihundert Hochschulen der Welt. Am besten schneidet die ETH Zürich auf Platz 15 ab. Danach folgen die ETH Lausanne (46.) und die Universitäten Zürich (61.), Basel (111.), Bern (112.), Lausanne (116.) und Genf (130.).

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29.09.2011 | Parlament

BFI-Botschaft 2012: Uneinigkeit über Berufsbildungsmittel

Der National- und der Ständerat sind sich weiterhin uneins, wie viel Geld die Berufsbildung in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2012 (BFI-Botschaft, 10.109) erhalten soll. Das Parlament wird in der Wintersession 2011 entscheiden, ob sie wie vom Nationalrat beschlossen 846 Millionen Franken bekommt oder 794 Millionen, wie es der Ständerat will.

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29.09.2011 | Parlament

Hochschulförderungsgesetz kann umgesetzt werden

Die Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen der Schweiz werden künftig über das gleiche Gesetz gesteuert: Der National- und der Ständerat haben die letzten Differenzen im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) ausgeräumt und den Weg zur Umsetzung frei gemacht. In Kraft treten dürfte das HFKG frühestens 2014.

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27.09.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Nationalfonds: Alle Mitglieder des Forschungsrats wiedergewählt

Anfang September 2011 hat der Ausschuss des Stiftungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) alle Mitglieder des Nationalen Forschungsrats im Amt bestätigt. Zusätzlich wurden zehn neue Mitglieder in den Forschungsrat gewählt. Die Amtszeit der Forschungsräte dauert von 2012 bis 2015.

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26.09.2011 | Bundesamt für Statistik

Ungleicher Zugang zur Mobilität während des Studiums

Wie ein Bericht des Bundesamts für Statistik zeigt, absolvieren erwerbstätige und ältere Studierende seltener einen Auslandaufenthalt als andere. Auch die zusätzlichen Kosten eines Auslandaufenthalts wirken hinderlich. Einen Einfluss hat zudem das Elternhaus: Wenn die Eltern keinen Hochschulabschluss besitzen, studieren die Kinder seltener im Ausland.

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22.09.2011 | Parlament

Annäherung beim Hochschulförderungsgesetz

Die Universitäten, ETHs, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen der Schweiz dürften bald ein gemeinsames Förderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG, 09.057) erhalten: Der National- und der Ständerat sich bei dessen Beratung in wichtigen Punkten einig geworden. Die letzten Differenzen werden die Räte in der Wintersession 2011 bereinigen.

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21.09.2011 | Bundeskanzlei

Parlamentswahlen 2011: Kandidatenrekord für Nationalrat

An den Parlamentswahlen vom 23. Oktober 2011 kämpfen 3458 Personen um einen der zweihundert Sitze im Nationalrat. Dies ist ein Kandidatenrekord und entspricht einem Zuwachs von über zehn Prozent gegenüber den Wahlen von 2007.

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21.09.2011 | Parlament

Frankenstärke: 212 Millionen für Forschung und Innovation

Die Universitäten, die Fachhochschulen, der ETH-Bereich, der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) erhalten 212 Millionen Franken aus dem Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke (11.048). Damit können sie Technologietransferprojekte vorantreiben und einen Teil der Kursverluste aus internationalen Forschungsprogrammen ausgleichen.

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16.09.2011 | ETH-Rat

Fritz Schiesser bis Ende 2015 Präsident des ETH-Rats

Der Bundesrat hat Fritz Schiesser als Präsident des ETH-Rats wiedergewählt. Seine zweite Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2012 und dauert bis Ende 2015. Fritz Schiesser ist seit Anfang 2008 Präsident des ETH-Rats.

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16.09.2011 | Volkswirtschaftsdepartement / Innendepartement

Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung

Das Eidgenössische Volkswirtschaftdepartment (EVD) wird ab 1. Januar 2013 Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) heissen. Mit der Namensänderung trägt der Bundesrat dem Umstand Rechnung, dass Hochschulbildung und Forschung 2013 vom Innendepartement ins EVD übergehen. Die Leitung der Verwaltungsreorganisation hat der Bundesrat dem ehemaligen Generalsekretär des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Hans Werder, übertragen.

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14.09.2011 | Parlament

Forschung am Menschen wird einheitlich geregelt

Das Parlament hat die Differenzen im Humanforschungsgesetz ausgeräumt und damit den Weg frei gemacht für einheitliche Regeln zum Schutz der Würde des Menschen in Forschungsprojekten. Sie treten nach Ablauf der Referendumsfrist Anfang 2012 in Kraft.

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13.09.2011 | Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Bildungssysteme: OECD stellt Staatenvergleich an

Gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) absolvieren rund dreissig Prozent der Schweizer Bevölkerung im Lauf ihres Lebens eine Hochschulausbildung. Damit liegt die Schweiz auf dem viertletzten Platz der OECD-Länder. Die Studiengebühren in der Schweiz seien die tiefsten aller OECD-Staaten, die Studierenden erhielten aber auch am seltensten Unterstützung von der öffentlichen Hand. Weitere Indikatoren zum Bildungssystem finden sich im OECD-Bericht «Bildung auf einen Blick 2011».

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09.09.2011 | Europäischer Forschungsrat

Zweiundzwanzig europäische Starting Grants gehen an die Schweiz

Von den 2011 verliehenen 480 Förderungen für Nachwuchsforschende, den so genannten Starting Grants, vergibt der Europäische Forschungsrat (ERC) zweiundzwanzig an Forschende in der Schweiz. Damit belegt die Schweiz den siebten Platz im europäischen Vergleich. Die ETH Lausanne (EPFL) erhält sechs Grants, die ETH Zürich fünf, die Universität Bern drei und die Universitäten Zürich und Genf je zwei. An die Universitäten Basel und Lausanne sowie an die Novartis Forschungsstiftung geht je ein Starting Grant.

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09.09.2011 | Volkswirtschaftsdepartement

Massnahmen gegen Fachkräftemangel

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat den Bericht «Fachkräfte in der Schweiz» verabschiedet. Er listet über vierzig bildungspolitische und arbeitsmarktliche Massnahmen auf, die den Fachkräftemangel in der Schweiz beheben sollen.

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07.09.2011 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

Beteiligung an europäischer Joint Technology-Initiative ENIAC

Die Schweiz soll sich an der Joint Technology-Initiative ENIAC der EU beteiligen. Dies schreibt der Bundesrat in einem Bericht. ENIAC betrifft die Informationstechnologien im Bereich der Nanoelektronik und soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie in diesem Gebiet stärken. Der Bundesrat will die Beteiligung der Schweiz 2014 in die Wege leiten, wenn die Programmausrichtung von ENIAC bekannt ist.

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06.09.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Mauro Dell’Ambrogio trifft Bildungsminister von Mexiko und Kolumbien

Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, besucht mit Vertretern von Schweizer Bildungs- und Forschungsinstitutionen bis am 14. September 2011 Mexiko und Kolumbien. Die Delegation trifft die Bildungsminister der beiden Länder sowie Vertreter führender Hochschulen. Die Reise soll den Weg zu einer intensiveren Zusammenarbeit in Bildung und Forschung mit Mexiko und Kolumbien ebnen.

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05.09.2011 | Bundesrat

Budget 2012: Bildung und Forschung erhalten 6,7 Milliarden

Der Voranschlag 2012 sieht für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) Mittel in der Höhe von 6,68 Milliarden Franken vor. Dies sind 5,6 Prozent mehr als im Budget 2011. Damit verzeichnet der BFI-Bereich das zweithöchste Mittelwachstum der Aufgabengebiete des Bundes.

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01.09.2011 | Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Prof. Jean-Marc Piveteau neuer Rektor der ZHAW

Prof. Jean-Marc Piveteau hat das Amt des Rektors der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) übernommen. Er tritt die Nachfolge von Prof. Werner Inderbitzin an, der die Hochschule seit 2007 geleitet hatte.

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31.08.2011 | Bundesrat

Massnahmen gegen Frankenstärke: 212 Millionen für Forschung

Im Rahmen des Massnahmenpakets gegen die Frankenstärke will der Bundesrat 212,5 Millionen Franken in die Forschung investieren. Begünstigt werden die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) mit 100 Millionen Franken, Teilnehmer internationaler Forschungsprogramme mit 43 Millionen, die beiden ETH und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mit insgesamt 25 Millionen sowie die Forschungsinfrastrukturen des ETH-Bereichs mit 44,5 Millionen. Das Parlament behandelt das Massnahmenpaket in der Herbstsession 2011.

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14.08.2011 | Shanghai-Ranking

Shanghai-Ranking 2011: Vier Schweizer Universitäten in Top 100

Beim Hochschulranking der Shanghai Jiao Tong University 2011 (Shanghai-Ranking) klassieren sich erstmals vier Schweizer Universitäten unter den besten hundert. Die ETH Zürich liegt als beste kontinentaleuropäische Hochschule auf dem 23. Rang. Dahinter folgen die Universitäten Zürich (56.), Genf (73.) und Basel (89.). In den Top 200 liegen auch die ETH Lausanne und die Universität Bern.

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19.07.2011 | Europäische Kommission

EU stellt sieben Milliarden für Forschung zur Verfügung

Die EU-Kommission wird für die kommende und letzte Ausschreibungsserie im 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7) rund sieben Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Dies ist das grösste je gesprochene Förderpaket in FP7. Die EU will damit die Innovation ankurbeln und kurzfristig zirka 174’000 Arbeitsplätze schaffen. Die Schweiz ist über die Bilateralen Verträge I an FP7 assoziiert.

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15.07.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Dieter Imboden tritt als Präsident des Forschungsrats zurück

Nach achtjähriger Tätigkeit als Präsident des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) tritt Dieter Imboden Ende 2012 von seinem Amt zurück. Der SNF hat die Stelle ausgeschrieben.

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15.07.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Nationalfonds födert anwendungsorientierte Grundlagenforschung

Forschende können beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) neu Gesuche für die anwendungsorientierte Grundlagenforschung einreichen. Diese nimmt ihre Fragestellungen aus der Praxis und zielt sowohl auf den Erkenntnisgewinn als auch auf die Anwendung. Mit der Einführung dieser Forschungskategorie ermöglicht der SNF nicht zuletzt den Fachhochschulen einen adäquaten Zugang zu seiner Projektförderung.

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14.07.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Fünf bis sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) schreibt eine vierte Serie Nationaler Forschungsschwerpunkte (NFS) aus. Es bestehen keine thematischen Vorgaben. Die Eingabefrist endet am 16. Januar 2012. Die Forschungsarbeiten sollten Anfang 2014 beginnen. Mit dem zur Verfügung stehenden Budget können fünf bis sechs Forschungsschwerpunkte finanziert werden.

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08.07.2011 | ETH-Rat

ETH-Rat fordert Mittelwachstum von sechs Prozent für 2013-2016

Der ETH-Rat hat die in seiner Strategischen Planung formulierte Forderung eines jährlichen Mittelwachstums von sechs Prozent in der Periode 2013-2016 bekräftigt. Ein solches Mittelwachstum sei nötig, um die Qualität in Lehre und Forschung aufrecht zu erhalten – trotz steigender Studierendenzahlen, Grossforschungsprojekten und der erfolgreichen Projekteingaben des ETH-Bereichs bei den FET-Flaggschiff-Programmen der EU (Future and Emerging Technologies).

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07.07.2011 | Bundesrat

Nächste Nationale Forschungsprogramme zu Energieforschung

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat die Ausschreibung zur nächsten Serie Nationaler Forschungsprogramme (NFP) am 8. Juli 2011 eröffnet. Die NFP-Serie wird der Energieforschung gewidmet sein. Dies hatte der Bundesrat bereits im Juni 2011 entschieden. Die Ausschreibung dauert bis am 21. September 2011. Der Bundesrat wird im Frühling 2012 über die neuen NFP entscheiden.

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06.07.2011 | Bundesrat

Schweiz beteiligt sich an europäischer Spallations-Neutronenquelle

Der Bundesrat wird die Absichtserklärung zum Bau und Betrieb der europäischen Spallations-Neutronenquelle (ESS) unterzeichnen. Damit wird die Schweiz aktiv an dieser Forschungsinfrastruktur teilnehmen können. Die Baukosten für die Anlage dürften sich auf etwa 1,4 Milliarden Euro belaufen. Die Höhe des Schweizer Beitrages ist noch nicht bekannt. Mit der ESS baut Europa die weltweit leistungsfähigste Neutronenquelle.

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04.07.2011 | Kommission für Technologie und Innovation

KTI lanciert Innovationsvoucher

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) hat den Innovationsvoucher lanciert. Damit können die an einem KTI-Projekt beteiligten Unternehmen den Forschungspartner selbst aussuchen. Dies soll die Zeit zwischen Forschung und Marktreife verkürzen und den Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die ersten zehn Innovationsvoucher im Wert von 350'000 Franken vergibt die KTI noch 2011. Der Voucher ist eine Massnahme des Bundes zur Abfederung der Frankenstärke.

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30.06.2011 | Bundesamt für Statistik

Über 41'000 Hochschulabschlüsse im Jahr 2010

An den universitären Hochschulen und Fachhochschulen haben 2010 rund 41'100 Personen ein Diplom, einen Bachelor, Master oder ein Doktorat erlangt. Im Jahr 2009 waren es noch rund 37'800. Insbesondere die Masterabschlüsse an den Fachhochschulen verzeichneten einen starken Anstieg: Während 2009 noch 498 Personen einen Fachhochschul-Master erlangten, waren es 2010 über 2'000. Dies zeigen Zahlen des Bundesamtes für Statistik.

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30.06.2011 | Bundesrat

Fachhochschultitel Bachelor und Master haben sich bewährt

Der Bundesrat will die mit der Bologna-Reform eingeführten Fachhochschultitel Bachelor und Master beibehalten. Neben diesen Titeln sollen die Fachhochschulabsolventen weiterhin gängige Bezeichnungen wie Ingenieur oder Architekt verwenden dürfen. Der Bundesrat sieht keinen Bedarf für eine gesetzliche Regelung bei den Fachhochschultiteln. Dies geht aus dem Bericht «Titelverordnung für Fachhochschulen» hervor. Er erfüllt das Postulat 05.3716 der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats.

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29.06.2011 | Bundesrat

Bundesrat beantragt 100 Millionen für Bauten des ETH-Bereichs

Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament im Rahmen des Bauprogramms des ETH-Bereichs für 2012 einen Verpflichtungskreditantrag von 100 Millionen Franken. Das grösste Projekt im Bauprogramm 2012 ist mit rund 21,5 Millionen Franken die Neugestaltung des Campus der ETH Lausanne (EPFL).

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29.06.2011 | Bundesrat

Legislaturplanung: Spitzenposition in Bildung und Forschung erhalten

In der Legislaturperiode 2011-2015 ist es ein Ziel des Bundesrats, den Spitzenplatz der Schweiz in Bildung, Forschung und Innovation zu verteidigen. Dazu will er etwa die Qualität des Schweizer Hochschulsystems erhalten oder Investitionen in strategisch wichtige Forschungsinfrastrukturen tätigen. Insgesamt hat der Bundesrat sechs Ziele definiert, an denen sich die Botschaft über die Legislaturplanung 2011-2015 orientieren wird.

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29.06.2011 | Bundesrat

Bildung, Forschung und Innovation ab 2013 im EVD vereint

Der Bundesrat wird die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation, die bisher auf das Departement des Innern (EDI) und das Volkswirtschaftsdepartement (EVD) verteilt waren, im EVD vereinen. Dazu werden das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) und der ETH-Bereich ins EVD transferiert. Die Departementsreform tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

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28.06.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Mauro Dell’Ambrogio trifft französische Forschungsministerin

Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, ist in Paris mit der französischen Hochschul- und Forschungsministerin Valérie Pécresse zusammen getroffen. Die beiden erörterten wissenschaftspolitische Fragen sowie die Zusammenarbeit Frankreichs und der Schweiz in Forschung und Innovation. Die Schweizer Delegation bestand aus Vertretern der Bundesverwaltung, des ETH-Rats, den Rektorenkonferenzen der Schweizer Universitäten und Fachhochschulen, des Schweizerischen Nationalfonds sowie der Kommission für Technologie und Innovation.

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28.06.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats

WBK-S will für Berufsbildung Mittelerhöhung von 49 und nicht 100 Millionen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) lehnt es ab, der Berufsbildung in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 (BFI-Botschaft, 10.109) eine Mittelerhöhung von 100 Millionen Franken zu gewähren, wie es der Nationalrat will. Sie hält am Entscheid des Ständerats fest, die Mittel der Berufsbildung um rund 49 Millionen Franken zu erhöhen. Sie ist ausserdem dagegen, den Weiterbildungsverbänden 0,9 Millionen Franken der Berufsbildungsmittel zuzusprechen.

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28.06.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats

Hochschulförderungsgesetz: Einige Differenzen bleiben

Bei der Differenzbereinigung im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG, 09.057) hält die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) an einigen Differenzen zum Nationalrat fest. Unterschiede bestehen etwa bei den Zulassungsbedingungen zu den Hochschulen. Die WBK-S lehnt es ausserdem ab, dass die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden als Kriterium für die Akkreditierung der Hochschulen dienen soll.

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22.06.2011 | Bundesrat

WSL-Direktor James Kirchner für verkürzte Amtszeit bestätigt

Der Bundesrat hat Prof. James Kirchner als Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) für eine verkürzte Amtsdauer wiedergewählt. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. August 2011 und dauert bis zum Amtsantritt eines neuen Direktors oder einer neuen Direktorin. James Kirchner hatte im Dezember 2010 seinen Rücktritt erklärt.

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22.06.2011 | Bundesrat

Frankenstärke: KTI mit zusätzlichen Massnahmen für Unternehmen

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) kann Unternehmen ab sofort den Barbeitrag an Forschungsprojekte erlassen. Ausserdem wird sie das neue Instrument der Kostengutsprache einführen, das Unternehmen die Suche nach Forschungsinstitutionen erleichtert. Die beiden Neuerungen sind Bestandteil des Massnahmenpakets des Bundes zur Abfederung der Frankenstärke.

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22.06.2011 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

Schweiz übernimmt 2014 Vorsitz von Eureka-Initiative

Die Schweiz wird von Juni 2014 bis Juli 2015 zum zweiten Mal die EU-Forschungsinitiative Eureka präsidieren. Während dieses Jahres will sie sich vor allem für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen KMU engagieren. Eureka ist eine Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte in der industriellen Forschung und Entwicklung.

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20.06.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Schweiz stärkt Forschungszusammenarbeit mit Südafrika

Bundesrat Didier Burkhalter und die südafrikanische Ministerin für Wissenschaft und Technologie, Naledi Grace Mandisa Pandor, haben in Bern eine Erklärung unterzeichnet, die die wissenschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder stärkt. Während ihres Aufenthalts in der Schweiz besuchte Naledi Pandor unter anderem die ETH Lausanne (EPFL), die Universität Basel und das CERN.

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20.06.2011 | Eidgenössisches Departement des Innern

Bundesrat Burkhalter trifft Spitzenvertreter der Schweizer Forschung

Bundesrat Didier Burkhalter hat über zwanzig Persönlichkeiten aus der Forschung zu einem Mittagessen getroffen. Am Anlass wurden unter anderem wissenschaftspolitische Fragen diskutiert.

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17.06.2011 | Eurostudents

Schweizer Hochschulsystem ist sozial integrierend

Eine Studie der Plattform Eurostudent.eu kommt zum Schluss, dass das Schweizer Hochschulsystem Personen mit bildungsfernem Hintergrund im Vergleich mit anderen europäischen Ländern gut integriert. Die Schweiz sei zudem eines der wenigen Länder, in denen es zirka gleich viele weibliche wie männliche Studierende gebe. In der Schweiz seien mit 73 Prozent zudem überdurchschnittlich viele Studierende erwerbstätig.

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16.06.2011 | Nationalrat

Hochschulförderungsgesetz nimmt die Hürde im Nationalrat

Nach einer intensiven Debatte hat der Nationalrat das Hochschulförderungs- und –koordinationsgesetz (HFKG, 09.057) angenommen. Besonders intensiv diskutiert wurde etwa die Zusammensetzung der hochschulpolitischen Organe, insbesondere die Frage, in welcher Form die Wirtschaft in diesen Organen vertreten sein soll. Das HFKG geht in der Herbstsession 2011 zurück in den Ständerat.

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15.06.2011 | Ständerat

Ständerat nimmt Humanforschungsgesetz an

Der Ständerat hat das Humanforschungsgesetz (09.079) in der Gesamtabstimmung angenommen. Unter anderem hat er entschieden, dass die Kantone Ombudsstellen einrichten sollen, die sich um Beschwerden von an Forschungsprojekten beteiligten Personen kümmern. Das Geschäft geht zur Differenzbereinigung in den Nationalrat zurück. Das Humanforschungsgesetz schützt die Würde des Menschen in der Forschung.

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15.06.2011 | Bundesamt für Statistik

Markanter Anstieg der Studierendenzahlen bis mindestens 2014

Im Herbst 2011 dürfte die Zahl der Studierenden an den Schweizer Hochschulen um 6'000 bis 8'000 auf rund 212'500 bis 214’500 Studierende ansteigen. Dies entspricht einem Wachstum von 3 bis 4 Prozent. Gemäss neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) wird dieses jährliche Wachstum bis mindestens 2014 anhalten.

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14.06.2011 | Nationalrat

Zusätzlich 100 Millionen Franken für Berufsbildung im Jahr 2012

Der Nationalrat hat bei der Beratung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 (BFI-Botschaft, 10.109) beschlossen, die Bundesmittel für die Berufsbildung und die Fachhochschulen um 100 respektive 14 Millionen Franken zu erhöhen. Der Ständerat wird sich in der Herbstsession 2011 zur Erhöhung für die Berufsbildung noch äussern. Er war ursprünglich für eine Aufstockung um lediglich 50 Millionen Franken.

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08.06.2011 | Universität Basel

Donation von 15 Millionen Franken für Universitätsspital Basel

Mit 15 Millionen Franken fördert die Eckenstein-Geigy-Stiftung die Entwicklung von Medikamenten für Kinder am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB). Mit dem Geld wird für die Dauer von vorerst zehn Jahren eine Forschungsprofessur für pädiatrische Pharmakologie eingerichtet.

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30.05.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Rekordhohe Vergabe von Fördermitteln im Jahr 2010

Im Jahr 2010 hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) Fördermittel in der Höhe von 726 Millionen Franken vergeben. Dies ist ein Rekord und entspricht einem Wachstum von 2,7 Prozent gegenüber 2009. Mit den Fördermitteln hat der SNF fast 3'100 Forschungsprojekte unterstützt. 24 Prozent der Gelder entfielen auf die Sozial- und Geisteswissenschaften, 34 Prozent auf die Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften und 42 Prozent auf die Medizin.

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30.05.2011 | Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

Bund und Kantone bestimmen gemeinsame bildungspolitische Ziele

Der Bund und die Kantone haben in der Erklärung 2011 erstmals gemeinsame politische Ziele für sämtliche Bildungsstufen festgelegt. Auf Tertiärstufe wollen sie den wissenschaftlichen Nachwuchs besser fördern und die Abschlüsse der höheren Berufsbildung international vergleichbar machen.

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25.05.2011 | Akademie der medizinischen Wissenschaften

Neuer Präsident für die Akademie der medizinischen Wissenschaften

Der Senat der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat Prof. Peter Meier-Abt, Vizerektor der Universität Basel, zum Präsidenten der SAMW gewählt. Meier-Abt wird das Amt am 1. Juli 2011 von Prof. Peter Suter übernehmen, der die SAMW während sieben Jahren präsidierte.

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24.05.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Enge wissenschaftliche Zusammenarbeit der Schweiz und Südkoreas

Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, und der südkoreanische Erste Vizeminister für Bildung, Wissenschaft und Technologie, Dong-Geun Seol, haben an einem Treffen in der Schweiz über die Zusammenarbeit Südkoreas und der Schweiz in Bildung und Forschung diskutiert. Unter anderem wurde beschlossen, im Herbst 2011 eine dritte gemeinsame Ausschreibung für Forschungsprojekte in Bereichen wie Energie, Umwelt oder Life Sciences zu lancieren.

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20.05.2011 | ETH-Rat

ETH-Rat: «Zusätzliche Bundesmittel für FET Flagships nötig»

Der ETH-Rat fordert den Bund auf, für die Umsetzung der drei Schweizer FET Flaggschiff-Projekte (Future and Emerging Technologies Flagships) der EU zusätzliche Mittel einzuplanen, da die EU nur einen Teil der Finanzierung übernehme. Die Zusatzfinanzierung dürfe allerdings nicht zulasten des Grundauftrages des ETH-Bereichs in Lehre, Forschung und Wissenstransfer gehen, so der ETH-Rat.

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20.05.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats

BFI-Botschaft 2012: Zusätzliche Mittelerhöhung für Berufsbildung

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) beschloss bei der Beratung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 (BFI-Botschaft), die Mittel für die Berufsbildung noch einmal zu erhöhen und bei 757 Millionen Franken festzulegen. Der Ständerat hatte den Zahlungsrahmen bereits in der Frühlingssession 2011 um 49 Millionen auf 711 Millionen Franken angehoben. Bei den Betriebsbeiträgen an die Fachhochschulen beschloss die WBK-N ebenfalls eine Mittelerhöhung und zwar um 14 Millionen auf 439 Millionen Franken. Der Nationalrat berät die BFI-Botschaft 2012 am 7. Juni 2011.

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18.05.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Nationalfonds empfiehlt weitere Unterstützung von Nano-Tera.ch

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) empfiehlt dem Bund, das Grossforschungsprojekt Nano-Tera.ch für weitere vier Jahre zu unterstützen. Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) und die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) haben bereits die Absicht geäussert, das Projekt weiterhin zu fördern. Von 2008 bis 2011 hatte der Bund 60 Millionen Franken in Nano-Tera.ch investiert. Die Initiative soll eingebettete Systeme weiterentwickeln, das sind kleinste Kommunikationssysteme.

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17.05.2011 | Bundesamt für Statistik

Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung im Ausland

Im Jahr 2008 wendeten die im Ausland ansässigen Schweizer Unternehmen 15,8 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung (F&E) auf. Die in der Schweiz angesiedelten Firmen gaben für F&E hingegen nur 12 Milliarden Franken aus. Gemäss dem Bundesamt für Statistik investiert die Schweiz damit im Vergleich zu ihren wichtigsten Handelspartnern aussergewöhnlich viel Geld in F&E im Ausland.

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17.05.2011 | ETH Zürich

ETH Zürich und IBM eröffnen Nanotechnologiezentrum

Die ETH Zürich und IBM haben in Rüschlikon ein gemeinsames Nanotechnologie-Forschungszentrum eröffnet. Die Kosten für das Zentrum belaufen sich auf insgesamt 90 Millionen Franken. Die Baukosten von 60 Millionen Franken trägt IBM, die Investitionen in die Forschungsinfrastrukturen von 30 Millionen Franken übernehmen die ETH Zürich und IBM je zur Hälfte. Eine Kooperation zwischen einer Hochschule und der Industrie ist in diesem Umfang bisher einzigartig.

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11.05.2011 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

Antonio Loprieno als Präsident der CRUS wiedergewählt

Die Plenarversammlung der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) hat Prof. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, einstimmig als Präsident wiedergewählt. Seine zweite Amtszeit dauert bis 2014. Die Vizepräsidenten der CRUS sind Prof. Dominique Arlettaz, Rektor der Universität Lausanne, und Prof. Ralph Eichler, Präsident der ETH Zürich.

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10.05.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Nationalfonds empfiehlt weitere Unterstützung von SystemsX.ch

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) empfiehlt dem Bund, die Forschungsinitiative SystemsX.ch zur Erforschung der Systembiologie in den kommenden vier Jahren im gleichen finanziellen Umfang zu unterstützen wie bisher. Von 2008 bis 2011 hat der Bund 100 Millionen Franken in SystemsX.ch investiert. Gemäss SNF hat die Initiative die gesteckten Ziele, die Etablierung der Systembiologie in der Schweiz, eine hohe Qualität der Forschung sowie Nachwuchsförderung, erreicht.

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10.05.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats

Humanforschungsgesetz an Ständerat überwiesen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat das Humanforschungsgesetz (09.079) an den Ständerat überwiesen. Sie hat unter anderem entschieden, dass die Kantone Ombudsstellen einrichten sollen, die für Reklamationen von an Forschungsprojekten teilnehmenden Personen zuständig sind. Der Ständerat wird das Humanforschungsgesetz in der Sommersession 2011 behandeln.

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09.05.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats

Beratung des Hochschulförderungsgesetzes abgeschlossen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die Beratung des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG, 09.057) abgeschlossen. Unter anderem entschied die WBK-N, dass je zwei Vertreter der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberorganisationen an den Sitzungen der Hochschulkonferenz teilnehmen sollen. Einige Kommissionsmitglieder zeigten sich nach der Beratung enttäuscht, weil der Gesetzesentwurf die Autonomie der Hochschulen und den Wettbewerb unter ihnen nicht genügend fördere. Der Nationalrat behandelt das HFKG in der Sommersession 2011.

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05.05.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Grundzüge des nächsten EU-Forschungsrahmenprogramms bekannt

Der Gemischte Ausschuss Forschung mit Vertretern der Schweiz und der EU hat in Brüssel diskutiert, wie die Schweiz nahtlos an die nächste Generation der EU-Forschungsprogramme assoziiert werden kann. Diese folgt auf das 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7), das 2013 endet. Die neuen Forschungsprogramme nennen sich Common Strategic Framework (CSF) und werden sich aus drei Elementen zusammensetzen: Den bisherigen EU-Forschungsrahmenprogrammen, Bestandteilen des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) sowie aus dem EU-Institut für Innovation und Technologie (EIT).

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04.05.2011 | Bundesrat

Patrick Aebischer als Präsident der ETH Lausanne bestätigt

Der Bundesrat hat auf Antrag des ETH-Rats Prof. Patrick Aebischer als Präsident der ETH Lausanne (EPFL) wiedergewählt. Das vierte Mandat Aebischers beginnt am 1. März 2012 und endet am 29. Februar 2016.

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04.05.2011 | Europäische Kommission

Fünf Projekte mit Schweizer Beteiligung in Finale für FET Flagships

Die EU-Kommission hat sechs der 26 eingereichten Projekte zur finalen Phase des Wettbewerbs um die «Future and Emerging Technologies Flagships» (FET Flagships) zugelassen. Drei Projekte werden von der ETH Lausanne (EPFL), der ETH Zürich oder von beiden zusammen geleitet. Insgesamt sind Schweizer Institutionen an fünf Projekten beteiligt. Die ausgewählten Projekte können ihre Eingaben nun mit EU-Mitteln detailliert ausarbeiten. Mit den FET Flagships wird die EU ab 2013 zwei Projekte mit bis zu einer Milliarde Euro während zehn Jahren fördern.

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28.04.2011 | Bundesamt für Statistik

Geringe Arbeitslosenrate fünf Jahre nach Hochschulabschluss

Fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss sind in der Schweiz deutlich weniger Absolventinnen und Absolventen arbeitslos als ein Jahr nach dem Studium. Fünf Jahre nach dem Abschluss sind rund 2,3 Prozent der Abgänger einer universitären Hochschule und 1,2 Prozent der Absolventen einer Fachhochschule erwerbslos. Ein Jahr nach dem Studium sind es noch 5,8 Prozent der Universitäts- und 3,9 Prozent der Fachhochschulabgänger. Dies zeigen die Hochschulabsolventenstudien 2009 des Bundesamts für Statistik (BFS).

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27.04.2011 | ETH-Rat

ETH-Bereich präsentiert Energieforschung an Jahresmedienkonferenz

Der ETH-Rat hat an seiner Jahresmedienkonferenz Energieforschungsprojekte des ETH-Bereichs in Gebieten wie tiefe Geothermie, Solarenergie oder Energieeffizienz vorgestellt. Der ETH-Rat zog ausserdem eine positive Bilanz des Jahres 2010. Der ETH-Bereich habe in internationalen Rankings und Wettbewerben hervorragend abgeschnitten. Sorgen bereitet dem ETH-Rat das sinkende Betreuungsverhältnis aufgrund der steigenden Studierendenzahlen.

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26.04.2011 | Universität Lausanne

Unterstützung aus den USA für Biochemie-Departement der UNIL

Das US-amerikanische Gesundheitsministerium bewilligt 1,8 Millionen Dollar für das Vaccine Formulation Laboratory des Departements für Biochemie der Universität Lausanne. Damit soll das Labor Impfstoffe gegen die Vogelgrippe testen, produzieren und Entwicklungsländern zugänglich machen.

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15.04.2011 | Eidgenössisches Departement des Innern

Schweiz stärkt wissenschaftliche Beziehungen zu China

Um die wissenschaftlichen Beziehungen mit China zu stärken, besucht Bundesrat Didier Burkhalter vom 21. bis 27. April 2011 China. Begleitet wird er unter anderen von den Präsidenten der beiden ETHs, Ralph Eichler und Patrick Aebischer. Auf dem Programm stehen Treffen mit dem chinesischen Minister für Wissenschaft und Technologie sowie dem Bildungs- und Gesundheitsminister.

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15.04.2011 | Universität Basel

Uni Basel und Friedrich Miescher Institut arbeiten stärker zusammen

Die Universität Basel und das Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI) in Basel verstärken ihre bisherige Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung. Das FMI erhält den Status eines mit der Universität Basel assoziierten Instituts. Durch die Zusammenarbeit baut die Universität Basel ihre Kompetenzen in den Life Sciences weiter aus.

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11.04.2011 | Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

Sozialverträgliche Erhöhung der Studiengebühren möglich

Wie eine von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) in Auftrag gegebene Studie zeigt, ist eine markante Erhöhung der Studiengebühren sozialverträglich, wenn gleichzeitig das Stipendienwesen ausgebaut wird. Weil die Kantone aber unterschiedlich von den Mehrkosten betroffen wären und auch nicht im gleichen Masse von den Gebührenerhöhungen profitieren würden, bräuchte es grundsätzliche Anpassungen des Gebühren- und Stipendiensystems.

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08.04.2011 | Akademie der technischen Wissenschaften

Neuer Präsident für die Akademie der technischen Wissenschaften

Prof. Ulrich W. Suter hat am 7. April 2011 das Präsidium der Schweizerischen Akademie der technischen Wissenschaften (SATW) übernommen. Der Chemieprofessor folgt auf Prof. René Dändliker, der das Präsidium der SATW seit 2005 innehatte.

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07.04.2011 | Bundesrat

Bildung als Mittel zur Erreichung strategischer Ziele

Der Bundesrat hat den Bericht des Perspektivstabs der Bundesverwaltung «Perspektiven 2025: Lage- und Umfeldanalyse sowie Herausforderungen für die Bundespolitik» zur Kenntnis genommen. Der Bericht beschreibt zwölf für die Schweiz zentrale strategische Herausforderungen. Dazu zählen die internationale Wettbewerbsfähigkeit oder kulturelle Spannungen. Der Bericht rät, diesen Herausforderungen unter anderem durch eine stärkere Gewichtung der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik zu begegnen.

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04.04.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

SNF zieht positive Bilanz von Technologietransferprojekten

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zieht nach der Evaluation von 28 Technologietransfer-Projekten eine positive Bilanz. Zusammen mit Industriepartnern haben die Forschenden unter anderem 26 Prototypen entwickelt und zehn Patente eingereicht. Die 28 Projekte konnten durchgeführt werden, weil das Parlament dem SNF 2009 im Rahmen der Konjunkturstabilisierungsmassnahmen zusätzliche Mittel von 10 Millionen Franken zugesprochen hatte.

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01.04.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats

WBK-N fordert mehr Autonomie für Fachhochschulen im HFKG

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die Detailberatung des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG, 09.057) fortgesetzt. Unter anderem sprach sie sich dafür aus, dass die Fachhochschulen neben Studierende mit einer Maturität auch Personen mit einer gleichwertigen Vorbildung sowie einjähriger Berufserfahrung zulassen können. Ausserdem strich sie einen Artikel, der vorsah, dass der Hochschulrat Grundsätze über das Angebot von Studienprogrammen an den Fachhochschulen erlassen kann.

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31.03.2011 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Akademien nehmen Stellung zu EU-Grünbuch über Forschung

Die Akademien der Wissenschaften haben eine Stellungnahme zum Grünbuch der EU zur Finanzierung von Forschung und Innovation publiziert. Sie betonen darin unter anderem die Bedeutung der Grundlagenforschung, der Innovationsförderung, des Einbezugs von KMU, der Nachwuchsförderung sowie des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen.

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31.03.2011 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

Schweiz fördert 66 Nachwuchsforschende aus Osteuropa

Das Programm für den wissenschaftlichen Austausch zwischen der Schweiz und den neuen EU-Mitgliedstaaten (Sciex-NMSch) fördert bei der dritten Ausschreibung 66 Nachwuchsforschende aus Osteuropa mit 5,6 Millionen Franken. Mit dem Stipendium können sie einen Forschungsaufenthalt an einer Schweizer Hochschule absolvieren. Die Initiative ist Teil des Schweizer EU-Erweiterungsbeitrags.

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30.03.2011 | Bundesrat

Bundesrat nimmt Roadmap für Forschungsinfrastrukturen zur Kenntnis

Der Bundesrat hat die Schweizer Roadmap für Forschungsinfrastrukturen zur Kenntnis genommen. Das vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) erarbeitete Dokument bezeichnet die internationalen Forschungsinfrastrukturen, an denen sich die Schweiz im Interesse der Wissenschaft beteiligen sollte. Das Eidgenössische Departement des Innern wird die Roadmap analysieren und im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) 2013-2016 Anträge zur Beteiligung der Schweiz stellen.

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30.03.2011 | Bundesrat

Zwei neue Nationale Forschungsprogramme zu Raumplanung und Ernährung

Der Bundesrat hat den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit der Durchführung von zwei neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP) beauftragt. Die beiden NFP «Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden: Neue Herausforderungen» und «Gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion» verfügen über ein Budget von insgesamt 30 Millionen Franken und laufen über fünf Jahre.

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25.03.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats

Detailberatung des Humanforschungsgesetzes in WBK-S

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat das Humanforschungsgesetz (09.079) beraten. Die Kommissionsmitglieder diskutierten unter anderem, ob das Gesetz auch für Patienten in Heilversuchen gelten soll, lehnten dies aber ab. Darüber hinaus entschied die WBK-S, es brauche auf kantonaler Ebene Ombudsstellen für die Teilnehmenden von Forschungsprojekten. Die Gesamtabstimmung findet am 9. Mai 2011 statt. Der Ständerat sollte das Humanforschungsgesetz in der Sommersession 2011 behandeln.

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25.03.2011 | Europäischer Forschungsrat

Neue Förderinitiative für Forschende mit ERC Grant

Der Europäische Forschungsrat (ERC) lanciert mit «Proof of Concept» eine neue Innovationsförderinitiative, die Forschenden helfen soll, ihre Resultate dem Markt zugänglich zu machen. «Proof of Concept» steht Forschenden mit einem ERC Starting oder Advanced Grant offen. Weil die Schweiz an das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP7) assoziiert ist, können auch Forschende in der Schweiz von der Initiative profitieren.

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23.03.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Sinkende Erfolgsquote beim Schweizerischen Nationalfonds

Im Jahr 2010 gingen beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) Gesuche für Fördermittel in der Höhe von 1,1 Milliarden Franken ein. Damit wurden 15 Prozent mehr Mittel nachgefragt als 2009. Weil die Nachfrage stärker stieg, als die Bundesbeiträge (9 Prozent), konnte der SNF nur 42 Prozent der eingereichen Projekte bewilligen. 2009 betrug die Bewilligungsquote noch 45 Prozent. Da sich die Qualität der Gesuche nicht verändert hat, war der SNF gezwungen, vermehrt auch hoch eingestufte Projekte abzulehnen.

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22.03.2011 | Metrobasel

Schweizer Universitäten von Mittelmässigkeit bedroht

Laut einer Studie von Metrobasel (Metropolitanregion Basel) droht den Schweizer Universitäten der Abstieg in die Mittelmässigkeit. Die Studie schlägt deshalb sieben Massnahmen vor, die den Universitäten jedes Jahr zusätzlich
1,2 Milliarden Franken in die Kassen spülen sollen. Unter anderem soll das jährliche Wachstum der Bundesmittel mindestens 6 Prozent betragen und die Vergabe der Grundbeiträge soll sich nach leistungsorientierten Kriterien richten. Ausserdem empfiehlt die Studie den Universitäten, deutlich mehr private Mittel einzuwerben und die Studiengebühren auf 5000 Franken pro Jahr zu erhöhen.

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17.03.2011 | Bundesamt für Energie

Energieforschungskommission legt Prioritäten für Energieforschung fest

Die Eidgenössische Energieforschungskommission (CORE) hat das Energieforschungskonzept des Bundes für die Jahre 2013-2016 konkretisiert. Die Energieforschung der öffentlichen Hand soll sich in der kommenden Periode auf vier strategische Themen konzentrieren: Zukünftiges Wohnen und Arbeiten, Mobilität, Energiesysteme der Zukunft und Prozesse der Zukunft.

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17.03.2011 | Ständerat

BFI-Botschaft 2012: Mehr Mittel für Berufsbildung und Fachhochschulen

Der Ständerat hat bei der Beratung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation
(BFI-Botschaft, 10.109) im Jahr 2012 zusätzliche 49 Millionen Franken für die Berufsbildung und 14 Millionen Franken für die Fachhochschulen beschlossen. Damit kann der Bund seinen gesetzlichen Anteil an den Berufsbildungskosten (25 Prozent) und den Investitions- und Betriebskosten der Fachhochschulen (30 Prozent) zu einem Grossteil leisten. Das Geschäft geht an den Nationalrat.

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14.03.2011 | Ständerat

Mehrwertsteuer-Einheitssatz ist noch nicht vom Tisch

Der Ständerat ist bei der Beratung des Teils B der Revision der Mehrwertsteuer (08.053) dem Nationalrat nicht gefolgt. Dieser hatte den Gesetzesentwurf in der Wintersession 2010 an den Bundesrat zurückgewiesen. Der Ständerat war der Meinung, dass das Parlament die Vorlage behandeln und anpassen könne. Das Geschäft geht zurück in den Nationalrat. Neben einem Einheitssteuersatz von 6,2 Prozent sieht der Teil B der Mehrwertsteuerreform vor, die meisten Steuerausnahmen, darunter auch die Bildung, abzuschaffen. Dies würde bei den Hochschulen zu jährlichen Mehrkosten von 230 Millionen Franken führen.

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10.03.2011 | Nationalrat

Humanforschungsgesetz nimmt erste Hürde im Nationalrat

Der Nationalrat hat das Humanforschungsgesetz (09.079) in der Gesamtabstimmung angenommen. Er entschied unter anderem, die Forschungsfreiheit im Gesetz nicht zu erwähnen. Umstritten war, ob es zulässig ist, Versuchspersonen unvollständig über ihre Teilnahme an einem Forschungsprojekt aufzuklären. Der Nationalrat war der Meinung, dass eine partielle Aufklärung in bestimmten Fällen vertretbar ist. Für Diskussionen sorgte auch die Entlöhnung von Versuchspersonen. Der Nationalrat erachtete es als zulässig, Versuchsperson zu bezahlen, wenn sie vom Forschungsprojekt keinen Nutzen haben. Das Humanforschungsgesetz geht an den Ständerat.

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09.03.2011 | Nationalrat

Einheitliche Regeln zum Gebrauch des Titels Psychologe

Der Nationalrat ist bei der Beratung des Psychologieberufegesetzes (09.075) dem Bundesrat und den Vorschlägen des erstberatenden Ständerats gefolgt. Wird das fakultative Referendum nicht ergriffen, kann der Bundesrat das Gesetz in Kraft setzen. Das Psychologieberufegesetz regelt den Gebrauch des Titels Psychologe und Psychologin.

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08.03.2011 | Schweizerische Universitätskonferenz

SUK empfiehlt erneut Zugangsbeschränkungen zum Medizinstudium

Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) empfiehlt den Universitäten Basel, Bern, Freiburg und Zürich, den Zugang zum Human-, Veterinär- und Zahnmedizinstudium auch im Studienjahr 2011/2012 zu beschränken. Sie begründet diesen Entscheid mit den Aufnahmekapazitäten. Die Anmeldungen würden diese um 350 Prozent (Humanmedizin), 172 Prozent (Veterinärmedizin) respektive 128 Prozent (Zahnmedizin) überschreiten.

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04.03.2011 | ETH-Rat

Mittelverteilung im ETH-Bereich im Jahr 2012

Der ETH-Rat hat die Mittelverteilung an die Institutionen des ETH-Bereichs für das Jahr 2012 vorgenommen. Von den in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2012 (BFI-Botschaft) vorgesehenen 2,2 Milliarden Franken wird die ETH Zürich rund 1 Milliarde erhalten. An die ETH Lausanne (EPFL) gehen 515 Millionen. Die Forschungsinstitutionen Empa, Eawag, WSL und Paul Scherrer Institut (PSI) erhalten je rund 440 Millionen.
160 Millionen sind für strategische Projekte und den ETH-Rat vorgesehen.

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04.03.2011 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

Stellungnahme der CRUS zum Masterplan Cleantech

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) hat zum Masterplan Cleantech des Bundesrates Stellung genommen. Die CRUS begrüsst die Entwicklung sauberer Energien in der Schweiz grundsätzlich. Der Masterplan berücksichtige jedoch die Bedeutung der Grundlagenforschung für den Wissenstransfer und die Innovation in diesem Bereich zu wenig.

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21.02.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

SNF schliesst Strukturreform ab

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat im Dezember 2010 das Reformprogramm SNF Futuro formell abgeschlossen. Im Rahmen dieses Programms hat der SNF seine Organisation und Prozesse dem steigenden Gesuchseingang angepasst. Zudem kann er den wissenschaftlichen Nachwuchs nun noch besser fördern und die internationale Zusammenarbeit verbessern. Mit der Reform hat der SNF ausserdem seine Evaluationsprozesse harmonisiert. Eine umfassende Leistungsevaluation wird der SNF 2012 durchführen.

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16.02.2011 | Bundesrat

20 Millionen mehr für KTI in den Jahren 2011 und 2012

Der Bundesrat hat entschieden, der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in den Jahren 2011 und 2012 zusätzliche Mittel von 10 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Damit will der Bundesrat den durch den starken Franken verursachten Innovationsrückgang in exportorientierten Unternehmen abfedern. Als Pilotprojekt wird die KTI zudem einen Gutschein (Voucher) für KMU einführen, der diesen den Start von Forschungsprojekten mit Hochschulen erleichtert.

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16.02.2011 | Eidgenössisches Finanzdepartement

BFI-Bereich erhält 2015 zusätzlich 50 Millionen Franken

Dank des Überschusses von 3,6 Milliarden Franken in der Bundesrechnung 2010 hat der Bundesrat das Prioritätenprofil der Aufgabengebiete korrigiert und den Bereichen Bildung und Forschung sowie Verkehr für das Jahr 2015 zusätzliche Mittel von 50 Millionen Franken zugeteilt. Im Jahr 2016 könnten die beiden Bereiche zusätzlich je 100 Millionen Franken erhalten.

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15.02.2011 | Hochschule Luzern

Rektorin der Hochschule Luzern tritt Ende 2011 zurück

Prof. Sabine Jaggy, Rektorin der Hochschule Luzern, tritt Ende 2011 nach zehnjähriger Tätigkeit an der Hochschule Luzern von ihrem Amt als Rektorin zurück. Eine Nachfolge ist noch nicht gefunden. Die Neubesetzung der Stelle ist Sache des Fachhochschulrates.

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15.02.2011 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Stellungnahme zum Masterplan Cleantech

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) ihre Stellungnahme zum Masterplan Cleantech unterbreitet. Sie betonen darin, die Finanzierung der Massnahmen des Masterplans dürfe nicht zu Kürzungen in den anderen Bereichen des Budgets Bildung, Forschung, und Innovation (BFI) führen. Ausserdem empfehlen sie, keine neuen administrativen Instanzen zu schaffen, sondern die bestehenden zu stärken. Dadurch soll die Freiheit in Lehre und Forschung gewahrt bleiben. Die Konsultation zum Masterplan Cleantech wurde Ende Februar 2011 geschlossen.

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11.02.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Empfehlungen für das 8. Forschungsrahmenprogramm der EU

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat der EU-Kommission seine Empfehlungen für das
8. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP8) unterbreitet. Das SBF spricht sich für einen ähnlichen Kostenrahmen wie für FP7 aus. Zudem will es den Europäischen Forschungsrat (ERC) und damit die Grundlagenforschung stärken, die Finanzierungsschemen harmonisieren sowie eine bessere Durchlässigkeit zwischen den öffentlichen Forschungsinstitutionen erreichen.

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10.02.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Teure Freilandversuche mit gentechnisch verändertem Weizen

Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen sind teuer. Für jeden Franken, der für die Forschung an den Freisetzungsstandorten Reckenholz und Pully ausgegeben wurde, flossen zusätzlich 1,26 Franken in Schutz- und Biosicherheitsmassnahmen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» (NFP 59).

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09.02.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Start von zwei Nationalen Forschungsschwerpunkten

Im Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) «Robotik – Intelligente Roboter für eine verbesserte Lebensqualität» sind die Forschungsarbeiten gestartet. Der Hauptsitz des NFS Robotics liegt an der ETH Lausanne (EPFL). Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) wird die Projekte in den ersten vier Jahren mit rund 20 Millionen Franken unterstützen. Auch im NFS «LIVES – Überwindung der Verletzbarkeit im Verlauf des Lebens» haben die Arbeiten begonnen. Er verfügt über ein Budget von 14,5 Millionen Franken über vier Jahre.

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04.02.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats

WBK-N beginnt Beratung des Hochschulförderungsgesetzes

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat mit der Beratung des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG, 09.057) begonnen. Unter anderem hat sie die französische Bezeichnung des Gesetzes abgeändert. Umstritten war zudem die Frage, ob die Plenarversammlung der Hochschulkonferenz mit ihren 27 Mitgliedern handlungsfähig sei. Ausserdem hat die WBK-N einen Antrag angenommen, der indirekt die Schaffung eines Bildungsdepartementes fordert.

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02.02.2011 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Empfehlungen für die wissenschaftliche Politikberatung

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben Empfehlungen für die wissenschaftliche Politikberatung publiziert. Die Empfehlungen sollen dazu beitragen, eine qualitativ hochstehende Beratung der Politik zu sichern.

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01.02.2011 | Universität Zürich

Andreas Fischer als Rektor der Universität Zürich wiedergewählt

Der Universitätsrat der Universität Zürich hat Prof. Andreas Fischer als Rektor wiedergewählt. Das neue Mandat beginnt am 1. August 2012. Andreas Fischer leitet die Universität Zürich seit 2008.

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01.02.2011 | Pro Inno Europe

Schweiz erneut Europameisterin der Innovation

Die Schweiz liegt beim European Innovation Scoreboard (EIS) 2010 zum dritten Mal in Folge auf dem Spitzenplatz. Sie wies ein überdurchschnittliches Wachstum der Innovationsleistung von über 4 Prozent aus. Das Wachstum anderer Länder der EIS-Spitzengruppe wie Schweden, Dänemark oder Finnland beträgt zwischen 2 und 3 Prozent. Unter dem Durchschnitt liegt die Schweiz allerdings bei den Investitionen der öffentlichen Hand in Forschung und Entwicklung.

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31.01.2011 | Bundesamt für Statistik

Mehr Personal an den universitären Hochschulen 2009

Im Jahr 2009 betrug das Beschäftigungsvolumen an den universitären Hochschulen rund 34'700 Vollzeitäquivalente (VZÄ). Gegenüber 2008 entspricht dies einer Zunahme von 6 Prozent. Die beiden ETHs sowie die Universitäten Zürich, Genf und Bern sind mit insgesamt 74 Prozent der VZÄ die wichtigsten Arbeitgeber. Diese und andere Zahlen gehen aus dem Bericht «Personal der universitären Hochschulen 2009» des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

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31.01.2011 | Bundesamt für Statistik

Ausgaben der öffentlichen Hand für Hochschulen im Jahr 2008

Bund und Kantone haben im Jahr 2008 rund 6,8 Milliarden Franken für die kantonalen Universitäten und die Fachhochschulen aufgewendet. Der Anteil der Trägerkantone an diesen Ausgaben beläuft sich auf 82,6 Prozent oder 5,6 Milliarden Franken. Die Aufwendungen des Bundes von 1,16 Milliarden Franken entsprechen 17 Prozent der Gesamtausgaben. Dies geht aus Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

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24.01.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Start des NFP 60 «Gleichstellung der Geschlechter»

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat das Nationale Forschungsprogramm 60 (NFP 60) «Gleichstellung der Geschlechter» gestartet. Es soll die Wirkung der bisher unternommenen politischen Gleichstellungsmassnahmen beurteilen. Das NFP 60 umfasst 21 Projekte, die von 2010 bis 2013 laufen. Das Budget beläuft sich auf 8 Millionen Franken.

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24.01.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Platz vier für die Schweiz bei den ERC Advanced Grants 2010

Von den 266 Advanced Grants, die der Europäische Forschungsrat (ERC) im Jahr 2010 verliehen hat, gingen 21 an Schweizer Forschungsinstitutionen. Damit liegt die Schweiz hinter Grossbritannien, Deutschland und Frankreich auf dem vierten Platz im Länderranking. Insgesamt hat der ERC letztes Jahr Advanced Grants im Wert von 590 Millionen Euro vergeben. Er hat dafür über 2'000 Gesuche erhalten.

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21.01.2011 | ETH-Rat

Zulassungsbeschränkungen: ETH-Rat beantragt Änderung des ETH-Gesetzes

Der ETH-Rat hat dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) eine Änderung des ETH-Gesetzes beantragt. Sie soll den ETH-Rat befugen, die Zulassung externer Bewerber für höhere Semester des Bachelorstudiums oder die Masterstufe einzuschränken, wenn Kapazitätsengpässe bestehen.

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21.01.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

Mehr Mittel für Berufsbildung und Fachhochschulen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) ist auf die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) im Jahr 2012 eingetreten. Sie hat unter anderem beschlossen, die Zahlungsrahmen für die Berufsbildung und die Fachhochschulen zu erhöhen. Die Kürzungen des Konsolidierungsprogramms 2012/13 (KOP) hat die WBK-S nicht rückgängig gemacht, da diese im Rahmen der Debatte über das Budget 2012 korrigiert werden könnten. Der Ständerat wir die BFI-Botschaft 2012 in der Frühlingssession 2011 beraten.

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14.01.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

Zweite Lesung des Humanforschungsgesetzes abgeschlossen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die zweite Lesung des Bundesgesetzes über die Forschung am Menschen (Humanforschungsgesetz, 09.079) beendet und es in der Gesamtabstimmung angenommen. Der Nationalrat wird das Humanforschungsgesetz in der Frühlingssession 2011 behandeln.

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14.01.2011 | Staatspolitische Kommission

Subkommission zur Beratung der Regierungsreform

Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates (SPK-N) ist auf die Zusatzbotschaft zur Regierungsreform (01.080) eingetreten. Sie erachtet die vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen jedoch als ungenügend und hat deshalb beschlossen, eine Subkommission einzusetzen. Die Regierungsreform sieht unter anderem vor, die Amtsdauer des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin auf zwei Jahre zu verlängern sowie zusätzliche Staatssekretäre einzusetzen. Mit der Frage nach einem einzigen Departement für Bildung und Forschung wird sich der Bundesrat zu einem späteren Zeitpunkt beschäftigen. 

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13.01.2011 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

WBK-N beendet Beratung des Psychologieberufegesetzes

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die Beratung des Psychologieberufegesetzes abgeschlossen. Das Gesetz regelt den Gebrauch des Titels «Psychologe» und «Psychologin». Eine Minderheit der WBK-N sprach sich in der Beratung dafür aus, Personen mit einem Abschluss in Sozial- und Geisteswissenschaften zur Weiterbildung in Psychotherapie zuzulassen. Der Nationalrat wird das Geschäft in der Frühlingssession 2011 behandeln.

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13.01.2011 | Finanzdepartement

Konsolidierungsprogramm 2012/2013 wird nur teilweise umgesetzt

Der Bundesrat wird aufgrund eines unerwarteten Überschusses von 3 Milliarden Franken in der Rechnung 2010 das Konsolidierungsprogramm 2012/2013 (KOP) zumindest im Jahr 2012 nur teilweise umsetzen. Auf die Aufgabenüberprüfung wird er vielleicht ganz verzichten. Die restlichen Massnahmen sollen laut Bundesrat wie geplant umgesetzt werden, um «Mittel für Herausforderungen wie Verkehr oder Bildung» bereitstellen zu können.

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10.01.2011 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Heinz Gutscher ist neuer Präsident der Akademien der Wissenschaften

Prof. Heinz Gutscher hat per 1. Januar 2011 das Präsidium der Akademien der Wissenschaften Schweiz übernommen. Er folgt auf Prof. Peter Suter, der die Akademien von 2009 bis 2010 präsidierte. Heinz Gutscher bleibt auch in seiner neuen Funktion Präsident der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW).

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03.01.2011 | Schweizerischer Nationalfonds

Nationaler Forschungsschwerpunkt zu Quantenwissenschaft gestartet

Der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) «QSIT – Quantenwissenschaften und -technologie» ist am
1. Januar 2011 gestartet. Er hat zum Ziel, Anwendungen im Bereich der Quanteninformatik zu entwickeln und neue Paradigmen in der physikalischen Grundlagenforschung zu untersuchen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert das Projekt mit insgesamt 17 Millionen Franken.

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03.01.2011 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

KTI hat Aktivität in neuer Rechtsform aufgenommen

Die Förderagentur für Innovation (KTI) arbeitet seit dem 1. Januar 2011 in ihrer neuen Rechtsform als verwaltungsunabhängige Behördenkommission. Die KTI ist das Organ des Bundes zur Förderung der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Sie wurde mit der Teilrevision des Forschungsgesetzes im Jahr 2009 verwaltungsunabhängig.

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03.01.2011 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Schweizer Studien am zweithäufigsten zitiert

Studien aus der Schweiz wurden zwischen 2005 und 2009 weltweit am zweithäufigsten zitiert. Nur Studien aus den USA wurden häufiger zitiert. Damit gehören Schweizer Forschungsarbeiten zu den anerkanntesten der Welt, wie eine Untersuchung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) zeigt. Auch bei den Kooperationen mit dem Ausland und der Anzahl wissenschaftlicher Artikel zählt die Schweiz zu den wettbewerbsfähigsten Wissenschaftsstandorten.

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22.12.2010 | Schweizerischer Nationalfonds

Zwei nationale Forschungsschwerpunkte gestartet

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat im Herbst 2010 die Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) «SYNAPSY – Synaptische Grundlagen psychischer Krankheiten» und «TransCure – Von der Transportphysiologie zu therapeutischen Ansätzen» lanciert. Das Projekt SYNAPSY entwickelt Ansätze zur Behandlung psychischer Erkrankungen und wird vom SNF bis 2014 mit rund 20 Millionen Franken unterstützt. Den NFS TransCure finanziert der SNF bis 2013 mit rund 14 Millionen Franken. Das Projekt hat zum Ziel, neue Medikamente zu entwickeln.

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22.12.2010 | Eidgenössisches Departement des Innern

Ralph Eichler als Präsident der ETH Zürich wiedergewählt

Der Bundesrat hat auf Antrag des ETH-Rates Prof. Ralph Eichler als Präsident der ETH Zürich wiedergewählt. Der 63-jährige Schweizer Physiker tritt seine zweite Amtszeit am 1. September 2011 an. Sie dauert bis am 31. Dezember 2014.

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22.12.2010 | WBK-N

Neuer Vizepräsident für WBK-N ab 2011

Nationalrat Peter Malama (FDP. Die Liberalen) hat ab Januar 2011 das Amt des Vizepräsidenten der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) inne. Nationalrat Peter Flück (FDP. Die Liberalen) wird zudem neues Mitglied der WBK-N. Er tritt die Nachfolge von Ruedi Noser an, der in die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) wechselt.

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20.12.2010 | Bundesamt für Statistik

Durchlässigkeit zwischen den Hochschultypen nimmt weiter zu

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Auswirkungen der Bologna-Reform untersucht. Das Bologna-Barometer 2010 zeigt unter anderem, dass die Durchlässigkeit zwischen den Hochschultypen weiter zunimmt, wobei die Studierenden vor allem von einer Fachhochschule an eine universitäre Hochschule wechseln. Die Übertrittsquote vom Bachelor zum Master ist bei den universitären Hochschulen mit 88 Prozent weiterhin hoch, während sie bei den Fachhochschulen im Durchschnitt bei 20 Prozent liegt.

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20.12.2010 | Bundesamt für Statistik

Personal der Fachhochschulen 2009

Im Jahr 2009 waren über 41‘000 Personen an den Schweizer Fachhochschulen (FH) tätig. Dies entspricht einer Zunahme von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Lehrkörper umfasst 70 Prozent aller an den FH beschäftigten Personen. Das administrative und technische Personal macht durchschnittlich 30 Prozent aus. Diese und weitere Zahlen sind dem Bericht «Personal der Fachhochschulen 2009» des Bundesamtes für Statistik (BFS) zu entnehmen.

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16.12.2010 | Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Neuer Rektor für Zürcher Fachhochschule im Herbst 2011

Der Fachhochschulrat der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat Prof. Jean-Marc Piveteau am 14. Dezember 2010 zum neuen Rektor gewählt. Der 49-Jährige tritt die Nachfolge von Prof. Werner Inderbitzin auf den Beginn des Herbstsemesters 2011 an.

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16.12.2010 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

CRUS will offen bleiben für ausländische Studierende und Professoren

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) schreibt in einer Stellungnahme, die Schweizer Universitäten wollten für qualifizierte Studierende, Lehrende und Forschende aus allen Ländern offen bleiben. Zulassungsbeschränkungen sind gemäss der CRUS nur angebracht, wenn die Aufnahmekapazität überschritten und ein qualitativ anspruchsvoller Studienbetrieb nicht mehr gewährleistet ist.

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16.12.2010 | Nationalrat

Nationalrat stimmt zwei Initiativen über Stipendien zu

Der Nationalrat hat zwei Stipendieninitiativen angenommen. Die Standesinitiative des Kantons Solothurn (07.308) zielt auf eine Harmonisierung des Stipendienwesens, die parlamentarische Initiative 09.497 der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) verlangt Ausbildungsbeiträge des Bundes zur Förderung der studentischen Mobilität. Sie geht auf eine parlamentarische Initiative von Nationalrat Jacques Neirynck (CVP) zurück. Beide Vorlagen gehen nun an den Ständerat. Dieser hatte die Standesinitiative des Kantons Solothurn bereits in der Frühlingssession 2010 behandelt und abgelehnt.

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15.12.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Euresearch berät weiterhin Forschende bei EU-Projekten

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat seinen Leistungsauftrag mit dem Verein Euresearch erneuert und unterstützt ihn bis zum Ende des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU (FP7) im Jahr 2013 mit 13,3 Millionen Franken. Euresearch berät Forschende aus der Schweiz bei ihrer Teilnahme an den Forschungsrahmenprogrammen der EU.

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15.12.2010 | Schweizerischer Nationalfonds

Chancen und Risiken von Nanomaterialien untersuchen

Am 1. Dezember 2010 sind die Forschungsarbeiten zum Nationalen Forschungsprogramm 64 (NFP 64) «Chancen und Risiken von Nanomaterialien» gestartet. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) wird siebzehn Projekte mit insgesamt 12 Millionen Franken finanzieren. Das NFP 64 soll die mit der Produktion, dem Gebrauch und der Entsorgung von Nanomaterialien verbundenen Chancen und Risiken untersuchen. Die Forschungsarbeiten dauern drei Jahre.

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15.12.2010 | Nationalrat

Mehrwertsteuer-Einheitssatz ist vom Tisch

Der Nationalrat hat den Teil B der Revision der Mehrwertsteuer an den Bundesrat zurückgewiesen. Neben einem Einheitssteuersatz von 6,2 Prozent sah die Reform vor, die meisten Steuerausnahmen, darunter die Bildung, abzuschaffen. Dies hätte bei den Hochschulen zu jährlichen Mehrkosten von 230 Millionen Franken geführt. Der Nationalrat forderte den Bundesrat auf, in einem neuen Revisionsvorschlag das Bildungswesen von der Mehrwertsteuer auszunehmen.

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14.12.2010 | Nationalrat

Schweiz kann sich am Röntgenlaser XFEL beteiligen

Nach dem Ständerat genehmigte auch der Nationalrat das Abkommen zur Beteiligung der Schweiz an Bau und Betrieb des europäischen Freie-Elektronen Röntgenlasers XFEL (10.047). Damit kann die Schweiz vollumfänglich an diesem Projekt teilnehmen. Ihr Beitrag an die Grossforschungsanlage beläuft sich bis 2015 auf rund 27 Millionen Franken.

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14.12.2010 | Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Erholung nach Wirtschaftskrise dank Investitionen in Innovation

Für eine dauerhafte Erholung nach der Wirtschaftskrise rät die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihren Mitgliedländern in einem Bericht, weiterhin in Wissenschaft, Technologie und Innovation zu investieren. Aus dem Report geht zudem hervor, dass die Schweiz bei der Anzahl Patente und bei der Anzahl wissenschaftlicher Publikationen auf dem Spitzenplatz liegt.

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13.12.2010 | Parlament

Budget 2011: Parlament sichert 1,7 Millionen für den ETH-Bereich

Das Parlament hat in der Beratung des Budgets 2011 auf eine Kürzung beim ETH-Bereich in der Höhe von 1,7 Millionen Franken verzichtet. Es folgte damit einem Einzelantrag von Nationalrat Jacques Neirynck (CVP). Nun erhält der ETH-Bereich im Jahr 2011 denselben Betrag wie 2010. Drei andere Einzelanträge von Nationalrätin Josiane Aubert (SP) respektive Minderheitsanträge von Ständerätin Anita Fetz (SP) gegen Kürzungen beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF), den kantonalen Universitäten und der Förderagentur für Innovation (KTI) lehnte das Parlament hingegen ab.

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13.12.2010 | UNESCO

Asien investiert massiv in Forschung

Gemäss dem UNESCO Science Report 2010 sind die Investitionen in Forschung und Entwicklung von 2002 bis 2007 weltweit um 45 Prozent gestiegen. Dabei steigerte Asien, angeführt von China, Indien und Südkorea, seinen Anteil an der weltweiten Forschung und Entwicklung massiv, während die Anteile der USA, der EU und Japans zurückgingen.

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10.12.2010 | Verband der Schweizer Studierendenschaften

Studierende gegen Zulassungsbeschränkungen für Ausländer

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) lehnt Zulassungsbeschränkungen zum Masterstudium für ausländische Studierende ab. Bildung sei ein öffentliches Gut, dass allen Menschen offen stehen müsse. Zulassungsbeschränkungen stellten dieses Prinzip grundlegend in Frage, wie der VSS in einer Stellungnahme mitteilt.

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09.12.2010 | ETH-Rat

ETH-Rat will Zustrom ins Masterstudium begegnen

Der ETH-Rat will den Zustrom von Studierenden auf Masterstufe regulieren. Er wird deshalb im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2013-2016 (BFI-Botschaft) eine Änderung des ETH-Gesetzes beantragen. Im Zentrum der neuen Zulassungsbedingungen sollen Kapazitäts- und Qualitätskriterien liegen.

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07.12.2010 | Schweizerischer Nationalfonds / Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

BFI-Botschaft hemmt Entwicklung von Bildung und Forschung

Aus der Sicht des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) hemmt die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für das Jahr 2012 die Entwicklung des Schweizer Bildungs- und Forschungsraums. Gemäss SNF trägt das in der Botschaft vorgesehene Mittelwachstum von 1,9 Prozent gegenüber 2011 den Bedürfnissen des BFI-Bereiches kaum Rechnung. Für die CRUS ist 2012 deswegen ein verlorenes Jahr, wie sie in einer Stellungnahme mitteilt.

03.12.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Bundesrat verabschiedet BFI-Botschaft 2012

Der Bundesrat hat die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für das Jahr 2012 publiziert. Sie sieht Fördermittel für den BFI-Bereich in der Höhe von 5,185 Milliarden Franken vor. Im Vergleich zu 2011 beträgt das Mittelwachstum damit 1,9 Prozent. Da 2012 ein Übergansjahr vor der nächsten Vierjahresbotschaft 2013-2016 ist, schreibt der Bundesrat in der BFI-Botschaft 2012 mehrheitlich die Ziele und Massnahmen der aktuellen Botschaft fort.

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02.12.2010 | Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement

Arbeitsmarktzugang für Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss

Der Bundesrat setzt die am 18. Juni 2010 angenommene Revision des Ausländergesetzes (Parlamentarische Initiative 08.407 von Jacques Neirynck) ab 1. Januar 2011 in Kraft. Sie gewährt Ausländern von ausserhalb der EU oder EFTA mit Schweizer Hochschulabschluss Zulassung zum hiesigen Arbeitsmarkt, ohne dass der Vorrang inländischer Arbeitskräfte oder der Arbeitskräfte aus der EU/EFTA geprüft wird. Sie können zudem nach ihrem Hochschulabschluss während sechs Monaten zur Stellensuche in der Schweiz bleiben.

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30.11.2010 | Bundesamt für Statistik

Mehr Bachelor- und Masterdiplome im Jahr 2009

Die Anzahl der verliehenen Fachhochschuldiplome und Lizenziate ist 2009 zurückgegangen. Die Hochschulen haben aber 17 Prozent mehr Bachelordiplome und 20 Prozent mehr Masterdiplome verliehen. Während auf der Bachelorstufe der grösste Anteil der Diplome auf die Geistes- und Sozialwissenschaften entfällt, sind es auf der Masterstufe die Exakten und Naturwissenschaften. Diese und weitere Daten sind dem Bericht «Bildungsabschlüsse 2009» des Bundesamtes für Statistik (BFS) zu entnehmen.

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30.11.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Bundesratsziele 2011: Innovationen in der Bildungspolitik

Der Bundesrat hat Innovationen im Bildungsbereich als eines seiner Ziele für das Jahr 2011 verabschiedet. Die Schweiz soll sich mittel- und langfristig an der Spitze der wettbewerbsfähigsten Bildungsstandorte halten. Wichtige Pfeiler sind dabei die Chancengleichheit beim Zugang zu Weiterbildung, Kohärenz in der Bundesgesetzgebung und eine Stärkung der Eigenverantwortung für das lebenslange Lernen.

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24.11.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Bundesrat genehmigt Geschäftsreglement der KTI

Der Bundesrat hat das Geschäftsreglement der Förderagentur für Innovation (KTI) genehmigt. Es regelt ihre Organisation sowie die von ihr geführte Geschäftsstelle und tritt am 1. Januar 2011 in Kraft. Mit der Teilrevision des Forschungsgesetzes im Jahr 2009 wurde die KTI zu einer verwaltungsunabhängigen Behördenkommission.

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23.11.2010 | Bundesamt für Statistik

Erwerbstätigkeit neben dem Studium bleibt die Regel

Drei Viertel der Studierenden an Schweizer Hochschulen gehen neben ihrem Studium einer Erwerbstätigkeit nach. Dieser Anteil ist gegenüber dem Jahr 2005 fast unverändert. Die elterliche Unterstützung bleibt weiterhin die wichtigste Einnahmequelle von Studierenden. Sie beträgt durchschnittlich mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen. Der Anteil der Stipendien und Darlehen am Einkommen der Studierenden beläuft sich auf weniger als 10 Prozent.

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19.11.2010 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

WBK-N beendet Beratung des Humanforschungsgesetzes

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die teilweise kontroverse Beratung des Humanforschungsgesetzes (09.079) beendet. Im Januar 2011 wird sie das Gesetz einer zweiten Lesung unterziehen und die Gesamtabstimmung durchführen.

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19.11.2010 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

Tätigkeit als Psychologe nur mit Master in Psychologie

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) sprach sich bei der Beratung des Psychologieberufegesetzes (09.075) dafür aus, dass sich nur Psychologe nennen darf, wer über einen Masterabschluss in Psychologie verfügt. Der Master in Psychologie soll gemäss WBK-N auch die Vorraussetzung für eine Weiterbildung in Psychotherapie sein. Die WBK-N folgt damit den Vorschlägen des Bundesrates und den Beschlüssen des erstberatenden Ständerates.

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11.11.2010 | ETH Zürich

ETH Zürich und Syngenta lancieren neue Professur

Das Schweizer Agrarunternehmen Syngenta finanziert mit einer Spende von 10 Millionen Franken eine Professur für nachhaltige Agrarökosysteme an der ETH Zürich. Die Professur wird die erste des neuen Kompetenzzentrums für Welternährung der ETH Zürich sein.

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09.11.2010 | Eidgenössisches Finanzdepartement

Konsolidierungsprogramm: Weniger Kürzungen bei Universitäten?

Der Bundesrat und die Kantonsregierungen haben sich darauf geeinigt, dass der Bund seinen Beitrag an den Neuen Finanzausgleich (NFA) dauerhaft um 112 Millionen Franken erhöht. Die Kantone akzeptieren im Gegenzug das Konsolidierungsprogramm 2012/13 (KOP), fordern vom Bundesrat aber, die projektgebundenen Beiträge an die Universitäten nicht zu kürzen. Der Bundesrat wird diese Forderung in der parlamentarischen Beratung des KOP unterstützen.

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08.11.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Internationalisierung der Hochschulen an SwissnexDay diskutiert

Rund 350 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben am SwissnexDay in Lausanne teilgenommen. Sie haben Fragen zur Schweizer Wissenschaftsdiplomatie diskutiert und betont, wie wichtig die Internationalisierung der Hochschulen ist. Swissnex unterstützt den wissenschaftlichen Austausch zwischen der Schweiz und ausgewählten Partnerländern.

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08.11.2010 | ETH-Rat

Finanzielle Brücke für Grossprojekte des ETH-Bereichs

Der ETH-Rat springt bei den Grossprojekten SwissFEL und Blue Brain 2011 und 2012 im Rahmen einer solidarischen Aktion des ETH-Bereichs mit eigenen Mitteln ein. Er wird 25 Millionen investieren, da der Bund für die Projekte keine Mittel bereitstellt. Das Paul Scherrer Institut (PSI) kann nun den Bau des Freie-Elektronen-Röntgenlasers SwissFEL vorantreiben und das Neuroinformatik-Projekt Blue Brain der ETH Lausanne (EPFL) seine Kandidatur als europäisches Flaggschiff ausarbeiten.

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05.11.2010 | Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien

Zwei junge Forschende unterstützen erneut Parlamentarier

Die Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien entsendet im Jahr 2011 zwei junge Forschende ins Bundesparlament. Sie werden parlamentarische Kommissionen unterstützen und den Kontakt mit Sachverständigen aus Verwaltung und Wissenschaft pflegen. Das Programm wurde von den Akademien der Wissenschaften Schweiz mit der Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung aufgebaut.

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04.11.2010 | Bundesrat

Innovationskonferenz befürwortet Masterplan Cleantech

Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik befürworteten an der 3. Innovationskonferenz den vom Bundesrat vorgeschlagenen Masterplan Cleantech. Dieser enthält fünfzig Massnahmen, um die Innovation grüner Technologien und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz in diesem Bereich voranzutreiben. Nach einer Konsultation bis Ende Februar 2011 will der Bundesrat den Plan im Frühjahr 2011 verabschieden.

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01.11.2010 | Universität Zürich

Internationales Podium zu Hochschulpolitik

Hochschulexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten an einem Podium an der ETH Zürich unter anderem das Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG). Schweizer Hochschulvertreter sprachen sich für die Hochschulautonomie aus und warnten vor zu viel staatlicher Planung. Zudem zogen die Podiumsteilnehmer ein Fazit der Situation der Hochschullandschaft, zehn Jahre nach der Bologna-Reform.

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01.11.2010 | Eidgenössisches Departement des Innern

Bundesrat Burkhalter besucht Swissnex Boston

Um den Austausch der Schweizer und der US-amerikanischen Wissenschaft zu stärken, hat Bundesrat Didier Burkhalter auf seiner USA-Reise vom 28. Oktober bis 1. November 2010 unter anderem Swissnex Boston sowie die Universität Harvard und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) besucht. Bei Swissnex Boston nahm er an den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum dieses ältesten Schweizer Wissenschaftshauses teil.

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01.11.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Schweiz stärkt wissenschaftliche Beziehungen zu Russland

Staatssekretär Mauro Dell’Ambrogio besucht vom 1. bis 4. November 2010 mit einer Schweizer Wissenschaftsdelegation russische Universitäten und trifft den russischen Minister für Bildung und Wissenschaft Andrey Alexandrovich Fursenko. Ziel der Reise ist die Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland. Die ETH Lausanne (EPFL) wird im Rahmen des Besuchs ein Abkommen mit der Novosibirsk State University unterschreiben.

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29.10.2010 | ETH Lausanne

Gemeinsames Forschungsprogramm von EPFL und Harvard

Die ETH Lausanne (EPFL) und die Harvard Medical School (USA) haben ein gemeinsames Forschungsprogramm im Bereich der Neurowissenschaften lanciert. Es bringt die Entwicklungen der EPFL und die Erfahrung in der medizinischen Anwendung am Patienten der Harvard-Universität zusammen. Das Programm soll zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit neurologischen Behinderungen beitragen.

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28.10.2010 | Schweizerischer Nationalfonds

Grössere Nachfrage nach Projektförderung des SNF

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) verbuchte im Oktober 2010 über 3 Prozent mehr Einzelgesuche als im Oktober 2009. Besonders deutlich ist der Anstieg bei den interdisziplinären Gesuchen, die um 50 Prozent zugenommen haben. Da das Budget des SNF weniger wächst als die Nachfrage, dürfte die Erfolgsquote leicht sinken.

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28.10.2010 | ETH-Rat

ETH-Rat fordert 6 Prozent mehr Bundesinvestitionen

Der ETH-Rat fordert für den ETH-Bereich bis 2016 ein jährliches Wachstum des Bundesbeitrags von mindestens 6 Prozent. Er will dieses Geld einsetzen, um die Qualität der Lehre trotz wachsender Studierendenzahlen weiter zu gewährleisten, strategisch wichtige Forschungsprojekte voranzutreiben und seinem Personal wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen zu bieten.

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28.10.2010 | Bundesamt für Statistik

Universitäre Hochschulen verzeichneten 2009 Kosten von 6,6 Milliarden

Im Jahr 2009 betrugen die Kosten der universitären Hochschulen 6,6 Milliarden Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 5 Prozent. Den Kostenschwerpunkt bildete die Forschung und Entwicklung mit einem Anteil von 53 Prozent. Auf die Lehre Grundausbildung (Bachelor, Master, Diplom) entfielen 27 Prozent. Danach folgten die Lehre vertiefte Ausbildung (8 Prozent), die Weiterbildung (4 Prozent) und die Dienstleistungen (8 Prozent).

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28.10.2010 | Bundesamt für Statistik

Kosten der Fachhochschulen betrugen 2,6 Milliarden im Jahr 2009

Die Fachhochschulen verzeichneten 2009 Kosten von rund 2,6 Milliarden Franken. Gegenüber 2008 entspricht dies einer Zunahme von 10 Prozent. Auf die Lehre Grundausbildung (Bachelor, Master, Diplom) entfielen 67 Prozent, auf die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung 18 Prozent, die Weiterbildung 9 Prozent und die Dienstleistungen 6 Prozent der Gesamtkosten.

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27.10.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Einheitliche Zulassungspraxis für Fachhochschulen

Der Bundesrat fordert die Fachhochschulen in einem Bericht auf, ihre Zulassungspraxis zum Bachelorstudium zu vereinheitlichen. Unter anderem brauche es einheitliche Anforderungen an das Praxisjahr, das Eintretende mit gymnasialer Maturität vor Studienbeginn absolvieren müssen. Insgesamt entspreche die Zulassungspraxis der Fachhochschulen aber den Vorgaben des Fachhochschulgesetzes.

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26.10.2010 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Nachhaltigkeit als Herausforderung für Lehre und Forschung

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz zeigen in einem Thesenpapier zur nachhaltigen Entwicklung in Lehre und Forschung auf, wo die Schweizer Universitäten und ETHs bezüglich Nachhaltigkeit stehen. Sie formulieren zudem Massnahmen. Unter anderem schlagen sie den Hochschulen vor, bestehende Leistungen national und international sichtbarer zu machen und Nachhaltigkeitsprojekte vermehrt mit Partnern aus Staat, Industrie und Zivilgesellschaft durchzuführen.

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25.10.2010 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

WBK-N arbeitet weiter am Humanforschungsgesetz

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat dem Entwurf des Humanforschungsgesetzes (09.079) teilweise zugestimmt. Unter anderem hat sie die Forschung an unmündigen und besonders verletzbaren Personen und die Haftung bei Forschungsprojekten diskutiert. Sie wird die Detailberatung am 18. November 2010 weiterführen. Das Humanforschungsgesetz regelt die Forschung am Menschen und schützt seine Würde bei der Teilnahme an Forschungsprojekten.

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25.10.2010 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

Ausarbeitung einer Motion für genügend medizinischen Nachwuchs

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) wird eine Motion ausarbeiten, die verlangt, dass der Bundesrat Mindestzahlen für Studienplätze an medizinischen Fakultäten festlegt und damit sicherstellt, dass es auch künftig genügend medizinischen Nachwuchs geben wird.

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20.10.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Ja zu europäischer Forschungsinitiative für Lebensqualität im Alter

Der Bundesrat hat ein Abkommen zur Schweizer Teilnahme am europäischen Forschungsprogramm «Ambient Assisted Living» (AAL) genehmigt. Dieses unterstützt Forschungsvorhaben, welche die Lebensqualität im Alter verbessern. Schweizer Hochschulen, Forschungseinrichtungen und KMU können sich an grenzüberschreitenden Kooperationen beteiligen und haben Zugang zu Forschungsgeldern und Märkten.

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19.10.2010 | ETH Lausanne

Schweiz lanciert Netzwerk französischsprachiger Universitäten

Die Schweiz lanciert am 13. Frankophoniegipfel in Montreux ein Forschungsnetzwerk von vierzehn französischsprachigen Universitäten aus Industrie- und Schwellenländern. Unter der Ägide der ETH Lausanne (EPFL) soll das so genannten RESCIF (Réseau d’excellence des sciences de l’ingénieur de la Francophonie) den Austausch von Studierenden und gemeinsame Forschungsprojekte zu Wasserversorgung, Ernährung und Energie fördern.

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19.10.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Der Bundesrat will nachhaltige Technologien fördern

Der Bundesrat will vermehrt ressourceneffiziente und saubere Technologien fördern. Die Schweiz soll so zum führenden Standort für nachhaltige Technologien werden. Zu diesem Ziel soll ein Masterplan Cleantech beitragen. Die Umsetzung des Masterplans erfolgt in den entsprechenden Politikbereichen, zum Beispiel der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik, und beginnt ab Anfang November 2010.

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19.10.2010 | Europäischer Forschungsrat

Europäischer Forschungsrat vergibt 27 Starting Grants an die Schweiz

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert bei der dritten Ausschreibung der Starting Grants 27 Nachwuchsforschende in der Schweiz. Damit liegt die Schweiz im Länderranking auf dem vierten Platz hinter Grossbritannien, Frankreich und Deutschland. Am meisten Starting Grants gehen in der Schweiz an die ETH Lausanne (EPFL) (7), gefolgt von der ETH Zürich (6), den Universitäten Zürich (4), Genf (2), Lausanne (2), Bern (1) und Neuenburg (1) sowie drei weiteren Schweizer Forschungsinstituten.

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14.10.2010 | Genfer Staatsrat

Jean-Dominique Vassali bleibt Rektor der Universität Genf

Der Genfer Staatsrat ist dem Antrag des Universitätsrates gefolgt und hat Prof. Jean-Dominique Vassali für eine zweite Amtszeit als Rektor der Universität Genf bestätigt. Jean-Dominique Vassali bleibt somit bis 2015 im Amt.

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13.10.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Bundesrat wählt neue Mitglieder der KTI

Der Bundesrat hat die 58 neuen Mitglieder der Förderagentur für Innovation (KTI) ernannt. Sie nimmt ihre Funktion in der neuen Form am 1. Januar 2011 auf. Die KTI ist das Organ des Bundes zur Förderung der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Mit der Teilrevision des Forschungsgesetzes im Jahr 2009 wurde sie verwaltungsunabhängig.

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13.10.2010 | Bundeskanzlei

Bundesrat verabschiedet Zusatzbotschaft zur Regierungsreform

Der Bundesrat hat die Zusatzbotschaft zur Bundesratsreform verabschiedet. Er will die Amtsdauer des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin auf zwei Jahre verlängern sowie vier bis sechs zusätzliche Staatssekretäre einsetzen. Ein Präsidialdepartement lehnt er hingegen ab. Mit der Frage nach einem einzigen Departement für Bildung und Forschung wird sich der Bundesrat 2011 wieder beschäftigen.

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11.10.2010 | ETH Zürich

Donation von sieben Millionen Franken für nachhaltiges Bauen

Das Bauchemie-Unternehmen Sika unterstützt an der ETH Zürich eine neue Professur für Materialwissenschaft im nachhaltigen Bauwesen mit sieben Millionen Franken. Die ETH Zürich plant zwei weitere neue Professuren im Bereich des nachhaltigen Bauens.

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30.09.2010 | Bundesamt für Statistik

Bund und Kantone geben weniger Geld für Stipendien aus

Der Gesamtbetrag der kantonalen Stipendien hat nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) in den letzten Jahren abgenommen. Auch die Bundessubventionen sind markant zurückgegangen. Zwischen den Kantonen gibt es grosse Unterschiede in Bezug auf die Höhe der Stipendien und den Anteil der Studierenden, die ein Stipendium erhalten. Im Jahr 2009 haben die Kantone insgesamt 304 Millionen Franken in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Der Bund subventionierte diesen Betrag mit 25 Millionen.

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30.09.2010 | Ständerat

Ständerat tritt auf Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz ein

Der Ständerat ist auf das Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG, 09.057) eingetreten und hat es in verschiedenen Punkten abgeändert. Intensiv diskutiert wurden vor allem die neu zu schaffenden hochschulpolitischen Organe, die Bestimmungen zur Studiengestaltung der Fachhochschulen und der Finanzierungsmodus. Das Geschäft geht nun in den Nationalrat.

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30.09.2010 | Ständerat

Schweizer Beteiligung am Röntgenlaser XFEL rückt näher

Der Ständerat hat der Teilnahme der Schweiz an der europäischen Freie-Elektronen Röntgenlaseranlage XFEL (10.047) einstimmig zugestimmt. Die Schweiz soll sich bis 2015 mit rund 27 Millionen Franken an der Anlage beteiligen. Der Nationalrat hat das Geschäft noch nicht behandelt.

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28.09.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

ch Stiftung beginnt mit Umsetzungsarbeiten der EU-Bildungsprogramme

Die ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit der Kantone nimmt am 1. Oktober 2010 die Informations- und Beratungstätigkeit zu den EU-Programmen «Lebenslanges Lernen» und «Jugend in Aktion» auf. Dies ist ein wichtiger Schritt von der indirekten Teilnahme der Schweiz zur vollberechtigten Assoziierung an die Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme der EU.

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27.09.2010 | Bundesrat

Kein Bildungsdepartement vor 2012

Der Bundesrat will frühestens 2012 ein Bildungsdepartement schaffen. Das erklärt Bundesrat Didier Burkhalter in seiner Antwort auf eine Frage von CVP-Nationalrätin Kathy Riklin. Die Bundesratsparteien fordern schon seit langem ein Bildungsdepartement. Bildungs- und Forschungsangelegenheiten sind heute auf das Departement des Innern und das Volkswirtschaftsdepartement verteilt.

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16.09.2010 | Institut de hautes études internationales et du développement

IHEID erhält 25 Millionen Franken für neues Finanzkompetenzzentrum

Die Stiftung der Privatbank Pictet unterstützt am Institut de hautes études internationales et du développement (IHEID) in Genf den Aufbau eines Kompetenzzentrums für Finanzen und Entwicklung mit 25 Millionen Franken. Pictet wird mehrere Lehrstühle und ein neues Gebäude finanzieren.

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16.09.2010 | Times Higher Education

Sechs Schweizer Hochschulen unter den 200 besten der Welt

Im Hochschulranking 2010-2011 der britischen Zeitschrift Times Higher Education (THES-Ranking) finden sich sechs Schweizer Hochschulen unter den 200 besten der Welt. Die ETH Zürich ist mit Platz 15 die höchst klassierte Hochschule ausserhalb des angelsächsischen Raums. Dahinter folgen die ETH Lausanne (48.) sowie die Universitäten Zürich (90.), Basel (95.), Genf (118.) und Lausanne (136.). Die Rangierung wurde dieses Jahr nach einer neuen Methode durchgeführt, welche die Qualität von Lehre und Forschung stärker gewichtet als den Ruf der Hochschulen.

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16.09.2010 | Schweizerischer Nationalfonds

Dreizehn neue Mitglieder im Nationalen Forschungsrat des SNF

Der Ausschuss des Stiftungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat Anfang September dreizehn neue Mitglieder in den Nationalen Forschungsrat gewählt. Die gewählten Professorinnen und Professoren werden ihre Ämter in den kommenden Monaten antreten.

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14.09.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Erfolgreiche Forschungskooperationen mit Schwerpunktländern

Die Schweizer Hochschulen ziehen eine positive Bilanz der Forschungskooperationen mit den acht in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2008-2011 (BFI-Botschaft) definierten aussereuropäischen Schwerpunktländern. Derzeit laufen über hundert Forschungsprojekte mit Brasilien, Chile, China, Indien, Russland, Südafrika, Japan und Südkorea.

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13.09.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Neues Gremium fördert Informations- und Kommunikationstechnologien

Die Schweizer Wirtschaft schöpft das Potenzial der Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) nicht genügend aus. Das neu geschaffene «eEconomy Board» soll deshalb den Wissenstransfer zwischen wichtigen Akteuren verbessern und neue Projekte etwa in den Bereichen Bioinformatik und Cloud Computing (externe Rechnerleistung und Datenspeicherung) anstossen. Dem Gremium unter dem Patronat von Bundesrätin Doris Leuthard gehören bis zu 15 Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an.

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10.09.2010 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

WBK-N tritt auf Humanforschungsgesetz ein

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) ist auf das Humanforschungsgesetz eingetreten. Kontrovers diskutierte die WBK-N, ob die im Verfassungsartikel erwähnte Forschungsfreiheit auch Eingang ins Gesetz finden soll. Eine Mehrheit der Kommissionsmitglieder sprach sich dafür aus, die Forschungsfreiheit nicht im Gesetz zu erwähnen. Das Humanforschungsgesetz regelt die Forschung am Menschen und schützt seine Würde bei der Teilnahme an Forschungsprojekten.

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09.09.2010 | Quacquarelli Symonds Institute

Vier Schweizer Hochschulen in Top 101 des QS Rankings

Beim Hochschulranking 2010 des britischen Instituts Quacquarelli Symonds (QS) liegen vier Schweizer Hochschulen in den Top 101. Die ETH Zürich belegt den 18. Platz und ist damit die beste kontinentaleuropäische Hochschule. Dahinter folgen die ETH Lausanne (32.), die Universität Genf (71.) und die Universität Zürich (101.). Das QS-Ranking wurde dieses Jahr erstmals getrennt vom renommierten Times Higher Education (THE) Ranking veröffentlicht.

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09.09.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Bundespräsident Wulff besucht Schweizer Hochschulen

Im Rahmen des Staatsbesuches in der Schweiz diskutierten der Bundesrat und der deutsche Bundespräsident Christian Wulff über die Zusammenarbeit der beiden Länder in der Bildung und Forschung. Wulff besuchte in diesem Zusammenhang die ETH Lausanne (EPFL) und die Universität Zürich.

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09.09.2010 | World Economic Forum

Schweiz auf Platz eins des WEF-Rankings zur Wettbewerbsfähigkeit

Die Schweiz belegt wie bereits 2009 Platz eins des Global Competitiveness Report 2010-2011 des World Economic Forum (WEF). Die Schweiz verfüge über exzellente Forschungsinstitutionen, die eng mit der Wirtschaft zusammenarbeiteten, heisst es im Bericht. Für die Zukunft empfiehlt er, weiterhin in die höhere Bildung zu investieren, um genügend talentierten Nachwuchs auszubilden.

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08.09.2010 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

Schweiz fördert 46 Nachwuchsforschende aus neuen EU-Mitgliedstaaten

Nach der zweiten Ausschreibung fördert das Programm für den wissenschaftlichen Austausch zwischen der Schweiz und den neuen EU-Mitgliedstaaten (Sciex-NMSch) 46 Nachwuchsforschende aus Estland, Ungarn, Litauen, Polen und Slowenien mit 3,6 Millionen Franken. Dank dem Stipendium können die Wissenschaftler einen Forschungsaufenthalt an einer Schweizer Hochschule absolvieren. Sciex-NMSch ist Teil des EU-Erweiterungsbeitrages der Schweiz zu Gunsten der neuen EU-Mitgliedstaaten.

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07.09.2010 | Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Die Schweiz liegt bei der tertiären Bildung über dem OECD-Durchschnitt

Im Vergleich mit anderen Ländern der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat die Schweiz mit 34 Prozent einen hohen Bevölkerungsanteil mit tertiärer Bildung. Zudem schaffen überdurchschnittlich viele Studierende den Sprung ins Erwerbsleben. Dies obwohl die Investitionen in die tertiäre Bildung in der Schweiz mit 2,1 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) unter dem OECD-Durchschnitt liegen. Diese und weitere Ergebnisse gehen aus der OECD-Publikation «Bildung auf einen Blick» hervor.

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02.09.2010 | Universität Zürich

Experten diskutieren Bachelor an Bologna-Tag der CRUS

Schweizer Bildungsexperten sehen auf der Bachelor-Stufe bei den Curricula Reformbedarf. Sie wollen den Bachelor ausserdem als berufsqualifizierenden Abschluss etablieren. Antonio Loprieno, Präsident der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS), möchte den Universitäten auch weiterhin grosse Freiheiten bei der Umsetzung der Bologna-Reform lassen. Dies sind einige der Ergebnisse des 7. Bologna-Tages der CRUS an der Universität Zürich.

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02.09.2010 | Schweizerischer Nationalfonds

Nationaler Forschungsschwerpunkt MUST beginnt Forschungsarbeiten

Im Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) «MUST – Molekulare, ultraschnelle Wissenschaft und Technologie» beginnen im Sommer 2010 die Forschungsarbeiten. MUST umfasst ein Budget von 17,3 Millionen Franken. In den 15 Teilprojekten arbeiten Forschungsgruppen des Paul Scherrer Instituts (PSI), den Universitäten Genf, Bern und Zürich sowie den beiden ETH in Zürich und Lausanne.

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01.09.2010 | Eidgenössisches Departement des Innern

Forschungsförderungsgesetz: Botschaft kommt im zweiten Quartal 2011

Der Bundesrat hat die Vernehmlassungsergebnisse zur Totalrevision des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) zur Kenntnis genommen und das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) beauftragt, den Gesetzesentwurf in einzelnen Punkten anzupassen. Die Botschaft zum FIFG wird der Bundesrat im zweiten Quartal 2011 publizieren.

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01.09.2010 | Eidgenössisches Departement des Innern

Bundesrat verabschiedet Bericht zu Mangel an MINT-Fachkräften

Der Bundesrat hat den Bericht «Mangel an MINT-Fachkräften in der Schweiz» verabschiedet, welcher Ausmass, Ursachen und Folgen des Fachkräftemangels im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) beleuchtet. Der Bundesrat empfiehlt, das Technikverständnis auf allen Stufen der Volksschule zu fördern, den Übergang in die Tertiärstufe zu verbessern und im Hochschulbereich Massnahmen für Chancengleichheit zu prüfen.

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01.09.2010 | Eidgenössisches Finanzdepartement

Konsolidierungsprogramm: 500 Millionen weniger für BFI-Bereich

Der Bundesrat hat die Botschaft zum Konsolidierungsprogramm 2012-2013 (KOP) verabschiedet. Im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) will er von 2011 bis 2013 rund eine halbe Milliarde Franken kürzen. Die Einsparungen sollen durch die Kompensation von Investitionen aus den beiden Konjunkturstabilisierungspaketen (18 Millionen), einer Teuerungsanpassung (342 Millionen), der Aufgabenüberprüfung (146 Millionen) und weiteren Kürzungen (13 Millionen) erreicht werden.

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31.08.2010 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

HFKG bereit für Beratung im Ständerat

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat die Detailberatung des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) beendet. An dieser letzten Beratung diskutierte die WBK-S unter anderem die Akkreditierung der Hochschulen und die Finanzplanung. Der Ständerat wird das HFKG am 30. September 2010 behandeln.

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31.08.2010 | Kommission für Wirtschaft und Abgaben

Bildung weiterhin von der Mehrwertsteuer ausnehmen

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) beantragt ihrem Rat, die Vorlage zur Vereinfachung der Mehrwertsteuer an den Bundesrat zurückzuweisen. Der Bundesrat schlägt einen Einheitssteuersatz von 6,5 Prozent und die Aufhebung der meisten Steuerausnahmen vor. Die Kommission fordert, das Bildungswesen als Ausnahme aufzunehmen. Dadurch könnten den Hochschulen Mehrkosten von jährlich schätzungsweise 230 Millionen Franken erspart bleiben.

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24.08.2010 | Eidgenössisches Departement des Inneren

Verstärkte Forschungszusammenarbeit mit Brasilien

Die Schweiz wird ihre Forschungszusammenarbeit mit Brasilien vertiefen. Dazu besuchen Bundesrat Didier Burkhalter und Vertreter von Schweizer Forschungsinstitutionen bis am 30. August 2010 den brasilianischen Forschungsminister Sergio Rezende sowie brasilianische Forschungsinstitutionen. Das Ziel ist es, das bereits 2009 unterzeichnete Forschungsabkommen zu konsolidieren und Netzwerke zwischen den Forschungsakteuren der beiden Länder zu aufzubauen.

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24.08.2010 | Paul Scherrer Institut

Röntgenlicht-Laser SwissFEL teilweise in Betrieb genommen

Im Beisein von Bundesrat Didier Burkhalter hat das Paul Scherrer Institut (PSI) den Schweizer Freie-Elektronen Röntgenlicht-Laser SwissFEL teilweise in Betrieb genommen. Die Grossforschungsanlage ermöglicht völlig neue Einblicke in das Innere von Materialien. Um die gesamte Anlage zu bauen, sind etwa 275 Millionen Franken nötig. Das Parlament wird im Rahmen der BFI-Botschaft 2012 über die Finanzierung des Projekts entscheiden.

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18.08.2010 | Volkswirtschaftsdepartement

Schweiz am europäischen Forschungsprogramm Eurostars beteiligt

Der Bundesrat hat die Teilnahme der Schweiz am europäischen Forschungs- und Entwicklungsprogramm Eurostars genehmigt. Im Rahmen dieses Programms können Schweizer KMU, die internationale Forschung und Entwicklung (F&E) betreiben, mit den besten europäischen Forschungsgruppen zusammenarbeiten und ihre Wettbewerbsfähigkeit ausbauen. Von 2008 bis 2013 verfügt Eurostars über ein Budget von 400 Millionen Euro. 300 Millionen stammen von den teilnehmenden Ländern und 100 Millionen aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7) der EU.

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15.08.2010 | Shanghai Ranking

Schweizer Hochschulen in Shanghai Ranking 2010 erneut exzellent

Die Schweizer Hochschulen liegen beim Shanghai Ranking 2010 wie schon 2009 auf hervorragenden Plätzen. Die ETH Zürich belegt insgesamt den 23. Rang und ist damit wie 2009 die beste kontinentaleuropäische Hochschule. Dahinter folgen die Universität Zürich (51.) und die Universität Basel (86.). Auch in den einzelnen Bereichen schneiden die Schweizer Hochschulen sehr gut ab: Im Bereich Naturwissenschaften und Mathematik belegt die ETH Zürich den 9. Platz, die ETH Lausanne liegt im Bereich Engineering und IT in Kontinentaleuropa auf dem 1. Rang.

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20.07.2010 | Verband Schweizer Studierendenschaften

Studierende lancieren Stipendieninitiative

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) hat seine Stipendieninitiative lanciert. Diese will dem Bund die Kompetenz übertragen, das Stipendienwesen gesamtschweizerisch einheitlich zu regeln. Der VSS hat bis im Januar 2012 Zeit, die notwendigen 100'000 Unterschriften zu sammeln, damit die Initiative zustande kommt.

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05.07.2010 | ETH Zürich

Zurich finanziert Lehrstuhl für Risikoforschung mit sechs Millionen Franken

Die Z Zurich Foundation, eine Stiftung der Versicherungsgesellschaft Zurich, wird an der ETH Zürich einen neuen Lehrstuhl für Risikoforschung finanzieren. Dazu investiert sie zweimal drei Millionen Franken über jeweils drei Jahre. Der neue Lehrstuhl wird Teil eines weltweiten Zentrums für Risikoforschung an der ETH Zürich.

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30.06.2010 | Bundesrat

Internationale BFI-Strategie des Bundes

Der Bundesrat hat seine internationale Strategie für die Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für die kommenden Jahre festgelegt. Ihr Ziel ist es, den Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz global als bevorzugter Standort zu etablieren und seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dazu hat der Bundesrat drei Prioritäten definiert: Internationale Vernetzung, Unterstützung des Bildungsexports und des Talentimports sowie Förderung der internationalen Anerkennung.

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29.06.2010 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz nimmt weitere Etappe

An ihrer Sitzung vom 28. Juni 2010 hat die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) die am 20. April 2010 begonnene Detailberatung des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG, 09.057) fortgesetzt. Die WBK-S diskutierte über die gemeinsamen Organe, welche für die hochschulpolitische Koordination verantwortlich sind. Sie folgte dabei weitgehend den Anträgen der Subkommission. Die WBK-S wird die Detailberatung des HFKG in ihrer nächsten Sitzung am 30. August 2010 beenden.

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25.06.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Erfolgreiche Schweiz bei EU-Forschungsprogrammen

Die Schweiz könnte aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP7) einen noch grösseren finanziellen Rückfluss als aus FP6 erzielen. Darauf deuten die Fördermittel hin, welche sie in den ersten drei Jahren aus FP7 akquirieren konnte: Die Schweiz erhielt bisher 562 Millionen Franken, was 4 Prozent der gewährten Beiträge entspricht. Vergleicht man dies mit den investierten Mitteln von 2,5 Prozent des FP7-Budgets, erzielt die Schweiz einen positiven Return on Investment von 160 Prozent.

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24.06.2010 | Swissmem

Eveline Widmer-Schlumpf: «Bildung ist wichtiger Rohstoff»

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf bezeichnete am Swissmem-Industrietag 2010 die Bildung als wichtigen Rohstoff der Schweiz. Sie sei eine Investition mit einem langen Return on Investment. Die Bildungsinstitutionen müssten aber die Nähe zur Praxis pflegen. Von der Politik forderte die Bundesrätin im Gegenzug mehr Weitsichtigkeit.

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18.06.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Klara Sekanina wird KTI-Direktorin

Der Bundesrat hat Klara Sekanina zur Direktorin der Förderagentur für Innovation (KTI) ernannt. Die 44-Jährige ist zurzeit Mitglied des Stiftungsrates der Eidgenössischen Stiftung zur Förderung schweizerischer Volkswirtschaft durch wissenschaftliche Forschung. Gemeinsam mit dem im März 2010 gewählten KTI-Präsidenten Walter Steinlin wird sie die Verselbständigung der KTI vorbereiten und ab Anfang 2011 die Geschäftsstelle leiten.

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18.06.2010 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

Bundesrat verabschiedet Bericht zu Wissens- und Technologietransfer

Der Bundesrat hat einen Bericht zum Wissens- und Technologietransfer (WTT) verabschiedet. Er schlägt Massnahmen vor, wie Hochschulen und Unternehmen den WTT optimieren können und analysiert die geltenden Regelungen des geistigen Eigentums. Der Bericht geht auf ein Postulat (07.3832) von Nationalrat Arthur Loepfe (CVP) aus dem Jahr 2007 zurück.

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18.06.2010 | ETH-Rat

Joël Mesot in den ETH-Rat gewählt

Der Bundesrat hat den Direktor des Paul Scherrer Instituts (PSI), Prof. Joël Mesot, zum neuen Mitglied des ETH-Rats gewählt. Der 46-jährige Schweizer tritt sein Amt per 1. Juli 2010 an. Gewählt ist Mesot bis 2011. Er folgt auf Prof. Janet Hering, die aus dem ETH-Rat austritt.

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18.06.2010 | Bundesrat

Botschaft zur Regierungsreform erst nach der Sommerpause

Der Bundesrat hat beschlossen, die für Anfang Sommer 2010 geplante Zusatzbotschaft zur Regierungsreform erst nach der Sommerpause zu verabschieden, obwohl sie bereits vorliegt. Er will die im Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) enthaltenen Empfehlungen zur Regierungsform so weit wie möglich in die Zusatzbotschaft integrieren.

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18.06.2010 | Rektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen

Johannes Flury wird Präsident der COHEP

Die Schweizerische Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Pädagogischen Hochschulen (COHEP) hat Johannes Flury, Rektor der Pädagogischen Hochschule Graubünden, zum Präsident gewählt. Er wird sein Amt per 1. August 2010 antreten. Patrice Clivaz, Direktor der Pädagogischen Hochschule Wallis, wurde als Vizepräsident für eine weitere Amtsperiode bestätigt.

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18.06.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

168 Millionen Franken für die Bauten des ETH-Bereichs

Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament im Rahmen des Bauprogramms des ETH-Bereichs 2011 einen Verpflichtungskreditantrag von 168 Millionen Franken. Darin enthalten sind etwa ein Neubau an der Versuchsanstalt für Wasserbau der ETH Zürich oder die Erweiterung des Supercomputing-Zentrums in Lugano, die Teil der Nationalen Strategie Hochleistungsrechnen (HPCN) ist.

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17.06.2010 | Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

Isabelle Chassot bleibt EDK-Präsidentin bis 2014

Die kantonalen Erziehungsdirektoren haben an ihrer Plenarversammlung die Freiburger Staatsrätin Isabelle Chassot (CVP) für eine weitere vierjährige Amtsperiode (2011-2014) zur Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) gewählt.

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17.06.2010 | Allianz für wettbewerbsfähige Hochschulen

Finanzierungssicherheit für Schweizer Hochschulen

Eine Allianz aus kantonalen und nationalen Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitikern fordert in verschiedenen Vorstössen im National- und Ständerat, den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) künftig von linearen Budgetkürzungen auszunehmen. Zudem seien die BFI-Botschaften 2012 und 2013-2016 so zu gestalten, dass die Mittel verlässlich ausbezahlt werden. Auf diese Weise soll künftig eine Go and Stop-Politik im BFI-Bereich verhindert werden.

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15.06.2010 | Bundesamt für Statistik

Klarer Anstieg der Studierendenzahlen bis mindestens 2013

Im Herbst 2010 dürfte die Zahl der Studierenden an den Schweizer Hochschulen um 8’000 bis 10'000 auf rund 206'000 Studierende steigen. Dies entspricht einem Wachstum von 4 bis 5 Prozent. Dieser Anstieg dürfte bis mindestens 2013 anhalten (+3 bis +4 Prozent pro Jahr). Dies zeigen neue Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS).

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14.06.2010 | Bundesamt für Statistik

Mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung seit 2004

Gemäss Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) haben die Unternehmen, der Bund und die Hochschulen im Jahr 2008 rund 16,3 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung (F+E) im Inland aufgewendet. Gegenüber dem letzten Erhebungsjahr 2004 entspricht dies einer Zunahme von 24 Prozent. Dieses Wachstum ist hauptsächlich den Unternehmen und Hochschulen zu verdanken, welche rund 12 respektive 3,9 Milliarden in die F+E investiert haben.

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11.06.2010 | Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

Neuer Präsident für die Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

Heinz Gutscher ist der neue Präsident der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW). Der Professor für Sozialpsychologie folgt auf Prof. Anne-Claude Berthoud, welche das SAGW-Präsidium seit 2004 innehatte.

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08.06.2010 | Universität Freiburg

Guido Vergauwen bleibt bis 2015 Rektor der Universität Freiburg

Der Rektor der Universität Freiburg, Prof. Guido Vergauwen, wird bis im März 2015 im Amt bleiben. Der Senat der Universität hatte den Theologieprofessoren bereits am 19. Mai 2010 für eine zweite Amtszeit ernannt. Nun bestätigte der Freiburger Staatsrat diese Wahl.

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08.06.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Engere Zusammenarbeit mit Deutschland bei industrieller Forschung

Die Schweiz und Deutschland sollen im europäischen Netzwerk für marktorientierte industrielle Forschung und Entwicklung (EUREKA) künftig enger zusammenarbeiten. Dies haben Bundespräsidentin Doris Leuthard und Annette Schavan, deutsche Ministerin für Bildung und Forschung, vereinbart. Zudem wollen die beiden Ministerinnen die internationale Anerkennung der dualen Berufsbildung verbessern.

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07.06.2010 | Ständerat

Erleichterte Zulassung von Ausländern mit Schweizer Hochschulabschluss

Ausländer von ausserhalb der EU oder EFTA mit einem Schweizer Hochschulabschluss werden nach dem Studium künftig auf unserem Arbeitsmarkt zugelassen, ohne dass der Vorrang inländischer Arbeitskräfte oder der Arbeitskräfte aus der EU/EFTA geprüft wird. Zudem erhalten sie nach dem Abschluss eine automatische Aufenthaltsbewilligung für sechs Monate, um eine Arbeit zu suchen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einer entsprechenden parlamentarischen Initiative (08.407) von Jacques Neyrinck (CVP) zugestimmt.

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04.06.2010 | Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien

Zwei Arbeitsstellen im Bundeshaus für junge Forschende

Die Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien schreibt bis am 10. September 2010 wiederum zwei Politikstipendien für junge Forschende für 2011 aus. Die Stipendiaten werden für ein Jahr im Bundeshaus arbeiten und unter anderem die Kommissionen mit wissenschaftlichen Hintergrundinformationen unterstützen. Das Programm wurde von den Akademien der Wissenschaften Schweiz mit der Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung aufgebaut.

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04.06.2010 | Universität Lausanne

Dominique Arlettaz als Rektor wiedergewählt

Der Waadtländer Staatsrat ist dem Antrag des Universitätsrates der Universität Lausanne gefolgt und hat Prof. Dominique Arlettaz für eine zweite Amtszeit als Rektor nominiert. Diese beginnt am 1. September 2011 und dauert fünf Jahre.

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31.05.2010 | Bundesamt für Statistik

Hochschulabsolventen sind mit ihrer Berufssituation zufrieden

Rund ein Jahr nach Studienabschluss befinden sich über zwei Drittel der Erwerbstätigen mit einem Hochschulabschluss in einer erfolgreichen Berufssituation, sowohl aus objektiver (Einkommen, Arbeitsplatzsicherheit) als aus subjektiver Sicht (Zufriedenheit mit dem Gehalt oder dem Arbeitsplatz). Neun von zehn Befragten nehmen ihre Berufssituation positiv wahr. Dieses und andere Resultate gehen aus der Publikation «Panorama der Hochschulen 2010» des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

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28.05.2010 | Fachhochschule Nordwestschweiz

Crispino Bergamaschi ist neuer Direktor der Fachhochschule Nordwestschweiz

Der Fachhochschulrat der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) wählte Prof. Dr. Crispino Bergamaschi zum neuen Direktionspräsidenten. Der Schweizer Ingenieur folgt auf Prof. Dr. Richard Bührer, der auf Ende Jahr in den Ruhestand tritt.

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27.05.2010 | ETH Lausanne

Rolex Learning Center eingeweiht

Die ETH Lausanne (EPFL) hat in Anwesenheit von Bundesrat Didier Burkhalter ihr neues Wahrzeichen, das Rolex Learning Center, eingeweiht. Das Gebäude beherbergt Labors und Bibliotheken, Cafés und Begegnungszonen. An die Baukosten von 160 Millionen Franken steuerten private Unternehmen 50 Millionen bei.

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25.05.2010 | Schweizerischer Nationalfonds

Über 700 Millionen in Grundlagenforschung investiert

Im Jahr 2009 hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) rund 2’900 Forschungsvorhaben mit einem Gesamtbetrag von 707 Millionen Franken bewilligt. Gemäss Jahresbericht reichten die Forschenden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Gesuche ein, was den Wettbewerb um Forschungsgelder verschärft hat.

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11.05.2010 | Verband der Schweizer Studierendenschaften

Studierendenverband lanciert Volksinitiative zu Stipendien

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) hat beschlossen, eine Volksinitiative zu den Stipendien zu lancieren. Der VSS will die kantonal unterschiedlichen Stipendienregelungen durch ein nationales Stipendiensystem ersetzen. Offiziell wird die Volksinitiative Anfang Juli 2010 lanciert.

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03.05.2010 | Bundesrat

Bundesrat bestätigt Fahrplan für Regierungsreform

Am 1. Mai 2010 hat der Bundesrat an einer Klausursitzung das weitere Vorgehen bezüglich Regierungsreform und Neuverteilung der Departemente besprochen. Er hat den am 25. März 2010 angekündigten Fahrplan bestätigt: Die definitiven Entscheide wird er bis zum Sommer 2010 bekannt geben.

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30.04.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Nationale Agentur mit Umsetzung der EU-Jugendprogramme beauftragt

Die ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit in Solothurn wird als nationale Agentur die Vollbeteiligung der Schweiz an den EU-Programmen «Lebenslanges Lernen» und «Jugend in Aktion» umsetzen. Die Agentur wird ihre Tätigkeit im Oktober 2010 aufnehmen. Die Genehmigung des EU-Abkommens und der notwendigen Mittel hat das Parlament im März 2010 erteilt.

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29.04.2010 | Bundesamt für Statistik

Kosten der universitären Hochschulen betrugen 6,3 Milliarden im Jahr 2008

Im Jahr 2008 betrugen die Kosten der universitären Hochschulen 6,3 Milliarden Franken. Gegenüber 2007 entspricht dies einer Zunahme von 5 Prozent. Den Schwerpunkt bildete die Forschung und Entwicklung mit einem Anteil von 52 Prozent. Auf die Lehre Grundausbildung (Bachelor, Master, Diplom) entfielen 28 Prozent. Danach folgten die Lehre vertiefte Ausbildung (8 Prozent), die Weiterbildung (4 Prozent) und die Dienstleistungen (8 Prozent). Detaillierte Zahlen finden sich in der Publikation «Kosten der universitären Hochschulen 2008» des Bundesamtes für Statistik.

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29.04.2010 | Bundesamt für Statistik

Fachhochschulen verzeichneten 2008 Kosten von 2,4 Milliarden Franken

Die Fachhochschulen verzeichneten im Jahr 2008 Kosten von rund 2,4 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Zunahme von 13 Prozent gegenüber 2007. Auf die Lehre Grundausbildung entfielen 67 Prozent, auf die angewandte Forschung und Entwicklung 17 Prozent, die Weiterbildung 9 und die Dienstleistungen 7 Prozent der Gesamtkosten. Diese und weitere Zahlen sind in der Publikation «Finanzen der Fachhochschulen 2008» des Bundesamtes für Statistik ersichtlich.

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28.04.2010 | Bundesrat

Höheres Kontingent für gut qualifizierte ausländische Arbeitskräfte

Der Bundesrat hat für die zweite Hälfte des Jahres 2010 das Kontingent für gut qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern von ausserhalb der EU/EFTA (Europäische Freihandelsassoziation) erhöht. Durch die Kontingentsfreigabe sollen der Wirtschaft auch für die zweite Hälfte des Jahres genügend qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen.

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28.04.2010 | Bundesrat

Botschaft über Teilnahme am XFEL-Röntgenlaserprojekt verabschiedet

Der Bundesrat hat die Botschaft über die Teilnahme der Schweiz an XFEL, der Europäischen Freie-Elektronen-Röntgenlaseranlage, an das Parlament überwiesen. Die Schweiz soll sich bis 2015 mit 26,7 Millionen Franken am Projekt beteiligen. Dieser Betrag wurde vom Parlement bereits 2007 bewilligt.

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23.04.2010 | ETH Zürich

20 Millionen Franken zur Förderung des Forschernachwuchses

Der Unternehmer und Mäzen Branco Weiss überträgt sein Förderprogramm «Society in Science» zum 1. Januar 2011 der ETH Zürich. Damit verbunden ist eine Schenkung von 20 Millionen Franken, welche die Zukunft des Programms sichert. Mit «Society in Science» können talentierte Nachwuchswissenschafter nach der Promotion an einem Institut an einem selbst bestimmten Forschungsthema arbeiten.

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22.04.2010 | ETH-Rat

Schweiz muss international konkurrenzfähig bleiben

Der ETH-Bereich konnte 2009 den Wissens- und Technologietransfer intensivieren und seine internationale Spitzenposition ausbauen. Die Schweiz dürfe sich aber nicht auf ihrer guten Position ausruhen, sondern müsse international attraktiv bleiben, um gegen die Konkurrenz aus dem Ausland zu bestehen, betonte ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser an der Jahresmedienkonferenz des ETH-Rats. Besorgt zeigte er sich über die drohenden Mittelkürzungen durch das Konsolidierungsprogramm 2011-2013.

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21.04.2010 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Fachtagung «Zukunft Bildung Schweiz» zum Weissbuch

Der Streit zwischen allgemeiner Bildung und Berufsbildung sei zu beenden und unser Bildungssystem müsse vereinfacht werden. Zudem seien eine höhere Durchlässigkeit und eine stärker national abgestimmte Steuerung des Bildungssystems nötig. Dies forderten Politikerinnen und Politiker sowie Vertreter von Bildungsinstitutionen und Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden an der Tagung «Zukunft Bildung Schweiz», an der das Weissbuch der Akademien der Wissenschaften Schweiz diskutiert wurden.

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20.04.2010 | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

Im HFKG die Autonomie der Hochschulen stärken

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat mit der Detailberatung des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG, 09.057) begonnen. Sie folgte bislang weitgehend den Vorschlägen ihrer Subkommission, die sich seit letztem Herbst mit dem Entwurf des Bundesrates beschäftigt hatte. Die WBK-S wird die Diskussion am 28. Juni 2010 weiterführen.

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15.04.2010 | Eidgenössisches Departement des Innern

Acht neue Nationale Forschungsschwerpunkte

Der Bundesrat hat acht neue Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) genehmigt. Sie werden an den Universitäten Bern, Lausanne, Genf und Zürich sowie an der ETH Lausanne (2) und der ETH Zürich (2) durchgeführt. Bis 2013 wird der Bund jährlich rund 30 Millionen Franken in die neuen NFS investieren. Die NFS sind ein Instrument zur langfristigen Förderung der Grundlagenforschung. Die Themen sind bottom-up, das heisst von den Forschenden selbst, initiiert.

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14.04.2010 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

Schweiz fördert Forschernachwuchs aus neuen EU-Mitgliedländern

Nach der ersten Ausschreibung des Programms für den wissenschaftlichen Austausch zwischen der Schweiz und den neuen EU-Mitgliedstaaten (Sciex-NMSch) werden 26 Nachwuchsforschende aus Polen, der Tschechischen Republik und Estland einen Forschungsaufenthalt an einer Schweizer Hochschule antreten können. Die Förderbeiträge belaufen sich auf insgesamt 1,9 Millionen Franken. Sciex-NMSch ist Teil des EU-Erweiterungsbeitrages der Schweiz zu Gunsten der neuen EU-Mitgliedstaaten.

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14.04.2010 | Bundesrat

Vernehmlassung zum Konsolidierungsprogramm 2011-2013 eröffnet

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zum Konsolidierungsprogramm 2011-2013 (KOP) eröffnet. Im Bereich Bildung und Forschung will er von 2011 bis 2013 insgesamt 586 Millionen Franken einsparen. Die Einsparungen sollen mit der Kompensation von Investitionen aus den beiden Konjunkturstabilisierungspaketen (18 Millionen), einer Teuerungsanpassung (372 Millionen), der Aufgabenüberprüfung (183 Millionen) und weiteren Kürzungen (13 Millionen) erreicht werden.

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09.04.2010 | Schweizerischer Nationalfonds

Nationales Forschungsprogramm 63 zu Stammzellenforschung gestartet

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat das Nationale Forschungsprogramm 63 (NFP 63) «Stammzellen und regenerative Medizin» lanciert. Er wird zwölf Projekte mit insgesamt zehn Millionen Franken finanzieren. Das NFP 63 soll zu einem besseren Verständnis der Funktionsweise von Stammzellen beitragen und eine Grundlage für künftige medizinische Anwendungen schaffen. Die Forschungsarbeiten sind am 1. März 2010 gestartet und dauern bis 2013.

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30.03.2010 | Adolphe Merkle Institut

Prof. Christoph Weder neuer Direktor des AMI

Prof. Christoph Weder ist der neue Direktor des Adolphe Merkle Instituts (AMI) für Nanomaterialforschung an der Universität Freiburg. Weder hatte nach dem Rücktritt von Gründungsdirektor Prof. Peter Schurtenberger die Institutsleitung interimistisch übernommen. Nun haben ihn das Rektorat der Universität und der Stiftungsrat der AMI-Stiftung bestätigt. Das AMI konnte 2008 dank einer Schenkung von 100 Millionen Franken des Freiburger Industriellen Adolphe Merkle gegründet werden.

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26.03.2010 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Mehrjahresplanung 2012 bis 2016 publiziert

Wie aus ihrer Mehrjahresplanung 2012 bis 2016 hervorgeht, werden die Akademien der Wissenschaften Schweiz in den kommenden Jahren die Zusammenarbeit im Akademienverbund verstärken sowie die beiden Kompetenzzentren Science et Cité und das Zentrum für Technologiefolgenabschätzung besser integrieren. Die thematischen Schwerpunkte werden Medizin im Umbruch, Integrität in der Wissenschaft, Nachwuchs, Energie, Ressourcen und Nachhaltigkeit, Lebensraum Schweiz sowie Informationsgesellschaft sein.

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25.03.2010 | Bundesrat

Vorerst kein Bildungsdepartement

Der Bundesrat will die Amtsdauer des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin auf zwei Jahre verlängern. Zudem soll die Regierungstätigkeit durch mehr Staatssekretäre gestärkt werden. Die Departementsreform und damit die Zusammenführung aller Bildungsangelegenheiten in einem Departement hat der Bundesrat vertagt, da er zuerst die strategisch bedeutsamen Aufgabengebiete definieren will. Das Bildungsdepartement soll aber bis zur nächsten Legislatur 2012 realisiert werden.

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23.03.2010 | Schweizerischer Nationalfonds

Mehrjahresprogramm: Junge Forschende stärker fördern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) will gemäss seinem neuen Mehrjahresprogramm 2012-16 die Rahmenbedingungen für die Forschenden verbessern, um die wissenschaftliche Karriere für den Nachwuchs attraktiver zu machen. Ausserdem möchte er die Konkurrenzfähigkeit des Forschungsplatzes Schweiz im internationalen Wettbewerb stärken. Durch eine intensivere Zusammenarbeit mit der Förderagentur für Innovation (KTI) will der SNF künftig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung vermehrt unterstützen.

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23.03.2010 | Staatspolitische Kommission des Ständerats

Keine automatische Aufenthaltsbewilligung für ausländische Diplomanden

Im Gegensatz zum Nationalrat will die Staatspolitische Kommission des Ständerats (SPK-S) Ausländern von ausserhalb der EU oder EFTA nach dem Studienabschluss in der Schweiz keine automatische Aufenthaltsbewilligung für sechs Monate gewähren, um eine Arbeit zu suchen. Die anderen Anliegen der parlamentarischen Initiative 08.407 von Nationalrat Jacques Neyrinck (CVP) für eine einfachere Zulassung ausländischer Hochschulabsolventen hat sie indes angenommen. Der Ständerat wird das Geschäft in der Sommersession 2010 behandeln.

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17.03.2010 | European Innovation Scoreboard

Schweiz wieder Europameisterin der Innovation

Die Schweiz liegt im European Innovation Scoreboard 2009 (EIS) wie schon im Vorjahr an der Spitze und liess Schweden, Finnland, Deutschland und Grossbritannien hinter sich. Besonders gut schnitt sie bei der Entwicklung von Hightechprodukten und in den Bereichen Forschung und geistiges Eigentum ab. Zudem konnte sie ihre führende Stellung bei «öffentlich private wissenschaftliche Zusammenarbeit» noch steigern.

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10.03.2010 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

Forscherkarriere soll attraktiver werden

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) erachtet in ihrer strategischen Planung 2012 bis 2016 die Verbesserung der Doktorats- und Postdoc-Ausbildung als zentral für die Entwicklung des Schweizer Universitätssystems. Die Ausbildung junger Forschender müsse modernisiert und ihre Arbeitsbedingungen sowie Karriereperspektiven verbessert werden, damit die Forscherkarriere attraktiver werde.

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09.03.2010 | Nationalrat

Nationalrat stimmt Verlängerung des Gentechmoratoriums zu

Der Nationalrat hat der Verlängerung des Moratoriums für den Anbau gentechnisch veränderter Organismen (09.056) um drei Jahre zugestimmt. Damit bleibt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen bis Ende 2013 verboten. Das Geschäft geht nun zur Differenzbereinigung an den Ständerat, welcher der Moratoriumsverlängerung bereits im November 2009 zugestimmt hatte.

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09.03.2010 | Ständerat

Schweiz nimmt ab 2011 an EU-Bildungsprogrammen teil

Der Ständerat hat der Teilnahme der Schweiz an den EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen (09.071) zugestimmt. Für die Beteiligung ist ein Betrag von fast 111 Millionen Franken vorgesehen. Da der Nationalrat der Beteiligung schon in der Wintersession 2009 zugestimmt hat, wird die Schweiz ab 2011 vollberechtigt an den Programmen teilnehmen können.

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09.03.2010 | European University Association

Bologna-Reform ist solide Grundlage für europäischen Hochschulraum

Wie aus dem Bericht «Trends 2010» der European University Association (EUA) hervorgeht, bildet Bologna nach zehn Jahren Reform eine solide Grundlage für den gemeinsamen europäischen Hochschulraum. Allerdings beständen für das nächste Jahrzehnt auch Herausforderungen, darunter die Konsolidierung und Fortsetzung der Reform, die Förderung der Mobilität sowie zusätzliche Mittel der öffentlichen Hand.

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08.03.2010 | Netzwerk FUTURE

Volk sagt Ja zum Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen

77,2 Prozent der Stimmenden sowie alle Kantone haben dem neuen Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen zugestimmt. Mit diesem Volksentscheid kann die Schweiz einheitliche Rahmenbedingungen schaffen, die der Würde des Menschen Rechnung tragen und gleichzeitig die Forschungsfreiheit wahren. Nun wird sich das Parlament mit dem neuen Humanforschungsgesetz (09.079) beschäftigen, das die im Verfassungsartikel erwähnten Grundsätze konkretisiert.

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08.03.2010 | Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich

Schweiz im internationalen Innovationswettbewerb an der Spitze

Die Schweiz erweist sich laut einer Erhebung der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich als innovativste Volkswirtschaft Europas, und zwar sowohl in der Industrie wie im Dienstleistungssektor. Diese Spitzenposition verdanke die Schweiz der Dynamik ihrer KMU bei der Forschung und Entwicklung (F&E). Allerdings sei der Vorsprung der Schweiz gegenüber ihren Konkurrenten in den letzten Jahren geschmolzen. Der Bericht der KOF wurde 2008 im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) erstellt.

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05.03.2010 | Bundesrat

Walter Steinlin ist neuer KTI-Präsident

Der Bundesrat hat Walter Steinlin, Direktor von Swisscom Outlook, zum neuen Präsidenten der Förderagentur für Innovation (KTI) ernannt. Seine Hauptaufgabe wird darin bestehen, die Reform der KTI umzusetzen. Diese soll ihre Tätigkeit in der neuen Form am 1. Januar 2011 aufnehmen.

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03.03.2010 | Nationalrat

Ausländer aus Drittstaaten erleichtert auf dem Arbeitsmarkt zulassen

Ausländer von ausserhalb der EU oder EFTA (European Free Trade Association) mit einem Schweizer Hochschuldiplom sollen künftig erleichtert auf dem Schweizer Arbeitsmarkt zugelassen werden. Zudem werden sie nach dem Studienabschluss für sechs Monate vorläufig zugelassen, um eine Arbeit zu suchen. Der Nationalrat hat eine entsprechende parlamentarische Initiative (08.407) von Jacques Neyrinck (CVP) angenommen. Der Ständerat hat das Geschäft noch nicht behandelt.

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25.02.2010 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

Expertenkommission «Weiterbildungsgesetz» gewählt

Bundespräsidentin Doris Leuthard hat die Mitglieder der Expertenkommission «Weiterbildungsgesetz» ernannt. Diese soll bis 2011 einen Vernehmlassungsentwurf für ein Weiterbildungsgesetz erarbeiten. Die zehnköpfige Kommission wird von Ständerat Hansruedi Stadler präsidiert, Vizepräsidentin ist Ursula Renold, Direktorin des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT).

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25.02.2010 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie

Universitäre Hochschulen verzeichneten 2008 Aufwand von 6,2 Milliarden

Im Jahr 2008 betrug der Aufwand der universitären Hochschulen in der Schweiz rund 6,2 Milliarden Franken. Dies sind 750 Millionen (14 Prozent) mehr als im Vorjahr. Insgesamt deckten die universitären Hochschulen 28 Prozent des Aufwands mit den Beiträgen von Bund, Kantonen und Gemeinden und 22 Prozent mit Drittmitteln. Die ETH Zürich konnte mit 224 Millionen Franken (17 Prozent) am meisten Drittmittel akquirieren. Dies geht aus der Publikation «Finanzen der universitären Hochschulen 2008» des Bundesamtes für Statistik hervor.

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25.02.2010 | Bundesrat

Konsolidierungsprogramm: Im BFI-Bereich 298 Millionen Franken einsparen

Der Bundesrat hat das Konsolidierungsprogramm (KOP) 2011-2013 konkretisiert. Mitte April 2010 wird er eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage verabschieden. Im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sind von 2011 bis 2015 Einsparungen von rund 298 Millionen Franken vorgesehen. Unter anderem sollen bei der internationalen Zusammenarbeit oder den Kooperationsprojekten zwischen Universitäten Priorisierungen vorgenommen werden.

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24.02.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Bundesrat gibt grünes Licht für zwei neue Nationale Forschungsprogramme

Der Bundesrat hat den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit der Durchführung von zwei neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP) beauftragt: «Strategien und Technologien zur wertoptimierten Nutzung der Ressource Holz» (NFP 66) und «Lebensende» (NFP 67). Die Forschungsdauer der Programme beträgt fünf Jahre. Das Budget beläuft sich auf 18 beziehungsweise 15 Millionen Franken. Mit den NFP werden Forschungsvorhaben gefördert, die einen aktuellen Fragekomplex von nationaler Bedeutung betreffen.

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18.02.2010 | Förderagentur für Innovation

Präsidium der KTI kann gewählt werden

Ein Teil des teilrevidierten Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) wird per 1. März 2010 in Kraft gesetzt. Damit können die strategischen und operativen Organe der Förderagentur für Innovation (KTI) gewählt werden. Die übrigen Änderungen des FIFG treten auf den 1. Januar 2011 in Kraft.

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18.02.2010 | Universität Neuenburg

Neuenburger Kantonalbank unterstützt Raumplanung mit einer Million

Die Neuenburger Kantonalbank wird an der Universität Neuenburg (UniNe) über vier Jahre zwei Professuren finanzieren. Dank des Beitrags an eine Rechts- und eine Geografieprofessur in der Höhe von einer Million Franken entsteht an der UniNe ein interfakultärer Kompetenzpool im Bereich Raumplanung.

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16.02.2010 | Bundesamt für Statistik

12 Milliarden Ausgaben in der privaten Forschung und Entwicklung

Die privaten Unternehmen in der Schweiz haben 2008 fast 12 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent des Bruttoinlandprodukts für Forschung und Entwicklung (F&E) im Inland aufgewendet. Mit diesen Ausgaben belegt die Schweiz weltweit den 6. Rang. Gegenüber dem letzten Erhebungsjahr 2004 haben die F&E-Ausgaben um 2,3 Milliarden (+24 Prozent) zugenommen. Ausserdem erreichten die Ausgaben der Zweigniederlassungen schweizerischer Unternehmen für Forschungstätigkeiten im Ausland den Rekordwert von 15,8 Milliarden Franken. Dies geht aus einer Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) und economiesuisse hervor.

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15.02.2010 | Eidgenössisches Departement des Innern

Bildungsabkommen zwischen Schweiz und EU unterzeichnet

Bundesrat Didier Burkhalter hat in Brüssel zusammen mit der EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou und dem Vertreter der spanischen EU-Ratspräsidentschaft, Bildungsminister Angel Gabilondo Pujol, das bilaterale Bildungsabkommen unterzeichnet. Das Abkommen eröffnet der Schweiz die offizielle Teilnahme an den Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen der EU.

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08.02.2010 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung

Positive Effekte der EU-Forschungsrahmenprogramme

Die Teilnahme an den Forschungsrahmenprogrammen der EU (FP) hat positive Auswirkungen auf die Schweiz: Schweizer Forschende akquirieren pro Jahr rund 200 Millionen Franken an Fördergeldern. Die FP sind damit eine bedeutende Quelle für Drittmittel. Auch für die Wirtschaft lohnt sich die Teilnahme. Jede Schweizer Beteiligung an einem EU-Projekt schafft rund zwei Arbeitsplätze. Dies geht aus einem Zwischenbericht des Staatssekretariats für Bildung und Forschung zur Beteiligung der Schweiz an den FP hervor.

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04.02.2010 | Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung

Erster Bildungsbericht der Schweiz publiziert

Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) hat den ersten schweizerischen Bildungsbericht veröffentlicht. Dieser trägt das aktuelle Wissen über das Schweizer Bildungssystem zusammen. Der Bericht enthält Befunde, aber keine direkten Handlungsanweisungen an die Bildungspolitik. Die Resultate werden nun ausgewertet, um Entscheide für die Weiterentwicklung des Bildungssystems zu treffen und um festzulegen, welche Wissenslücken über unser Bildungssystem in den nächsten Jahren geschlossen werden sollen.

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02.02.2010 | Bundesrat

Didier Burkhalter: «Bildung ist dauernde Priorität»

Nach hundert Tagen im Amt bezeichnete Bundesrat Didier Burkhalter in seiner Rede den Bereich Bildung als dauernde Priorität. Die Regierung müsse sich dafür einsetzen, dass die Schweiz ihren Spitzenrang in Forschung und Entwicklung behaupten könne. Als strategische Weichenstellungen in den nächsten Jahren nannte er unter anderem das Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG), die internationale Zusammenarbeit und die Botschaften über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaften) 2012 und 2013-16.

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01.02.2010 | Wissenschaftliches Komitee «Ja zur Forschung am Menschen»

Wissenschaft ist für Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen

Ein wissenschaftliches Komitee, bestehend aus Vertretern aus Forschung, Hochschulen, Medizin und Ethikkommissionen, setzt sich für den Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen ein, über den das Volk am 7. März 2010 abstimmen wird. Der Verfassungsartikel stelle transparente Rahmenbedingungen für die Forschung mit Menschen auf und erleichtere so einen offenen Dialog mit der Gesellschaft, so das Komitee.

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28.01.2010 | BFS

Mehr Personal an Schweizer Hochschulen

Im Jahr 2008 waren rund 49'800 Personen an einer Schweizer Universität beschäftigt. Dies entspricht einer Zunahme von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Frauenanteil beläuft sich auf 41 Prozent, was einer Steigerung von 4 Prozent seit 1999 entspricht. Das Personal der Fachhochschulen (FH) nahm um 11 Prozent auf rund 33'000 Personen im Jahr 2008 zu. 42 Prozent der FH-Beschäftigten sind Frauen, wobei sie vor allem administrative Arbeiten ausführen. Nur 33 Prozent der Professoren sind Frauen. Dies geht aus zwei neuen Publikationen des Bundesamtes für Statistik hervor.

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27.01.2010 | BBT

Grünes Licht für Konkordatsentwurf der Westschweizer Fachhochschule

Der Bundesrat hat den Konkordatsentwurf der Westschweizer Fachhochschule (HES-SO) genehmigt. Dieser verbessere die Führungs- und Organisationsstruktur der HES-SO. 2009 war eine Expertengruppe zum Schluss gekommen, dass diese Struktur den gesetzlichen Vorgaben nur unzureichend entspreche. Der Bundesrat erwartet von der HES-SO bis Ende 2012 einen Bericht über die Implementierung der neuen Strukturen.

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27.01.2010 | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Bund bewilligt Masterstudiengänge in Pflege und Physiotherapie

Die Studienrichtungen Pflege und Physiotherapie können auf Fachhochschulstufe in der Deutschschweiz neu mit einem Master of Science abgeschlossen werden. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) hat die Gesuche der beiden Studiengänge bewilligt. Die beiden Masterstudiengänge sollen im Herbst 2010 starten.

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21.01.2010 | Universität Bern

Martin Täuber neuer Rektor der Universität Bern

Der Berner Regierungsrat hat den Medizinprofessoren Martin Täuber zum Rektor der Universität Bern gewählt. Er tritt sein Amt als Nachfolger von Prof. Urs Würgler auf den 1. August 2011 an. Martin Täuber wurde gleichzeitig rückwirkend auf den 1. Januar 2010 zum Vizerektor ernannt.

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21.01.2010 | FDP, CVP, SP, BDP, glp

Forschung am Menschen: Überparteiliches Komitee für Verfassungsartikel

Ein überparteiliches Komitee bestehend aus FDP, CVP, SP, BDP und Grünliberalen engagiert sich für ein Ja zum Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen an der Volksabstimmung vom 7. März 2010. Der Artikel schaffe die längst überfällige Verfassungsgrundlage und schütze die Würde und Persönlichkeit der an der Forschung beteiligten Versuchpersonen, so das Komitee.

15.01.2010 | WBK-N

Kommission tritt auf Verlängerung des Gentechmoratoriums ein

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) ist auf die Verlängerung des Moratoriums für gentechnisch veränderte Organismen um drei Jahre (09.056) eingetreten. Der Ständerat hat der Moratoriumsverlängerung bereits am 30. November 2009 zugestimmt.

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14.01.2010 | ERC

Schweizer Institutionen erhalten 29 Advanced Grants

Bei der zweiten Ausschreibung der prestigeträchtigen Advanced Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) haben Schweizer Institutionen 29 Grants erhalten. Damit liegt die Schweiz im Ländervergleich auf dem 4. Rang. Die ETH Zürich erhielt zehn, die Universität Zürich sechs, die ETH Lausanne vier und die Universität Genf drei Auszeichnungen. Je ein Grant erhielten die Universitäten Basel und Lausanne, die Università della Svizzera Italiana, das Universitätsspital Basel, die Novartis Stiftung für biomedizinische Forschung und das Institut für Forschung in der Biomedizin in Bellinzona.

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13.01.2010 | Bundesamt für Umwelt

Stärkere Zusammenarbeit bei europäischer Waldforschung

Der Bundesrat hat dem Parlament das Abkommen über den Beitritt zum Europäischen Forstinstitut (EFI) unterbreitet. Das Ziel ist die Förderung der Waldforschung auf europäischer Ebene. Mit der Ratifizierung erhält die Schweiz Mitspracherecht bei der Festlegung von Strategien und Forschungsschwerpunkten des EFI.

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05.01.2010 | AMI

Direktor Peter Schurtenberger tritt zurück

Prof. Peter Schurtenberger, Direktor des Adolphe Merkle Instituts (AMI) in Freiburg, hat seinen Rücktritt auf den 30. Juni 2010 eingereicht. Die interimistische Leitung wird Prof. Christoph Weder übernehmen. Begründet wird der Rücktritt mit unterschiedlichen Sichtweisen zur Autonomie des AMI und zur Kompetenzverteilung.

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22.12.2009 | SVEB

Verband für Weiterbildung präsentiert Vorschlag für Weiterbildungsgesetz

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) hat gemeinsam mit Experten einen Entwurf für ein Weiterbildungsgesetz ausgearbeitet. Es soll Transparenz in den Weiterbildungsmarkt bringen und zu mehr Qualität führen. Mit dem Gesetzesentwurf leistet der SVEB konzeptionelle Vorarbeit für den Bundesrat, der mit der Umsetzung des Verfassungsauftrags von 2006 lange nicht vorankam.

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14.12.2009 | EJPD

Neues Bundespatengericht ab 2011

Der Bundesrat setzt das neue Patentgerichtsgesetz (07.099), welches das Parlament am 20. März 2009 gutgeheissen hatte, per 1. März 2010 in Kraft. Die Richterinnen und Richter werden im Lauf des Jahres 2010 gewählt. Das Bundespatentgericht sollte seine Tätigkeit Anfang 2011 aufnehmen.

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10.12.2009 | Kommissionen

Kommissionspräsidenten und Vizepräsidenten 2010

Im Jahr 2010 werden die für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) relevanten parlamentarischen Kommissionen von folgenden Politikerinnen und Politikern präsidiert (Präsident; Vizepräsident):

  • Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK):
    NR: Füglistaller Lieni, SVP; Noser Ruedi, FDP
    SR: Maissen Theo, CVP; Gutzwiller Felix, FDP

  • Finanzkommission (FK):
    NR: Kiener Nellen Margret, SP; Schwander Pirmin, SVP
    SR: Freitag Pankraz, FDP; Fournier Jean-René, CVP

  • Staatspolitische Kommission (SPK):
    NR: Perrin Yvan, SVP; Hodgers Antonio, Grüne
    SR: Berset Alain, SP; Cramer Robert, Grüne

10.12.2009 | Universität Luzern

Paul Richli zum neuen Rektor gewählt

Der Universitätsrat der Universität Luzern hat Prof. Paul Richli zum neuen Rektor gewählt. Die Amtszeit des derzeitigen Rektors Rudolf Stichweh endet am 31. Juli 2010. Paul Richli tritt sein Amt am 1. August 2010 an.

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10.12.2009 | Nationalrat

Nationalrat stimmt Teilnahme an EU-Bildungsprogrammen zu

Der Nationalrat hat den Antrag des Bundesrates für eine Teilnahme der Schweiz an den EU-Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen (09.071) angenommen. Für die Beteiligung ist ein Betrag von rund 110 Millionen Franken vorgesehen. Stimmt der Ständerat dem Antrag ebenfalls zu, kann die Schweiz ab 2011 vollberechtigt an den EU-Programmen teilnehmen.

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09.12.2009 | Ständerat

Bundesrat nimmt Umsetzung der Bologna-Reform unter die Lupe

Der Bundesrat wird die Umsetzung der Bologna-Reform analysieren. Der Ständerat hat ein entsprechendes Postulat (09.3961) von Eugen David (CVP/SG) angenommen. Die Ergebnisse werden im Rahmen der nächsten Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) präsentiert.

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09.12.2009 | SNF

SESAM-Abbruch: Nationalfonds handelte verantwortungsbewusst

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat bei der Abwicklung des Nationalen Forschungsschwerpunkts SESAM keine rechtlichen Vorschriften verletzt. Dies stellt die Eidgenössische Stiftungsaufsicht fest. SESAM wurde per September 2009 eingestellt, weil nicht genügend Probanden rekrutiert werden konnten. Der SNF habe mit dem Abbruch angemessen und verantwortungsbewusst reagiert, so die Stiftungsaufsicht.

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07.12.2009 | BFS

Forschung bleibt vornehmlich Männerdomäne

Obwohl der Frauenanteil in der Forschung seit rund zehn Jahren zunimmt, ist die Chancengleichheit noch
nicht erreicht. Nur 27 Prozent der in der Schweiz Forschenden sind Frauen. Von den Personen, die über
einen Doktortitel verfügen, sind 39 Prozent weiblich. Der Frauenanteil sinkt überdies mit jeder Stufe der Karriereleiter. Bezüglich Chancengleichheit liegt die Schweiz hinter Europa zurück, wie aus der Studie
«She Figures 2009» der Europäischen Kommission hervorgeht. Die Studie bezieht sich hauptsächlich auf Zahlen aus den Jahren 2006 und 2007.

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04.12.2009 | SNF

Gentechpflanzen: Zwischenbericht zum NFP 59 publiziert

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat einen Zwischenbericht zum Nationalen Forschungsprogramm 59 (NFP 59) zu Nutzen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen publiziert. Daraus geht hervor, dass das geltende Gentechnikgesetz nicht genügt, um die Koexistenz von Anbauformen mit und ohne Gentechpflanzen zu regeln und daher einer Revision bedarf. Das Parlament berät zurzeit die Verlängerung des Gentechmoratoriums (09.056). Der Ständerat hat dieses am 30. November 2009 bereits angenommen.

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30.11.2009 | Ständerat

Gentechmoratorium soll um drei Jahre verlängert werden

Der Ständerat stimmte einer Verlängerung des Moratoriums für den Anbau gentechnisch veränderter Organismen (09.056) um drei Jahre deutlich zu. Falls auch der Nationalrat die Verlängerung annimmt,
bleibt der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen bis Ende 2013 verboten.

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30.11.2009 | SBF

Internationales Abkommen über die Europäische Elektrolaser-Anlage XFEL

Mauro Dell'Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, hat ein Abkommen zum Bau und Betrieb von XFEL, der europäischen Freie-Elektronen-Röntgenlaseranlage, unterzeichnet. Die Schweiz wird sich finanziell und mit Komponenten und Anlagen am Bau beteiligen. Der Bundesrat wird dem Parlament im ersten Halbjahr 2010 die entsprechende Botschaft unterbreiten.

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27.11.2009 | UVEK

Forschungsabkommen mit Deutschland und Österreich

Die Schweiz hat mit Deutschland und Österreich ein Abkommen zur Zusammenarbeit bei der Erforschung intelligenter Stromnetze (smart grids) unterzeichnet. Die drei Länder wollen die Effizienz ihrer laufenden nationalen Initiativen und Förderprogramme durch die Kooperation deutlich verstärken.

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27.11.2009 | Bundesrat

Schlussbericht zum strategischen Controlling der BFI-Botschaft 2004-2007

Der Bundesrat hat den Schlussbericht zum «Strategischen Controlling der Botschaft über die Bildung, Forschung und Innovation 2004-2007» verabschiedet. Der Bericht rekapituliert die Ziele der BFI-Botschaft 2004-2007 und zeigt die Wirkung der Massnahmen des Bundes, die zur Zielerreichung vorgenommen wurden.

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27.11.2009 | EFV

Peter Siegenthaler tritt per 30. Juni 2010 zurück

Der Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV), Peter Siegenthaler, wird altershalber per 30. Juni 2010 von seinem Amt zurücktreten. Gleichzeitig mit dem Rücktritt wird der Bundesrat die EFV neu organisieren. Vorgesehen ist die Schaffung eines Staatssekretariates.

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27.11.2009 | EFD

Mehrwertsteuerverordnung: Hochschulkooperationen von MwSt befreit

Kooperationen zwischen Bildungs- und Forschungsinstitutionen werden auch künftig von der Mehrwertsteuer (MwSt) ausgenommen sein. So sieht es die vom Bundesrat verabschiedete Verordnung zum neuen Mehrwertsteuergesetz vor. Die Verordnung und das Gesetz treten am 1. Januar 2010 in Kraft.

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27.11.2009 | CRUS / KFH / COHEP

Qualifikationsrahmen für Schweizer Hochschulbereich verabschiedet

Am 23. November 2009 haben die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS), die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) und die Schweizerische Konferenz der Rektoren der pädagogischen Hochschulen (COHEP) den «Qualifikationsrahmen für den schweizerischen Hochschulbereich» (nqf.ch-HS) verabschiedet. Der nqf.ch-HS definiert die Stufen und Qualifikationen der Hochschulbildung und soll dazu beitragen, die Ziele der Bologna-Reform zu erreichen. Es muss noch geprüft werden, ob er als Referenzdokument in die Bologna-Richtlinien aufgenommen werden kann.

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27.11.2009 | CRUS / KFH / COHEP

Dokument zur Hochschultypologie zugestimmt

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS), die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) und die Schweizerische Konferenz der Rektoren der pädagogischen Hochschulen (COHEP) haben am 23. November 2009 das Dokument «Die drei Hochschultypen im schweizerischen Hochschulsystem» verabschiedet. Es definiert die Profile und Ausrichtungen der drei Hochschultypen.

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24.11.2009 | Bundesrat

Bundesratsziele 2010: BFI wichtig für Wirtschaftsstandort

Der Bundesrat hat seine Ziele für das Jahr 2010 verabschiedet. Der Wirtschaftsstandort Schweiz soll demnach auch 2010 durch die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) gestärkt werden. Einen weiteren Schwerpunkt wird die Staatsleitungsreform bilden. Unter anderem soll die Gliederung der Departemente geprüft werden.

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23.11.2009 | Ständerat

Ausländische Studierende können bald länger in der Schweiz bleiben

Der Ständerat hat eine Motion (09.3727) der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats (SPK-N) angenommen, welche die Aufenthaltsdauer ausländischer Studierender über die zurzeit vorgesehenen acht Jahre hinaus verlängern will. Durch die Annahme wird der Bundesrat beauftragt, die Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) entsprechend anzupassen.

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20.11.2009 | SBF

Wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Schweiz und China stärken

Die Schweiz und China wollen ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit stärken. Dazu sollen die gemeinsamen Themenbereiche erweitert und die Industrie stärker in bilaterale Projekte eingebunden werden. Dies beschlossen Mauro Dell'Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, Wan Gang, chinesischer Forschungsminister und Yuan Guiren, chinesischer Bildungsminister in Peking.

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16.11.2009 | Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien

Drei neue junge Forschende im Parlament

Die Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien entsendet im Jahr 2010 drei junge Forschende ins Parlament. Sie werden die parlamentarischen Kommissionen mit Hintergrundinformationen zu wissenschaftlichen Themen unterstützen und den Kontakt zur Verwaltung und Wissenschaft pflegen. Das Programm wurde von den Akademien der Wissenschaften Schweiz mit der Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung aufgebaut.

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10.11.2009 | Universität Basel

Antonio Loprieno als Rektor wiedergewählt

Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, wurde vom Universitätsrat für eine zweite Amtsperiode von vier Jahren wiedergewählt. Loprieno ist auch Präsident der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS).

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05.11.2009 | ETH Lausanne

Partnerschaft über zehn Millionen Franken mit EOS Holding

Die ETH Lausanne (EPFL) und der Westschweizer Energiekonzern EOS Holding haben eine Partnerschaft abgeschlossen. EOS Holding wird in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt zehn Millionen Franken je zur Hälfte einen Lehrstuhl und verschiedene Forschungsprojekte im Energiebereich finanzieren. Die EOS Holding vereint die wichtigsten Elektrizitätslieferanten der Romandie.

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04.11.2009 | EDI

Benno Bättig ist ab Anfang 2010 Generalsekretär des EDI

Auf Vorschlag von Bundesrat Didier Burkhalter hat der Gesamtbundesrat Benno Bättig zum Generalsekretär des Eidgenössischen Departements des Inneren (EDI) ernannt. Bättig ist zurzeit Generalsekretär der Galenica Gruppe und wird seine Tätigkeit im EDI Anfang 2010 aufnehmen. Kommunikationschef des EDI bleibt weiterhin Jean-Marc Crevoisier.

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04.11.2009 | Bundesrat

Der Bundesrat veröffentlicht den Weiterbildungsbericht

Der Bundesrat hat den Weiterbildungsbericht verabschiedet und das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) beauftragt, eine Expertenkommission einzusetzen, die bis 2011 einen Entwurf für ein Weiterbildungsgesetz erarbeitet. Dieses soll das lebenslange Lernen stärken, die Chancengleichheit beim Zugang zur Weiterbildung verbessern und die Kohärenz in der Bundesgesetzgebung sicherstellen. Gegenstand des Gesetzes ist die nicht-formale Bildung, also staatlich nicht anerkannte Angebote wie Kurse oder Seminare.

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04.11.2009 | Bundesrat

Höhe der Einsparungen des Konsolidierungsprogramms 2011-13 festgelegt

Der Bundesrat hat die Eckwerte für das geplante Konsolidierungsprogramm 2011-13 beschlossen. Unter anderem sollen 2011 und 2012 je 177 Millionen Franken bei Investitionen kompensiert werden, die im Rahmen der ersten zwei Konjunkturstabilisierungspakete vorgezogen wurden. Dies könnte auch den Bereich Bildung, Forschung und Innovation betreffen.

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01.11.2009 | Jiao Tong University

Shanghai Ranking: Schweizer Hochschulen mit Spitzenplätzen

Beim diesjährigen Hochschulranking der Jiao Tong Universität Shanghai (Shanghai Ranking) belegt die ETH Lausanne (EPFL) im Bereich Engineering und IT europaweit den ersten und international den 15. Platz. Die ETH Zürich liegt gesamthaft auf dem 23. Rang und ist damit die beste kontinentaleuropäische Hochschule. Auch die Universitäten schneiden gut ab. Die Universität Zürich liegt international auf dem 54. und die Universität Basel auf dem 85. Rang.

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29.10.2009 | BFS

Neun Prozent der Auszubildenden erhielten 2008 ein Stipendium

Von den rund 555'000 Personen, die 2008 eine nachobligatorische Ausbildung absolvierten, erhielten neun Prozent ein Stipendium oder Darlehen. Dies ist die niedrigste Quote seit 1990. An die Hochschulstudierenden gingen 48 Prozent der Ausbildungsbeihilfen. Die Schüler und Lernenden in der beruflichen Grundbildung der Sekundarstufe II erhielten 44 Prozent. Insgesamt vergaben die Kantone Stipendien und Darlehen in der Höhe von 303 Millionen Franken, wie aus dem Bericht «Kantonale Stipendien und Darlehen 2008» des Bundesamtes für Statistik hervorgeht.

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28.10.2009 | SBF

Totalrevision des Forschungsgesetzes: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Totalrevision des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG) eröffnet. Mit der Totalrevision sollen die Zuständigkeiten der Förderorgane präzisiert, die Aufgaben im Bereich der internationalen Zusammenarbeit und bei der Ressortforschung geklärt und die Planungsverfahren vereinfacht werden. Der Bundesrat wird die Botschaft zur Totalrevision des FIFG dem Parlament erst nach dem Abschluss der Beratungen zum neuen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) unterbreiten.

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28.10.2009 | SBF

Der Bundesrat anerkennt das IHEID als universitäre Institution

Der Bundesrat hat das Hochschulinstitut für Internationale Studien und Entwicklung (IHEID) in Genf als universitäre Institution anerkannt. Das IHEID erhält damit im Sinne des Universitätsförderungsgesetzes (UFG) Beiträge des Bundes.

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21.10.2009 | Bundeskanzlei

Forschung am Menschen: Volksabstimmung im März 2010

Der Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) kommt am 7. März 2010 zur Volksabstimmung. Der neue Artikel schafft in der ganzen Schweiz einheitliche Rahmenbedingungen für die Forschung mit Menschen.

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21.10.2009 | Bundesrat

Botschaft zum Bundesgesetz zur Forschung am Menschen publiziert

Der Bundesrat hat den Entwurf des Bundesgesetzes zur Forschung am Menschen (Humanforschungsgesetz, 09.079) sowie die dazugehörige Botschaft verabschiedet. Das Gesetz setzt die Bestimmungen des Verfassungsartikels zur Forschung am Menschen um, über das Volk und Stände am 7. März 2010 abstimmen werden. Es soll die Würde, Persönlichkeit und Gesundheit des Menschen in der Forschung schützen.

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20.10.2009 | Akademien der Wissenschaften

Stellungnahme zum Weissbuch publiziert

Der Vorstand der Akademien der Wissenschaften hat eine Stellungnahme zum Weissbuch «Zukunft Bildung Schweiz» publiziert. Er sah sich dazu veranlasst, weil das Weissbuch in den Medien sowie bei Bevölkerung, Politik und Verwaltung grosse Beachtung fand und einige der darin enthaltenen Aussagen in der Diskussion kaum beachtet, andere dafür falsch wiedergegeben wurden.

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16.10.2009 | WBK-N

Ja zur Beteiligung der Schweiz an den EU-Bildungsprogrammen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) befürwortet die Teilnahme der Schweiz an den EU-Bildungs- und Jugendprogrammen bis 2013. Die Programme sollen die Mobilität von Studierenden und Dozierenden sowie den Austausch von Personen für Berufspraktika und Auslandaufenthalte ermöglichen. Für die Teilnahme von 2011 bis 2013 ist ein Beitrag der Schweiz von insgesamt 50,1 Millionen Euro (zirka 77 Millionen Franken) vereinbart.

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09.10.2009 | WBK-S

WBK-S will Moratorium für Gentech-Pflanzen verlängern

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) stimmt der Verlängerung des Moratoriums für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in der Landwirtschaft um drei Jahre zu. Sie möchte insbesondere, dass das Nationale Forschungsprogramm 59 (NFP 59) zum Nutzen und den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen ohne politischen Druck abgeschlossen werden kann.

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08.10.2009 | THES

Sieben Schweizer Hochschulen unter den besten zweihundert der Welt

Beim Times Higher Education Supplement Ranking (THES) 2009 platzieren sich sieben Schweizer Hochschulen unter den besten zweihundert. Die ETH Zürich belegt den 20. Rang und verbessert sich gegenüber 2008 um vier Ränge. Die ETH Lausanne (EPFL) ist dieses Jahr acht Plätze höher klassiert und liegt auf dem 42. Rang. Danach folgen die Universitäten Genf (72.), Zürich (92.), Basel (108.), Lausanne (168.) und Bern (192.).

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01.10.2009 | SBF

Bundesrat publiziert Bericht zur Vereinbarkeit von Familie und Studium

Wie der Bericht des Bundesrats zur Vereinbarkeit von Familie und Studium zeigt, hatte die Bologna-Reform bisher keinen negativen Einfluss auf die Familienfreundlichkeit der Hochschulen. Studierende mit Kindern seien aber häufig einer Dreifachbelastung zwischen Studium, Familie und Erwerbsarbeit ausgesetzt. Um diese Situation zu verbessern, müssten die Verantwortlichen in Hochschulen, Politik und Verwaltung aktiv werden.

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01.10.2009 | EFD

Der Bundesrat will ab 2011 jährlich 1,5 Milliarden einsparen

Der Bundesrat hat ein Konsolidierungsprogramm beschlossen, mit dem ab 2011 jährlich 1,5 Milliarden Franken eingespart werden sollen. Unter anderem will er in den Bereichen kürzen, die von den Konjunkturstabilisierungsmassnahmen begünstigt wurden: Da dort Investitionen zeitlich vorgezogen wurden, sollen diese in den Jahren 2011 und 2012 kompensiert werden. Dies würde auch den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) betreffen. Das Parlament muss dem Sparprogramm erst noch zustimmen.

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01.10.2009 | SUK

Bernhard Pulver wird zum neuen SUK-Präsidenten gewählt

Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) hat den Berner Erziehungsdirektoren Bernhard Pulver zu ihrem neuen Präsidenten für die Amtsperiode 2010-11 gewählt. Er wird das Präsidium am 1. Januar 2010 übernehmen. Die Amtszeit der amtierenden Präsidentin Regine Aeppli läuft Ende 2009 ab.

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29.09.2009 | SBF

Die Schweiz unterzeichnet ein Forschungsabkommen mit Brasilien

Bundesrat Pascal Couchepin und der brasilianische Wissenschafts- und Technologieminister Sergio Machado Rezende haben ein Abkommen zur Forschungszusammenarbeit unterzeichnet. Dieses sieht den stärkeren Austausch von Wissenschaftern und gemeinsame Forschungsprojekte vor. Bis Ende 2009 wird bereits über die Durchführung der ersten fünf bis zehn Forschungsprojekte entschieden werden.

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25.09.2009 | KTI

Die KTI nimmt die Tätigkeit in ihrer neuen Form Anfang 2011 auf

Nachdem das Parlament die Teilrevision des Forschungsgesetzes in den Schlussabstimmungen der Herbstsession 2009 verabschiedet hat, wird die Förderagentur für Innovation (KTI) zur verwaltungsunabhängigen Behördenkommission mit Entscheidkompetenzen. Anfang 2010 soll das Präsidium eingesetzt werden. Ein Jahr später dürfte die KTI in ihrer neuen Form die Geschäftstätigkeit aufnehmen.

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25.09.2009 | KMU Portal

Schweizer Studierende wollen nach dem Abschluss als Angestellte arbeiten

Die Mehrheit der Schweizer Studierenden (83 Prozent) strebt nach dem Abschluss eine abhängige Tätigkeit an, wohingegen nur etwas über zehn Prozent eine unabhängige Tätigkeit planen. Auf internationaler Ebene liegt der Anteil der Studierenden, die eine abhängige Tätigkeit ausüben möchten, mit 76 Prozent tiefer. Dies geht aus der internationalen GUESS-Studie (Global University Entrepreneurial Spirit Students’ Survey) hervor, wie das KMU Portal meldet.

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24.09.2009 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Öffentliche Debatte zum Weissbuch «Zukunft Bildung Schweiz»

Die Akteure der Schweizer Bildungslandschaft sollten sich frühzeitig mit den Anforderungen an das künftige Bildungssystem auseinander setzen. Darin waren sich die Teilnehmer der öffentlichen Debatte zum Weissbuch «Zukunft Bildung Schweiz» der Akademien der Wissenschaften einig. Obwohl einige Kritik am Weissbuch geäussert wurde, gingen die Teilnehmer überein, dass es den Start für die Diskussion über die langfristigen Bildungsziele darstelle.

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22.09.2009 | CRUS

Die CRUS publiziert ihren Bericht zum Doktorat

Wie der «Bericht zum Doktorat 2008» der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) zeigt, stehen die Arbeiten der Schweizer Universitäten bei der Weiterentwicklung des Doktorats im Einklang mit den Überlegungen der europäischen Länder im Rahmen von Bologna. Er zeigt zudem, dass die Schweizer Universitäten eine Harmonisierung bewusst vermeiden und stattdessen die Exzellenz und die Diversität fördern.

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21.09.2009 | ETH Zürich

Der Vizepräsident der ETH Zürich tritt nach einem Betrugsfall zurück

Peter Chen, Vizedirektor für Forschung der ETH Zürich, tritt per Ende September 2009 von seinem Amt zurück. Er zieht damit die Konsequenz aus drei Fällen von Datenmanipulation in einer von ihm von 1999 bis 2000 geleiteten Forschungsgruppe. Chen tritt aus Gründen der Glaubwürdigkeit zurück, obwohl ihn der Untersuchungsbericht zum Vorfall als Schuldigen entlastet. Der Bericht wurde noch nicht offiziell veröffentlicht.

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18.09.2009 | Bundesrat

Didier Burkhalter übernimmt das Departement des Innern

Der neu gewählte Bundesrat Didier Burkhalter wird das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) übernehmen und damit für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) verantwortlich sein. Der Gesamtbundesrat hat seinen Willen bekundet, die Reform der Departementsgliederung wieder aufzunehmen. Diese Diskussion soll bis im März 2010 dauern.

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17.09.2009 | Ständerat

Volksabstimmung über Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen im 2010

Der Ständerat ist beim Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) dem Nationalrat gefolgt und hat beschlossen, die Forschungsfreiheit nun doch im neuen Artikel festzuschreiben. Dadurch ist der Weg frei für die Volksabstimmung, die voraussichtlich am 7. März 2010 stattfinden wird. Der Verfassungsartikel ermöglicht in der ganzen Schweiz einheitliche Rahmenbedingungen zur Forschung mit Menschen.

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16.09.2009 | Bundesrat

Didier Burkhalter wurde zum Bundesrat gewählt

Der Neuenburger Freisinnige Didier Burkhalter wird der Nachfolger von Bundesrat Pascal Couchepin. Falls er das Innenministerium übernimmt, wird er sich unter anderem mit dem Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) beschäftigen. Insbesondere wird er das Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) vor dem Parlament vertreten müssen.

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11.09.2009 | SBF

Zwischenbilanz zur Schweizer Beteiligung am 7. Forschungsrahmenprogramm

Schweizer Forschende haben im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP7) bis jetzt rund 236 Millionen Franken Fördergeld erhalten. Dies entspricht 3,8 Prozent aller vergebenen Beiträge. Die wichtigsten Empfänger der EU-Fördermittel sind der ETH-Bereich (33 Prozent), die Universitäten (30 Prozent) und die private Forschung (26 Prozent). Dies geht aus der Zwischenbilanz zur Beteiligung der Schweiz an FP7 2007-2008 des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) hervor.

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11.09.2009 | SAMW

Leitfaden zur Forschung mit Menschen

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat einen Leitfaden zur Forschung mit Menschen publiziert. Neben Themen der Forschungsethik, wie etwa das Abwägen von Nutzen und Risiken, setzt sich das Dokument mit der Rolle der Ethikkommissionen auseinander und gibt einen Überblick über die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen.

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10.09.2009 | ERC

17 ERC Starting Grants für Schweizer Institutionen

Bei der zweiten Ausschreibung des Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) erhielt die ETH Lausanne (EPFL) acht, die ETH Zürich drei, die Universität Zürich zwei und die Universitäten Genf und Neuenburg je einen der insgesamt 17 an Schweizer Institutionen vergebenen Grants. Die EPFL liegt damit wie bereits 2008 an der Spitze der Rangliste der ausgezeichneten Institutionen.

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10.09.2009 | Ständerat

Das teilrevidierte Forschungsgesetz kann in Kraft treten

Der Ständerat hat bei der Teilrevision des Forschungsgesetzes (08.079) die letzten Differenzen zum Nationalrat ausgeräumt. Das Gesetz könnte damit am 1. Juli 2010 in Kraft treten. Mit der Teilrevision des Forschungsgesetzes wird die Förderagentur für Innovation (KTI) verwaltungsunabhängig und erhält Entscheidungskompetenzen.

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09.09.2009 | CRUS/VSS

Die Studierenden sind mit dem Bologna-System zufrieden

Laut dem Bericht «Studieren nach Bologna – die Sicht der Studierenden» der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) und dem Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) sind die Studierenden in der Schweiz mehrheitlich zufrieden mit den Studienbedingungen im Bologna-System. Verbesserungspotential sehen sie insbesondere bei den Lernergebnissen und der Chancengleichheit. Die CRUS und der VSS werden die nötigen Schritte zur Verbesserung einleiten.

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08.09.2009 | ERC

Schweizer Erfolg bei den ERC Starting Grants

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die Resultate der zweiten Ausschreibung für die ERC Starting Grants für Nachwuchsforschende publiziert. Von den 240 Grants gingen 17 an Forschende in der Schweiz. Die Schweiz liegt in der Länderrangliste damit auf dem fünften Platz. Die definitiven Resultate werden vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) veröffentlicht.

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07.09.2009 | SNF

Der Nationalfonds lanciert neue Projekte für den Technologietransfer

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat 28 zusätzliche Technologietransferprojekte für Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) bewilligt. Diese werden im Rahmen der konjunkturellen Stabilisierungsmassnahmen des Bundes finanziert. Zusammen mit den Investitionen von Industriepartnern werden insgesamt 25 Millionen Franken für die Entwicklung neuer Technologien aufgewendet.

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02.09.2009 | SBF

Bundesrat publiziert Botschaft zu europäischen Bildungsprogrammen

Der Bundesrat hat die Botschaft zum Abkommen über die Teilnahme an den europäischen Bildungs- und Jugendprogrammen publiziert. Er beantragt dem Parlament, den Verpflichtungskredit von 111 Millionen Franken für 2011-2013 sowie die Begleitmassnahmen zu genehmigen. Das EU-Bildungsabkommen ermöglicht der Schweiz die gleichberechtigte Teilnahme an den europäischen Mobilitäts- und Kooperationsprojekten.

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01.09.2009 | persoenlich.com

Eine gemeinsame Dachmarke für die Fachhochschulen

Die Schweizer Fachhochschulen wollen künftig situativ unter einer gemeinsamen Dachmarke auftreten und haben dazu die Marke «Swiss Universities of Applied Sciences» geschaffen. Sie soll den FHs national und international zu einem stärkeren Auftritt verhelfen.

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01.09.2009 | BFS

Die Auswirkungen der Bologna-Reform analysiert

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Veränderungen der Hochschullandschaft nach der Einführung der Bologna-Reform analysiert. Es zeigt sich, dass an den Universitäten die Übertrittsquote vom Bachelor- in den Masterstudiengang mit 90 Prozent nach wie vor hoch ist. Die Hochschuldurchlässigkeit ist mit zwei Prozent allerdings noch sehr gering. Die gesamten Ergebnisse der Analyse finden sich im «Bologna-Barometer 2009» des BFS.

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31.08.2009 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Weissbuch zur Zukunft der Schweizer Bildung publiziert

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben ein Weissbuch zum Thema «Zukunft Bildung Schweiz» publiziert. Es skizziert die Herausforderungen, die das Schweizer Bildungssystem in den nächsten Jahren erwarten und schlägt Massnahmen vor, um ihnen zu begegnen. Das Weissbuch kann auf der Website der Akademien bestellt oder heruntergeladen werden.

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28.08.2009 | WBK-S

Eine Subkommission wird sich mit dem HFKG beschäftigen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) ist auf das Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) eingetreten. Die Mehrheit war sich einig, dass eine Rückweisung an den Bundesrat, wie sie etwa die FDP gefordert hatte, die Neugestaltung des Hochschulraums nur verzögern würde. Die WBK-S wird eine Subkommission bilden, die die Arbeit am HFKG nach der Herbstsession aufnimmt.

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28.08.2009 | WBK-S

Weiterbildungsgesetz: Expertengutachten werden der WBK vorgelegt

Gemäss Bundesrätin Doris Leuthard werden die Expertengutachten zum neuen Weiterbildungsgesetz diesen Herbst im Bundesrat diskutiert und dann der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) vorgelegt. Der Bund hat schon seit 2006 den verfassungsmässigen Auftrag, ein solches Gesetz auszuarbeiten.

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28.08.2009 | HP2C

Ein Zentrum für Hochleistungsrechnen in der Westschweiz

Die Kantone Waadt und Genf unterstützen die Gründung eines Westschweizer Zentrums für Hochleistungsrechnen (Center for Advanced Modelling Science, CADMOS) der Universitäten Genf und Lausanne sowie der ETH Lausanne. Die beiden Kantone werden insgesamt 16 Millionen Franken über vier Jahre investieren. CADMOS ist Teil der Initiative HP2C (Swiss Platform for High-Performance and High Productivity Computing).

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19.08.2009 | Universität Lausanne

9 Millionen Franken für die Biologische und Medizinische Fakultät

Der im Oktober 2007 verstorbene deutsche Industrielle Theodor Kummer hat der Universität Lausanne (UNIL) ein Legat von neun Millionen Franken vermacht. Der Fonds Theodor und Gabriela Kummer wird Stipendien an die besten Diplomanden vergeben, die ein Doktorat in der Biologischen und Medizinischen Fakultät der UNIL absolvieren möchten. Kummer hatte seinen Lebensabend in Montreux verbracht.

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17.08.2009 | SVEB

Bundesrat soll Weiterbildungsgesetz noch in dieser Legislatur ausarbeiten

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) fordert den Bundesrat zusammen mit 150 weiteren Organisationen auf, noch in dieser Legislatur ein Weiterbildungsgesetz auszuarbeiten. Er lancierte dazu eine Behördeninitiative. Seit 2006 hat der Bund den verfassungsmässigen Auftrag, die Weiterbildung gesetzlich zu regeln.

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06.08.2009 | SBF

Paraphierung des EU-Bildungsabkommens

Die Schweiz hat das Bildungsabkommen mit der EU paraphiert. Damit ist ein wichtiger Schritt zur offiziellen Schweizer Teilnahme an den europäischen Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen ab 2011 erfolgt. Das Abkommen ermöglicht der Schweiz eine den EU-Partnern weitgehend gleichgestellte Teilnahme an Mobilitätsaktivitäten und Zusammenarbeitsprojekten. Der Bundesrat und das Parlament müssen das Abkommen und die dafür benötigten Mittel noch genehmigen.

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31.07.2009 | EVD

Die akademische und operative Führung der HES-SO stärken

Eine Expertengruppe hat die Organisations- und Führungsstruktur der Westschweizer Fachhochschule (HES-SO) untersucht. Sie kam zum Schluss, dass die Politik sehr stark in die Führung der HES-SO impliziert sei und dadurch eine eigenständige, akademische und operative Führung erschwere. Die Experten formulierten Massnahmen für eine angemessene Mitwirkung der Politik und eine Stärkung der akademischen und operativen Führung der HES-SO.

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10.07.2009 | ETH-Rat

Kein gemeinsames Branding im ETH-Bereich

Der ETH-Rat will die bestehenden Namen und Brands der Institutionen des ETH-Bereichs beibehalten. Er möchte aber den gemeinsamen Auftritt der Institutionen verstärken. Damit reagiert der ETH-Rat auf die Forderung von Bundesrat Pascal Couchepin nach einem gemeinsamen Branding im ETH-Bereich. Der ETH-Rat hat zudem die Schwerpunktbereiche für die Leistungsperioden 2012 und 2013-16 festgelegt. Dazu zählen unter anderem Biotechnologie, Energie oder Materialwissenschaften.

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06.07.2009 | BFS

Mehr Bundesgelder für Forschung und Entwicklung

Der Bund hat 2008 für Forschung und Entwicklung (F&E) 1,5 Milliarden Franken ausgegeben – so viel wie noch nie. Gegenüber 2006 entspricht dies einer Zunahme von 175 Millionen (13 Prozent). Darin enthalten sind auch die Aufwendungen für die Ressortforschung. Ohne diese Beiträge beliefen sich die F&E-Ausgaben des Bundes auf 1,3 Milliarden. Fast 90 Prozent davon flossen über das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF). Der Grossteil davon, nämlich 610 Millionen, gingen an den Schweizerischen Nationalfonds (SNF).

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02.07.2009 | EDK

Vollzeitstipendium für Hochschulstudium soll 16'000 Franken betragen

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat Einzelheiten zu dem von ihr am 18. Juni 2009 verabschiedeten Stipendien-Konkordat bekannt gegeben. So gibt es etwa Grundsätze für die Berechnung von Stipendien und die Maximalsätze vor. Für Vollzeitstipendien auf der Tertiärstufe soll der Maximalsatz in jedem Kanton bei 16'000 Franken liegen. Neu ist zudem, dass auch Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung B stipendienberechtigt sind. Die Kantone müssen dem Konkordat noch zustimmen.

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02.07.2009 | WBK-S

Hearings zum neuen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz

Die Akteure der Schweizer Hochschullandschaft begrüssen die erhöhte Koordination und die Schaffung erweiterter Förderungsgrundlagen, wie sie das neue Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) vorsieht. Zustimmung findet auch die Vereinheitlichung der Akkreditierung und Qualitätssicherung. Kritisiert werden etwa der mangelnde Einfluss der Hochschulakteure im neu zu schaffenden Hochschulrat, die Finanzierung und die Kriterien für die kostenintensiven Bereiche. Dies zeigten die von der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) abgehaltenen Hearings.

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01.07.2009 | Alternative Liste Schaffhausen

Initiative für neue Fachhochschule im Kanton Schaffhausen

Die Alternative Liste (AL) Schaffhausen hat beim Kanton eine Hochschulinitiative eingereicht. Diese zielt darauf ab, neben der pädagogischen Hochschule eine zweite Fachhochschule in Schaffhausen zu gründen. Die neue Fachhochschule soll eine noch wenig genutzte Nische beispielsweise im Bereich Medizintechnik oder Pharma besetzen.

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01.07.2009 | Bundesrat

Der Bundesrat hat die Botschaft zum Gentech-Moratorium verabschiedet

Der Bundesrat hat die Botschaft über die Verlängerung des Moratoriums für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in der Landwirtschaft verabschiedet. Damit soll es für weitere drei Jahre verboten sein, gentechnisch veränderte Pflanzen anzubauen. Durch die Verlängerung des Moratoriums kann das Nationale Forschungsprogramm (NFP) 59 zum Nutzen und den Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen abgeschlossen werden, damit fehlende wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen erarbeitet werden können.

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01.07.2009 | ETH Zürich

Aufbau eines Zentrums für Risikomanagement

Die ETH Zürich will zusammen mit Partnern ein Zentrum für integratives Risikomanagement aufbauen. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf rund 50 Millionen Franken. Geplant sind drei neue Professuren. Der Rückversicherer Swiss Re übernimmt die Finanzierung einer Professur. Für die beiden anderen sowie für ein zweites Gebäude werden noch Partner und Mittel gesucht.

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30.06.2009 | BFS

Über 180'000 Studierende zu Beginn des Herbstsemesters 2008/2009

Im Herbstsemester 2008/2009 besuchten fast 185'000 Studierende eine Schweizer Hochschule. Zwei Drittel von ihnen waren an einer universitären und ein Drittel an einer Fachhochschule oder pädagogischen Hochschule eingeschrieben. Im Vergleich zum Herbstsemester 2007/2008 nahm die Gesamtzahl der Studierenden um 4 Prozent zu, wie das Bundesamt für Statistik in den Publikationen «Studierende an den universitären Hochschulen 2008/09» und «Studierende an den Fachhochschulen 2008/09» festhält.

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26.06.2009 | Triangle azur

Gemeinsamer religionswissenschaftlicher Studiengang

Die Mitglieder des Netzwerks Triangle azur, die Universitäten Genf, Lausanne und Neuenburg, haben eine Zusammenarbeitsvereinbarung bezüglich ihrer protestantisch theologischen Fakultäten abgeschlossen. Die theologischen Fakultäten der Hochschulen werden gemeinsam einen Bachelor und Master anbieten. Künftig wird keine der drei Universitäten mehr einen kompletten Studiengang durchführen. Alle drei werden sich jedoch auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren.

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25.06.2009 | EPFL

Die ETH Lausanne lanciert das Quartier de l’innovation

Die Bauarbeiten für das Quartier de l’innovation der ETH Lausanne (EPFL) haben begonnen. Es wird später Forschungszentren grosser nationaler und internationaler Unternehmen wie etwa Logitech beherbergen. Die Kosten von zirka 100 Millionen Franken trägt grösstenteils die UBS Fund Management (Switzerland) AG.

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23.06.2009 | Top 500 Supercomputer

Nationales Hochleistungsrechenzentrum in den Top dreissig der Welt

Das Nationale Hochleistungsrechenzentrum (CSCS) in Manno (TI) hat sich in der Liste der 500 schnellsten Rechner der Welt vom 414. auf den 23. Rang verbessert. In Europa sind damit nur zwei Rechner schneller als das CSCS. Die Organisation Top 500 Supercomputer hat das Ranking an der internationalen Supercomputingkonferenz in Hamburg publiziert.

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23.06.2009 | Parlament

Initiative gegen Betrug in Wissenschaft und Verwaltung

Initiative gegen Betrug in Wissenschaft und Verwaltung
Der Ständerat Luc Recordon (Grüne, VD) hat eine parlamentarische Initiative (09.407) zur Bekämpfung betrügerischen Handelns in Wissenschaft und Verwaltung eingereicht. Eine spezielle Bestimmung im Gesetz soll die Verfälschung von Bedingungen von Studien, Evaluationen oder Erhebungen, die direkt oder indirekt einen Bezug zur öffentlichen Hand haben, verbieten und bestrafen.

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22.06.2009 | SPK-N

Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss erleichtert zulassen

Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK-N) hat den Entwurf zur Änderung des Ausländergesetzes (AuG) in die Vernehmlassung geschickt. Dieser setzt eine entsprechende parlamentarische Initiative (08.407) von Nationalrat Jacques Neirynck (CVP, VD) um. Die SPK-N will damit Ausländerinnen und Ausländer von ausserhalb der EU oder der europäischen Freihandelsassoziation EFTA (European Free Trade Association) mit einem Schweizer Hochschuldiplom erleichtert auf unserem Arbeitsmarkt zulassen. Die Vernehmlassung dauert bis am 15. Oktober 2009.

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18.06.2009 | EDK

EDK verabschiedet Stipendien-Konkordat

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat die Interkantonale Vereinbarung zur Harmonisierung der Ausbildungsbeiträge (Stipendien-Konkordat) verabschiedet. Die Regierungsräte werden den Entwurf nun ihren jeweiligen Kantonen vorlegen.

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16.06.2009 | SBF

Verstärkte wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Südkorea

Der Staatssekretär für Bildung und Forschung, Mauro Dell’Ambrogio, und der südkoreanische Vizeminister für Bildung, Wissenschaft und Technologie, Sang Mok Lee, haben einen gemeinsamen Aktionsplan zur Förderung der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Südkorea unterzeichnet.

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15.06.2009 | BFS

Im Herbst studieren 10'000 Personen mehr an Schweizer Hochschulen

Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) wird die Anzahl Studierender in der Schweiz im Herbst 2009 um 9'500 bis 12'500 Personen zunehmen und fast 200'000 Studierende erreichen. Diese Zunahme ist unter anderem auf die Demographie, die Attraktivität der Schweizer Hochschulen für Ausländer oder indirekte Effekte wie die Bologna-Reform zurückzuführen.

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15.06.2009 | BFS

Die Abschlussquoten an den Hochschulen werden sich stabilisieren

Für die kommenden zehn Jahre erwartet das Bundesamt für Statistik (BFS) eine Stabilisierung der Abschlussquote an den Schweizer Hochschulen. Bis 2008 war die Abschlussquote noch stark angestiegen. Bis 2016 werden sich die Abschlussquoten der universitären Hochschulen und der Fachhochschulen angleichen und beide rund 13 bis 14 Prozent betragen. Auch die Eintrittsquote dürfte sich in den nächsten zehn Jahren bei 35 bis 40 Prozent einpendeln.

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12.06.2009 | Parlament

National- und Ständerat immer noch uneins über Forschung am Menschen

Zwischen dem National- und dem Ständerat verbleibt beim neuen Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) nach der Sommersession 2009 eine letzte Differenz. Der Nationalrat will, entgegen dem Ständerat, die Forschungsfreiheit im neuen Artikel festschreiben. Deshalb kommt es in der Herbstsession 2009 zur Einigungskonferenz. Die Volksabstimmung wird daher erst Anfang 2010 stattfinden können.

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12.06.2009 | Parlament

Vereinfachung der Mehrwertsteuer ist unter Dach und Fach

Das Parlament hat die Vereinfachung der Mehrwertsteuer (08.053) verabschiedet. Das neue MwSt-Gesetz tritt am 1. Januar 2010 in Kraft. Die Änderungen, welche Bildungs- und Forschungskooperationen von der MwSt ausgenommen hätten, wurden in der parlamentarischen Beratung gestrichen. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz versicherte aber, Forschungskooperationen würden in der Praxis nicht der MwSt unterworfen. Das Netzwerk FUTURE setzt sich dafür ein, dass auf Verordnungsebene für die Bildungskooperationen die gleiche Praxis festgeschrieben wird.

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02.06.2009 | ETH Zürich

Grundsteinlegung für das Nanotechnologielabor in Rüschlikon

Die ETH Zürich und das IBM Forschungslabor Zürich haben auf dem Gelände der IBM in Rüschlikon den Grundstein für das neue gemeinsame Nanotech-Labor gelegt. Die Investition von 90 Millionen Franken ist Teil der strategischen Partnerschaft der beiden Institutionen. Ab 2011 wird an erseten Projekten geforscht werden.

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29.05.2009 | Bundesrat

Der Bundesrat verabschiedet die Botschaft zum HFKG

Der Bundesrat hat den Entwurf und die Botschaft zum Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG) verabschiedet. Das HFKG konkretisiert den neuen Hochschulartikel der Bundesverfassung und schafft die notwendigen Grundlagen für einen koordinierten und qualitativ hochstehenden Hochschulraum Schweiz.

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29.05.2009 | EDI

ETH-Bereich soll 288 Millionen Franken für Immobilien erhalten

Der Bundesrat hat das Bauprogramm des ETH-Bereichs 2010 verabschiedet und dem Parlament einen Verpflichtungskredit von rund 288 Millionen Franken unterbreitet. Die grössten Projekte sind der Neubau eines Forschungsgebäudes an der ETH Zürich sowie der Umbau des Gebäudes der Ingenieurwissenschaften und die Sanierung der Bibliothek an der ETH Lausanne (EPFL). Als Teil der Umsetzung der Nationalen Strategie Hochleistungsrechnen wurde zudem der Bau des Supercomputing Centers in Lugano beschlossen (siehe unten).

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29.05.2009 | EDI

Der Bundesrat beschliesst Nationale Strategie für Hochleistungsrechnen

Der Bundesrat will den vom ETH-Rat erarbeiteten Schweizerischen Nationalen Strategischen Plan für Hochleistungsrechnen und Vernetzung (HPCN) umsetzen. Unter anderem soll am Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS) in Lugano bis 2012 ein Hochleistungsrechnersystem installiert werden. Die Gesamtkosten für die nationale Strategie betragen 172,5 Millionen Franken. Der Standortkanton Tessin und die kantonalen Universitäten leisten daran voraussichtlich einen Beitrag von 19,5 Millionen Franken.

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29.05.2009 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Drei wissenschaftliche Politikstipendien für 2010 ausgeschrieben

Die Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien hat für 2010 drei Stipendien ausgeschrieben. Damit erhalten junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter die Möglichkeit, ein Jahr im Bundesparlament zu arbeiten. Sie werden unter anderem die parlamentarischen Kommissionen unterstützen. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 11. September 2008.

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26.05.2009 | Nationalrat

Die Teilrevision des Forschungsgesetzes passiert auch den Nationalrat

Nachdem Ständerat hat auch der Nationalrat den Entwurf zur Teilrevision des Forschungsgesetzes (08.079) angenommen. In einigen Punkten weicht er allerdings vom Ständerat ab. Das Geschäft geht daher in die Differenzbereinigung. Mit der Teilrevision des Forschungsgesetzes wird die Förderagentur für Innovation (KTI) verwaltungsunabhängig und erhält Entscheidungskompetenzen.

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20.05.2009 | SystemsX.ch

SystemsX.ch fördert sechs weitere Projekte mit 27,5 Millionen Franken

SystemsX.ch, die Schweizer Initiative in Systembiologie, fördert in den nächsten vier Jahren sechs weitere Projekte mit insgesamt 27,5 Millionen Franken. Ausgewählt wurden 47 Forschungsgruppen, tätig an den ETH in Zürich und Lausanne, den Universitäten Basel, Genf, Lausanne und Zürich sowie am Friedrich-Miescher Institut der Novartis Research Foundation.

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19.05.2009 | EDK

Anne-Catherine Lyon wird Präsidentin des Schweizerischen FH-Rates

Der Schweizerische Fachhochschulrat hat die Waadtländische Staatsrätin Anne-Catherine Lyon zu seiner neuen Präsidentin gewählt. Sie tritt die Nachfolge ihres Aargauer Amtskollegen Rainer Huber rückwirkend per 1. Mai 2009 an.

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18.05.2009 | SNF

Der Nationalfonds will den Forschungsnachwuchs stärker fördern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat letztes Jahr 662 Millionen Franken in Forschungsvorhaben investiert. Dies ist ein neuer Rekord, wie er in seinem Jahresbericht 2008 mitteilt. Trotz dieses positiven Resultats zeit sich der SNF besorgt über den wissenschaftlichen Nachwuchs. Immer weniger Hochschulabsolventen entscheiden sich für eine akademische Karriere. Der SNF will daher den Nachwuchs noch stärker unterstützen.

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18.05.2009 | NZZ

Vernehmlassung zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik beendet

Wie die am 18. Mai 2009 zu Ende gegangene Vernehmlassung zur Aufhebung des Verbots der Präimplantationsdiagnostik (PID) zeigt, wird die Aufhebung des Verbots von vielen Seiten begrüsst. Allerdings sollen die restriktiven Grundsätze, wie sie die Gesetzesänderung vorsieht, auch angewendet werden. Gefordert wird zudem, die aufwendige PID-Technik an maximal ein bis zwei Kompetenzzentren zu bewilligen. Der Vernehmlassungsbericht wird voraussichtlich im Herbst 2009 veröffentlicht.

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14.05.2009 | EPFL

Kick-off des Offshore Campus der ETH Lausanne in Ras al-Khaimah

Die ETH Lausanne (EPFL) hat in Ras al-Khaimah (RAK) die Details zu ihrem geplanten Offshore Campus in diesem Arabischen Emirat präsentiert. Die Finanzierung des Projekts wird die Investitionsbehörde von RAK übernehmen. Zulassungsbedingungen, Prüfungen und andere akademische Standards sowie die Titel werden die der EPFL sein. Die Rekrutierung von Professoren folgt dem normalen Prozedere via ETH-Rat. Die EPFL ist die erste Schweizer Hochschule mit einem eigenständigen Ableger im Ausland.

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11.05.2009 | fh-ch

Professoren kritisieren die Situation an den Fachhochschulen

Der Verband der Fachhochschuldozierenden Schweiz (fh-ch) hat verschiedene sich abzeichnende Trends an den Fachhochschulen kritisiert. So seien etwa Effizienzzwänge bei Lehre und Forschung, zu geringes Mitspracherecht im eigenen Kompetenzbereich oder eine zu teure Administration der Qualität von Lehre und Forschung abträglich. Der fh-ch fordert deshalb unter anderem mehr Mitentscheidungsrecht und genügend anrechenbare Betreuungszeit für begleitetes Selbststudium für Bachelor- und Masterarbeiten.

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08.05.2009 | WBK-N

WBK-N nimmt Teilrevision des Forschungsgesetzes an

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat an ihrer Sitzung vom 7. und 8. Mai 2009 die Teilrevision des Forschungsgesetzes beraten und ihr zugestimmt. Durch die Revision wird die Förderagentur für Innovation (KTI) zur verwaltungsunabhängigen Behördenkommission mit Entscheidungskompetenz. Mit der Teilrevision ist der erste Schritt zur Totalrevision des Forschungsgesetzes getan. Die WBK-N will dazu einen verbindlichen Terminplan erhalten, um die Beratung bald in Angriff nehmen zu können.

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06.05.2009 | SBF

Universitätskantone erhielten 653 Millionen für Infrastruktur

In den Jahren 2000 bis 2008 hat der Bund rund 653 Millionen Franken in die Infrastruktur der zehn Universitätskantone investiert. Finanziert wurden Um- und Neubauten, wissenschaftliche Apparaturen, Informatikausstattungen und Bibliotheken. Die grössten Beträge wurden an die Kantone Zürich (141 Millionen), Bern (103 Millionen) und Freiburg (99 Millionen) ausgerichtet.

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06.05.2009 | SBF

Erfreulicher Start der Schweiz ins 7. Forschungsrahmenprogramm

Die Schweiz erhielt in den ersten zwei Jahren im 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7) 3,8 Prozent vom Total der bislang vergebenen Fördermittel. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber FP6 (3,1 Prozent) und lässt auf einen langfristig positiven Mittelrückfluss aus FP7 schliessen. Auch die Erfolgsquote der eingereichten Projekte ist erfreulich: 25,4 Prozent der eingereichten Schweizer Projekte wurden finanziert. Damit liegt die Schweiz auf dem 4. Platz der an FP7 beteiligten Länder.

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04.05.2009 | SUK

Sechs neue Kooperations- und Innovationsprojekte

Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) hat sechs neue Kooperations- und Innovationsprojekte (KIP) zur Verbesserung der Qualität und Effizienz des Hochschulsystems genehmigt. Die neuen Projekte sollen zur Portfoliobereinigung an den Hochschulen beitragen und werden mit insgesamt 32 Millionen Franken gefördert. Sie vervollständigen die Liste der von der SUK bereits im Jahr 2007 gutgeheissenen 26 Kooperations- und Innovationsprojekte.

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29.04.2009 | SBF

Prioritäten des Bologna-Prozesses für die nächsten zehn Jahre definiert

Die Bildungsministerinnen und –minister von 46 Ländern haben sich vom 27. bis 29. April 2009 zur fünften Bologna-Nachfolgekonferenz in Leuven und Louvain-la-Neuve (Belgien) getroffen. Sie haben die Ziele für die nächsten zehn Jahre definiert: Vereinfachung der Mobilität der Studierenden, Erhöhung der Chancengleichheit und Implementierung der nationalen Qualifikationsrahmen. Die Schweizer Delegation wurde von Bundesrat Pascal Couchepin geleitet.

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28.04.2009 | WAK-S

MwST-Revision kommt in der Sommersession in den Ständerat

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) wird die Mehrwertsteuerrevision (08.053) bis zur Sommersession 2009 an ihren Rat überweisen. Der Nationalrat hat das Geschäft bereits während der Frühlingssession am 11. und 18. März 2009 beraten und beschlossen, das Sponsoring von Forschung und Entwicklung an Hochschulen und anderen Forschungsinstitutionen von der MwSt auszunehmen. Ebenso sollen Mittel, die bei Forschungskooperationen zwischen den Hochschulen fliessen sowie Leistungen, die bei solchen erbracht werden, von der MwSt befreit sein.

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27.04.2009 | EFK

Mehr Schwerpunkte bei der Energieforschung

Die Energieforschung in der Schweiz sollte sich auf wenige zentrale Themen konzentrieren. Und bei der Vergabe von Projekten sollte der Wettbewerb besser spielen. Das stellt die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) nach einer Untersuchung fest. 2004 und 2005 investierte die öffentliche Hand im Mittel jährlich 160 Millionen Franken in die Energieforschung; der Anteil des Bundes belief sich auf rund 130 Millionen. Hinzu kommen geschätzte 740 Millionen Franken pro Jahr aus privater Hand, wie die EFK schreibt.

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24.04.2009 | ETH-Rat

Der ETH-Rat zieht für 2008 eine positive Bilanz

Nach seinem ersten Amtsjahr zog ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser anlässlich der Präsentation des Rechenschaftsberichts 2008 eine positive Bilanz. Die Studierendenzahlen haben sich erhöht und die Zusammenarbeit im ETH-Bereich konnte verbessert werden. Die erneute Forderung des Bundesrats nach einem gemeinsamen Brandig des ETH-Bereichs werde man genau analysieren und dann sachlich und rational beraten.

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24.04.2009 | Universität Zurich

Durch stärkeres Fundraising will Uni Zürich wettbewerbsfähig bleiben

Die Universität Zürich wird in den nächsten Jahren ihr Fundraising verstärken, um zusätzliche Gelder für Lehre und Forschung zu erhalten. Die neuen Finanzierungsquellen seien notwendig, um national und international wettbewerbsfähig zu bleiben. Künftig werden daher verstärkt Partnerschaften mit Unternehmen, Stiftungen, Organisationen und Privatpersonen angestrebt.

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22.04.2009 | SNF

Der Bundesrat genehmigt das Overheadreglement des Nationalfonds

Seit diesem Jahr finanziert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mittels Overheadbeiträgen einen Teil der indirekten Forschungskosten, die von ihm bewilligte Projekte bei den Forschungsinstitutionen verursachen. Im März 2009 hat der Bundesrat das Overheadreglement des SNF genehmigt. Damit sind die Regeln für die Overheadeinführung definitiv.

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21.04.2009 | ETH Life

Die ETH Zürich ist Gründungsmitglied der GlobalTech Alliance

Am 7. April 2009 hat die ETH Zürich zusammen mit sieben technischen Hochschulen aus den USA, Asien und Europa die GlobalTech Alliance gegründet. Neben der ETH Zürich ist das Imperial College London das einzige europäische Mitglied der Allianz. Durch die GlobalTech Alliance sollen die öffentliche Akzeptanz von Technologien als Problemlöser sowie die Attraktivität von Natur- und technischen Wissenschaften bei jungen Leuten gefördert werden.

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21.04.2009 | Akademien der Wissenschaften

Bundesrat soll Gesetzesentwurf zur Präimplantationsdiagnostik überdenken

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen die Aufhebung des Verbots der Präimplantationsdiagnostik, wie sie die im Februar 2009 vorgestellte Revision des Fortpflanzungsmedizingesetzes vorsieht. Der Gesetzesentwurf an sich entspreche aber nicht den internationalen medizinischen Standards, berücksichtige die gesellschaftlichen Entwicklungen zu wenig und stehe im Widerspruch zu anderen gesetzlichen Regelungen. Die Akademien fordern deshalb eine Überarbeitung des Gesetzesentwurfs.

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09.04.2009 | WBK-N

Teilrevision des Forschungsgesetzes nimmt nächste Hürde

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat am 9. April 2009 die Beratung über die Teilrevision des Forschungsgesetzes (08.079) aufgenommen. Durch die Revision soll die Förderagentur für Innovation (KTI) mehr Autonomie erhalten. Die WBK-N wird die Beratung an der Sitzung vom 7. und 8. Mai 2009 zu Ende führen. So kann das Geschäft in der Sommersession 2009 vom Nationalrat behandelt werden. Der Ständerat hat bereits während der Frühlingssession 2009 Eintreten beschlossen.

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01.04.2009 | SBF

Abkommen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit den USA unterzeichnet

Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, hat in Washington D.C. ein Abkommen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit den USA unterzeichnet. Dieses sieht koordinierte Forschungsprojekte, gemeinsame Studien, Lehrgänge, Workshops und Symposien sowie den Austausch wissenschaftlicher und technologischer Informationen vor. Zudem soll die Ein- und Ausreise von Personen aus dem Bildungs- und Forschungsbereich erleichtert werden.

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31.03.2009 | BFS

Kosten der universitären Hochschulen betrugen 6 Milliarden im Jahr 2007

Im Jahr 2007 beliefen sich die Kosten der universitären Hochschulen auf 6 Milliarden Franken. Den Kostenschwerpunkt bildete die Forschung und Entwicklung mit einem Anteil von 51 Prozent. Auf die Lehre Grundausbildung (Bachelor, Master, Diplom) entfielen 28 Prozent. Danach folgten die Lehre vertiefte Ausbildung mit 8 Prozent, die Weiterbildung mit 4 Prozent und die Dienstleistungen mit 9 Prozent. Detaillierte Zahlen finden sich in der Publikation «Kosten der universitären Hochschulen 2007» des SBF.

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31.03.2009 | BFS

Welche Faktoren bestimmen die Wahl des Studiengangs?

Frauen wählen ihr Studienfach stärker aufgrund intrinsischer Motive als Männer. Bei den extrinsischen Motiven sind die Männer hingegen stärker vertreten. Männer begründen die Wahl ihrer Hochschule eher mit Argumenten, die Selbstbestimmung und Autonomie ausdrücken. Diese und andere Resultate brachte die Studie «Studienfachwahl und Hochschulwahl» des BFS hervor.

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31.03.2009 | BFS

Fachhochschulen verzeichneten 2007 Kosten von 2 Milliarden Franken

Die Fachhochschulen verzeichneten im Jahr 2007 Kosten von 2,11 Milliarden Franken, inklusive kalkulatorischer Infrastrukturkosten. 68 Prozent der Kosten entstanden durch die Erfüllung des primären Leistungsauftrags der Lehre Grundausbildung (Bachelor, Master, Diplom). Auf die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung entfielen 15 Prozent, auf die Weiterbildung 10 Prozent und auf die Dienstleistungen 7 Prozent der Gesamtkosten. Diese und weitere Kennzahlen sind in der Publikation «Finanzen der Fachhochschulen 2007» des SBF ersichtlich.

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31.03.2009 | SUK

Kooperations- und Innovationsprojekte der SUK erreichen ihre Ziele

Wie eine Expertenevaluierung zeigt, begünstigen die von der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) zwischen 2004 und 2007 durchgeführten Kooperations- und Innovationsprojekte (KIP) die Vernetzung und Kooperation der Hochschulen, die Nachwuchsförderung sowie den Wissenstransfer. Für die Restrukturierung der Hochschulen seien sie eher effizient. Die Restrukturierung bleibt jedoch von den nachfolgenden Handlungen der Politik abhängig. Die KIP sind ein Instrument für projektgebundene Beiträge und sollen die Restrukturierung der Hochschulen begünstigen sowie die Qualität des Hochschulsystems verbessern.

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31.03.2009 | PPUR

Studie über die Internationalisierung in Bildung und Forschung

Forschende haben Studien über die Internationalisierung in Forschung und Lehre durchgeführt. Untersucht wurden Themen wie «Die Rolle der Internationalisierung beim Aufbau von Forschungs- und Hochschulsystemen» oder «Internationaler Austausch von Wissen und Generierung von technologisch-wissenschaftlichen Innovationen». Die Resultate sind beim Verlag Presse polytechniques et universitaires romandes (PPUR) unter dem Titel «Recherche et enseignement supérieur face à l’internationalisation» erschienen.

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27.03.2009 | WBK-S

Forschung am Menschen: Forschungsfreiheit soll nicht speziell verankert sein

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) will, im Gegensatz zum Nationalrat, im Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) die Wahrung der Forschungsfreiheit nicht speziell verankern. Beim Geltungsbereich der Grundsätze schloss sie sich hingegen dem Nationalrat an und stimmte zu, diese auf die Medizin und Biologie zu beschränken. Der Ständerat berät das Geschäft voraussichtlich in der Sommersession 2009.

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25.03.2009 | Empa

Bundesrat wählt Gian-Luca Bona zum Direktor der Empa

Der Schweizer Physiker Gian-Luca Bona wird per 1. September 2009 Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa. Der Bundesrat hat ihn wegen seiner Leistungen in den Material- und Oberflächenwissenschaften und seines strategischen Know-hows in Technologieentwicklung und -transfer gewählt. Bona wird Nachfolger des per Ende März zurücktretenden Louis Schlapbach. Bis zum Amtsantritt von Bona wird der derzeitige Vizedirektor Peter Hofer die Empa als Direktor ad interim leiten.

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23.03.2009 | BBT

KTI lanciert Innovationsförderungsmassnahmen für 21,5 Millionen Franken

Die Förderagentur für Innovation (KTI) lanciert im Rahmen des 2. Konjunkturpakets des Bundes drei Massnahmen zur Innovationsförderung. Erstens sollen die Förderkriterien flexibler gehandhabt werden. Zweitens sollen KMU durch Informationsveranstaltungen für Projekte zu Themen wie Clean Technologies und intelligente Materialien gewonnen werden. Drittens wird ein Innovationscheck lanciert, mit dem KMU bei Hochschulen Forschungsleistungen in der Höhe von 7'500 Franken beziehen können. Insgesamt stehen für diese Massnahmen 21,5 Millionen Franken zur Verfügung.

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18.03.2009 | Nationalrat

Forschungskooperationen sollen nicht der Mehrwertsteuer unterliegen

Der Nationalrat hat am 11. und 18. März 2009 die Totalrevision der Mehrwertsteuer (08.053) beraten. Er will das Sponsoring von Forschung und Entwicklung an Hochschulen und anderen Forschungsinstitutionen von der MwSt ausnehmen. Ebenso sollen Mittel, die bei Forschungskooperationen zwischen den Hochschulen fliessen sowie Leistungen, die bei solchen Kooperationen erbracht werden, von der MwSt ausgenommen sein.

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16.03.2009 | Nationalrat

Differenzen beim Patentgerichtsgesetz ausgeräumt

Der Nationalrat folgte bei der letzten Differenz beim Gesetz für die Schaffung eines schweizerischen Patentgerichts (07.099) dem Ständerat und akzeptierte, dass die nebenamtlichen Richter, wie auch die hauptamtlichen, von der Bundesversammlung gewählt werden. Der Nationalrat wollte die nebenamtlichen Richter ursprünglich durch die Gerichtskommission wählen lassen. Der Schaffung eines schweizerischen Patentgerichts steht somit nichts mehr im Weg.

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16.03.2009 | Ständerat

Teilrevision des Forschungsgesetzes nimmt erste Hürde

Der Ständerat ist einstimmig auf die Vorlage des Bundesrats zur Teilrevision des Forschungsgesetzes (08.079) eingetreten. Der Nationalrat hat das Geschäft noch nicht behandelt. Durch die Teilrevision des Forschungsgesetzes soll die Förderagentur für Innovation (KTI) Entscheidungsbefugnis erhalten und zu einer verwaltungsunabhängigen Behördenkommission werden.

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12.03.2009 | ETH-Rat

ETH-Rat hat Mittelzuteilung für 2010 beschlossen

Der ETH-Rat hat die Zuteilung der Mittel für 2010 beschlossen. Die ETH Zürich wird etwas mehr als eine Milliarde Franken erhalten, die ETH Lausanne (EPFL) eine halbe Milliarde. Die vier Forschungsanstalten PSI, WSL, Empa und Eawag teilen sich 430 Millionen Franken. Diese Zahlen sind leicht höher als im Jahr 2009. Zudem hat der ETH-Rat 22 Professorinnen und Professoren an der ETH Zürich und an der EPFL gewählt.

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11.03.2009 | Ethikkommission

Ethikkommission einverstanden mit der Forschung mit Kindern

Die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK) spricht sich für die Forschung mit Kindern aus, solange ein zumutbares Verhältnis von Nutzen und Belastung besteht. Sie unterstreicht die Notwendigkeit von Schutzmassnahmen: Unter anderem muss das Kind über die Studie kindgerecht aufgeklärt werden und Zeichen seiner Ablehnung müssen respektiert werden.

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11.03.2009 | Nationalrat

Der Nationalrat hält an der Differenz beim Patentgerichtsgesetz fest

Die Eidgenössischen Räte sind sich beim Bundesgesetz für die Schaffung eines Bundespatentgerichts (07.099) nicht einig. Der Nationalrat hat an der Sitzung vom 11. März 2009 an seinem Vorschlag festgehalten, dass nebenamtliche Richter durch die Gerichtskommission gewählt werden, und nicht von der Bundesversammlung. Das Geschäft geht zurück in den Ständerat.

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11.03.2009 | Parlament

Zusätzliche 50 Millionen für KTI, SNF, ETHs und Agrarforschung

Das Parlament hat in zwei ausserordentlichen Sessionen das 2. Massnahmenpaket des Bundes zur Förderung der Konjunktur (09.013) angenommen. 2009 erhalten die Förderagentur für Innovation (KTI), der Schweizerische Nationalfonds (SNF), die beiden ETHs und die landwirtschaftliche Forschung damit zusätzliche rund 50 Millionen Franken für konjunkturwirksame Forschungsprojekte respektive für die Instandhaltung von Gebäuden.

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03.03.2009 | Nationalrat

Die Schweiz kann sich am Kernfusionsprojekt ITER beteiligen

Die Schweiz kann sich am internationalen Projekt zum Bau des Atomfusionsreaktors ITER (08.033) in Cadarache (Frankreich) beteiligen. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat der Teilnahme zugestimmt.

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03.03.2009 | Nationalrat

Bald Volksabstimmung über Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen?

Der Nationalrat hat dem Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) die Grundsätze wieder hinzugefügt und folgt damit dem Vorschlag der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N). National- und Ständerat waren sich über die Grundsätze bisher uneins. Nimmt der Ständerat den Vorschlag des Nationalrats an, wäre der Weg frei für die obligatorische Volksabstimmung. Der Ständerat wird das Geschäft voraussichtlich in der Sommersession 2009 behandeln.

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03.03.2009 | Nationalrat

Nationalrat nimmt ETH-Schlussbericht 2004–2007 an

Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat den Schlussbericht des ETH-Rats über die Periode des Leistungsauftrags 2004-2007 (08.070) angenommen. Die Nationalräte zeigten sich stolz auf die im internationalen Vergleich hochstehenden Forschungsleistungen, bemängelten aber den tiefen Frauenanteil im ETH-Bereich.

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27.02.2009 | BFS

Konsequenzen auf die Gleichstellung durch Bologna-Reform

Gemäss ersten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hatte die Bologna-Reform keine negativen Auswirkungen auf die Chancengleichheit zwischen Mann und Frau im Hochschulsystem. So ist die Zahl der Männer und Frauen, die einen Bachelor, Master oder ein Doktorat beginnen, beinahe gleich gross. Ebenso verhält es sich bei der Zahl bestandener Abschlüsse.

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25.02.2009 | Universität Basel

Neue Vizerektoren ab dem Frühjahrsemester 2009

Die Regenz der Universität Basel hat Prof. Hedwig J. Kaiser zur neuen Vizerektorin für Lehre gewählt. Neuer Vizerektor für Entwicklung wird Prof. Alex N. Eberle. Bestätigt der Universitätsrat die Wahl, treten die beiden ihre 50 Prozent-Vizerektorate im Lauf des Frühjahrsemesters 2009 an. Der ehemalige Vizerektor Peter Kugler trat Ende 2008 von seinem Amt zurück.

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20.02.2009 | WBK-N

Konsens beim Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen rückt näher

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) beantragt ihrem Rat, dem Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen die Grundsätze wieder hinzuzufügen. Diese sollen sich auf die Forschung mit Personen in der Biologie und der Medizin beschränken. Der Ausdruck Biomedizin sei zu restriktiv. Damit nähert sich die WBK-N dem Vorschlag des Ständerats aus der Wintersession 2008 an. Ein Konsens zwischen den beiden Kammern ist also wahrscheinlich.

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18.02.2009 | Bundesrat

Zulassung der Präimplantationsdiagnostik rückt einen Schritt näher

Der Bundesrat möchte, unter strengen Bedingungen, die Präimplantationsdiagnostik (PID) erlauben. Am 18. Februar 2009 hat er für den entsprechenden Gesetzesänderungsentwurf die Vernehmlassung eröffnet. Mit der PID können genetische Anomalien bei durch künstliche Befruchtung erzeugten Embryos festgestellt werden, bevor diese in die Gebärmutter der Frau übertragen werden. Der Bundesrat will diese Untersuchungen nur Paaren erlauben, bei denen aufgrund des Erbguts eine grosse Gefahr besteht, die Veranlagung für eine schwere Krankheit an ihre Kinder weiterzugeben.

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13.02.2009 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Verlängerung des Gentechmoratoriums wissenschaftlich unnötig

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sehen keine naturwissenschaftlich begründete Notwendigkeit für die Verlängerung des Freisetzungsmoratoriums für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) und beantragen dem Bundesrat, auf die dreijährige Verlängerung bis 2010 zu verzichten. Der Bundesrat hatte die Vorlage im Dezember 2008 in die Vernehmlassung geschickt.

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13.02.2009 | WBK-S

WBK-S klärt Kompetenzen der «neuen» KTI

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat am 12. Februar 2009 zugestimmt, eine neue gesetzliche Grundlage für die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) zu schaffen. Die Mitglieder der WBK-S haben den Vorschlag des Bundesrats aber angepasst: Sie wollen der KTI auch auf internationalem Niveau Kompetenzen erteilen. Der Ständerat wird die Teilrevision des Forschungsgesetzes, die auch die Statusänderung der KTI beinhaltet, in der Frühlingssession behandeln.

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12.02.2009 | SBF

Gespräche über ein Bildungsabkommen mit der EU

Die Schweiz führt zurzeit Verhandlungen mit der EU, um vollumfänglich an den europäischen Bildungs- und Jugendprogrammen teilzunehmen. Heute nimmt die Schweiz nur indirekt an diesen Projekten teil. Die Programme sollen das Aus- und Weiterbildungsangebot steigern und Auslandaufenthalte fördern. Im Hinblick auf ein bilaterales Abkommen haben Vertreter des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) am 11. Februar 2009 mit der EU-Kommission technische Fragen diskutiert.

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11.02.2009 | Bundesrat

ETHs, KTI und SNF von 2. Stufe der Konjunkturmassnahmen begünstigt

Der Bundesrat will in der zweiten Stufe der Massnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft die anwendungsorientierte Forschung begünstigen. In dieser Phase sollen 2009 zusätzliche Ausgaben in der Höhe von 700 Millionen Franken getätigt werden. Zirka 50 Millionen Franken kommen davon der Kommission für Technologie und Innovation (KTI), dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF), den ETHs sowie der landwirtschaftlichen Forschung zugute. Das Parlament muss diese Massnahmen noch genehmigen.

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11.02.2009 | WAK-N

WAK-N hat Teil A der Vorlage zur Mehrwertsteuerrevision gutgeheissen

Am 10. Februar 2009 hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) den Teil A der Vorlage zur Revision der Mehrwertsteuer (MwSt) gutgeheissen. Die Kommission hat den Text des Bundesrats in mehreren Punkten abgeändert. Namentlich hat sie sich an ihrer Sitzung vom 4. November 2008 dafür ausgesprochen, die Hochschulkooperationen vom Anwendungsbereich der MwSt auszunehmen. Den Eintretensentscheid zu Teil B (Einheitssatz) hat die WAK-N vertagt, bis der Teil A in der Schlussabstimmung von beiden Räten angenommen worden ist.

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09.02.2009 | Netzwerk FUTURE

Schweizer Bevölkerung bestätigt bilateralen Weg, auch für Forschung

Die Schweizer Bevölkerung hat am 8. Februar 2009 die Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit der EU und ihre Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien mit fast 60 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Einen Monat zuvor hatten die Exponenten des Bereichs Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in einer vom Netzwerk FUTURE koordinierten Stellungnahme die Bevölkerung dazu aufgerufen, ein Ja in die Urne zu legen. Das positive Abstimmungsergebnis ermöglicht es der Schweiz unter anderem, weiterhin vollumfänglich am 7. Forschungsrahmenprogramm der EU teilzunehmen.

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06.02.2009 | SBF

Erhöhung der Grundbeiträge an die kantonalen Universitäten

Zwischen 2004 und 2007 hat das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) 1,94 Milliarden Franken an Grundbeiträgen an die kantonalen Universitäten ausgerichtet. Dieser Betrag entspricht einem Plus von 278 Millionen Franken gegenüber der Vorperiode. Laut SBF zeigt dies, dass die in der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Technologie 2004-2007 in Aussicht gestellte stärkere Universitätsförderung des Bundes tatsächlich angegangen wurde.

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04.02.2009 | ETH Lausanne

ETH Lausanne gründet Offshore Campus in Vereinigten Arabischen Emiraten

Die ETH Lausanne (EPFL) wird in Ras Al-Khaimah, einem der sieben Arabischen Emirate, einen Offshore Campus gründen. Das Emirat wird die gesamte Finanzierung übernehmen. Der Offshore Campus wird Forschung und Lehre namentlich in den Bereichen Umwelt und Energie anbieten. Die Details des Projekts werden im Lauf des Jahres 2009 präsentiert werden.

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28.01.2009 | ETH Zürich

Fünf Millionen Franken für Architekturprofessur an der ETH Zürich

Die Siemens Schweiz AG finanziert an der ETH Zürich einen neuen Lehrstuhl im Bereich nachhaltiges Bauen mit fünf Millionen Franken. Durch die Professur «Sustainable Building Technologies » kann die ETH Zürich Forschung und Lehre im Bereich Nachhaltigkeit und Energie ausbauen. Einen Teil der Donation investieren die beiden Partner in gemeinsame Forschungsprojekte.

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27.01.2009 | EDI / EVD

Arbeitsbesuch der spanischen Wissenschaftsministerin Garmendia

Cristina Garmendia, die spanische Ministerin für Wissenschaft und Innovation, stattete der Schweiz am 26. und 27. Januar 2009 einen offiziellen Besuch ab. Auf der Agenda standen Arbeitsgespräche mit Bundesrat Pascal Couchepin und Bundesrätin Doris Leuthard. Diskutiert wurden unter anderem die Zusammenarbeit zwischen spanischen und Schweizer Forschenden im 7. Forschungsrahmenprogramm, der Bolognaprozess sowie die Teilnahme der Schweiz an den Bildungs- und Jugendprogrammen der EU.

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22.01.2009 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Peter Suter ist neuer Präsident der Akademien Schweiz

Per 1. Januar 2009 hat Peter Suter das Amt des Präsidenten der Akademien Schweiz übernommen. Suter präsidierte zuvor die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW). Der Aargauer folgt auf René Dändliker, der das Amt nach zwei Jahren abgibt.

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22.01.2009 | SNF

Nationaler Forschungsschwerpunkt SESAM wird offiziell eingestellt

Der Nationale Forschungsschwerpunkt SESAM (Studie zur psychischen Gesundheit) wird auf Ende September 2009 eingestellt, da die für die Kernstudie benötigten 3'000 Probanden nicht rekrutiert werden konnten. Die von der Kernstudie unabhängigen Projekte sollen abgeschlossen werden. Bis zum Ende aller Arbeiten im Jahr 2010 wird der Schweizerische Nationalfonds rund 9,8 Millionen Franken in SESAM investiert haben.

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22.01.2009 | BFS

Die Schweiz liegt im Innovationsbereich an der Spitze Europas

Die Schweiz belegt im Innovationsbereich den ersten Platz in Europa. Besonders gute Leistungen erzielte sie in den Bereichen Forschung, technologische Innovation und geistiges Eigentum. Dies geht aus der Rangliste des Europäischen Innovationsanzeigers (EIS) 2008 hervor. Der EIS erstellt ein Ranking der 27 EU-Länder sowie Kroatiens, Islands, Norwegens, der Türkei und der Schweiz anhand von 29 Indikatoren.

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16.01.2009 | WBK-S

Bundesrat soll Mittelerhöhung für Nationalfonds und KTI prüfen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) will die Forschungsförderung des Bundes mit der Teilrevision des Forschungsgesetzes stärken. Die Förderagentur des Bundes für Innovation (KTI) soll dafür mehr Autonomie erhalten. Die WBK-S beschloss ausserdem ein Postulat, in dem der Bundesrat ersucht wird zu prüfen, ob ein Ausbau der Mittel für den Schweizerischen Nationalfonds SNF und für die KTI realisierbar ist. Die Kommission will damit den Konjunkturrückgang bekämpfen.

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15.01.2009 | ETH Lausanne

ETH Lausanne baut den grössten Solarpark der Schweiz

Die ETH Lausanne (EPFL) und Romande Energie werden auf dem Campus der EPFL den grössten Solarpark der Schweiz (20'000 m2) bauen. Ein Teil des Parks wird für Forschung und Entwicklung zur Verfügung stehen. Im Lauf von 2009 wird die Solaranlage den Betrieb aufnehmen und schlussendlich etwa 2 Millionen kWh Strom pro Jahr liefern. Die Projektkosten von zirka 20 Millionen Franken werden von Romande Energie finanziert.

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09.01.2009 | Netzwerk FUTURE

Ja der Bildung und Forschung zur Personenfreizügigkeit

Alle Akteure der Schweizer Bildung und Forschung engagieren sich für die Weiterführung des Personenfreizügigkeitsabkommens zwischen der Schweiz und der EU, über das am 8. Februar 2009 abgestimmt wird. Am Freitag, 9. Januar 2009 riefen 58 Persönlichkeiten des Bereichs in einer Stellungnahme die Schweizer Bevölkerung dazu auf, ein Ja einzulegen. Laut dem Text, publiziert vom Netzwerk FUTURE, waren die Bilateralen I für die Forschung und Bildung ein grosser Gewinn. Zahlen belegen dies.

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29.12.2008 | SNF

Zwei neue Mitglieder im Forschungsrat des Nationalfonds

Der Ausschuss des Stiftungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat zwei neue Mitglieder in den Nationalen Forschungsrat gewählt. In der Abteilung IV Orientierte Forschung ist Fabrizio Butera, Professor der Sozialpsychologie und -soziologie an der Universität Lausanne, zum Nachfolger von René Levy gewählt worden. Im Bereich Urbanistik, Raumplanung, Humangeographie wurde Kay W. Axhausen, Professor am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme der ETH Zürich, als Forschungsrat ernannt. Butera und Axhausen haben ihr Amt am 1. Januar 2009 angetreten.

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24.12.2008 | EDI

Pascal Couchepin unterzeichnet Stipendienabkommen mit Chile

Bundespräsident Pascal Couchepin hat während einem dreitägigen Staatsbesuch in Chile ein Abkommen über die Vergabe von Stipendien unterzeichnet. Chile ist für die Schweiz eines der Schwerpunktländer bei der Förderung der Forschungszusammenarbeit. Die Schweiz betrachtet Chile als ein Land mit grossem Entwicklungspotential in Wissenschaft und Technologie.

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19.12.2008 | BFS

Schweizer Hochschulen legen beim Personal zu

Im Jahr 2007 waren rund 31'500 Personen in Vollzeit bei einer Schweizer Hochschule beschäftigt. Dies entspricht einer Zunahme von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am meisten Angestellte zählt der Fachbereich Exakte und Naturwissenschaften. Der Frauenanteil betrug 2007 rund 41 Prozent, dies ist eine Steigerung von fünf Prozent seit 1998. Mehr als ein Drittel des Personals ist ausländischer Herkunft. Am stärksten vertreten sind Deutschland (44 Prozent), Frankreich (15 Prozent) und Italien (12 Prozent). Dies geht aus der Publikation « Personal der universitären Hochschulen 2007» des Bundesamts für Statistik hervor.

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18.12.2008 | Nationalrat

Neues eidgenössisches Patentgericht soll geschaffen werden

Der Nationalrat hat sich wie der Ständerat für die Schaffung eines eidgenössischen Patentgerichts ausgesprochen. Zudem soll die Berufsbezeichnung Patentanwalt besser geschützt sein. Anders als die kleine Kammer will der Nationalrat, dass Bachelorabsolventen lediglich vier anstatt sechs Jahre Berufserfahrung nachweisen müssen, um sich Patentanwalt nennen zu dürfen. Das Geschäft geht zurück an den Ständerat.

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15.12.2008 | Nationalrat

Nationalrat will Parallelimporte erlauben

Patentgeschützte Güter sollen künftig am offiziellen Vertriebskanal vorbei in die Schweiz importiert werden dürfen. Der Nationalrat schwenkte mit diesem Entscheid zur Änderung des Patentgesetzes (08.010) auf die Linie des Ständerats ein. Die Öffnung gilt allerdings nicht für Drittstaaten wie China oder die USA. Pharmaprodukte sollen von der Änderung ausgenommen sein.

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12.12.2008 | Ständerat

Forschung am Menschen: Ständerat will nur Biomedizin regeln

Der Ständerat hat gestern dem Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) die Grundsätze wieder hinzugefügt. Diese waren in der Herbstsession vom Nationalrat gestrichen worden. Allerdings soll sich der Verfassungsartikel nur auf die biomedizinische Forschung beschränken. Für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung könne man auf Gesetzesebene immer noch Bestimmungen erlassen, da die Kompetenznorm auch für diese Forschungsbereiche gelte, so die Begründung. Das Geschäft geht nun zurück in den Nationalrat.

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12.12.2008 | Ständerat

Ständerat nimmt ETH Schlussbericht 2004–2007 an

Der Ständerat hat den Schlussbericht des ETH-Rats über die Periode des Leistungsauftrags 2004-2007 (08.070) einstimmig angenommen. In der Diskussion wurde betont, dass die ETH zu den besten Hochschulen der Welt gehören und dass man stolz auf sie sein könne. Dennoch gebe es Verbesserungspotential beispielsweise bei Wissenstransfer, Praxisausrichtung oder Frauenanteil in den Institutionen.

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12.12.2008 | EJPD

Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss erleichtert zulassen

Personen aus Ländern von ausserhalb der EU oder der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA (European Free Trade Association) mit einem Schweizer Hochschulabschluss sollen künftig leichter eine Arbeitsbewilligung erhalten. Wie der Bundesrat mitteilt, sollen diese Personen auch aus wirtschaftlichem und nicht nur aus wissenschaftlichem Interesse auf dem Schweizer Arbeitsmarkt zugelassen werden, wenn ein ausgewiesener Bedarf besteht. Dazu soll die Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) angepasst werden.

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11.12.2008 | Bundeskanzlei

Bundesratsziele 2009: BFI wichtig für Wirtschaftsstandort

Der Bundesrat hat seine Ziele für 2009 verabschiedet. Gemäss diesen soll der Wirtschaftsstandort Schweiz durch die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) gestärkt werden. Wichtige BFI-Geschäfte im Jahr 2009 sind gemäss Bundesratszielen beispielsweise das Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) oder die nationale Strategie für Hochleistungsrechnen und –vernetzung. Die Ziele des Gesamtbundesrats sind in Band I festgehalten, die Ziele der Departemente in Band II.

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09.12.2008 | EVD

KTI soll unabhängig werden

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Teilrevision des Bundesgesetzes über die Forschung (08.079) verabschiedet. Die Förderagentur des Bundes für Innovation KTI soll zu einer verwaltungsunabhängigen Behördenkommission mit Entscheidungskompetenz werden und die anwendungsorientierte Forschung fördern. Beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), das bisher für die Innovationsförderung zuständig war, verbleiben einzig hoheitliche Aufgaben wie die Erarbeitung von Grundlagen für die Innovationspolitik des Bundes oder die Evaluation der Fördertätigkeit.

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08.12.2008 | UVEK

Vernehmlassung zur Verlängerung des Gentechmoratoriums eröffnet

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Verlängerung des Ende 2010 auslaufenden Moratoriums für eine gentechnikfreie Landwirtschaft eröffnet. Das Moratorium verbietet den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft. Die Aussaat zu Forschungszwecken ist unter Auflagen erlaubt. Insbesondere damit das Nationale Forschungsprogramm über Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen (NFP 59) ohne politischen Druck abgeschlossen werden kann, soll das Moratorium um drei Jahre verlängert werden.

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04.12.2008 | Universität Basel

Vizerektor der Universität Basel tritt auf Ende 2008 zurück

Professor Peter Kugler, Vizerektor der Universität Basel, tritt auf Ende 2008 zurück. Die Regenz hat das Verfahren zur Wiederbesetzung des Vizerektorats Lehre und Planung eingeleitet. Primär konzentriert sich die Suche auf Angehörige der Universität Basel. Bis zur Wiederbesetzung der Stelle übernimmt Rektor Professor Antonio Loprieno die Verantwortung für den Bereich Lehre und Planung.

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01.12.2008 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Wissenschaftliche Politikstipendien: zwei junge Forschende im Parlament

Die Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien entsendet im Jahr 2009 wieder zwei junge Forschende ins Bundesparlament. Durch die Politikstipendien soll der Dialog zwischen Wissenschaft und Politik gefördert werden. Die Forschenden werden parlamentarische Kommissionen unterstützen und den Kontakt mit Sachverständigen aus Verwaltung und Wissenschaft pflegen. Das Programm wurde von den Akademien der Wissenschaften Schweiz mit der Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung aufgebaut.

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28.11.2008 | Universität Genf

Wasserforschungsprojekt an der Universität Genf

Die Europäische Kommission wird das Forschungsprojekt Acqwa finanzieren, das durch die Universität Genf koordiniert wird. Acqwa will die Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Wasservorkommnisse in Bergregionen untersuchen. Das Budget dieses internationalen Projekts beträgt elf Millionen Franken über fünf Jahre. Das Institut de hautes études internationales et du développement in Genf, Agroscope Zürich, die ETH Zürich und die Universität Bern sind unter anderem Partner des Projekts.

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27.11.2008 | SBF

Schweiz beteiligt sich weiterhin an Raumfahrtaktivitäten

Die für Raumfahrt zuständigen Minister der achtzehn Mitgliedstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA haben die Umsetzung der europäischen Weltraumpolitik bestätigt. Die Schweiz wird sich weiterhin mit jährlich 150 Millionen Franken beteiligen. Die Priorität legt der Bund auf die Weiterentwicklung der europäischen Trägerrakete Ariane 5, die Entwicklung eines europäischen Daten-Relais-Satelliten und die Entwicklung der dritten Generation von Wettersatelliten.

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26.11.2008 | Universität Basel

Schweizer Premiere: Uni Basel eröffnet Zentrum für Philanthropie

Das Centre for Philanthropy Studies (CEPS) an der Universität Basel wurde am Mittwoch, 26. November 2008 eröffnet. Es ist das erste dieser Art in der Schweiz. Das Zentrum will die wissenschaftliche Forschung und Weiterbildung fördern sowie Dienstleistungen im Bereich Philanthropie anbieten. Das interdisziplinäre Zentrum wird vom Verband der Schweizer Förderstiftungen «Swiss Foundations» mit 2,5 Millionen Franken unterstützt.

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26.11.2008 | ETH Lausanne

Partnerschaft mit Alcan für die Entwicklung von neuen Materialien

Alcan Engineered Products hat eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) abgeschlossen. Dank dieser Zusammenarbeit kann ein Lehrstuhl im Bereich der Werkstoffkunde gegründet werden. Alcan beteiligt sich mit 2,5 Millionen Franken am Projekt. Das Unternehmen wird im zukünftigen «Quartier de l’innovation» der EPFL angesiedelt sein.

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25.11.2008 | ETH Zürich

Centre for Climate Systems Modeling in Zürich eröffnet

Am Dienstag, 25. November 2008 hat die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) das Centre for Climate Systems Modeling C2SM eröffnet. Das Hauptziel ist es, bessere Klimasystemmodelle zu entwickeln. Damit sollen künftig die Veränderungen des Klimasystems besser vorausgesagt werden können. Im Zentrum werden Forschende der ETH Zürich, von Meteo Schweiz, der Empa und der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon arbeiten. Das Budget beträgt jährlich 660'000 Franken.

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20.11.2008 | EurActiv

Europaabgeordnete stimmen dem Blue Card-System zu

Trotz Differenzen zwischen den Fraktionen hat das Europäische Parlament am 20. November 2008 dem Blue Card-System der EU zugestimmt. Damit möchte Europa, im Stil der amerikanischen Green Card, hochqualifizierte Zuwanderer anwerben. Forschende und innovative Unternehmen fordern eine solche Blue Card seit langem. Die Abstimmung im Europarat wird Anfang 2009 statt finden.

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14.11.2008 | SBF

Gymnasiasten generell auf einem guten Niveau

Letztes Jahr haben 3'800 Maturandinnen und Maturanden aus der ganzen Schweiz kurz vor ihrer Maturaprüfung nationale Leistungstests in verschiedenen Fächern absolviert. Durchgeführt wurden die Tests im Rahmen von EVAMAR (Evaluation des Maturitätsanerkennungsreglements MAR) im Auftrag von Bund und Kantonen. Die Resultate sind insgesamt gut, das Niveau der Kenntnisse ist zufriedenstellend. Es zeigten sich jedoch grosse Leistungsunterschiede sowohl zwischen Personen als auch zwischen ganzen Klassen.

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14.11.2008 | EurActiv

Zweifel über europäische Forschungsfinanzierung

Die European Association of research and technology organizations (EARTO) ruft die Europäische Kommission dazu auf, die Verteilung von öffentlichen Forschungsgeldern zu sichern. Die EARTO betont, dass ihre Mitgliedorganisationen Gemeinkosten in der Höhe der Direktkosten ihrer Forschungsprojekte zu bewältigen hätten. Ferner kritisiert die EARTO die Handhabung des geistigen Eigentums. Diese sei etwas zu sehr zu Gunsten der Industrie ausgelegt.

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13.11.2008 | Bundesrat

Bundesrat hebt Kreditsperre auf

Der Bundesrat hat am 12. November 2008 Massnahmen zur Stützung der Auftrags- und Beschäftigungslage in der Schweiz beschlossen. Dieses Massnahmenpaket beinhaltet die Aufhebung der Kreditsperre für das Jahr 2009. Bei Anwendung der Kreditsperre von 1 Prozent würde zum Beispiel das Budget des ETH-Bereichs von rund zwei Milliarden Franken für das Jahr 2009 um zwanzig Millionen Franken gekürzt.

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11.11.2008 | EPFL

40 Millionen für Neuroprothesenzentrum an der ETH Lausanne

Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) gründet ein internationales Zentrum für Neuroprothesen. Ab Januar 2009 werden sich an diesem interdisziplinären Institut fünf neue Lehrstühle mit allen Formen der Interaktion zwischen Mensch und therapeutischen Maschinen beschäftigen. Vierzig Millionen Franken werden in den nächsten zehn Jahren investiert werden. Die Hälfte tragen die Familienstiftung Bertarelli und die Stiftung Defitech von Daniel Borel bei, der Rest wird von der EPFL und der Internationalen Stiftung für die Paraplegieforschung finanziert.

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10.11.2008 | EVD

Doris Leuthard lanciert Plan zur Nachwuchsförderung in den NMT

Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard hat einen Massnahmenplan verabschiedet, der dem Nachwuchsmangel in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik (NMT) entgegen wirken soll. Wichtiger Bestandteil dieser Partnerschaft von Industrie, Kantonen und Bund ist die Internetplattform www.simplyscience.ch. Sie soll die Berührungsängste der Jugendlichen mit Wissenschaftsthemen abbauen und offenen Fragen beantworten.

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07.11.2008 | ERC

Schweizer Erfolg bei Advanced Grant Ausschreibung

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat kürzlich die Resultate der ersten Ausschreibung für führende Forschende (Advanced Grant) publiziert. Die Schweiz liegt bezüglich erhaltene Subventionen (absoluter Wert) auf dem 3. Platz. Vor ihr klassierten sich Frankreich und Grossbritannien, den 4. Rang belegt Deutschland. Das wichtigste Kriterium bei der ERC Advanced Grant Ausschreibung ist die wissenschaftliche Exzellenz.

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07.11.2008 | Universität Luzern

Paraplegiker-Stiftung gründet Lehrstuhl an Universität Luzern

Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung errichtet and der Universität Luzern eine Professur für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik. Diese hat zum Ziel, die Lebensqualität von querschnittgelähmten Menschen nachhaltig zu verbessern. Die Stiftung leistet dazu einen einmaligen Beitrag von drei Millionen Franken sowie eine jährliche Summe von 450'000 Franken. Der Luzerner Kantonsrat hat einen Beitrag von 3,5 Millionen Franken genehmigt.

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06.11.2008 | IUHEID

Sechs Millionen für Institut de Hautes Etudes Internationales

Eine private Spende von sechs Millionen Franken ermöglicht dem Institut Universitaire de Hautes Etudes Internationales et du Développement in Genf die Gründung eines Lehrstuhls für Umweltökonomie. Der Spender ist André Hoffmann, der bei Hoffmann-La Roche und Givaudan im Verwaltungsrat sitzt. Der Lehrstuhl soll die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesellschaft analysieren und mit internationalen Partnern Lösungen erarbeiten.

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04.11.2008 | WBK-S

Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen angenommen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat den Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen einstimmig angenommen, nachdem sie bereits am 14. Oktober 2008 Eintreten beschlossen hatte. Die WBK-S stimmte der Kompetenznorm zu. Diese ermöglicht es dem Bund, Vorschriften für alle Forschungsbereiche zu erlassen, die Schutz und Würde des Menschen gefährden können. Die Grundsätze der Forschung sollen sich nicht wie in der bundesrätlichen Vorlage vorgesehen auf die Forschung im Allgemeinen, sondern spezifisch auf die biomedizinische Forschung mit Personen beziehen.

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04.11.2008 | WAK-N

Hochschulzusammenarbeit soll von Mehrwertsteuer befreit sein

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) hat beschlossen, die Beiträge für die wissenschaftliche Forschung und Ausbildung an Hochschulen nicht dem Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer zu unterwerfen. Für die Kommission sowie im Übrigen auch für die Akteure des BFI-Bereichs sind diese Beiträge als Nicht-Entgelt zu definieren. Die WAK-N hat diesen Entscheid im Rahmen ihrer Beratung zur Mehrwertsteuerreform Teil A getroffen.

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03.11.2008 | Universität Lausanne – EPFL

Gemeinsames Weiterbildungsprogramm der Uni und der ETH Lausanne

Ab dem 1. Januar 2009 legen die Universität Lausanne (UNIL)und die ETH Lausanne (EPFL) ihre Programme zur universitären Weiterbildung zusammen. Die EPFL bringt dabei ihre Kompetenzen im Bereich Technologie, die UNIL ihre im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften ein. Die Zusammenarbeit soll zu einer Verbesserung der universitären Weiterbildung führen.

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31.10.2008 | BFS

Aktualisierte Daten zu den Kosten der universitären Hochschulen

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Basisdaten 2007 zu den Kosten der universitären Hochschulen aktualisiert. Das Dokument steht auf der Website des BFS zur Verfügung.

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30.10.2008 | ETHZ

Sawiris-Stiftung unterstützt ETH Zürich mit 1,5 Millionen Franken

Die Sawiris Foundation for Social Development der ägyptischen Familie Sawiris unterstützt ein neues Programm von Doktoratsstipendien an der ETH Zürich mit 1,5 Millionen Schweizer Franken. Mit diesem Geld können zehn neue Doktoratsstellen über fünf Jahre finanziert werden

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29.10.2008 | NZZ

NZZ Sonderbeilage zu Bildung, Forschung und Innovation

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) vom 29. Oktober 2008 enthält eine 33-seitige Sonderbeilage «Denkplatz Schweiz». Ausgewählte Artikel finden sich in unserer Presseschau (bitte Passwort anfordern).

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28.10.2008 | OECD

OECD fordert Talentförderung bei den Fachkräften

Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) empfiehlt ihren Mitgliedländern in einem neuen Bericht, die internationale Kooperation und die Beziehung zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen und der Industrie zu verstärken. Ferner sollen die Länder die Talentförderung in der Wirtschaft intensivieren, da der internationale Wettbewerb um Fachkräfte zunehme. Zudem müsse die Innovation in Unternehmen neben der technischen Forschung auch Organisation und Marketing einschliessen.

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23.10.2008 | CRUS

Jean-Marc Rapp wird Präsident der European University Association

Die European University Association (EUA), in der die Rektorenkonferenzen und über 800 Universitäten aus 46 europäischen Ländern zusammenarbeiten, wird ab April 2009 vom früheren Rektor der Universität Lausanne und früheren CRUS-Präsidenten Jean-Marc Rapp geleitet. Rapp ist damit an einer Schlüsselposition für die europäische Hochschul- und Forschungslandschaft.

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23.10.2008 | SBF

Frauenanteil in Bildung und Forschung erhöhen

Im Bildungs- und Forschungsbereich braucht es koordinierte Strategien und Massnahmen zur Förderung der Chancengleichheit der Geschlechter. Der Frauenanteil in Professorenschaft, Leitungs- und Gutachtergremien soll erhöht und die Genderfrage auf der Agenda der aktuellen und künftigen Hochschul- und Wissenschaftsplanung behalten werden. Dies haben am 22. Oktober 2008 die Schweizer Vertreter an der Tagung «Gender Equality in Higher Education and Research» in Bern bestätigt.

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21.10.2008 | Booz & Company

Schweizer Konzerne bei Forschungsinvestitionen top

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F+E) von Schweizer Konzernen sind letztes Jahr im internationalen Vergleich überdurchschnittlich, nämlich um zwanzig Prozent, gestiegen. Dies ergibt eine Studie der Beratungsfirma Booz & Company über die F+E-Budgets der 1000 Unternehmen mit den höchsten Ausgaben in diesem Bereich. Der Roche-Konzern liegt im Ranking auf Platz acht, Novartis auf Rang elf. Mit insgesamt 24 Unternehmen in den Top 1000 ist die Schweiz laut Booz & Company stark vertreten.

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19.10.2008 | VSS

Studierendenverbände der ETH Zürich und Lausanne in VSS aufgenommen

An der Delegiertenversammlung des Verbands der Schweizer Studierendenschaften (VSS) am19. Oktober 2008 in Lausanne wurden die Studierendenverbände der ETH Zürich und Lausanne (VSETH resp. Agepoly) in den VSS aufgenommen. Dadurch wird der VSS zum einzigen Studierendenverband, der auf nationaler Ebene aktiv ist. Der Verband der Schweizerischen Hochschulstudierendenschaften (VSH), dem die ETHs bis jetzt angehörten, wird voraussichtlich Mitte November aufgelöst. Die Universität St. Gallen, bis anhin ebenfalls dem VSH zugehörig, wird dem VSS vorerst nicht beitreten.

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17.10.2008 | SPK-S

SPK-S: Ausländische Hochschulabsolventen erleichtert zulassen

Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S) stimmt dem Beschluss ihrer Schwesterkommission zu, Ausländer nach dem Abschluss einer Schweizer Hochschule erleichtert auf dem Arbeitsmarkt zuzulassen. Damit hat die SPK des Nationalrats (SPK-N) grünes Licht zur Umsetzung einer entsprechenden parlamentarischen Initiative (08.407) von Nationalrat Jacques Neirynck (CVP).

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15.10.2008 | Universität Bern

Mobiliar finanziert Professur an der Universität Bern

Der Sachversicherer Mobiliar ermöglicht der Universität Bern die Einrichtung einer ausserordentlichen Professur in der Klimafolgenforschung im Alpenraum. Die Versicherung finanziert die Professur für vorerst zehn Jahre mit fünf Millionen Franken.

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15.10.2008 | SBF

Bundesrat genehmigt revidierte Schweizer Weltraumpolitik

Der Bundesrat hat am 15. Oktober 2008 dem Bericht zur «Revision der schweizerischen Weltraumpolitik» zugestimmt. Damit genehmigt er die revidierte Schweizer Weltraumpolitik. Diese unterstreicht die Richtigkeit der bisherigen Aktivitäten zur Stärkung des Wissenschafts-, Forschungs- und Industriestandorts Schweiz und empfiehlt, diese Aktivitäten zu konsolidieren und zu verstärken.

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14.10.2008 | SNF

SNF-Forschungsratspräsident Dieter Imboden wird Präsident von EuroHORCs

Dieter Imboden, Präsident des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), wurde am 8. Oktober 2008 in Wien zum Präsident von EuroHORCs (European Heads of Research Councils) gewählt. Er ist der erste Schweizer, der die Organisation präsidiert. EuroHORCs ist das Gremium der Repräsentanten öffentlicher nationaler Forschungsförderungsorganisationen in Europa.

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13.10.2008 | WBK-S

Forschung am Menschen: WBK-S will Zuständigkeit des Bundes

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat in ihrer Sitzung vom 13. Oktober 2008 Eintreten auf die Vorlage des Bundesrats zum Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) beschlossen. Anders als der Nationalrat will die WBK-S dem Bund eine umfassende Zuständigkeit zur Regelung der Forschung am Menschen gewähren. Die Detailberatung wird am 3. November 2008 abgeschlossen.

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10.10.2008 | ETH-Life

THES Ranking: ETH Zürich bestklassierte Hochschule in Europa

Beim diesjährigen Times Higher Education Supplement Ranking (THES) belegt die ETH Zürich den 24. Rang und verbessert sich gegenüber dem Vorjahr um 18 Plätze. Noch grösser ist der Sprung der ETH Lausanne, die sich gegenüber dem Vorjahr vom 117. auf den 50. Rang verbessert hat. Die Universität Genf belegt den 68. Platz und ist damit die beste frankophone und generalistische Universität im Ranking. Die Universität Zürich kommt auf den 106. Rang. Auf kontinentaleuropäischem Boden ist die ETH Zürich nach wie vor die bestklassierte Hochschule.

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10.10.2008 | EPFL

EPFL gründet Unterstützungsfonds für Jungunternehmen

Die ETH Lausanne (EPFL) hat zusammen mit dem Kanton Waadt, dem Parc Scientifique sur le site de l’EPFL, der Fondation pour l’innovation technologique (FIT) und der Sandoz-Familienstiftung aus Pully einen Fonds zur Unterstützung von innovativen Startup Unternehmen gegründet. Der Fonds ist mit 20 Millionen Franken dotiert. Das Geld wird, verteilt über zehn Jahre, zehn Projekten mit einem hohen Wertschöpfungspotential zugute kommen.

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02.10.2008 | ETH Life

ETH-Spin-offs: Risikokapital führt zu hoher Wertsteigerung

Wenn aus der ETH Zürich heraus entstandene Jungfirmen (Spin-offs) in der Anfangsphase beraten und mit Risikokapital versorgt werden, weisen sie die höchste Wertsteigerung auf. Zudem überleben sie länger und schaffen im Durchschnitt mehr Jobs als andere Schweizer Startups. Dies zeigt eine Studie über die 130 zwischen 1998 und 2007 entstandenen ETH Zürich-Spin-offs.

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01.10.2008 | IDHEAP

Schaffung eines nationalen Studiennetzwerks für öffentliche Verwaltung

Das Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung (Idheap) mit Sitz nahe bei Lausanne richtet zusammen mit den Universitäten Bern, Lausanne und der italienischen Schweiz ein nationales Netzwerk für Lehre und Forschung in Verwaltungswissenschaften ein. Es werden ein Masterstudiengang, eine Doktorandenausbildung sowie Forschungsprogramme im Bereich der öffentlichen Verwaltung angeboten werden.

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29.09.2008 | Euractiv

OECD: Mittelkürzungen gefährden Bildungsqualität

Die Länder der Europäischen Union (EU) müssen ihre Bildungsausgaben aufstocken, wenn sie der steigenden Nachfrage nach höheren Abschlüssen und qualitativ hochwertiger Bildung nachkommen wollen, sagt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die diesjährige Ausgabe des OECD-Berichts «Bildung auf einen Blick» rät den Ländern zudem, ein besseres Kosten-Leistungsverhältnis anzustreben, um Bildungsinvestitionen effizient zu nutzen.

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26.09.2008 | Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

Einführung des Overhead beim SNF ab 2009

Der Bundesrat hat einer Änderung der Forschungsverordnung zugestimmt, die die Einführung des Instruments Overhead beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ermöglicht. Somit wird der SNF ab Anfang 2009 neben den direkten auch einen Teil der indirekten Forschungskosten der Hochschulen decken können. Die bisherige Regelung führte dazu, dass die finanzielle Belastung der Hochschulen zunahm, je erfolgreicher ihre Forschenden im Wettbewerb um SNF-Fördermittel waren.

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26.09.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Stipendien und Plätze in Studentenwohnheimen sind rar

Studierende in der Schweiz kommen seltener als ihre europäischen Kollegen in den Genuss von Studienförderungsbeiträgen oder Plätzen in Studentenwohnheimen. Dafür sind ihre Chancen für eine Hochschulzulassung weniger mit dem sozialen Hintergrund ihrer Eltern verbunden als in den meisten übrigen europäischen Ländern. Dies ergibt die Studie «Eurostudent», an der das Bundesamt für Statistik erstmals teilnimmt.

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24.09.2008 | ETH-Rat

ETH Zürich: Zwei neue Schulleitungmitglieder ernannt

Der ETH-Rat hat Dr. Roman Boutellier und Dr. Robert Perich als Mitglieder der Schulleitung der ETH Zürich gewählt. Boutellier wird Vizepräsident für Personal und Ressourcen, Perich wird Vizepräsident für Finanzen und Controlling. Sie treten ihr Amt am 1. Oktober 2008 an. Der ETH-Rat hat ausserdem die seit 1998 als Vizepräsident für Planung und Logistik geleisteten Dienste von Prof. Dr. Gerhard Schmitt verdankt.

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24.09.2008 | Universität Freiburg (UNIFR)

Ein drittes Studienjahr in Humanmedizin

Der Freiburger Staatsrat schlägt vor, ab Beginn des Studienjahres 2009/2010 ein drittes Studienjahr in Humanmedizin einzuführen. Dieser Schritt würde es der UNIFR erlauben, den Studenten einen Bachelor-Abschluss anzubieten. Änderungen in der medizinischen Ausbildung, vor allem im Zusammenhang mit dem Bologna-Modell, machen die Einführung unumgänglich. Der Grosse Rat muss über den Kredit von 27 Million Franken entscheiden.

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22.09.2008 | Akademien der Wissenschaften Schweiz

Drei Forderungen für die Nanotechnologie

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben in einem Thesenpapier drei Forderungen aufgestellt, wie die Nanotechnologie gefördert und ihr Potenzial zum Wohle der Gesellschaft genutzt werden soll. Die Akademien wollen eine von der Wirtschaft unabhängige Forschungsförderung, aktive Kontrollen von Chancen und Risiken der Nanotechnologie sowie einen proaktiven Dialog mit der Gesellschaft durch erfahrene Forschende. Der Forschungsbereich Nanotechnologie wird in der Schweiz massiv gefördert, wie die Akademien feststellen.

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22.09.2008 | ETH-Rat

Bundesrat nimmt Kenntnis vom erfreulichen Schlussbericht

Der Bundesrat hat den Schlussbericht des ETH-Rats über die Periode des Leistungsauftrags 2004-2007 den Eidgenössischen Räten zur Genehmigung weitergeleitet. Gemäss dem Bericht sind die wachsenden Studierendenzahlen und der stabile Anteil der ausländischen Studierenden Indikatoren für eine erstklassige Lehre an der ETH Zürich und der ETH Lausanne. Die internationalen Rankings und die zahlreichen Wissenschaftspreise bestätigen die hochstehenden Forschungsleistungen im ETH-Bereich. Neben den ETH Zürich und Lausanne umfasst der ETH-Bereich die Institutionen PSI, WSL, Empa und Eawag.

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16.09.2008 | Parlament

Forschung am Menschen: Nationalrat lässt nur Kompetenznorm stehen

Am ersten Tag der Herbstsession hat der Nationalrat den neuen Bundesverfassungsartikel zur Forschung am Menschen (FaM) gekürzt. Vom bundesrätlichen Vorschlag blieb nur noch die Kompetenznorm stehen: "Der Bund erlässt Vorschriften über die Forschung am Menschen, soweit der Schutz seiner Würde und Persönlichkeit es fordert." Insbesondere soll dabei die Freiheit der Forschung gewahrt und der Bedeutung der Forschung für Gesellschaft und Gesundheit Rechnung getragen werden. Weitergehende Grundsätze, die bei der FaM zu beachten sind, liess der Nationalrat weg.

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16.09.2008 | Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK)

Stipendien-Konkordat: Positive Vernehmlassung

Die Kantone befürworten mehrheitlich eine Harmonisierung des Stipendienwesens in der Schweiz. Dies ist das Ergebnis der Ende Mai dieses Jahres zu Ende gegangenen Vernehmlassung des Entwurfs für eine Interkantonale Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen (Stipendien-Konkordat). Ziel dieser Vereinbarung ist, die 26 kantonalen Stipendiengesetzgebungen in wichtigen Punkten zu harmonisieren. 23 Kantonsregierungen stimmen dem Vernehmlassungsentwurf grundsätzlich zu.

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16.09.2008 | EurActiv

Start des Europäischen Technologieisstituts: Erfolg hängt von Wirtschaft ab

Mit dem ersten Treffen der 18 Mitglieder des Verwaltungsrats hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) am 15. September 2008 offiziell seine Tätigkeiten aufgenommen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erinnerte daran, dass die umfassende Beteiligung der Wirtschaftspartner eine Voraussetzung für den Erfolg des EIT sei. Der Verwaltungsrat diskutierte ausserdem die Auswahl der ersten zwei oder drei Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC), die bis Anfang 2010 eingerichtet werden sollen. Zu den Kernthemen der KIC gehören der Klimawandel, erneuerbare Energien und die nächste Generation der Informations-und Kommunikationstechnik.

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16.09.2008 | Universitäten Lausanne und Neuenburg

Aufwind für die Westschweizer Geologie

Das vom Bund unterstützte nationale Koordinationsprojekt Genova soll frischen Wind in die Erdwissenschaften in der Westschweiz bringen. Die Universitäten Lausanne und Neuenburg werden einen gemeinsamen Masterstudiengang in Biogeosciences anbieten. Zur Umsetzung dieses Innovations- und Kooperationsprojekts erhielt die UniL von der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) einen Beitrag von fünf Millionen Franken für die Periode 2008-2011.

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10.09.2008 | Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS)

Koalition Jugend fordert einheitliches Stipendiensystem

Die Koalition Jugend für Stipendien fordert, dass Stipendien für Studierende, Schüler und Lernende schweizweit gleich gehandhabt werden. Das Konkordat zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren wird nicht als befriedigende Lösung angesehen. Die Koalition setzt sich aus der Union der Schülerorganisationen (USO), dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB), der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und dem Verband der Schweizer Studierendenschaft zusammen.

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09.09.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Tendenz zu längerer Ausbildungsdauer hält an

Wie in den meisten OECD-Ländern steigt auch in der Schweiz die Bildungsbeteiligung. Insbesondere die steigende Beteiligung an Hochschulstudiengängen bewirken, dass die durchschnittliche Ausbildungsdauer in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen hat: Die Schweiz weist heute eine Studienanfängerquote von 38% auf (1995 waren es 17%). Dieses Wachstum ist primär auf den Aufbau der Fachhochschulen ab Mitte der 1990er Jahre zurückzuführen.

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09.09.2008 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS)

Schweiz - Frankreich: Gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome

Die schweizerischen und französischen Hochschuldiplome werden für die Fortsetzung des Studiums im anderen Land gegenseitig anerkannt. Dies ist das Ergebnis eines neuen Rahmenabkommens zwischen den verschiedenen Konferenzen der Hochschulen beider Länder. Das Abkommen betrifft die Abschlüsse, welche gemäss der in ganz Europa umgesetzten Bolognareform verliehen werden (Licence/Bachelor und Master).

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05.09.2008 | EurActiv

Informationstechnologien: EU will Forschungsstrategie ändern

Die EU-Kommission hat Anfang September 2008 einen öffentlichen Meinungsaustausch zu Forschung und Innovation auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) initiiert. Sie will sich mit Industrie, Experten und Politikern beraten, um die EU-Agenda in diesem Bereich zu überarbeiten. Die Konsultation läuft noch bis Anfang November dieses Jahres. Die überarbeitete Strategie wird voraussichtlich im April 2009 publiziert.

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04.09.2008 | Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS)

Resultate der Studierendenumfrage 2008

Erste Resultate der Studierendenumfrage 2008 zum Bologna-System (Stellungnahme VSS und VSH) zeigen, dass gut 80% der Studierenden zufrieden mit der Organisation ihres Studienganges sind. Dieses positive Resultat wird durch folgende Punkte allerdings etwas relativiert:

  • Die durchschnittliche Zufriedenheit nach Fachbereich liegt zwischen 93.3% und 59.8%, was auf grosse Unterschiede hindeutet.
  • Knapp 40% der Studierenden empfinden ihren Studiengang als zu starr und fast 30% sind der Meinung, dass wichtige Veranstaltungen fehlen.
  • Rund 40% der Studierenden können ihr Studium nicht innerhalb der Regelstudienzeit abschliessen.
  • Studierende mit schwierigen Lebensumständen sind weniger zufrieden mit ihrem Studium und streben darum häufiger keine Fortsetzung desselben an.
  • Beim Übertritt von einer Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule hatten fast zwei Drittel der Studierenden Probleme.
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03.09.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Akademien der Wissenschaften Schweiz: Bundesrat genehmigt Statuten

Der Bundesrat hat am 3. September 2008 den Statuten der Akademien der Wissenschaften Schweiz die im Forschungsgesetz vorgesehene Genehmigung erteilt. Im Rahmen einer Aufgabenüberprüfung wurden die vier wissenschaftlichen Akademien (SCNAT, SAGW, SAMW und SATW) reorganisiert und im Sommer 2006 im Verbund der Akademien der Wissenschaften Schweiz zusammengeführt.

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29.08.2008 | ETHLife

Novartis schenkt Hochschulen 25 Millionen Franken

Die ETH Zürich, die ETH Lausanne (EPFL) und die Universität Basel erhalten vom Pharmakonzern Novartis eine Donation in der Höhe von insgesamt 25 Millionen Franken. Mit 20 Millionen Franken sollen an den drei Universitäten besonders begabte und leistungswillige junge Forschende unterstützt werden. Fünf Millionen Franken gehen an das neue "Learning Centre" der EPFL.

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29.08.2008 | Parlamentsdienste

WBK-Ständerat beschliesst Teilnahme der Schweiz an Fusionsprojekt ITER

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat sich einstimmig für die Teilnahme der Schweiz am internationalen Fusionsprojekt ITER ausgesprochen (Fusionsforschungsprojekt ITER. Teilnahme der Schweiz, 08.033) und empfiehlt deshalb die Annahme des "Bundesbeschlusses über die Genehmigung zweier Briefwechsel zwischen der Schweiz und der Europäischen Atomgemeinschaft Euratom betreffend die Schweizer Teilnahme am Fusionsforschungsprojekt ITER".

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29.08.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Über 34'000 Hochschulabschlüsse im Jahr 2007

Im Jahr 2007 erlangten über 34'000 Studierende einen Hochschulabschluss. In den Bachelor- und Masterstudiengängen der universitären Hochschulen schlossen knapp 50% Frauen ab, in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fachhochschulen waren es mit rund 78% deutlich mehr Frauen. Fast 40% der Studierenden, die an einer Universität das Doktorat erlangten, waren Ausländer.

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25.08.2008 | Paul Scherrer Institut (PSI)

Paul Scherrer Institut wird zwanzig

Das Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen (AG) hat am 25. August 2008 sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Für den neuen Direktor Joël Mesot ist das PSI ein gutes Beispiel dafür, wie eine Institution durch Wandlungsfähigkeit am Puls der Zeit bleiben kann und die eigene Zukunft sichert. Das PSI steht seit 1993 unter der strategischen Führung des ETH-Rats. Seit seiner Gründung 1988 hat es sich zu einem erfolgreichen, international anerkannten Forschungszentrum für Natur- und Ingenieurwissenschaften entwickelt.

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22.08.2008 | Parlamentsdienste

Neue Aufenthaltsregelung für Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss

Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates hat eine parlamentarische Initiative (08.407) gutgeheissen, die das Ausländergesetz (AuG) lockern soll. Ziel der Initiative ist, dass Ausländerinnen und Ausländer mit einem schweizerischen Hochschulabschluss auf dem Schweizer Arbeitsmarkt erleichtert zugelassen werden. Weitere parlamentarische Vorstösse zum Thema Bildung und Forschung finden sich auf der FUTURE-Website unter Parlamentarische Geschäfte.

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21.08.2008 | EurActiv

EU-Kommission testet freien Zugriff auf Forschungsergebnisse

Unter dem Stichwort Open Access lancierte die EU-Kommission am 20. August 2008 ein Pilotprojekt, das unbegrenzten Online-Zugang zu den Ergebnissen EU-finanzierter Forschung ermöglichen soll. Damit soll eine bessere Ausnutzung wissenschaftlicher Studien gewährleistet werden. Fachverlage sind mit diesem Schritt hingegen nicht zufrieden.

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19.08.2008 | EurActiv

Ist Europa zu vorsichtig im Umgang mit neuen Technologien?

Die EU steht neuen Technologien eher vorsichtig gegenüber. Dies könne sich als Hindernis für die Innovation auswirken und die europäische Wettbewerbsfähigkeit mindern, so die Forscherin Marie-Hélène Fandel vom European Policy Centre (EPC). Zudem müsse auf neue Technologien schneller reagiert werden, nicht dass - wie bei der Nanotechnologie - Richtlinien zur Herstellung erst dann erlassen werden, wenn bereits Produkte auf dem Markt sind. Grundsätzlich sei es nicht schlecht, wenn die Politik über die Autorisierung neuer Technologien entscheide.

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19.08.2008 | ETHLife

ETH Zürich baut Leitung aus

Die Leitungsstrukturen der ETH Zürich erfahren ab 1. Oktober dieses Jahres wichtige Veränderungen. Ziel der Revision der Organisationsverordnung ist, klarere Zuständigkeiten zu schaffen, Prozesse deutlicher zu strukturieren und, wo nötig, Schnittstellen neu zu definieren. Dazu erweitert sich die Schulleitung um ein fünftes Mitglied. Mit dessen Wahl wird sich der dafür zuständige ETH-Rat voraussichtlich am 23./24. September 2008 befassen.

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13.08.2008 | ETH-Rat

Frauen in den Schulleitungen der ETHs

In der laufenden Leistungsperiode 2008-2011 sind erstmals sowohl in der ETH Zürich als auch in der ETH Lausanne Frauen in den Schulleitungen vertreten. Mitte August 2008 wählte der ETH-Rat Dr. Adrienne Corboud Fumagalli zur Vize-Präsidentin für Innovation und Valorisation. Sie wird ihre neue Aufgabe per 1. September 2008 aufnehmen - genau ein Jahr nachdem Prof. Heidi Wunderli-Allenspach als erste Rektorin der ETH Zürich ihr Amt angetreten hat.

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11.08.2008 | Shanghai Jiao Tong University

Shanghai Ranking 2008: Schweiz wiederum mit acht Hochschulen vertreten

Auch im diesjährigen Hochschulranking der Shanghai Jiao Tong University (Shanghai Ranking 2008) ist die Schweiz, wie auch schon in den Jahren davor, mit acht Hochschulen in den Top 500 vertreten. Drei Hochschulen, namentlich die ETH Zürich (Rang 24), die Universität Zürich (Rang 53) sowie die Universität Basel (Rang 87), schafften es in die Top 100 der weltbesten Hochschulen. Im Fachbereich "Naturwissenschaften und Mathematik" belegt die ETH Zürich weltweit den 15. und europaweit den dritten Platz. Die ETH Lausanne konnte im Fachbereich "Ingenieur-, Technische und Informatikwissenschaften" Plätze gutmachen und belegt nun weltweit den 18. und europaweit den 2. Rang (mehr zum Thema Hochschulranking: FUTURE News, März 2007, S.3).

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07.08.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Eröffnung des Wissenschaftshaus SwissNex in Shanghai durch Mauro Dell'Ambrogio

Anstelle des von Unwettern in Vietnam festgehaltenen Bundespräsidenten Pascal Couchepin hat Staatssekretär Mauro Dell'Ambrogio am 7. August 2008 das Wissenschaftshaus Swissnex in Shanghai eröffnet.

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04.08.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Wie gut können sich Hochschulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt etablieren?

Fünf Jahre nach dem Abschluss verdienen Universitätsabsolventen mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 90'000 Franken jährlich 2'000 Franken mehr als Fachhochschulabsolventen. Die Jahre davor ist es gerade umgekehrt, da viele Universitätsabgänger nach dem Abschluss Praktika- oder Doktoratsstellen bekleiden. Allgemein verzeichnen Wirtschaftswissenschafter das höchste Einkommen. Dies geht aus der kürzlich publizierten Studie "Hochschulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt" des Bundesamts für Statistik hervor.

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01.08.2008 | Universität Zürich

Andreas Fischer ist neuer Rektor der Universität Zürich

Am 1. August 2008 tritt Prof. Andreas Fischer sein Amt als neuer Rektor der Universität Zürich an und löst damit Prof. Hans Weder ab, der die Universität Zürich von 2000 bis Juli 2008 als Rektor geleitet hat. Die Universitätsleitung setzt sich neu zusammen aus Prof. Andreas Fischer, Prof. Heini Murer, Prof. Egon Franck, Prof. Otfried Jarren und dipl. Ing. ETH Stefan Schnyder. Andreas Fischer ist seit 1985 Ordinarius für Englische Philologie an der Universität Zürich und seit 2006 Prorektor Geistes- und Sozialwissenschaften.

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01.08.2008 | Eidgenössisches Departement des Innern (EDI)

Bundesrat Couchepin eröffnet Wissenschaftshaus SwissNex in Shanghai

Am 7. August 2008 wird Bundesrat Pascal Couchepin in Shanghai das Wissenschaftshaus SwissNex eröffnen. Swissnex, die Schweizer Häuser für den wissenschaftlichen Austausch, sind ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der Bundespolitik der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation zwischen der Schweiz und ausgewählten Partnerländern, wozu China prioritär zählt.

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01.08.2008 | Paul Scherrer Institut (PSI)

Paul Scherrer Institut: Amtsantritt des neuen Direktors Joël Mesot

Bereits im vergangenen Dezember vom Bundesrat berufen (siehe Medienmitteilung vom 21.12.2007), hat Prof. Joël Mesot sein Amt als Direktor des Paul Scherrer Instituts in Villigen (AG) per 1. August dieses Jahres angetreten.

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30.07.2008 | EurActiv

EU ernennt neuen Ausschuss für Technologieinstitut

Am 30. Juli 2008 ernannte die EU-Kommission einen neuen Verwaltungsrat für das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (ETI). Dessen 18 Mitglieder haben bis Ende 2009 Zeit, die ersten Wissens- und Innovationsgemeinschaften der EU zu bestimmen (Knowledge and Innovation Communities, KICs). Diese werden sich sehr wahrscheinlich mit den Bereichen Klimawandel, erneuerbare Energien sowie Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigen.

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29.07.2008 | EurActiv

Wissenschaftsdiplomatie: USA wollen globale Beziehungen verbessern

Ein amerikanischer Wissenschaftsverband hat die Einrichtung eines Zentrums für Wissenschaftsdiplomatie angekündigt, das dazu beizutragen soll, die Einstellung der Öffentlichkeit zu den USA weltweit zu ändern. Das Vorhaben läuft parallel zu den Plänen der EU-Kommission, im Herbst dieses Jahres einen strategischen EU-Rahmen für die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Technologie vorzulegen.

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23.07.2008 | EurActiv

Bericht: Zu viel Druck auf Universitäten

Die vielfältigen Erwartungen an Hochschulen, wie beispielsweise wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitiger sozialer Verantwortlichkeit, kann dazu führen, dass die Institutionen sich künftig mit einer Überfülle an Aufgaben konfrontiert sehen. Dies geht aus einem Bericht der Europäischen Wissensstiftung (EWS) über die Zukunft des Hochschulwesens hervor, der Anfang Juli 2008 veröffentlicht wurde.

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18.07.2008 | EurActiv

Frankreich will neues Hochschulranking entwickeln

Der französische Senat will ein neues europäisches Hochschulranking entwickeln. Ziel dabei ist, dem einflussreichen Shanghai-Ranking zu begegnen, von dem behauptet wird, es bevorzuge englischsprachige Institutionen. Da Frankreich derzeit die rotierende sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft innehat, ist es wahrscheinlich, dass diese Angelegenheit im November dieses Jahres von den EU-Bildungsministern diskutiert werden wird.

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17.07.2008 | EurActiv

Neuer EU-Rechtsrahmen für Forschungsinfrastruktur

Gemäss einem neuen Vorschlag der EU-Kommission soll gesamteuropäischen Forschungsinfrastrukturen wie CERN, der weltweit grössten Organisation für Kernforschung, ein rechtlicher Sonderstatus und Mehrwertsteuerbefreiung zugesichert werden.

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17.07.2008 | EurActiv

EU-Nationen sollen Etats für öffentliche Forschung zusammenlegen

Die EU-Kommission will, dass die EU-Mitgliedstaaten ihre Gelder und Ideen zusammenlegen, um gemeinsame Forschung über entscheidende gesellschaftliche Herausforderungen wie die Alterung der Gesellschaft und Energiesicherheit durchzuführen. Einzelne Bemühungen auf solchen umfassenden Gebieten stellen nach Ansicht der Kommission eine Verschwendung der Ressourcen dar.

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15.07.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Die Schweiz hat überdurchschnittlich viele Akademiker

Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz mit einem Anteil von 30 Prozent der Bevölkerung mit abgeschlossener Hochschulausbildung auf Tertiärstufe über dem OECD-Durchschnitt. International führend sind Kanada und Island mit 46 bzw. 45 Prozent. Dies geht aus dem Bericht "Indikatoren Wissenschaft und Technologie (W+T) in der Schweiz" hervor.

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15.07.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Dynamische Unternehmen machen Schweiz innovativ

Gemäss dem Syntheseindex der Innovation (SII) 2007 gehört die Schweiz zu den innovativsten Ländern Europas. Diese gute Position ist auf die Dynamik der Schweizer Unternehmen zurückzuführen, insbesondere auf:
- hohe Aufwendungen für Forschung und Entwicklung,
- hohe Aufwendungen für Innovation,
- hohe Anzahl Patentanmeldungen.

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15.07.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Fast die Hälfte der Schweizer sind in Wissenschaft und Technologie tätig

In der Schweiz sind 45 Prozent der Erwerbstätigen im Bereich Wissenschaft und Technologie (W+T) tätig. Knapp die Hälfte von ihnen verfügt nicht über eine Ausbildung auf Tertiärstufe. Zu den in W+T tätigen Personen zählen Führungskräfte (ISCO 122, 123, 131), akademische Berufe (ISCO 2) sowie Techniker und gleichrangige Berufe (ISCO 3).

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15.07.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Mehr Personen arbeiten in Forschung und Entwicklung

In der Schweiz hat sich die Zahl der in Forschung und Entwicklung (F+E) tätigen Personen in den letzten zehn Jahren erhöht. Im internationalen Vergleich kann die Schweiz mit den meisten EU- und OECD-Ländern mithalten. Von tausend Erwerbspersonen sind hierzulande zwölf in F+E, davon sechs als Forschende tätig. Der Anteil der Frauen in der Forschung erreichte 2005 in keinem europäischen Land die 50-Prozent-Marke. Am niedrigsten ist ihr Anteil in der Privatwirtschaft.

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14.07.2008 | EurActiv

Universitäten in Europa wettbewerbsfähiger machen

Europäische Universitäten hinken den amerikanischen bezüglich ihrer Forschungsleistungen hinterher - so der Bericht "Higher aspirations: An agenda for reforming European universities"des Brüsseler Think Thank Bruegel. Um dies zu ändern bräuchten die europäischen Hochschulen ein grösseres Budget pro Studierender, einen hohen Grad an Budget-Autonomie sowie bessere Selektionsverfahren beim Eintritt in die Universität.

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04.07.2008 | Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS)

Abschaffung des Numerus clausus: VSS unterstützt Forderung der SP

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) unterstützt die im Tages-Anzeiger vom 4. Juli 2008 geäusserten Forderung der SP, den Numerus clausus abzuschaffen (zum Artikel, bitte Passwort anfordern.) Dieser sei für die nachhaltige Steuerung der Studierendenzahlen nicht geeignet, wie beispielsweise der Mangel an Schweizer Ärzten und der seigenden Zahl an ausländischen Ärztinnen und Ärzten beweise (zur Medienmitteilung des VSS).

02.07.2008 | Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

Bundesrat genehmigt zweite private Fachhochschule

Der Bundesrat hat am 2. Juli 2008 die Genehmigung zur Errichtung und Führung einer zweiten privaten Fachhochschule erteilt. Die neue Fachhochschule Les Roches-Gruyère bietet ab 2009 einen Bachelor-Studiengang in Hotellerie an. Nach Ansicht des Bundesrats erfüllt sie die gesetzlichen Anforderungen an eine Fachhochschule.

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02.07.2008 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS)

Wieviel Vielfalt braucht es im Hochschulbereich?

Sollen Hochschulen sich sehr unterschiedlich profilieren oder wenigen Typen zugeordnet sein? Sollen sie möglichst viele Fächer anbieten oder sich auf wenige Schwerpunkte konzentrieren? Welche Voraussetzungen fördern oder reduzieren die Diversität im Hochschulbereich? Eine Studie der European University Association befragt akademische und politische Akteure aus fünf Ländern zu diesem Thema.

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02.07.2008 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS)

Forschungsleistungen messen: Grünes Licht für drei Initiativen

Ende Juni 2008 hat die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) drei von der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) vorgeschlagene Initiativen zur Messung von Forschungsleistungen gutgeheissen. Damit können die Projekte im September dieses Jahres offiziell starten.

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01.07.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Schweizer Beteiligung am 6. EU- Forschungsrahmenprogramm: Erfreuliche Bilanz

Die Schweiz investierte 780 Millionen Franken in das 6. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP6) und erhielt Fördermittel in einer Gesamthöhe von 793 Millionen Franken zurück. Mit einem durchschnittlichen Rückfluss-Koeffizienten von 1,14 kann die Schweiz für FP6 also einen positiven Return on Investment verbuchen. Dies geht aus der neu erschienenen Publikation des Staatssekretariats für Bildung und Forschung "Beteiligung der Schweiz am 6. FRP. Zahlen und Fakten" hervor.

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01.07.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

250 Millionen für Kooperationsprojekte in den Jahren 2008-2011

Der Bund wird in den Jahren 2008-2011 innovative und national bedeutsame Kooperationsprojekte der Schweizer Hochschulen mit insgesamt 250 Millionen Franken fördern. Eine Priorität stellen dabei die Projekte Nano-Tera.ch und SystemsX.ch dar. Sie werden in dieser Periode mit 20 respektive 50 Millionen Franken unterstützt.

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01.07.2008 | Förderagentur für Innovation KTI

Innovationsförderung des Bundes: Insbesondere KMU profitieren

Im Jahr 2007 unterstützte die Förderagentur für Innovation des Bundes (KTI) fast 280 Projekte (2006: knapp 230 Projekte). Die meisten dieser Projekte stammten aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Enabeling Sciences. An den bewilligten Projekte waren über 530 Unternehmen beteiligt, fast 80 Prozent davon KMU. Dies geht aus dem Jahresbericht 2007 der KTI hervor.

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30.06.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Fast 178'000 Studierende in der Schweiz

Im Herbstsemester 2007/08 besuchten fast 178'000 Studierende eine Schweizer Hochschule. Dies sind über drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zwei Drittel von ihnen waren an einer universitären Hochschule (Universitäten, ETHs) eingeschrieben, ein Drittel an einer Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule.

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27.06.2008 | Schweizerische Physikalische Gesellschaft (SPS)

Schweizer Physik bald ohne Nachwuchs?

Wenn nicht bald mehr junge Forschende für die Physik gewonnen werden können, hat diese Disziplin innerhalb der Wissenslandschaft Schweiz künftig ein Nachwuchsproblem. Zu diesem Schluss kommt die Schweizerische Physikalische Gesellschaft (SPS) in einem Mediencommuniqué anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens.

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26.06.2008 | Eidg. Finanzdepartement (EFD)

Voranschlag 2009: Kreditsperre von 1% auch für den BFI-Bereich

Der Bundesrat hat am 25. Juni 2008 den Voranschlag 2009 und den Finanzplan 2010-2012 materiell verabschiedet. Der Voranschlag sieht im nächsten Jahr einen Überschuss von gut 1,4 Milliarden Franken vor. Dies soll unter anderem mit einer Kreditsperre in der Höhe von 1 Prozent erreicht werden: Gestützt auf Art. 37a des Finanzhaushaltgesetzes werden sämtliche Kredite, welche nicht gesetzlich oder vertraglich gebunden sind, im Umfang von 1 Prozent gesperrt. Der BFI-Bereich ist von dieser Kreditsperre ebenfalls betroffen.

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25.06.2008 | ETH Zürich

ETH Zürich und IBM: 90 Millionen für Nanotechnologie-Labor

Die ETH Zürich und der Computerkonzern IBM bauen für rund 90 Millionen Franken ein gemeinsames Nanotechnologie-Labor in Rüschlikon. Die Grundsteinlegung erfolgt im Frühjahr 2009. Die Forschungsarbeiten im neuen Gebäude sollen per 2011 aufgenommen werden.

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25.06.2008 | Eidg. Departement des Innern (EDI)

Fast 119 Millionen Franken für ETH-Bauten

Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament mit dem am 25. Juni 2008 verabschiedeten Bauprogramm des ETH-Bereichs 2009 einen Verpflichtungskredit von insgesamt 118,8 Millionen Franken. Die grössten Projekte sind der Umbau und die Erweiterung des Forschungsgebäudes für Mikrotechnik BM an der ETH Lausanne (EPFL) und die Gesamtsanierung des Laborgebäudes LA der Eawag in Dübendorf.

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19.06.2008 | EurActiv

Europäisches Technologieinstitut: Sitz definitiv in Budapest

Die 27 Europäischen Forschungsminister haben an der Regierungskonferenz vom 18. Juni 2008 nun einstimmig beschlossen, dass das Europäische Innovations- und Technologieinstitut seine Arbeit in Budapest aufnehmen wird. Polen, das beim letzten Treffen Ende Mai 2008 noch sein Veto eingelegt hatte, musste nachgeben.

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17.06.2008 | EurActiv

Wissenschaftsminister der G8 für nachhaltigere Energieforschung

Während des ersten Treffens der Minister für Wissenschaft und Forschung der G8 wurde die entscheidende Rolle der Wissenschaft bei der Lösung globaler Probleme betont. Die Minister versprachen, die Investitionen in Forschung und Entwicklung für Technologien im Umweltbereich sowie im Bereich saubere Energie zu fördern.

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13.06.2008 | Parlament

Ende der Sommersession: Forschung am Menschen verschoben

Die Verfassungsbestimmung zur Forschung am Menschen, die in der Sommersession (26. Mai bis 13. Juni 2008) des Parlaments hätte behandelt werden sollen, wurde auf September 2008 verschoben.

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10.06.2008 | Netzwerk FUTURE

Who's who im Schweizer BFI-Bereich

Das Netzwerk FUTURE hat eine Übersicht mit Namen und Adresse der wichtigsten Schweizer Institutionen aus Bildung, Forschung und Innovation (BFI) erstellt. Die Liste kann in der Dokuthek von FUTURE als PDF heruntergeladen werden.

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05.06.2008 | ETH Zürich (ethlife)

Verbot von Affenversuchen: Hochschulen erheben Beschwerde beim Bundesgericht

ETH und Universität Zürich erheben Beschwerde beim Bundesgericht gegen den Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts, zwei von der Vorinstanz blockierte Versuche mit Primaten weiterhin zu verbieten. Die beiden Hochschulen erwarten vom Bundesgericht eine Klärung, unter welchen Bedingungen in der Schweiz biomedizinische Grundlagenforschung mit Primaten betrieben werden kann.

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04.06.2008 | Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

SNF will Gleichstellung fördern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) verpflichtet sich in einem Leitbild zur Gleichstellung, gewisse Standards einzuhalten und Massnahmen zur Förderung der Gleichstellung umzusetzen. Nach wie vor sind Frauen in höheren akademischen Positionen untervertreten. So liegt der Professorinnenanteil in der Schweiz gegenwärtig bei 14 Prozent.

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02.06.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

200'000 Studierende im Jahr 2012

Das Bundesamt für Statistik (BFS) stellt seine neusten Szenarien für die Hochschulen vor: Die Zahl der Studierenden an den Schweizer Hochschulen dürfte diesen Herbst um etwa 5'000 steigen und so die Gesamtzahl von 182'500 erreichen. Unter anderem aufgrund der Bologna-Reform ist damit zu rechnen, dass sich dieses Wachstum fortsetzen und die Zahl der Studierenden gegen 2012 bei über 200'000 liegen wird (plus dreizehn Prozent im Vergleich zu 2007).

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02.06.2008 | EurActiv

Europäisches Innovations- & Technologieinstitut: Uneinigkeit um Standort

Polen hat Einspruch gegen die ansonsten einstimmige Unterstützung für Budapest als Sitz des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts erhoben. Die endgültige Entscheidung wird nun von den Forschungsministern während der Regierungskonferenz am 18. Juni 2008 getroffen.

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02.06.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Europäischer Forschungsraum: 800 Stellungnahmen eingegangen

Im Rahmen der Konsultation zum Grünbuch "Der Europäische Forschungsraum: Neue Perspektiven" sind bei der EU-Kommission über 800 Stellungnahmen und Empfehlungen eingegangen. Darauf basierend hat die EU-Kommission im April 2008 die Arbeiten zur Umsetzung von fünf Initiativen in die Wege geleitet, die auch Positionen der Schweiz aufnehmen. Die Schweiz begrüsst insbesondere den Vorschlag der EU-Kommission, mit der Schaffung eines speziellen Passes die herrschenden Mobilitätshemmnisse für Forschende zu mindern.

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31.05.2008 | EDK

Stipendienharmonisierung: Ende der Vernehmlassung

Die vom Vorstand der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) Ende November 2007 lancierte Vernehmlassung zur Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen ist am 31. Mai 2008 zu Ende gegangen. FUTURE hat in der Dokuthek ein Dossier mit dem Konkordatstext, den Vernehmlassungsantworten wichtiger Akteure aus Bildung, Forschung und Innovation sowie weitere Informationen zum Thema aufgeschaltet.

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30.05.2008 | EurActiv

Europaweite Biobanken sollen medizinische Forschung vorantreiben

Am 28. Mai 2008 fand in Brüssel ein Seminar zur europaweiten Biomaterialbank-Kooperationsinitiative statt. Als "Biobanken" werden Sammlungen von Proben menschlicher Körpersubstanzen verstanden. Ziel dieser Initiative ist, die in Europa existierenden Biobanken besser zu vernetzen und so eine echte pan-europäische Biobank zu schaffen. Bis im Juli 2008 wird die EU-Kommission einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ausarbeiten. In der Schweiz ist zurzeit ein Humanforschungsgesetz in Vorbereitung, welches auch die Biobanken regeln soll (www.biobanken.ch).

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30.05.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

80% der Maturanden setzen ihre Ausbildung an einer Hochschule fort

Neunzig Prozent der Personen mit einer gymnasialen Maturität und 57 Prozent der Personen mit einer Berufsmaturität (BM) setzen ihre Ausbildung an einer Hochschule fort. Insgesamt sind dies acht von zehn Maturitätsabsolventen. Die Inhaber einer BM gehen besonders häufig an eine Fachhochschule. Dies geht aus der neu erschienenen Broschüre des Bundesamts für Statistik  "Maturitäten und Übertritte an Hochschulen 2007" hervor.

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30.05.2008 | Eidg. Departement des Innern (EDI)

HFKG: Bundesrat reagiert auf Vernehmlassungsantworten

Der Bundesrat hat die Vernehmlassungsantworten zum Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) zur Kenntnis genommen. Er hat das Eidgenössische Departement des Innern und das Volkswirtschaftsdepartement beauftragt, den Entwurf in einzelnen kontroversen Punkten anzupassen. Die Botschaft zum HFKG will der Bundesrat noch dieses Jahr den Eidgenössischen Räten überweisen. Der Ergebnisbericht der Vernehmlassung findet sich in der FUTURE-Dokuthek ebenso wie ein Kommentar von Staatssekretär Mauro Dell'Ambrogio zum HFKG.

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29.05.2008 | EurActiv

Technologietransfer: Europaweite Zusammenarbeit angestrebt

Am 28. Mai 2008 diskutierten Vertreter aus Industrie, Forschung und EU-Kommission darüber, wie durch einen verbesserten Technologietransfer zwischen Hochschulen und Industrie mehr Forschungsergebnisse in Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit umgewandelt werden können. Themen waren unter anderem das Europäische Technologieinstitut (EIT), die Mobilität der Forschenden, die Bedingungen für die Gründung von Spin-off-Firmen sowie der Einfluss von nationalen Regelungen und Standards.

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23.05.2008 | ETH Lausanne / RSR

Keine Sonderregelung für ausländische Absolventen?

Gemäss Bundesrötin Eveline Widmer-Schlumpf braucht es in der Schweiz keine Sonderregelung für ausländische Studierende: Wer nach dem Abschluss nicht sofort eine Anstellung vorweisen kann, muss die Schweiz verlassen. Das Thema war am 23. Mai 2008 Gegenstand der Morgensendung auf dem Westschweizer Radio RSR.

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21.05.2008 | Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)

Revidiertes Patentgesetz tritt in Kraft

Der Bundesrat hat beschlossen, die Änderung des Patentgesetzes auf den 1. Juli 2008 in Kraft zu setzen. Gleichzeitig wird auch der Patentrechtsvertrag für die Schweiz wirksam. In der Sommersession 2007 stimmten die Eidgenössischen Räte der Änderung des Patentgesetzes und dem Bundesbeschluss über die Genehmigung des Patentrechtsvertrags zu. Das neue Recht ist für die Standortattraktivität des Forschungs- und Wissensplatzes Schweiz wichtig: Sie passen das Patentrecht dem technologischen Fortschritt und den internationalen Entwicklungen der vergangenen Jahre an.

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20.05.2008 | Economiesuisse

Bologna-Reform: Positive Zwischenbilanz bei Fachhochschulen

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) und economiesuisse ziehen eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung der Bologna-Reform auf Ebene der Fachhochschulen. Besonders positiv bewertet wurde ihre Arbeitsmarktorientierung, die auch von der Wirtschaft belohnt werde. Economiesuisse identifizierte zudem drei Punkte, die erfüllt sein müssen, damit die Fachhochschulen weiterhin starke Partner der Wirtschaft bleiben.

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19.05.2008 | FH-CH

Fachhochschulen: zu viel Administration

Gemäss dem Verband der Fachhochschuldozierenden Schweiz (FH-CH) hat die Administration an den Fachhochschulen in den letzten Jahren stark zugenommen - und zwar auf Kosten von Lehre und Forschung. Der Verband fordert, deshalb, dass

  • der eingeschlagene Weg, immer mehr Administration in die Fachhochschulen zu tragen, gestoppt wird;
  • Lehre und Forschung wieder im Mittelpunkt stehen;
  • nicht unnötig Geld, das für Lehre und Forschung vorgesehen ist, in die Administration abfliesst.
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15.05.2008 | Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

SNF: Über 530 Millionen in Forschung investiert

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat 2007 Forschungsprojekte und Nachwuchsforschende mit insgesamt 531 Millionen Franken unterstützt. Die Erfolgsquote ist trotz neuerlichem Rekordeingang angestiegen: In der Projektförderung der freien Forschung lag sie bei rund 50%. Dieser Anstieg ist auf den Willen von Bundesrat und Parlament zurückzuführen, die kompetitive Forschungsförderung wieder zu stärken und dem SNF mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

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14.05.2008 | CRUS

Gesamtschweizerische Prioritätenplanung der Universitäten 2012-2015

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) hat zur Vorbereitung der gesamtschweizerischen Prioritätenplanung der Universitäten für die Jahre 2012–2015 ein Mandat der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) angenommen. In einem ersten Schritt wird die CRUS bis Ende dieses Jahres Anträge für umfassende Projekte zur Portfolioentwicklung ausarbeiten.

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08.05.2008 | Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS)

Antonio Loprieno wird neuer Präsident der CRUS

Anlässlich ihrer Plenarsitzung vom 8. Mai 2008 wählte die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, zu ihrem neuen Präsidenten. Per Ende Juli 2008 tritt Hans Weder als Rektor der Universität Zürich und als Präsident der CRUS zurück und übergibt das Präsidialamt seinem Nachfolger.

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08.05.2008 | Akademien Schweiz

eHealth: Akademien publizieren Informationsbroschüre

Das Zentrum für Technologiefolgeabschätzung (TA-Swiss), das seit Anfang dieses Jahres den Akademien der Wissenschaft Schweiz angegliedert ist, publizierte Anfang Mai 2008 die Informationsbroschüre «Unsere Gesundheitsdaten im Netz: eHealth und elektronisches Patientendossier». Zudem haben die Akademien eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe zu diesem Thema ins Leben gerufen.

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05.05.2008 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT)

Teilrevision Forschungsgesetz: Vernehmlassungsantworten publiziert

Im Rahmen der von Ende Dezember 2007 bis Ende März 2008 dauernden Vernehmlassung zur Teilrevision des Forschungsgesetzes (FG) sind beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) 60 Stellungnahmen eingegangen. FUTURE hat die der politischen Parteien und der wichtigsten BFI-Akteure in der Dokuthek zusammengestellt.

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05.05.2008 | EurActiv

Zwei Milliarden Euro für Innovationen der EU-Pharmaindustrie

Am 30. April 2008 wurde die erste Ausschreibung der gemeinsamen Forschungsinitiative "Innovative Medicines Initiative Joint Undertaking" (IMI) von EU-Kommission und Pharmaindustrie lanciert. Das Gesamtbudget von IMI beträgt zwei Milliarden Euro, die je hälftig von der EU-Kommission und dem Europäischer Verband der pharmazeutischen Industrie beigesteuert werden. Als an der EU-Forschung assoziiertes Land kann die Schweiz ebenfalls teilnehmen.

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25.04.2008 | EurActiv

EU-Länder nicht begeistert von Zusammenarbeit in Forschung & Entwicklung

Trotz wiederholter politischer Erklärungen streben die EU-Länder keine gesteigerte Koordinierung ihrer nationalen Programme im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) an. Dies zeigten die endgültigen Ergebnisse der Konsultation über die Zukunft des Europäischen Forschungsraums (EFR).

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25.04.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

100 Tage im Amt: Staatssekretär Dell'Ambrogio und ETH-Ratspräsident Schiesser

Der neue Staatsekretär Mauro Dell'Ambrogio und der neue ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser setzten ein klares Zeichen für pragmatische und entspannte Zusammenarbeit in der Schweizer Hochschullandschaft und hielten am 25. April 2008 ihre erste Medienkonferenz gemeinsam ab.

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24.04.2008 | Universität Neuenburg

Uni Neuenburg: Erstmals mehr Frauen in einem Rektorat

Der Rat der Universität Neuenburg hat die neue Zusammensetzung des Rektorats bestätigt: Rektorin Martine Rahier wählte zwei Vizerektorinnen und ein Vizerektor in ihren Stab. Damit sind schweizweit erstmals mehr Frauen als Männer in einem Rektorat einer Universität vertreten.

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24.04.2008 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT)

Internationale Spitzentechnologie unter Schweizer Führung

Anfang 2008 hat die Schweiz den Vorsitz des internationalen Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Intelligent Manufacturing Systems" (IMS) übernommen. Anlässlich der ersten IMS-Konferenz unter Schweizer Präsidium trafen sich am 24. April 2008 rund 80 Personen aus Forschung und Industrie im Bereich internationale Spitzentechnologie. Gegenstand des Kongresses war die Entwicklung von saubereren, effizienteren und umweltfreundlicheren Produktionsmethoden für die nächste Generation.

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23.04.2008 | ETH Zürich (ethlife)

Technologiekonzern Bühler unterstützt ETH Zürich Foundation

Der international tätige Technologiekonzern Bühler unterstützt die ETH Zürich Foundation mit 1,5 Millionen Franken. Mit dem Betrag sollen strategische Projekte gefördert werden, welche die Innovationskraft und den akademischen Nachwuchs an der ETH Zürich stärken.

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23.04.2008 | Economiesuisse

Für Höchstleistungen in Bildung und Forschung

Economiesuisse publiziert Leitlinien für Bildung und Forschung für die Jahre 2008 bis 2011 und identifiziert dabei drei Schwerpunkte: Der Wettbewerb zwischen den Hochschulen soll gestärkt werden. Die Koordination zwischen ihnen soll auf ein Minimum beschränkt werden. Gefordert wird eine stärkere Leistungsorientierung im Bildungswesen. Demnach sollen auf Masterebene  leistungsabhängige Studiengebühren erfolgreiche Studierende belohnen. Verwaltung und Politik sollen möglichst wenig in die Themenfestlegung von SNF und KTI eingreifen. Die KTI soll zudem in eine Stiftung überführt werden.

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23.04.2008 | Eidg. Departement des Innern (EDI)

Fusionsenergie: Bundesrat beantragt Teilnahme der Schweiz an ITER

Ende 2007 wurde die Beteiligung der Schweiz am internationalen Versuchsreaktor ITER vereinbart. Da es sich bei diesem Projekt um einen völkerrechtlichen Vertrag handelt, hat der Bundesrat die Botschaft über deren Genehmigung an die Eidg. Räte überwiesen. Mit dem Bau von ITER in Frankreich soll der letzte Entwicklungsschritt hin zur Energieproduktion aus Fusionsenergie vollzogen werden. Die europäische Wissenschafts- und Technologiedelegation von ITER wird durch Prof. Minh Quang Tran, Direktor des Forschungszentrums für Plasmaphysik der EPFL, geleitet.

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15.04.2008 | ETH Lausanne (EPFL)

Tag der Forschung: Al Gore wird Ehrendoktor und neuer Lehrstuhl angekündigt

Der frühere Vizepräsident der USA Al Gore ist im Rahmen des Tages der Forschung an der ETH Lausanne (EPFL) mit dem Ehrendoktortitel ausgezeichnet worden. Gleichzeitig wurde auch die Schaffung eines neuen Lehrstuhls für eine nachhaltige Entwicklung angekündigt, der von der Genfer Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch & Cie finanziert werden wird.

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14.04.2008 | Eidg. Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH)

Die Würde der Kreatur bei Pflanzen: Bericht der Ethikkommission

Gilt die Würde der Kreatur auch bei Pflanzen? Bundesverfassung und Gentechnikgesetz bejahen dies und verlangen deren Berücksichtigung. Auch die Eidg. Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) vertritt die Auffassung, dass wir mit Pflanzen nicht völlig beliebig umgehen dürfen. Die EKAH ist beauftragt, Vorschläge für die Konkretisierung des Verfassungsbegriffs der Würde der Kreatur auszuarbeiten, und hat dazu einen Bericht vorgelegt.

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11.04.2008 | Parlamentsdienste

Forschung am Menschen: Verfassungsartikel nimmt erste Hürde

Der Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen (FaM) nimmt die erste Hürde: Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat dem bundesrätlichen Entwurf in leicht modifizierter Weise zugestimmt. Die Vorlage wird voraussichtlich in der Sommersession 2008 im Nationalrat behandelt.

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09.04.2008 | Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)

Bundesrat verabschiedet Aktionsplan «Synthetische Nanomaterialien»

Der Bundesrat hat den Aktionsplan "Synthetische Nanomaterialien" verabschiedet. Damit spricht er sich für eine nachhaltige Entwicklung der Nanotechnologie aus und setzt auf einen differenzierten öffentlichen Dialog über deren Chancen und Risiken. Mit der Verabschiedung äussert sich der Bundesrat zu den Chancen und Risiken der Nanotechnologie und beantwortet die parlamentarische Anfrage der Fraktion der Grünen, welche eine gesetzliche Regulierung für synthetische Nanomaterialien fordert.

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09.04.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Schweiz - EU: Verhandlungsbeginn zum Bildungsabkommen

Im Hinblick auf eine künftige Vollbeteiligung der Schweiz an den europäischen Bildungs- und Jugendprogrammen hat eine Schweizer Delegation unter der Leitung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung am 9. April 2008 in einer ersten Verhandlungsrunde offene Fragen mit der EU-Kommission diskutiert. Ziel der Programme ist, durch die Vernetzung der europäischen Bildungsinstitutionen sowie durch die Förderung von Auslandsaufenthalten für Studierende, Schüler, Lernende und Lehrpersonen Angebot und Mobilität in der Aus- und Weiterbildung zu steigern.

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08.04.2008 | ETH Life

ETH Zürich und EPFL: Forschungspartnerschaft mit Nokia

Die ETH Zürich und die ETH Lausanne (EPFL) gehen mit Nokia eine Forschungs- und Technologiepartnerschaft ein. An der EPFL wird zu diesem Zweck Anfang Juni 2008 das Nokia Research Center eröffnet. Wissenschafter aus den Departementen Informatik, Management, Technologie und Ökonomie sowie Informationstechnologie und Elektrotechnik beider ETH sind am Forschungsprogramm beteiligt.

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04.04.2008 | Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

Zehn Jahre Fachhochschulen: Bundesrat zieht Bilanz

Zehn Jahre nach Gründung der Fachhochschulen zog der Bundesrat an seiner Sitzung vom 2. April 2008 eine mehrheitlich positive Bilanz. Mit Blick auf die künftige Hochschullandschaft verfolgt er aber weiterhin das Ziel, die Effizienz und Effektivität des Fachhochschulsystems zu verbessern.

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04.04.2008 | ETH Zürich

Systembiologie: ETH Zürich und Universität Basel verstärken Zusammenarbeit

Die ETH Zürich baut ihre Forschungsaktivitäten in Systembiologie in Basel aus: Die Zahl der Professuren am Departement Biosystems Science and Engineering wird verdoppelt. Universität Basel und ETH Zürich verstärken ihre Zusammenarbeit - unter anderem mit der Errichtung einer gemeinsamen Professur für Bioethik.

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04.04.2008 | ETH-Rat

ETH-Rat: Mittelzuteilung 2009 verabschiedet

Am 2. und 3. April 2008 hat der neu gewählte ETH-Rat unter der Leitung des neuen Präsidenten, alt Ständerat Fritz Schiesser, seine erste Sitzung in der Leistungsperiode 2008-2011 abgehalten. Dem ETH-Bereich stehen für diese Periode insgesamt 8,2 Milliarden Franken zur Verfügung. Für das Jahr 2009 hat der ETH-Rat ein Gesamtbudget von über zwei Milliarden Franken bewilligt. Mit Blick auf die Mittelzuteilung 2012-2015 beschloss der Rat, ein System von Indikatoren, basierend auf der Strategie und leistungsbezogenen Kriterien, auszuarbeiten.

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01.04.2008 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT)

Teilrevision Forschungsgesetz: Ende der Vernehmlassung

Am 1. April 2008 ging die Vernehmlassung der Teilrevision des Forschungsgesetzes zu Ende. FUTURE sammelt die Vernehmlassungsantworten und Stellungnahmen der wichtigsten Schweizer Akteure im Bereich Bildung, Forschung und Innovation in der Dokuthek.

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31.03.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Trends bei Abschlüssen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik

Während in der höheren Berufsbildung die Zahlen der Abschlüsse in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik (NMT) rückläufig sind, können die Fachhochschulen einen Zuwachs verzeichnen. Im Bereich der universitären Hochschulen hat die Zahl der NMT-Abschlüsse auf Stufe Lizentiat/Diplom und Master zwischen 1996 und 2006 stagniert. Überproportional gewachsen ist in diesen Bildungsfeldern hingegen die Anzahl Doktorate. Diese und weitere Ergebnisse finden sich in einer aktuellen Studie des BFS.

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31.03.2008 | Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

BR Doris Leuthard zum Hochschulförderungs- & -koordinationsgesetz

Bundesrätin Doris Leuthard legte in ihrer Rede an der Faculté des sciences in Genf dar, weshalb das geplante Gesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich nötig ist und was genau unter "Koordination" verstanden wird. Weiter betonte sie die Wichtigkeit der Forschungsfreiheit aber auch die der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

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27.03.2008 | Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS)

VSS kritisiert Vorschlag der Kantone zur Stipendienharmonisierung

Der Verband der Schweizerischen Studierendenschaften (VSS) kritisiert in seiner Stellungnahme die von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) zur laufenden Vernehmlassung erarbeiteten Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen als unzeitgemäss. Zudem sei die die freie Studienwahl nicht gewährleistet und viele Elemente der aktuellen und künftigen Hochschullandschaft würden nicht berücksichtigt.

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20.03.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Wie leistungsfähig ist der Wissenschaftsplatz Schweiz?

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat eine bibliometrische Studie zur internationalen Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsplatzes Schweiz publiziert. Dabei wurde unter anderem die Anzahl Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften und die Anzahl Zitationen dieser Publikationen durch andere Forschende gemessen. Fazit: Die Schweiz ist im internationalen Vergleich an der Spitze.

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20.03.2008 | Bundesamt für Energie

Gute Noten für Schweizer Energieforschung

Die Schweiz hat in der Energieforschung ihre Stellung als innovativer Partner im letzten Jahr international bestätigen können. Dies geht aus dem Jahresbericht 2007 der Eidgenössischen Energieforschungskommission (CORE) hervor. Zudem erhielt die Schweiz gute Noten von der Internationalen Energie Agentur (IEA): Positiv bewertet werden die 2007 eingeführten Master-Studien in Energiebereichen. Kritisiert wird hingegen der Rückgang der Finanzaufwendungen für die Energieforschung.

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14.03.2008 | Eidg. Departement des Innern (EDI)

Neues Reglement für Wissenschafts- und Technologierat (SWTR)

Der Bundesrat hat heute das angepasste Reglement des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats (SWTR) genehmigt. Neu untersteht das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-Swiss), nicht mehr dem SWTR, sondern den Schweizer Akademien der Wissenschaften. Das Zentrum für Wissenschafts- und Technologiestudien (CEST), das bislang als Untereinheit des SWTR organisiert war, wird als solches aufgehoben und seine Aufgaben werden neu verteilt.

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14.03.2008 | SystemsX.ch

SystemsX: Acht Projekte werden gefördert

SystemsX.ch, die Schweizer Initiative in Systembiologie, wird in den nächsten 4 Jahren 8 grosse Forschungs-, Technologie- und Entwicklungsprojekte fördern. Beteiligt sind 79 Forschungsgruppen an zehn Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Die Gesamtfördersumme für die 8 Projekte wird mindestens 90 Millionen Franken betragen, wobei die definitive Mittelverteilung erst Anfang Mai feststehen wird. Das Parlament hat für SystemsX 100 Millionen Franken für die Jahre 2008 bis 2011 bewilligt.

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12.03.2008 | Neue Zürcher Zeitung

Hochschulwettbewerb: kritische Gedanken von Staatssekretär Dell'Ambrogio

In seinem Referat vor der Schweizerischen Public-Affairs-Gesellschaft (SPAG) am 11. März 2008 in Bern äusserte Staatssekretär Mauro Dell'Ambrogio einige kritische Gedanken zur Hochschulpolitik, speziell zum Gewicht von Koordination und Kooperation. Eine Resümee des Referats findet sich in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 12. März 2008.

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11.03.2008 | EPFL / Schweizerische Post

Post eröffnet PostLab an der ETH Lausanne (EPFL)

Die Schweizerische Post eröffnet auf dem Campus der ETH Lausanne (EPFL) das PostLab und verstärkt so die Zusammenarbeit mit der Hochschule. Das PostLab soll als Inkubator (Brutkasten für neue Geschäftsideen) funktionieren und richtet sich an Forschende und Studierende der EPFL. Ziel ist, den Weg von einer innovativen Idee bis zu deren Umsetzung zu verkürzen, um schneller von konkreten Ergebnissen profitieren zu können.

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10.03.2008 | SesamSwiss

Nationaler Forschungsschwerpunkt «sesam» will Kernstudie einstellen

Das Leitungsgremium (SEC) des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) "Schweizerische ätiologische Studie zur psychischen Gesundheit" (sesam) stellte in seiner Sitzung vom 10. März 2008 fest, dass die sesam Kernstudie nicht erfolgreich durchgeführt werden kann und hat deshalb beschlossen, beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) die Einstellung der Kernstudie zu beantragen. Hauptgrund ist, dass nicht genügend Studienteilnehmer rekrutiert werden konnten.

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06.03.2008 | Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH)

Thomas Bachofner wird neuer Generalsekretär der KFH

Die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) hat an ihrer Sitzung vom 4. März 2008 Thomas Bachofner zu ihrem neuen Generalsekretär gewählt. Er löst in dieser Funktion Fredy Sidler ab, der auf 1. Juli 2008 in den Ruhestand tritt. Zurzeit ist Thomas Bachofner stellvertretender Leiter der Kommission für Technologie und Innovation (KTI).

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06.03.2008 | ETH Life

ETHs und Microsoft lancieren gemeinsame Forschungsinitiative

Die ETH Zürich, die ETH Lausanne (EPFL) und Microsoft Schweiz wollen im Bereich "Embedded Software" zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck wird das vorerst auf fünf Jahre angelegte Forschungsprogramm "Microsoft Innovation Cluster for Embedded Software" (ICES) lanciert. Microsoft will im ersten Jahr bis zu einer Million Franken in die Projektausschreibung investieren. Für die weitere Dauer des Programms sind Investitionen in vergleichbarer Höhe vorgesehen.

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04.03.2008 | Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW)

Rolf Hügli ist neuer Generalsekretär der SATW

Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) hat Rolf Hügli zum neuen Generalsekretär ernannt. Der promovierte Elektroingenieur wird anfangs März 2008 die Leitung der Geschäftsstelle übernehmen. Er löst Hans Hänni ab, der nach sechs Jahren die Leitung krankheitsbedingt abgibt. Zuletzt war Rolf Hügli bei Swisscom AG als Head of Payment tätig.

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01.03.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

HFKG: Rege Teilnahme an der Vernehmlassung

Im Rahmen der von September 2007 bis Januar 2008 dauernden Vernehmlassung zum Entwurf für ein neues Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) sind beim Staatssekretariat für Bildung  und Forschung (SBF) 148 Stellungnahmen eingegangen. FUTURE hat die der politischen Parteien und der wichtigsten BFI-Akteure in der Dokuthek zusammengestelt.

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29.02.2008 | Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT)

KMU sollen von Spitzenforschung profitieren

Hinter dem Erfolg von Alinghi steht nicht zuletzt die an der ETH Lausanne (EPFL), in Zusammenarbeit mit der Förderagentur für Innovation (KTI) entwickelten Spitzentechnologie. Diese Kooperation stand im Zentrum des heutigen Alinghi Events in Bern, wo sich über 200 Vertreter aus KMU und Wissenschaft über die Nutzung der Hochschulforschung für Innovationsideen informierten. Bundesrätin Doris Leuthard plädierte dafür, Anreize für eine intensivere Kooperation zwischen KMU und Hochschulen zu setzen.

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28.02.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

8 Millionen für Zentrum für angewandte Toxikologie

Der Bund stellt 8 Millionen Franken zur Schaffung eines Zentrums für angewandte Toxikologie mit Schwerpunkt (menschliche) Gesundheit bereit. Das SBF hat in Zusammenarbeit mit den Bundesämtern für Landwirtschaft, Gesundheit, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und Swissmedic eine Ausschreibung für die Einreichung von Offerten zur Errichtung des Zentrums erarbeitet.

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27.02.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

26,5 Milliarden für Bildungszwecke

Im Jahr 2005 wendeten Bund, Kantone und Gemeinden insgesamt 26,5 Milliarden Franken für Bildungszwecke auf. Dies geht aus der neusten Publikation "Öffentliche Bildungsausgaben 2005" des BFS hervor. Fast die Hälfte dieser Gelder kommen der obligatorischen Schulbildung zugute, 26 Prozent gehen an den Tertiärsektor und 20 Prozent an die Sekundarstufe II.

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27.02.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Bundesrat verabschiedet revidierte Forschungsverordnung

Am 27. Februar 2008 hat der Bundesrat die geänderte Forschungsverordnung verabschiedet. Ziel der Revision von Art. 16 des Bundesgesetzes über die Forschung ist, eine explizite Rechtsgrundlage für neue Kooperationsprogramme im Bereich der schweizerischen Wissenschaftsaussenpolitik zu schaffen.

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26.02.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Mehr Personal an den Fachhochschulen

Gemäss der neuen Publikation "Personal an den Fachhochschulen 2006" des BFS waren im Jahr 2006 an den Schweizer Fachhochschulen insgesamt 31'151 Personen beschäftigt. Dies entspricht einer Zunahme von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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25.02.2008 | EurActiv

Europäischen Universitäten fehlt Autonomie und Vielfalt

Am europäischen Wirtschaftsgipfel am 22. Februar 2008 waren sich die Vertreter aus Hochschulen und Wirtschaft einig, dass die Universitäten in Europa zu wenig autonom und vielfältig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems zu gewährleisten. Weitere Gründe seinen die chronische Unterfinanzierung, eine übermässige Regulierung von Führungsstrukturen sowie eine isolationistische Einstellung der Hochschulen.

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25.02.2008 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Bologna-Reform weitgehend umgesetzt

Gemäss dem "Panorama der Hochschulen 2007" des BFS studierten 2006 90 Prozent der Studienanfänger an universitären Hochschulen nach Bologna-System. Die Reform ist jedoch nicht überall gleich weit fortgeschritten: Während sie an der ETH Lausanne sowe in den Universitäten St.Gallen und Luzern zum Messzeitpunkt fast abgeschlossen war, hatten Zürich, Bern und Lausanne gerade erst mit der Umstellung begonnen.

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21.02.2008 | Universität Lausanne

Neues nationales Kompetenzzentrum für Sozialwissenschaften

Heute wurde die im Auftrag des Bundes gegründete Schweizer Stiftung für die Forschung in den Sozialwissenschaften FORS an der Universität Lausanne lanciert. Mit FORS wird die Universität Lausanne zum nationalen Kompetenzzentrum auf diesem Gebiet. Das jährliche Budget der Stiftung beläuft sich auf knapp sechs Millionen Franken.

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14.02.2008 | Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

SNF: Reformprojekt soll Abläufe verbessern

Mit seinem Reformprojekt "SNF futuro" will der Schweizerische Nationalfonds (SNF) verschiedene Verfahren und seine Unterstützung für die Forschenden verbessern. Reformziele sind die Harmonisierung und Vereinfachung von Prozessen sowie mehr Transparenz. Zudem soll der Forschungsrat so entlastet werden, dass er sich künftig noch vermehrt auf die Wahrnehmung seiner Kernaufgaben konzentrieren kann.

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05.02.2008 | ETH Lausanne (EPFL)

6,5 Millionen für Forschungsinstitut IDIAP in Martigny

Der Bund unterstützt das «Institut Dalle Molle d'Intelligence Artificielle Perceptive» (IDIAP) in Martigny mit 6,5 Millionen Franken und vervierfacht damit sein bisheriges Engagement. Gut sechs Jahre hat das Wallisser Forschungsinstitut auf diese Anerkennung von offizieller Seite gewartet. Die Subventionierung ist mit Auflagen verbunden: IDIAP soll eine strategische Allianz mit der ETH Lausanne (EPFL) eingehen.

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01.02.2008 | Parlament

Forschung am Menschen: WBK beginnt Arbeit für Verfassungsbestimmung

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) ist in die Arbeiten zum Themenbereich „Forschung am Menschen“ eingestiegen. Sie hat sich ein erstes Mal mit dem vom Bundesrat vorgelegten Verfassungsartikel befasst und wird ihre Beratungen hierzu anlässlich ihrer Sitzung im April 2008 fortsetzen.

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31.01.2008 | Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

Bundesrat untersucht Weiterbildungspolitik

Für die Weiterbildung sollen auf Bundesebene günstige Voraussetzungen und einheitliche Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden. Dazu hat der Bundesrat das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und das Eidg. Departement des Innern (EDI) mit der Erarbeitung einer Analyse und eines allfälligen Rahmengesetzes zur Weiterbildung beauftragt.

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28.01.2008 | Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

Hans Ulrich Stöckling ist neuer Präsident des SNF-Stiftungsrats

Der für die Amtsperiode 2008-2011 neu besetzte Stiftungsrat des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat am 25. Januar 2008 den Sankt Galler Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Seit Januar 2008 setzt der SNF auch seine Reform „SNF futuro“ um.

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28.01.2008 | Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

Schweizerischer Nationalfonds unterschreibt Leistungsvereinbarung 2008-2011

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat mit dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) eine Leistungsvereinbarung 2008-2011 unterschrieben. Diese legt die strategischen Leistungsziele fest, die der SNF gemäss der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation während dieser Periode zu erfüllen hat (BFI-Botschaft 2008-2011).

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21.01.2008 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Fusionsforschung: Verlängerung der Kooperation Schweiz - EURATOM

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat im Rahmen der bestehenden Kooperation mit EURATOM eine Verlängerung für vier Ausführungsverträge im Bereich der Plasmaphysik und Fusionsforschung unterzeichnet. Damit sichert sich die Schweiz auch weiterhin die vollwertige Mitgliedschaft in der Europäischen Fusionsforschung.

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15.01.2008 | Universität Neuenburg

Martine Rahier ist neue Rektorin der Universität Neuenburg

In seiner Sitzung vom 15. Januar wählte der Regierungsrat des Kantons Neuenburg die Professorin Martine Rahier zur neuen Rektorin der Universität Neuenburg. Die 53-jährige ist bereits Vizedirektorin des neuenburger Instituts für Biologie. Mit der Amtsübernahme am 1. August 2008 löst Martine Rahier Jean-Pierre Derendinger ab, der im Februar 2007 zum interimistischen Rektor ernannt wurde.

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07.01.2008 | Netzwerk FUTURE

In eigener Sache: Team FUTURE neu konsolidiert

Das FUTURE-Politikerteam ist neu formiert: Präsidiert wird es von Ständerat Felix Gutzwiller (Präsident) und Nationalrat Urs Hofmann (Vize-Präsident). Eine Liste aller Mitglieder und ihrer Kommissionszugehörigkeiten ist auf der FUTURE-Website als PDF aufgeschaltet.

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21.12.2007 | Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

Teilrevision Forschungsgesetz: Start der Vernehmlassung

Der Bundesrat hat heute die Vernehmlassung zur Teilrevision des Forschungsgesetzes eröffnet. Zentraler Punkt der Teilrevision ist eine zeitgemässe und umfassende Regelung der Innovationsförderung des Bundes. Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) wird neu organisiert und erhält mehr Entscheidkompetenzen. Die Teilrevision trägt mehreren parlamentarischen Vorstössen Rechnung.

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21.12.2007 | Eidg. Departement des Innern (EDI)

Der Bundesrat wählt Joël François Mesot zum Direktor des Paul Scherrer Instituts

Joël François Mesot, Titularprofessor an der ETH Zürich und Leiter des Labors für Neutronenstreuung am Paul Scherrer Institut und an der ETH Zürich, wird der neue Direktor des PSI in Villigen AG. Er tritt sein Amt am 1. August 2008 an. Joël François Mesot löst Martin Jermann ab, der das PSI seit dem 1. September 2007 als Direktor ad interim führt.

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21.12.2007 | Eidg. Departement des Innern (EDI)

ETH Lausanne: Patrick Aebischer als Präsident bestätigt

Der Bundesrat wählte Prof. Patrick Aebischer für eine weitere Amtsperiode zum Präsidenten der ETH Lausanne. Seit März 2000 steht Aebischer der ETH Lausanne vor. Seine dritte Amtszeit wird Ende Februar 2012 auslaufen.

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20.12.2007 | Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

Fachhochschulen: Masterstudiengänge können starten

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) hat kurz vor Weihnachten 64 Fachhochschul-Masterstudiengängen die Startbewilligung erteilt. Ab Wintersemester 2008 erweitert sich damit die Fachhochschulausbildung um eine zusätzliche, weiter führende Studienstufe.

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17.12.2007 | Bundesamt für Statistik (BFS)

Mehr Studierende an Universitäten, Fach- und Pädagogischen Hochschulen

In den Jahren 2006/07 befanden sich insgesamt 214'500 Studierende in einer Tertiärausbildung. Dies entspricht einer Zunahme von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An den universitären Hochschulen waren 115'000 Studierende (+2,4%), an den Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen 57'200 Studierende (+5,6%) immatrikuliert. Der Bestand der höheren Berufsbildung ist auf 42'400 Studierende angestiegen (+6,1%).

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11.12.2007 | Eidgenössische Zollverwaltung

Doppelt so viele Schweizer Exporte von Hochtechnologieprodukten

Mit einem Anstieg auf 40 Milliarden Franken haben sich die Schweizer Exporte von Hochtechnologieprodukten zwischen 1997 und 2006 mehr als verdoppelt. Wachstumstreiber waren dabei die pharmazeutischen Erzeugnisse.

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11.12.2007 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Die Schweiz beteiligt sich am ITER-Projekt

Mit dem Bau des internationalen Versuchsreaktors ITER in Frankreich soll der letzte Entwicklungsschritt hin zur Energieproduktion aus Fusionsenergie vollzogen werden. Der europäische Beitrag an ITER wird durch die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) geleistet. Im Rahmen zweier Briefwechsel zwischen dem Bundesrat und Euratom wurde Anfang Dezember 2007 die Beteiligung der Schweiz an diesem wissenschaftlich und technologisch ambitionierten Projekt vereinbart.

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06.12.2007 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

SBF und CRUS: Neue Website zu Hochschulrankings

Seit heute ist die neue Website des Staatsekretariats für Bildung und Forschung (SBF) und der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS), www.universityrankings.ch, online. Die Seite bietet eine Übersicht über alle namhaften, internationalen Rankings sowie deren Messmethoden und die Platzierung der Schweizer Universitäten.

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06.12.2007 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

7. EU-Forschungsprogramm: Schweizer Start geglückt

Der stellvertretende Direktor des Staatssekretariates für Bildung und Forschung, Paul-Erich Zinsli, und der stellvertretende Generaldirektor der Generaldirektion Forschung der EU-Kommission, Daniel Jacob, zogen am Treffen des Gemischten Ausschusses zum Forschungsabkommen Schweiz-EU am 6. Dezember in Brüssel eine positive Bilanz der ersten Erfahrungen mit dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU.

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05.12.2007 | SystemsX.ch

400 Millionen Franken für Systembiologie

Die Schweiz will in der Systembiologie Weltklasse-Niveau erreichen und wird in den nächsten vier Jahren rund 400 Millionen Franken in die zukunftsträchtige Disziplin investieren. Im Zentrum steht die Forschungsinitiative SystemsX.ch, an der bisher acht Universitäten, drei Forschungsinstitutionen und die Industrie beteiligt sind. Eine solche Investition in eine Forschungsrichtung ist in der Schweiz beispiellos.

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28.11.2007 | Eidg. Departement des Innern (EDI)

Fritz Schiesser ist neuer Präsident des ETH-Rats

Der Bundesrat hat die Mitglieder und das Präsidium des ETH-Rats für die Leistungsperiode 2008-2011 gewählt. Zum Präsidenten wurde der Glarner Ständerat Fritz Schiesser gewählt. Vizepräsident wird Paul Herrling. Neue Mitglieder des Rats sind Barbara Haering und Hans Hess. Fünf Mitglieder wurden für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt.

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28.11.2007 | Universität Freiburg

Universität Freiburg erhält 100 Millionen Franken

Der Freiburger Industrielle Adolphe Merkle gründet eine mit 100 Millionen Franken dotierte Stiftung zur Förderung von Forschung und Lehre an der Universität Freiburg. Diese bisher grösste private Schenkung zu Gunsten einer Schweizer Hochschule wird insbesondere die Schaffung eines neuen Forschungsinstituts für Nanomaterialien ermöglichen.

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28.11.2007 | Eidg. Departement des Innern (EDI)

Bundesrat lanciert sechs neue Nationale Forschungsprogramme

Der Bundesrat hat heute den Schweizerischen Nationalfonds mit der Durchführung von sechs neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP) beauftragt. Diese NFP behandeln Fragestellungen in den Bereichen Gleichstellung, Umwelt, intelligente Materialien, Nanomaterialien, Medizin und Städtebau. Die Forschungsdauer der Programme beträgt drei bis fünf Jahre, das Budget beläuft sich auf insgesamt 58 Millionen Franken.

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27.11.2007 | ETH Zürich (ethlife)

Neues Leistungsstipendium der ETH Zürich

Die ETH Zürich vergab erstmals Leistungsstipendien im Rahmen des "Excellence Scholarship & Opportunity Programme" (ESOP). Das Projekt startete im September 2007. Bisher machten zwölf Studierende von diesem Stipendienangebot Gebrauch. Bis 2009 sollen in zwei weiteren Ausschreibungsrunden je zwanzig Stipendien vergeben werden. Ziel dieses zusätzlichen Stipendienmodells ist, ausgezeichnete Studierende aus dem In- und Ausland zu fördern und die Bekanntheit von Masterstudiengängen an der ETH Zürich zu steigern.

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26.11.2007 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

Grünes Licht für Genfer Institut für internationale Beziehungen und Entwicklung

Das neue «Institut de hautes études internationales et du développement» steht in den Startblöcken. Das Genfer Institut strebt im Bereich internationale Beziehungen und Entwicklung einen Platz unter den besten Hochschulinstitutionen an und setzt auf die Zusammenarbeit zwischen dem akademischen Bereich und den Akteuren des internationalen Lebens. Die offizielle Eröffnung des Instituts erfolgt im Januar 2008.

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22.11.2007 | EVD

BR Doris Leuthard: «Das neue Hochschulförder- und Koordinationsgesetz ist nötig.»

Bundesrätin Doris Leuthard verdeutlicht in ihrer Rede anlässlich der Bildungstagung zum Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG) an der Universität St. Gallen, warum eine gemeinsame Koordination von Bund und Kantonen im Hochschulbereich notwendig ist, damit die Schweiz auch in Zukunft ein wettbewerbsfähiger Bildungs- und Forschungsplatz bleibt. Alle Dokumente, Präsentationen und Reden sind jetzt online, auf der Website der Universität St. Gallen abrufbar.

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21.11.2007 | EDI

ETH-Rat: Zehnder verzichtet auf Wiederwahl

ETH-Ratspräsident Alexander J.B. Zehnder verzichtet aus persönlichen Gründen auf eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode. Dies teilte er dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), Bundesrat Pascal Couchepin, mit. Der Bundesrat muss nun vor Ende dieses Jahres im Rahmen der ordentlichen Erneuerungswahlen des ETH-Rats auf Antrag des EDI einen neuen Präsidenten ernennen.

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15.11.2007 | IngCH

Mehr Ingenieure an den ETH

Die von Engineers Shape our Future (IngCH) in Auftrag gegebene Studie "Ingenieur-Nachwuchs Schweiz 2007" zeigt, dass im Jahr 2006 die Fachrichtungen Elektroingenieurwesen, Informatik und Chemieingenieurwesen starke Verluste bei den Eintritten zu verzeichnen hatten. Hingegen stieg in allen anderen Fächern die Anzahl Eintritte - besonders stark in Architektur und Planung, Maschineningenieurwesen und Mikrotechnik. Der Ingenieur-Zuwachs entstand vor allem an den beiden ETH, während die Anzahl Eintritte an den übrigen universitären Hochschulen – wie schon im Vorjahr - leicht zurückging.

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08.11.2007 | TopUniversities

THES-Ranking 2007: Schweizer Hochschulen verlieren Plätze

Das Times Higher Education Supplement (THES) - QS World University Ranking aus Grossbritannien bietet einen Überblick über die 200 weltbesten Universitäten. Dieses Jahr schneiden die Schweizer Hochschulen schlechter ab als in den Jahren zuvor (in Klammern die Platzierung von 2006):

  • Rang   42  (24)  ETH Zürich
  • Rang 105  (39)  Universität Genf
  • Rang 114  (75)  Universität Basel
  • Rang 117  (64)  ETH Lausanne
  • Rang 140 (109) Universität Zürich
    Die Vergleichbarkeit mit dem THES-Ranking 2006 ist allerdings eingeschränkt, da Änderungen in der Methode vorgenommen wurden. Mehr zum Thema Hochschulrankings im FUTURE-Newsletter Nr.20, S.3.
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    07.11.2007 | EVD

    Neue Direktorin des Hochschulinstitutes für Berufsbildung

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. November 2007 Dalia Schipper zur neuen Direktorin des Eidgenössischen Hochschulinstitutes für Berufsbildung (EHB) ernannt. Die promovierte Pädagogin leitete das Hochschulinstitut seit April dieses Jahres ad interim als stellvertretende Direktorin.

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    05.11.2007 | Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien

    Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien: Drei neue Stipendiaten

    Die "Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien" hat Anfang November aus über hundert Bewerberinnen und Bewerber zwei neue Stipendiatinnen und ein neuer Stipendiat ausgewählt, die 2008 für ein Jahr im Bundeshaus arbeiten werden. Ziel dieser Politikstipendien ist, zum Dialog zwischen Wissenschaft und Politik beizutragen. Die neuen Stipendiaten sind: Dr. Muriel Bendel (sie beginnt ihr Stipendium im Februar 2008), Dr. Philipp Langer (er beginnt sein Stipendium im Januar 2008) und Sabine Perch-Nielsen (sie beginnt ihr Stipendium im August 2008).

    02.11.2007 | EDK

    Stipendienkonkordat geht in die Vernehmlassung

    Der Vorstand der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat am 25. Oktober 2007 ein Stipendienkonkordat zur Vernehmlassung freigegeben. In dieser "Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen" werden erstmals gesamtschweizerische Grundsätze und Mindeststandards für die Vergabe von Ausbildungsbeiträgen festgelegt. Ziel ist, die 26 kantonalen Stipendiengesetzgebungen in wichtigen Punkten zu harmonisieren.

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    02.11.2007 | VSS

    VSS Reagiert auf EDK-Stipendienkonkordat

    Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) begrüsst in einer Pressemitteilung den Vernehmlassungsentwurf eines Konkordates zur Stipendienharmonisierung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

    01.11.2007 | ETH Lausanne

    Merck Serono investiert 27,5 Millionen in die ETH Lausanne

    Der Genfer Biotechnologiekonzern Merck Serono investiert 27,5 Millionen Franken in die ETH Lausanne. Merck Serono stiftet drei Lehrstühle für Neurowissenschaften, Onkologie und Wirkstoffverabreichung und investiert in einen Forschungsfonds. Für die Schaffung der Lehrstühle bezahlt der Konzern 12,5 Millionen Franken. Zudem investiert Merck Serono in den nächsten fünf ahren jährlich je 3 Millionen Franken in einen Forschungsfonds.

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    31.10.2007 | Bundesamt für Statistik (BFS)

    BFS: Szenarien 2007-2016 für die Hochschulen

    Gemäss den jüngsten Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) für die Schweizer Hochschulen wird die Anzahl Studierender an den Schweizer Hochschulen im Studienjahr 2007/08 um drei Prozent zunehmen. Des Weiteren werde – auf Grund der Bologna-Reform – dieser Wachstumstrend anhalten, so dass die Zahl der Studierenden bis 2016 zwischen dreizehn und zwanzig Prozent zunehmen werde. Der Anteil der Frauen an den schweizerischen Hochschulen, so das BFS, dürfte insgesamt noch steigen, besonders auf der Doktoratsstufe der universitären Hochschulen.

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    29.10.2007 | SAMW

    SAMW: Mehr Ausbildungsplätzen in der Medizin

    In einem heute veröffentlichten Bericht kommt der Schweizerische Wissenschaftsund Technologierat (SWTR) zum Schluss, dass die Anzahl der Studienplätze in der Medizin um 20 Prozent erhöht werden soll. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) begrüsst den Bericht und unterstützt die Forderung nach mehr Ausbildungsplätzen.

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    23.10.2007 | Parlament

    WBK-S legt Harmonisierung der Stipendien auf Eis

    Die WBK-S hat in ihrer Sitzung vom 23.10.2007 die nationalrätliche Motion, die eine Harmonisierung von Mindeststandards bei den Ausbildungsbeihilfen auf der Tertiärstufe fordert sowie die jüngst eingereichte Standesinitiative des Kantons Solothurn, die demselben Anliegen gewidmet ist, sistiert.

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    23.10.2007 | Parlament

    WBK-S sagt ja zum Biomedizin-Übereinkommen

    Die WBK-S hat in ihrer Sitzung vom 23.10.2007 entschieden, dass auf die Vorlage des Europäischen Übereinkommens über Menschenrechte und Biomedizin einzutreten sei. Das Übereinkommen regelt Grundsätze in den Bereichen Einwilligung in medizinische Eingriffe, Schutz der Privatsphäre, genetische Untersuchungen am Menschen, Organentnahme für Transplantationszwecke und biomedizinische Forschung.

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    23.10.2007 | Parlament

    WBK-S sagt ja zu Kompetenztrennung im ETH-Rat

    Die WBK-S hat sich mit zwei Motionen befasst, die in Zusammenhang mit der ETH-Gesetzgebung stehen: Die erste Motion verlangt, dass das Parlament künftig den Leistungsauftrag des ETH-Bereichs vor dem Entscheid über die BFI-Beiträge beraten kann. Sie wurde von der Kommission abgelehnt. Die zweite Motion fordert eine stärkere Trennung von strategischen und operativen Kompetenzen zwischen dem ETH-Rat und den Schulleitungen. Sie wurde mit 6 zu 5 Stimmen angenommen.

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    18.10.2007 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF)

    Neue Nationale Forschungsprogramme (NFP)

    Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat im Rahmen der NFP-Prüfrunde 2006/2007 94 Themenvorschläge erhalten. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat Machbarkeitsstudien zu diesen sechs Programmvorschlägen erarbeitet:
    • Geschlechterverhältnisse im Umbruch - Perspektiven einer nachhaltigen Gleichstellungspolitik in der Schweiz
    • Nachhaltige Wasserversorgung und –nutzung
    • Intelligente Materialien
    • Stammzellen und Regenerative Medizin
    • Chancen und Risiken von Nanomaterialien
    • Neue urbane Intensität in der Schweiz
    Der Bundesrat wird voraussichtlich bis Ende Jahr entscheiden, welche der Themen im Rahmen neuer Nationalen Forschungsprogramme (NFP) bearbeitet werden können.

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    15.10.2007 | Schweizerische Universitätskonferenz (SUK)

    Neues Präsidium und neue Generalsekretärin bei der SUK

    In der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) stehen im Jahr 2008 einige personelle Wechsel bevor: Auf den 1. Januar 2008 übernimmt ein neues Präsidium die Leitung. Präsidentin und damit Nachvolgerin des amtierenden SUK-Präsidenten, Charles Kleiber, ist die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli. Am 1. Februar 2008 nimmt Martina Weiss ihre Arbeit als Generalsekretärin auf.

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    09.10.2007 | VSS

    Das Stipendienwesen harmonisieren

    Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) präsentiert an einer Medienkonferenz vom 9. Oktober 2007 in Bern eine Gesetzesvorlage zur gesamtschweizerischen Harmonisierung der Stipendien. Der VSS will so die Diskussion voranbringen. Er beklart, dass die Chance dazu bereits mehrmals verpasst wurde: Beim NFA, bei der Ausgestaltung des neuen Hochschulförder- und Koordinationsgesetzes (HFKG) sowie in der BFI-Botschaft 2008-2011. Der VSS lädt die politischen Parteien am 29. November ein, das Gesetz am runden Tisch des VSS-Büros zu besprechen (Einladung).

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    08.10.2007 | economiesuisse

    Innovation: Empfehlungen von economiesuisse

    Economiesuisse veröffentlicht ein Positionspapier mit Empfehlungen für die Förderung des Wissens- und Technologietransfers (WTT) in der Schweiz. Voraussetzung für einen erfolgreichen WTT sei einerseits unternehmerisches Engagement, andererseits aber auch ein innovationsfreundlicher und Kosten schonender Regulierungsrahmen sowie ein leistungsfähiges Bildungs- und Forschungssystem.

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    03.10.2007 | SCNAT

    Neuer Generalsekretär der SCNAT

    Der Vorstand der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) hat Dr. Jürg Pfister zum neuen Generalsekretär ernannt. Der promovierte Biologe und Leiter des Sektors Internationale Beziehungen im Schweizerischen Nationalfonds übernimmt die Nachfolge von Dr. Ingrid Kissling-Näf. Er wird sein Amt am 1. April 2008 antreten.

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    03.10.2007 | Parlament

    Nationalrat: Ja zu Biomedizin-Übereinkommen

    Der Nationalrat befürwortet die Ratifikation des europäischen «Übereinkommens zum Schutz der Menschenrechte und der Menschenwürde im Hinblick auf die Anwendung von Biologie und Medizin». Das Übereinkommen des Europarats regelt unter anderem grundsätzlich die Forschung am Menschen, die Zwangsbehandlung von Psychischkranken, Eingriffe ins menschliche Genom sowie die Transplantation. Angenommen wurde auch das Zusatzprotokoll über das Verbot des Klonens menschlicher Lebewesen.

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    02.10.2007 | SDA / ATS

    BFI-Finanzierung: Ständerat stimmt Aufstockung um 108 Millionen zu

    Die Bundesfinanzierung für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für 2008 bis 2011 ist unter Dach. Der Ständerat hat am Dienstag stillschweigend dem Nationalrat nachgegeben und 108 Millionen Franken mehr bewilligt als ursprünglich vorgesehen (siehe Artikel).

    01.10.2007 | OSPS

    SWTR: Die Schweiz braucht eine neues BFI-Departement

    Im Auftrag des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats (SWTR) publizierte das Observatoire science, politique et société (OSPS) der Universität Lausanne eine Studie, die untersucht, inwieweit die gegenwärtige administrative Aufteilung der Bundeskompetenzen im BFI-Bereich in zwei Departemente zweckmässig ist. Der SWTR kommt auf der Grundlage dieser Studie und im Kontext der Vorbereitungen zum neuen Hochschulförder- und -koordinationsgesetz zum Schluss, dass die Schweiz ein neues BFI-Departement braucht, damit eine effiziente Steuerung des gesamten Bereichs gewähtleistet werden kann.

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    27.09.2007 | CRUS

    Diskussionsvorschlag zum neuen Hochschulgesetz

    Die CRUS (Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten) und die KFH (Rektorenkonferenz der Schweizer Fachhochschulen) äussern sich zum neuen Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG), (siehe Pressespiegel).

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    27.09.2007 | EurActiv

    EU-Parlament unterstützt ETI

    Trotz Befürchtungen, ein Europäische Technologieinstitut (ETI) könnte enorme Kosten verursachen, hat das EU-Parlament offiziell seine Unterstützung für die Schaffung des Instituts gemäss Vorschlag der Kommission geäussert. Der EU-Rat wird nun diesen Vorschlag überprüfen und noch im Herbst 2007 dem Parlament eine gemeinsame Stellungnahme vorlegen.

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    20.09.2007 | SNF

    Nationale Forschungsprogramme sind wirksam

    Das CEST (Center for Science and Technology Studies) hat 2006 im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) eine Wirkungsstudie der Nationalen Forschungsprogramme (NFP) durchgeführt. Die Studie hält fest, dass die Resultate aus den NFP nicht nur in der Praxis – bei Behörden und Industrie – zahlreiche Anwendungen finden, sondern auch innerhalb der Wissenschaft – namentlich in der Nachwuchsförderung – grosse Wirkung erzielen.

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    12.09.2007 | EDI

    Verfassungsartikels über Forschung am Menschen überwiesen

    Der Bundesrat hat heute die Botschaft und den Entwurf eines Verfassungsartikels über die Forschung am Menschen verabschiedet und dem Parlament zur Beratung überwiesen. Der Verfassungsartikel soll den Bund ermächtigen, die Forschung am Menschen in einem Bundesgesetz zu regeln.

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    12.09.2007 | EDI

    Hochschulrahmengesetz in der Vernehmlassung

    Der Bundesrat hat das neue Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich in Vernehmlassung geschickt. Das Gesetz wird das heutige Universitätsförderungsgesetz und das Fachhochschulgesetz ablösen.

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    06.09.2007 | SNF

    SNF verabschiedet Europäische Charta

    Das Präsidium des Nationalen Forschungsrats hat an seiner Sitzung vom 22. August 2007 das Dokument «Europäische Charta für Forschende und Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschenden» angenommen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) folgt damit seinem Anliegen, für sämtliche Bereiche der  Forschungsförderung hohe Standards zu schaffen.

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    04.09.2007 | BAFU

    Freisetzungsversuche bewilligt

    Das Bundesamt für Umwelt hat drei Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen der Universität Zürich und der ETH Zürich mit Auflagen bewilligt. Die Versuche sollen von 2008 bis 2010 in Zürich-Reckenholz sowie in Pully bei Lausanne durchgeführt werden.

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    03.09.2007 | BBT/EDK

    Kriterien für Masterstudiengänge an Fachhochschulen

    Bund und Kantone haben sich in einer Vereinbarung auf die Prioritäten beim Aufbau von Masterstudiengängen an Fachhochschulen geeinigt. Ziel ist ein limitiertes Angebot qualitativ hochstehender Masterstudiengänge, die auf den bestehenden dreijährigen Bachelorstudiengängen aufbauen.

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    28.08.2007 | Paul Scherrer Institut (PSI)

    PSI: neuer interimistischer Direktor

    Das Paul Scherrer Institut (PSI) hat einen neuen Direktor ad interim. Am 1. September 2007 tritt der ETH-Physiker und langjährige Stabschef des PSI, Martin Jermann, das Amt an, bis ein neuer Direktor eingesetzt ist. Martin Jermann löst damit Ralph Eichler ab. Der Physikprofessor wurde Ende Mai 2007 zum Präsidenten der ETH Zürich gewählt.

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    23.08.2007 | BFS

    Hochschulabgänger: Via Praktikum zum Beruf

    Wie die Auswertung der Hochschulabsolventenbefragungen des Bundesamtes für Statistik zeigt, durchliefen zwischen 1991 und 2005 11 bis 15 Prozent der Universitätsabsolventen ein Praktikum als Berufseinstieg. Bei den Frauen liegt dieser Anteil durchschnittlich 4,7 Prozentpunkte über demjenigen der Männer.

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    09.08.2007 | SNF

    Open Access: SNF erlässt Weisung

    Mit öffentlichen Mitteln geförderte Forschung sollte - nicht zuletzt im Interesse der Wissenschaft selbst - auch möglichst gut öffentlich zugänglich sein. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) erlässt daher auf den 1. September 2007 die «Weisung bezüglich Open Access zu wissenschaftlichen Publikationen aus von ihm geförderten Projekten».

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    07.08.2007 | Hochschule für Technik, Rapperswil

    Neues Masterstudium für die besten Studierenden

    Ab Herbst 2008 bietet die Hochschule für Technik in Rapperswil (HSR)  den "Master of Science in Engineering" (MSE) an.
    Das Bildungsangebot wurde von den sieben Schweizer Fachhochschulen gemeinsam entwickelt.
    Zugelassen werden nur Studierende mit einem Bachelor-Abschluss der Note A oder B.

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    07.08.2007 | CVP

    CVP stellt Bildungspapier vor

    Die CVP Schweiz hat eine Arbeitsgruppe beauftragt, Visionen für die Bildungslandschaft Schweiz zu formulieren. Anlässlich der heutigen Pressekonferenz hat die CVP vier zentrale Herausforderungen identifiziert und für die nächste Generation acht Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Bildungspolitik abgeleitet.

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    26.07.2007 | BFS

    Die Hochschulabsolventen verlassen die Randregionen

    Wie eine vom Bundesamt für Statistik durchgeführte Studie zu den Hochschulabsolventen 1998 bis 2004 zeigt, verlieren die ländlichen Gemeinden im Durchschnitt pro Abschlussjahrgang 27 Prozent der potentiell hochqualifizierten Arbeitskräfte, während die Kernstädte zwischen 19 Prozent und 31 Prozent hinzugewinnen.

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    10.07.2007 | ETH Life

    ETH Zürich Foundation erhält 10 Millionen Franken

    Max Rössler schenkt der ETH Zürich Foundation zehn Millionen Franken.
    Mit den Zinsen dieses Beitrags werden Forschungs- und Lehrprojekte der Ingenieur- und Naturwissenschaften an der ETH Zürich gefördert.

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    09.07.2007 | Bundesamt für Energie

    Wenig Geld für Energieforschung

    Die Aufwendungen der öffentlichen Hand für die Energieforschung bewegten sich auch 2006 auf tiefem Niveau. Dies zeigt der heute veröffentlichte Jahresbericht zur Energieforschung 2006.
    Die Eidgenössische Energieforschungskommission CORE warnt vor einem weiteren Abwärtstrend der Budgets.

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    04.07.2007 | EDI

    Beschwerde der ETHZ abgewiesen

    Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat die Aufsichtsbeschwerde der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) abgewiesen. Es kommt zum Schluss, dass die ETHZ weder zur Aufsichtsbeschwerde noch zum Stellen von Anträgen legitimiert ist.

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    04.07.2007 | EDI

    James W. Kirchner neuer Direktor der WSL

    James W. Kirchner wird der neue Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Er tritt sein Amt am 1. Januar 2008 an. Kirchner ist Professor für Erdwissenschaften und planetarische Forschung an der University of California in Berkeley und Direktor der Central Sierra Field Research Stations in Kalifornien.

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    04.07.2007 | EDI

    Bundesrat verabschiedet Bericht zur Biotechnologie in der Schweiz

    Der Bundesrat verabschiedet den Bericht "Biotechnologie in der Schweiz: Aktionsplan". In Erfüllung des Postulats 04.3627 der freisinnig-demokratischen Fraktion befasst sich der vom EDI erstellte Bericht mit der aktuellen Situation und den Entwicklungsperspektiven der Biotechnologie in der Schweiz in einem europäischen Kontext.

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    04.07.2007 | EDI

    Nationalfonds: Neue Statuten genehmigt

    Der Bundesrat hat die teilrevidierten Statuten des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) genehmigt, die der Stiftungsrat des SNF im März dieses Jahres verabschiedet hatte. Schwerpunkt der Teilrevision sind die Anpassung von Amtszeitregelungen und die Aktualisierung bei der Kompetenzregelung der SNF-Organe.

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    03.07.2007 | ETH Life

    Neue Präsidentin beim VSH

    Der Verband der Schweizerischen Hochschulstudierendenschaften (VSH) hat eine neue Präsidentin: Die ETH-Biologiestudentin Christine Burkhard übernimmt von Laetitia Henriot das Präsidium. Vizepräsident wird Antonin Danalet.

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    02.07.2007 | Eidgenössisches Parlament

    Finanzkommission für 6-Prozent-Wachstum bei der BFI-Botschaft

    Die Finanzkommission des Nationalrates unterstützt mit 10 zu 5 Stimmen das vom Bundesrat und vom Ständerat angestrebte Wachstum von 6 Prozent bei der BFI-Botschaft. Ebenfalls mit 10 zu 5 Stimmen lehnt sie es ab, die im Rahmen der BFI-Botschaft beschlossenen Zahlungsrahmen und Verpflichtungskredite für die Periode 2008 - 2011 von allen Kreditsperren und Budgetkürzungen auszunehmen.

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    27.06.2007 | BFS

    Mehr Bundesgelder für F&E, weniger für Ressortforschung

    Gemäss einer Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) hat der Bund die Forschung und Entwicklung (F+E) im Jahr 2006 mit 1352 Millionen Franken finanziert. Preisbereinigt sind die Aufwendungen des Bundes für F+E seit 1986 um durchschnittlich 1,7 Prozent pro Jahr gestiegen – dies trotz einer zwischenzeitlichen Abnahme in den Jahren 1996 bis 2000 und auch 2006. Der Rückgang der Aufwendungen für die Ressortforschung (F+E-Aufträge an Dritte und Intramuros F+E-Aufwendungen) hält allerdings weiterhin an.

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    25.06.2007 | BFS

    Neue Szenarien für das Bildungssystem - Bis 2015 zwischen 19 und 25 Prozent Professorinnen an den Universitäten

    Das Bundesamt für Statistik (BFS) stellt seine neuesten Szenarien für das ganze Bildungssystem vor. Während die Anzahl Schülerinnen und Schüler in der obligatorischen Schule und in der Sekundarstufe II in den nächsten zehn Jahren insgesamt zurückgehen dürfte, wird die Gesamtzahl der Studierenden an den Hochschulen zum Teil wegen der Bologna-Reform voraussichtlich stark zunehmen (+13% bis +20% zwischen 2006 und 2016). Erstmals werden auch Szenarien für die Professorenschaft der Hochschulen erstellt. Danach dürfte der Anteil der Professorinnen an den universitären Hochschulen (2005: 12%) weiterhin zunehmen, ohne jedoch um 2015 die 25-Prozent-Grenze zu überschreiten.

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    25.06.2007 | SBF

    Forschungsabkommen unterzeichnet

    Bundesrat Pascal Couchepin, EU-Forschungskommissar Janez Potočnik und die Vorsitzende des EU-Forschungsministerrates Annette Schavan haben heute Montag, den 25. Juni 2007, in Luxemburg das bilaterale Forschungsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union unterzeichnet. Das Abkommen regelt die Beteiligung der Schweiz an den 7. Forschungsrahmenprogrammen der EU während der Jahre 2007-2013.

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    19.06.2007 | Eidgenössisches Parlament

    BFI-Debatte im Ständerat

    Der Ständerat folgt in der Beratung der Vorlage für Bildung-, Forschung und Innovation (BFI) dem Bundesrat: Als Erstrat hat er einem Zahlungsrahmen von insgesamt 21,2 Milliarden Franken für die Periode 2008-2011 zugestimmt. Das entspricht einer Erhöhung der BFI-Ausgaben um durchschnittlich 6 Prozent pro Jahr.

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    12.06.2007 | EVD

    Ingrid Kissling-Näf neue Leiterin der Förderagentur für Innovation (KTI)

    Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) hat Ingrid Kissling-Näf (43) zur neuen Leiterin der Förderagentur für Innovation (KTI) im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) gewählt. Sie tritt ihre Stelle auf Spätherbst 2007 an. Als Leiterin der KTI gehört Ingrid Kissling-Näf der Geschäftsleitung des BBT im Rang einer Vizedirektorin an.

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    08.06.2007 | EDI

    Der Bundesrat wählt Mauro Dell’Ambrogio zum neuen Staatssekretär für Bildung und Forschung

    Auf Antrag von Bundesrat Pascal Couchepin hat der Bundesrat den Tessiner Mauro Dell’Ambrogio als neuen Staatssekretär für Bildung und Forschung (SBF) ernannt. Er wird sein Amt am 1. Januar 2008 antreten. Mit Mauro Dell’Ambrogio (1953) beruft der Bundesrat eine Persönlichkeit mit einer grossen Führungserfahrung und einem beachtlichen Leistungsausweis im Bereich Bildung und Forschung. Mauro Dell’Ambrogio tritt die Nachfolge von Charles Kleiber an, der Ende 2007 altershalber aus seinem Amt ausscheiden wird. Der Bundesrat dankt ihm für die geleisteten Dienste.

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    01.06.2007 | ethlife

    Ralph Eichler neuer Präsident der ETH Zürich

    Der Bundesrat hat Ralph Eichler zum neuen Präsidenten der ETH Zürich gewählt. Er tritt das Amt am 1. September 2007 an. Ralph Eichler ist Professor für Physik und seit 2002 Direktor des Paul Scherrer Instituts in Villigen. Seit 2004 ist der Mitglied des ETH-Rats als Vertreter der vier Forschungsinstitutionen des ETH-Bereichs.

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    23.05.2007 | Bundesverwaltung

    Warten auf das Bildungsdepartement

    Die Schaffung eines gemeinsamen Departements für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) lässt weiter auf sich warten. Der Bundesrat hat in seiner zweitägigen Klausursitzung von Ende Mai auf konkrete Beschlüsse in dieser Richtung verzichtet. Er beauftragte lediglich die betroffenen Departemente, die Zusammenlegung der Bereiche Bildung und Forschung bis im Herbst 2007 zu prüfen.

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    16.05.2007 | Bundesverwaltung

    Stiftung für Hochschulstudien: Stiftungsrat bestimmt

    Das Eidgenössische Departement des Innern hat Mitte Mai 2007 gemeinsam mit der Erziehungsdirektion des Kantons Genf die Zusammensetzung des ersten Stiftungsrates der «Stiftung für Hochschulstudien im Bereich internationale Beziehungen und Entwicklung» bestimmt:
    Präsident ist Roger de Weck, Vizepräsident ist Prof. Jacques Forster.
    Die neue Institution geht aus der Verbindung des «Institut universitaire de hautes études internationales» (HEI) und des «Institut universitaire d'études du développement» (IUED) hervor.

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    16.05.2007 | ETH Zürich (ethlife)

    Genveränderte Pflanzen sollen aufs Feld

    Die ETH und die Universität Zürich wollen drei Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen durchführen.
    Dies ist – sofern die entsprechenden Behörden die Bewilligung erteilen – auch nach der Annahme der GVO-Moratoriums-Initiative vom 27. November 2005 möglich: Versuche zu wissenschaftlichen Zwecken sind davon ausgenommen.

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    10.05.2007 | Economiesuisse

    Economiesuisse fordert zuverlässige BFI-Finanzierung

    Economiesuisse nimmt Stellung zu den in der Botschaft für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) 2008-2011 gesprochenen Mittel: «21,2 Milliarden Franken sind eine solide Basis, sofern die Mittel über die ganze Periode verlässlich zur Verfügung stehen.»

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    10.05.2007 | Universität Neuenburg

    Neuer Masterlehrgang im Journalismus

    Neuer Masterlehrgang im Journalismus
    Die Universität Neuenburg und das Westschweizer Ausbildungszentrum für Journalisten (CRFJ) wollen gemeinsam einen universitären Masterlehrgang für Journalismus aufbauen. Im September 2008 soll die zweijährige Ausbildung starten.

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    10.05.2007 | ETH Zürich (ethlife)

    Rektor der ETH Zürich geht zur Uno-Universität

    Der Rektor und Präsident ad interim der ETH Zürich, Konrad Osterwalder, wurde von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum fünften Rektor der United Nations University (UNU) in Tokio berufen.

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    08.05.2007 | Bundesverwaltung

    Schweizer Zentrum für Infrastrukturen der Sozialwissenschaften

    Das Bundesamt für Statistik und das Staatssekretariat für Bildung und Forschung haben entschieden, ein «Schweizer Zentrum für Infrastrukturen der Sozialwissenschaften» an der Universität Lausanne anzusiedeln.
    Dort werden der Schweizerische Informations- und Daten-Archivdienst für die Sozialwissenschaften (SIDOS), das zukünftige Daten- und Informationszentrum für öffentliche Forschung, langfristige nationale Erhebungsprojekte sowie die Schweizer Beteiligung am European Social Survey (ESS) und am International Social Survey Programme (ISSP) an einem Standort zusammengeführt.
    Die Inbetriebnahme des Zentrums ist für den 1. Januar 2008 vorgesehen.

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    02.05.2007 | Bundesverwaltung

    Startschuss zur Akkreditierung der Fachhochschulen

    Seit Mai können sich Fachhochschulen akkreditieren Lassen. Das Akkreditierungssystem im Fachhochschulbereich ist Teil des Bologna-Prozesses und orientiert sich an europäischen Qualitätsstandards. Zuständige Akkreditierungsbehörde ist das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement.

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    12.04.2007 | ETH Zürich

    Umweltentscheide: Beratung für Politiker

    Seit Mitte April 2007 gibt es an der ETH Zürich das Institut für Umweltentscheidungen (IED). Die Forschenden aus den Bereichen Politik, Psychologie und Ökonomie möchten Grundlagen für politische Prozesse schaffen und Politiker dabei unterstützen, wirksame und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

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    10.04.2007 | economiesuisse

    Kommission für Technologie und Innovation (KTI) - quo vadis?

    Economiesuisse nimmt Stellung zur zukünftigen Ausrichtung der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Die KTI leiste wichtige Beiträge für die Förderung einer marktorientierten Forschung und Entwicklung an Hochschulen und für eine gute Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Vorallem KMU, die den Kontakt mit den Hochschulen suchen, sollen sich - so economiesuisse - auch in Zukunft auf eine gut dotierte und leistungsfähige KTI verlassen können.

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    10.04.2007 | EurActiv

    Ist das EU-Technologieinstitut umsetzbar?

    Das geplante Europäische Institut für Technologie (EIT) sei nicht umsetzbar. Zu diesem Schluss kommt eine unabhängige Expertengruppe in ihrem Bericht vom 5. April.
    Ähnliche Töne schlugen mehrere Entscheidungsträger der EU anlässlich einer öffentlichen Anhörung Anfang Mai an: Ihrer Ansicht nach ist die geplante Finanzierung des ETI undurchsichtig und der Zweck des Instituts unklar.
    Die EU-Kommission hingegen fordert Fortschritte: Es sei ein guter Zeitpunkt für die Schaffung des ETI.

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    06.04.2007 | EurActiv

    Europäischer Forschungsraum: Potential liegt brach

    Die Europäische Kommission räumt ein, dass das Potential des Europäischen Forschungsraums (EFR) in zahlreichen Bereichen – beispielsweise in der Mobilität von Wissenschaftern – noch nicht ausgeschöpft ist. Ein Massnahmenpaket soll dies ändern: Unter anderem ist vorgesehen, einen einheitlichen Arbeitsmarkt für Forschende zu schaffen.

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    06.04.2007 | EU-Kommission

    Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen fördern

    Die EU-Kommission fordert, dass die Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschungsprojekte besser eingesetzt werden. Neue Leitlinien sollen den Universitäten helfen, ihre Beziehungen zu den Unternehmen zu stärken.
    Anlass ist das Ergebnis einer Studie, gemäss welcher europäische Universitäten durchschnittlich weit weniger Erfindungen und Patente entwickeln als jene in Nordamerika.

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    05.04.2007 | Le Temps

    Universität Genf: Neues Universitätsgesetz nach Krise?

    Am 5. April präsentierte eine Kommission unter der Leitung von Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss in Genf ein Projekt für ein neues Universitätsgesetz. Anlass ist die Krise der Universitätsleitung im letzten Jahr.

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    04.04.2007 | Bundesverwaltung

    Wirkung von Steuerungsmassnahmen in Bildung und Forschung

    Der Bundesrat hat den Bericht "Wirkung von Steuerungsmassnahmen im Bildungs- und Forschungsbereich" verabschiedet.Der vom Eidgenössischen Departement des Innern EDI in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement EVD erstellte Bericht ist die Antwort auf ein Postulat von Ständerätin Anita Fetz.

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    30.03.2007 | Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS

    Neues Forschungszentrum für Sicherheitswirtschaft

    Anfang April gründete das Institut für Politikwissenschaft an der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ein Kompetenzzentrum für Sicherheitswirtschaft und Technologie (SiWiTec).

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    30.03.2007 | Bundesamt für Statistik (BFS)

    Schweiz zählt 172 000 Studierende

    Im Wintersemester 2006/07 waren gemäss Bundesamt für Statistik an den Schweizer Hochschulen 172'000 Studierende eingeschrieben, zwei Drittel davon an universitären Hochschulen, der Rest an Fachhochschulen.
    Die Zahl der Studierenden stieg an den Fachhochschulen gegenüber dem Vorjahr mit 5,6 Prozent fast doppelt so stark an wie an den Universitäten und ETH.

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    28.03.2007 | Bundesverwaltung

    Bald nur noch ein Departement für Bildung?

    Der Bundesrat hat sich mit dem Vorgehen für eine allfällige Neugliederung der Departemente befasst.

    An der Klausur vom 23. Mai 2007 wird er eine erste Diskussion darüber führen, ob und wie die Departemente neu gegliedert werden sollen.

    Damit erhält auch die Diskussion über ein einziges Departement, das die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation unter sich vereint, erneut Aufwind.

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    19.03.2007 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF

    Schweiz wirbt in den USA für ihre Forschung

    Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung und Präsenz Schweiz lancieren in den USA das Programm «Think Swiss – Brainstorme the Future». Ziel ist, das Netzwerk zwischen den USA und der Schweiz auf dem Gebiet der Bildung, Forschung und Innovation zu verstärken.

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    19.03.2007 | Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF

    Universitäre Weiterbildung: regionale Unterschiede

    Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) veröffentlichte im März eine Studie zur universitären Weiterbildung in der Schweiz. Die Ergebnisse verdeutlichen sprachregionale Unterschiede: Während in der Deutschschweiz die Master of Advanced Studies (MAS) beliebt sind, werden in der Romandie die kürzeren Zertifikatslehrgänge vorgezogen. Allgemein nutzen - gemäss der Studie - die Hochschulen potentielle Synergien zuwenig.

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    01.03.2007 | Eidg. Departement des Innern EDI

    Schweiz verhandelt Teilnahme an EU-Bildungs- und Jugendprogrammen

    EU und Schweiz streben eine offizielle Schweizer Beteiligung an den EU-Bildungs- und Jugendprogrammen 2007-2013 an. Der Bundesrat hat das Verhandlungsmandat für ein entsprechendes bilaterales Abkommen verabschiedet. Mit der offiziellen Teilnahme könnten Schweizer Teilnehmende Projekte selber starten und leiten.

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    22.02.2007 | Bundesamt für Statistik BFS

    Innovation: Schweiz zeigt Ermüdungserscheinungen

    Die Schweiz befindet sich nach wie vor in der Spitzengruppe der weltweit innovativsten Länder. Allerdings zeigen sich Ermüdungserscheinungen. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Statistik (BFS) anhand der Analyse der sechsten Ausgabe des Europäischen Innovationsanzeigers.

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    15.11.2006 | Eidg. Departement des Innern EDI

    Schweiz - Indien: stärkere Forschungszusammenarbeit

    Bundesrat Pascale Couchepin und der indische Minister für Wissenschaft, Technologie und Erdwissenschaften, Kapil Sibal, unterzeichneten anlässlich dessen Besuchs in der Schweiz ein Arbeitsprogramm, das zum Ziel hat, die Zusammenarbeit der Schweiz und Indien im Bereich Wissenschaft und Technologie zu verstärken.

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