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Universität Basel Schenker-Wicki wird Rektorin

Die Universität Basel wählte Andrea Schenker-Wicki als Nachfolgerin des abtretenden Rektors Antonio Loprieno. Die Wirtschaftsprofessorin der Universität Zürich übernimmt ihre Funktion per 1. August 2015.

Schweizerischer Nationalfonds Handlungsbedarf in der Nachwuchsförderung

Der Schweizerische Nationalfond (SNF) publizierte sein Mehrjahresprogramm für 2017-2020. Grossen Handlungsbedarf sieht der SNF insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung: Er sieht verschiedene Massnahmen vor, um die wissenschaftliche Karriere besser zu fördern. Zudem plant der SNF gemeinsam mit der Kommission für Technologie und Innovation ein neues Programm, um das Innovationspotential von Resultaten der Grundlagenforschung besser auszuschöpfen.

Schweizerischer Nationalfonds 3469 Gesuche bewilligt

Im Jahr 2014 investierte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) 849 Millionen Franken in die Grundlagenforschung und die Förderung junger Forschender. Insgesamt wurden 3469 Gesuche bewilligt. Hinzu kamen 92 Millionen für Übergangsmassnahmen, welche der SNF nach dem vorübergehenden Ausschluss der Schweiz von den Förderungen des Europäischen Forschungsrates (ERC) lancierte.

Bildungspolitik Bund und Kantone halten Kurs

Bund und Kantone bestätigen ihre längerfristigen bildungspolitischen Ziele: Sie wollen die obligatorische Schule harmonisieren, in der Sekundarstufe II eine Abschlussquote von 95 Prozent erreichen und für die Inhaber einer gymnasialen Maturität den Zugang zu den universitären Hochschulen sichern. Ein neues Ziel betrifft die Tertiärstufe: Die verschiedenen tertiären Bildungswege – Universitäten, Fachhochschulen und höhere Berufsbildung – sollen auch in Zukunft gestützt werden. Hierbei gilt der Stärkung der höheren Berufsbildung ein besonderes Augenmerk.

swissuniversities Arlettaz in Vorstand gewählt

Dominique Arlettaz wurde einstimmig zum Präsidenten der Kammer Universitäre Hochschulen von swissuniversities gewählt. Der Rektor der Universität Lausanne folgt per 1. August 2015 auf Antonio Loprieno, der die Leitung der Universität Basel abgibt. In dieser Funktion wird Dominique Arlettaz auch zum Vizepräsidenten von swissuniversities.

Bundeshaushalt 2016 Nationalrat will 500 Millionen sparen

Der Nationalrat will den Bundeshaushalt im Jahr 2016 um 500 Millionen Franken kürzen. Nachdem die grosse Kammer das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets (KAP) im Jahr 2013 abgelehnt hatte, genehmigte sie die Vorlage nun mit 127 zu 57 Stimmen. Anträge zur Plafonierung der Bundesausgaben auf den Stand von 2014 hatten keine Chance. Von den Sparmassnahmen sind auch die Hochschulen und der ETH-Bereich betroffen.

ETH-Rat Mehrjahresplanung 2017-2020 publiziert

Der Rat der eidgenössischen Technischen Hochschulen veröffentlichte seine strategische Planung für die Jahre 2017-2020. Darin legt er unter anderem vier Bereiche fest, in denen die Forschung der Institutionen des ETH-Bereichs besonders forciert werden sollen: Es sind dies die Bereiche Energie, personalisierte Medizin und Medizintechnologie, digitale Wissenschaften sowie fortgeschrittene Produktionsverfahren.

Tertiäre Bildung SWIR gibt Empfehlungen ab

Der Schweizerische Wissenschafts- und Innovationsrat (SWIR) veröffentlichte einen Bericht zur Tertiärstufe des Schweizer Bildungssystems. Mit einer Reihe von Empfehlungen will er dazu beitragen, die verschiedenen Profile der höheren Berufsbildung, der Fachhochschulen sowie der universitären Hochschulen aufrechtzuerhalten und zu schärfen. Gleichzeitig soll die Flexibilität des Systems gefördet werden.

Schweizerischer Innovationspark WBK-N stimmt Konzept zu

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) unterstützt den Gesetzesentwurf zur Ausgestaltung des Schweizerischen Innovationsparks (SIP) mit 20 zu 5 Stimmen. Dieser sieht einen Rahmenkredit von 350 Millionen Franken zur Vorfinanzierung von Forschungsinfrastrukturen sowie die Abgabe von Grundstücken in Bundesbesitz vor. Mit 11 zu 10 Stimmen bei 4 Enthaltungen beantragen die Mitglieder der Kommission zudem, dass Finanzprodukte aus den Baurechtszinsen für alle Standorte des SIP zu verwenden sind.

Akademien der Wissenschaften Neuer Geschäftssitz

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben einen neuen Geschäftssitz bezogen. Im Haus der Akademien sind die Geschäftsstellen der Akademien der Naturwissenschaften, der Geisteswissenschaften, der medizinischen Wissenschaften, von Science et Cité sowie der Dachorganisation a+ neu unter einem Dach.

European University Association Martine Rahier in Vorstand gewählt

Martine Rahier, Rektorin der Universität Neuenburg und Präsidentin von swissuniversities, wurde in den Vorstand der European University Association (EUA) gewählt. Die EUA ist die grösste Hochschulvertretung auf europäischer Ebene und setzt sich aus 850 Vertretenden aus 47 Ländern zusammen.

Universität Bern Neuer Rektor gewählt

Der Berner Regierungsrat wählte Christian Leumann zum neuen Rektor der Universität Bern. Der Professor für bioorganische Chemie tritt die Nachfolge von Martin Täuber an, der spätestens im Sommer 2017 zurücktritt. Die Nachfolgeregelung erfolgt im Rahmen der Wahl der gesamten Universitätsleitung für die Amtsperiode 2015 bis 2019.

Bildungsfinanzen Neue Publikation erschienen

Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte die jüngste Analyse der Bildungsfinanzen in der Schweiz. Die Publikation bietet einen Überblick über Finanzflüsse und Ausgabenpunkte im Bildungswesen sowie über die Finanzierung der Hochschulen. Im Jahr 2012 gaben Bund und Kantone insgesamt 34,7 Milliarden Franken für Bildungszwecke aus. Das entspricht 5,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts.

Raumfahrt Absichtserklärung unterzeichnet

Bundesrat Johann Schneider-Ammann und der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Jean-Jacques Dordain, haben eine Absichtserklärung zur Förderung von Unternehmen im Bereich Raumfahrt unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie und eine stärkere Präsenz der ESA in der Schweiz.

Medizinalberufegesetz Landessprache für Ärzte Pflicht

Ärzte müssen eine Landessprache beherrschen, wenn sie in der Schweiz arbeiten wollen. National- und Ständerat haben sich darüber geeinigt, dass Sprachkenntnisse jedoch nicht Voraussetzung für einen Eintrag im Berufsregister sein sollen. Stattdessen soll laut dem revidierten Medizinalberufegesetz künftig der Arbeitgeber sicherstellen, dass Mediziner über die notwendigen Sprachkenntnisse verfügen. In der medizinischen Forschung tätige Personen ohne Patientenkontakt können sich auf Englisch verständigen.

Zentrum für Sicherheitspolitik Nationalrat will weiterhin unterstützen

Die Mitglieder der grossen Kammer wollen das Zentrum für Sicherheitspolitik an der ETH Zürich auch künftig mit Bundesgeldern unterstützen. Ohne Gegenstimme bewilligten sie den beantragten Kredit im Umfang von 15,4 Millionen Franken für die Jahre 2016-2019. Die Unterstützung fällt tiefer aus als in vergangenen Jahren: Im Rahmen des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets wurde der jährliche Beitrag um zwei Millionen Franken gekürzt.

SNF 40 neue Förderungsprofessuren

Im 2015 vergibt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) 40 neue Förderungsprofessuren für hervorragende Nachwuchsforschende. Davon gehen 12 an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nach einem Auslandaufenthalt in die Schweiz zurückkehren. Die Universität Zürich erhält 11 Förderungsprofessuren, die Universität Genf 8 und die Universität Lausanne 5. Je 4 Förderungsprofessuren gehen an die Universitäten Basel und Bern, 3 an die ETH Zürich sowie 2 an die Universität Freiburg. Je eine Förderung geht an die ETH Lausanne, die Universität Neuenburg und die Universität der italienischen Schweiz.

SHK Bund und Kantone an einem Tisch

An der ersten Plenarversammlung der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) haben Bund und Hochschulträgerkantone die Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Hochschulbereich unterzeichnet. Präsidiert wird die SHK vom Vorsteher des Eidgenössischen Departments für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Bundesrat Johann Schneider-Ammann. In das zweiköpfige Vizepräsidium wurden die Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli und die Waadtländer Staatsrätin Anne-Catherine Lyon gewählt. Die SHK ist mit dem Inkrafttreten des neuen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) per 1. Januar 2015 das höchste hochschulpolitische Organ der Schweiz.

Medizinstudium Eignungstest wird noch sicherer

Auch im Studienjahr 2015/2016 soll ein Eignungstest den Zugang zum Medizinstudium regeln. Dies empfiehlt die Schweizerische Hochschulkonferenz, weil die eingegangenen Anmeldungen die Kapazitäten der medizinischen Fakultäten erneut übersteigen. Der Hochschulrat hat derweil eine Reihe von Massnahmen verabschiedet, mit denen der Eignungstest für das Medizinstudium künftig noch sicherer werden soll. Im Jahr 2014 wurden Unregelmässigkeiten entdeckt.