Neueste News

KTI Nachtragskredit von 20 Millionen

Als Massnahme gegen die Frankenstärke erlässt die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) seit August 2015 exportorientierten kleinen und mittleren Unternehmen den Barbeitrag. Die Nachfrage ist gross. Um die Förderungen der KTI zu sichern, beantragt der Bundesrat dem Parlament deshalb einen Nachtragskredit in der Höhe von 20 Millionen Franken. Diese zusätzlichen Mittel sollen im Bereich Bildung und Forschung kompensiert werden.

Shanghai-Ranking 2015 ETH Lausanne fällt aus Top 100

Im Shanghai-Ranking 2015 sind vier Schweizer Hochschulen unter den besten 100 Universitäten der Welt klassiert: die ETH Zürich (20.) sowie die Universitäten Zürich (54.), Genf (58.) und Basel (87). Die ETH Lausanne fällt nach 2014 wieder aus den Top 100 und rangiert neu auf den Plätzen zwischen 101 und 150. Die Universität Bern wird zu den Top 200 und die Universität Lausanne zu den besten 300 Hochschulen gezählt.

Forschung und Entwicklung Bund gab 2014 weniger aus

Die Ausgaben des Bundes für Forschung und Entwicklung sanken 2014 gegenüber dem Jahr 2012 um sieben Prozent. Laut dem Bundesamt für Statistik gab der Bund 2014 insgesamt 187 Millionen Franken weniger für die Förderung von Forschungsaktivitäten aus. Vor allem die Zahlungen an die Europäische Kommission gingen stark zurück. Dies als Folge der Annahme der Initiative gegen Masseneinwanderung und dem damit verbundenen Ausschluss der Schweiz von den europäischen Forschungsprogrammen.

Berufsbildung Zusammenarbeit mit den USA vertiefen

Die Schweiz will im Bereich der Berufsbildung enger mit den USA zusammenarbeiten. Bundesrat Johann Schneider-Ammann und die amerikanische Handelsministerin Penny Pritzker unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung.

PH Zürich Heinz Rhyn wird neuer Rektor

Der Fachhochschulrat des Kantons Zürich hat den neuen Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich ernannt. Es handelt sich um den ausgebildeten Primarlehrer und Erziehungswissenschaftler Heinz Rhyn. Er folgt per 1. Januar 2016 auf Walter Bircher.

Tierversuche Bundesrat prüft Kompetenzzentrum

In einem Bericht schlägt der Bundesrat verschiedene Massnahmen vor, um die Anzahl Tierversuche in der Schweiz und die Belastung für die Tiere zu verringern. Im Zentrum der Überlegungen steht die Schaffung eines nationalen Kompetenzzentrums zur Erforschung alternativer Methoden. Mit dem Bericht erfüllt der Bundesrat ein Postulat der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur.

Harmonisierung der Schule EDK zieht Bilanz

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) zieht Bilanz über die Harmonisierungsbestrebungen in der obligatorischen Schule. Seit der Abstimmung über den revidierten Bildungsartikel in der Bundesverfassung im Jahr 2006 sei die Harmonisierung weit fortgeschritten; in der Westschweiz ist sie geschlossen umgesetzt. Beim Sprachenunterricht bestehen weiterhin kantonale Unterschiede. Die EDK sieht keinen Bedarf für Interventionen durch den Bund.

Voranschlag 2016 Neue Sparmassnahmen angekündigt

Der Voranschlag für den Bundeshaushalt 2016 sieht ein Nullwachstum vor. Hauptgrund dafür sind die stagnierenden Einnahmen aus der direkten Bundessteuer. Laut Bundesrat sollen die Ausgaben 2016 rund vier Milliarden Franken tiefer ausfallen als im letzten Finanzplan erwartet. Querschnittskürzungen betreffen auch Bildung und Forschung. In diesem Bereich ist ein Wachstum von 0,1 Prozent vorgesehen. Im Herbst 2015 will der Bundesrat eine Vernehmlassung zu weiteren Sparmassnahmen für die Jahre 2017-2019 eröffnen.

Erweiterungsbeitrag an Kroatien Projekte in Forschung und Berufsbildung

Die Schweiz errichtet einen Erweiterungsbeitrag von 45 Millionen Franken an Kroatien. Das von beiden Ländern unterzeichnete bilaterale Rahmenabkommen sieht vor, dass die Schweiz in Kroatien unter anderem Projekte in Forschung und Berufsbildung unterstützt.

European XFEL Schweiz soll sich weiterhin beteiligen

Die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats beantragen ihrem Rat mit 17 zu 7 Stimmen, die Schweizer Beteiligung an der Forschungsinfrastrukturanlage European XFEL fortzusetzen. Vorgesehen sind jährlich 1,8 Millionen Franken für den Betreib der in Hamburg gebauten Forschungsanlage.

ERC Advanced Grants Schweiz auf Rang vier

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat 2014 insgesamt 190 Advanced Grants vergeben. 22 Grants gingen an fortgeschrittene Forschende in der Schweiz, die damit in der Länderwertung den vierten Rang belegt. Sieben Förderungen gehen an Forschende der ETH Zürich, je vier an die ETH Lausanne und an das Friedrich Miescher Institut. Die Universität Zürich erhält drei Advanced Grants. Je eine Förderung geht an die Universitäten Bern und der italienischen Schweiz, an das CERN sowie an die Fondazione per l’istituto di ricerca in biomedicina.

Bildungszusammenarbeit Gesetz in Vernehmlassung

Der Bundesrat hat das Gesetz über die Bildungszusammenarbeit (BiZG) in Vernehmlassung geschickt. Es stellt die gesetzliche Basis für die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen im Bereich der Bildung dar. So etwa bei der Förderung einer hohen Qualität sowie der Durchlässigkeit. Das BiZG wird dem Parlament im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 unterbreitet.

Frankenstärke Bund leitet Massnahmen ein

Der Bund will exportorientierte kleine und mittlere Unternehmen angesichts des starken Frankens entlasten. Die Kommission für Technologie und Innovation erlässt diesen Unternehmen den Barbeitrag für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Sondermassnahme gilt für Gesuche, die zwischen August und November 2015 eingereicht und bewilligt werden. Im ETH-Bereich sollen der Wissens- und Technologietransfer vereinfacht und das Angebot an forschungsbasierten Weiterbildungen erweitert werden.

Universität Lausanne Nouria Hernandez wird Rektorin

Der Rat der Universität Lausanne hat Nouria Hernandez zur neuen Rektorin gewählt. Die Professorin für Molekularbiologie soll per 1. August 2016 die Nachfolge von Dominique Arlettaz antreten. Der Staatsrat des Kantons Waadt muss die Wahl bis anfangs 2016 noch bestätigen.

Forschungsinfrastrukturen Roadmap 2015 publiziert

Der Bundesrat hat die Roadmap für Forschungsinfrastrukturen 2015 zur Kenntnis genommen. Der Bericht gibt einen Überblick über bestehende und neu geplante nationale und internationale Infrastrukturvorhaben. Die Roadmap dient der Planung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020.

Schweizerischer Nationalfonds Drei neue NFP lanciert

Der Bundesrat beauftragte den Schweizerischen Nationalfonds mit der Umsetzung von drei neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP). Diese tragen die Titel «Gesundheitsversorgung», «Antimikrobielle Resistenz» und «Big Data». Für die drei fünfjährigen Programme steht ein Budget von 65 Millionen Franken zur Verfügung.

Schweizerischer Innovationspark Gegen Bindung der Erlöse

Die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) heissen die Unterstützung des Schweizerischen Innovationsparks durch den Bund gut. Sie befürworten sowohl den Rahmenkredit für Bürgschaften wie auch die Abgabe von Grundstücken. Jedoch lehnt es die Kommission mit 6 zu 3 Stimmen ab, Erlöse aus den Baurechtszinsen zugunsten aller Standorte des nationalen Parks zu verwenden. Zuvor hatte der Nationalrat im Sinne des Gleichgewichts zwischen den Regionen einem entsprechenden Antrag zugestimmt.

Wissenschaftlicher Nachwuchs WBK-S will keine Kommission einsetzen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) empfiehlt ihrem Rat eine Motion ihrer Schwesterkommission einstimmig zur Ablehnung. Der Vorstoss verlangt vom Bundesrat, eine Kommission für den Umbau der wissenschaftlichen Karrierestrukturen an den Schweizer Hochschulen einzusetzen. Der Nationalrat hatte dem Vorstoss im März 2015 zugestimmt.

BFI-Botschaft 2017-2020 Nationalrat will Wachstum von 3,9%

Mit 105 zu 81 Stimmen bei 8 Enthaltungen stimmte der Nationalrat einer Motion für ein Mittelwachstum von mindestens 3,9% in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2017-2020 zu. Der Vorstoss der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur beauftragt den Bundesrat, ausreichend finanzielle Mittel für die Umsetzung anstehender Reformen bereitzustellen, ohne die bestehende Substanz des Systems zu gefährden. Der Ständerat wird die Motion im Herbst 2015 behandeln.

Fachkräfteinitiative Zwischenbericht publiziert

Der Bundesrat publizierte einen ersten Monitoring-Bericht zur Fachkräfteinitiative. Dieser umfasst 30 Massnahmen. Dazu zählen unter anderem Aktivitäten bei der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten, in der Pflegeausbildung, in der Nachwuchsförderung an den Hochschulen sowie zur Stärkung der höheren Berufsbildung.

Bundeshaushalt 2016 Einsparungen von 635 Millionen Franken

National- und Ständerat einigten sich über das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP): Der Bundeshaushalt 2016 soll insgesamt um 635 Millionen Franken entlastet werden. Davon sind auch die Universitäten (7,7 Millionen Franken) und der ETH-Bereich (24 Millionen Franken) betroffen. Ursprünglich hatte der Bundesrat Sparmassnahmen in der Höhe von 740 Millionen Franken vorgeschlagen. Das Parlament verzichtete auf Kürzungen in der Landwirtschaft und bei der indirekten Presseförderung.

ETH-Bereich 173 Millionen für die Infrastruktur

Der Bundesrat beantragt dem Parlament einen Rahmenkredit im Umfang von 173,4 Millionen Franken für das Bauprogramm 2016 im ETH-Bereich. Geplant sind Sanierungen bestehender Infrastrukturen sowie mehrere kleinere Bauvorhaben an den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen und an den vier Forschungsanstalten des ETH-Bereichs.

KTI Neue Organisation in der Vernehmlassung

Der Bundesrat hat einen Gesetzesentwurf über die neue Organisationsform der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in Vernehmlassung geschickt. Die KTI soll in eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit der Bezeichnung «Schweizerische Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse)» umgewandelt werden, in der strategische und operative Funktionen strikte getrennt sind. Die Vernehmlassung läuft bis am 31. August 2015. Die Botschaft soll im Herbst 2015 an das Parlament überwiesen werden.

Schweizerischer Innovationspark Nationalrat stimmt Umsetzung zu

Der Nationalrat sprach sich für die Unterstützung des Schweizerischen Innovationsparks (SIP) durch den Bund aus. Er befürwortete sowohl den Rahmenkredit im Umfang vom 350 Millionen Franken für Bürgschaften sowie die Abgabe von Grundstücken in Bundesbesitz zugunsten des SIP. Mit 106 zu 83 Stimmen bei 4 Enthaltungen stimmte die grosse Kammer einem Mehrheitsantrag der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur zu: Die Erlöse aus den Grundstücken sollen demnach allen Standorten des SIP zugutekommen.

Schweizerischer Innovationspark Zusätzlicher Standort in Biel

Der Bundesrat hat im Rahmen eines Nachverfahrens einen zusätzlichen Netzwerkstandort für den Schweizerischen Innovationspark (SIP) in Biel bewilligt. Biel ist neben dem Kanton Aargau und der Nordwestschweiz der dritte Netzwerkstandort des SIP. Diese ergänzen die beiden Hub-Standorte in Lausanne und Zürich. Das Nachverfahren ist damit beendet.

Bundeshaushalt 2016 Auch der Ständerat will sparen

Nach dem Nationalrat stimmte der Ständerat dem Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP) zu. Im Gegensatz zu der grossen Kammer wollen die Kantonsvertreter den Bundeshaushalt 2016 auch in den Bereichen Landwirtschaft und soziale Wohlfahrt mit 160 Millionen Franken entlasten. Die beiden Räte werden sich in einer Differenzbereinigung einigen müssen. Vom KAP betroffen sind auch die Universitäten und der ETH-Bereich.

Akkreditierung Richtlinien verabschiedet

Entsprechend dem Anfang 2015 in Kraft getretene Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz verschafft sich die Schweizer Hochschullandschaft eine neue gesetzliche Grundlage zur Sicherung der hohen Qualität. Der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz hat nun die neuen Richtlinien zur Akkreditierung verabschiedet.

Medizinstudium Programm für mehr Studienabschlüsse

Der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz befürwortet eine Erhöhung der Anzahl der Studienabschlüsse in der Humanmedizin. Er unterstützt ein entsprechendes Programm des Bundes, welches im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 neue Anreize in Form von projektgebundenen Mitteln schaffen soll.

Zentrum für Sicherheitspolitik Ständerat stimmt Kürzung zu

Ohne Gegenstimme bewilligte der Ständerat 15,4 Millionen Franken für das Zentrum für Sicherheitspolitik an der ETH Zürich in der Periode 2016-2019. Der jährliche Beitrag wurde gegenüber den Vorjahren um 2 Millionen gekürzt. Die Sparmassnahme erfolgt im Rahmen des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets. Der Nationalrat stimmte der Finanzierung bereits in der Frühjahrssession 2015 zu.

Universitäre Medizin Schweiz Neuer Verband gegründet

Die Universitätsspitäler und die medizinischen Fakultäten der Schweizer Universitäten haben gemeinsam den Verband «Universitäre Medizin Schweiz» gegründet. Dieser soll deren Interessen in den gesundheitspolitischen Debatten mit einer Stimme vertreten. Der Verband will dazu beitragen, die Herausforderungen in der Ärzteausbildung, bei der Weiterentwicklung der Patientenversorgung sowie der Forschung koordiniert anzugehen.

KTI Neue Geschäftsführerin ernannt

Der Bundesrat hat Annalise Eggimann zur neuen Geschäftsführerin der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ernannt. Die aktuelle Vizedirektorin des Bundesamtes für Kommunikation übernimmt ihre neue Funktion Anfang August 2015.

Forschungsinfrastruktur Beteiligung an «European XFEL»

Der Bundesrat hat die Botschaft über die weitere Beteiligung der Schweiz an der Europäischen Freie-Elektronen-Röntgenlaseranlage (European XFEL) an das Parlament überwiesen. Vorgesehen sind jährlich 1,8 Millionen Franken, was 1,5 Prozent des Jahresbudgets entspricht. Die Schweiz beteiligte sich bereits mit 31,9 Millionen am Bau der internationalen Forschungsinfrastrukturanlage in Hamburg, welche neue Erkenntnisse über chemische Prozesse ermöglicht.