Neueste News

Übergangsmassnahmen 21 Consolidator Grants vergeben

Im Rahmen einer Übergangsmassnahme vergibt der Schweizerische Nationalfonds 21 SNSF Consolidator Grants in der Höhe von bis zu 2 Millionen Franken. Er vergibt diese fünfjährigen Förderungen als Ersatz für die entgangenen Fördergelder des Europäischen Forschungsrats (ERC). Nach dem vorübergehenden Ausschluss vom EU-Forschungsprogramm Horizon 2020 können sich Forschende in der Schweiz seit September 2014 wieder beim ERC bewerben.

ETH Lausanne Patrick Aebischer tritt Ende 2016 ab

Der amtierende Präsident der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, Professor Patrick Aebischer, gibt sein Amt per 31. Dezember 2016 ab. Der Bundesrat hat Aebischers vierte Amtszeit um zehn Monate verlängert. Der ETH-Rat leitet das Nachfolgeverfahren ein.

BFI-Botschaft 2017-2020 Motion für jährliches Wachstum von 3,9%

Die Mittel für Bildung, Forschung und Innovation sollen von 2017 bis 2020 durchschnittlich um 3,9% pro Jahr wachsen. Diesen Auftrag erteilt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) dem Bundesrat in einer Motion, welche sie mit 15 zu 6 Stimmen bei 2 Enthaltungen verabschiedet hat. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen insbesondere die höhere Berufsbildung sowie Massnahmen für eine attraktivere wissenschaftliche Karriere umgesetzt werden. Die Minderheit beantragt die Ablehnung der Motion.

Europäische Spallationsquelle Kommission stimmt für Beteiligung

Mit 19 zu 6 Stimmen hat die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) einer Schweizer Beteiligung an der Europäischen Spallationsquelle (ESS) zugestimmt. Eine Minderheit sprach sich aus haushaltspolitischen Gründen gegen den erforderlichen Kredit in der Höhe von 97,2 Millionen Franken bis 2026 aus. Aus dem Forschungsinfrastrukturprojekt ESS soll die weltweit grösste Neutronenquelle hervorgehen.

Berufsbildung Kommission fordert einen Fonds

Der Bund soll einen Fonds zugunsten der beruflichen Grundbildung einrichten. Das fordert eine parlamentarische Initiative, welche die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) mit 14 zu 4 Stimmen bei 7 Enthaltungen annahm. Der Bund soll die berufliche Bildung in den Jahren 2017 bis 2020 mit jährlich maximal 50 Millionen Franken fördern.

Staatshaushalt Neue Sparmassnahmen ab 2016

Die Staatsrechnung des Bundes für das Jahr 2014 schliesst mit einem Defizit von 124 Millionen Franken, wie der Bundesrat bekannt gab. Sowohl Einnahmen als auch Ausgaben blieben deutlich unter den budgetierten Erwartungen. Als Konsequenz will der Bundesrat das Ausgabenwachstum im Budget 2016 sowie im Finanzplan für die Jahre 2017 bis 2019 kürzen. Bildung und Forschung dürften von diesen Sparmassnahem nicht verschont werden.

Zuwanderung Bundesrat will Kontingente einführen

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung über die Umsetzung der Initiative gegen Masseneinwanderung eröffnet. Er will den neuen Verfassungsartikel mit Kontingenten und einem Inländervorrang umsetzen. Parallel dazu plant er verschiedene Massnahmen, um das Potential an inländischen Arbeitskräften besser zu nutzen. Die Regierung verabschiedete gleichzeitig ein Mandat für die Verhandlung des Personenfreizügigkeitsabkommens mit der Europäischen Union. Die Vernehmlassung dauert bis am 28. Mai 2015.

Volksabstimmung BFI-relevante Vorlagen im Juni 2015

Die Schweizer Stimmbevölkerung wird am 14. Juni 2015 über die Stipendieninitiative des Verbandes der Schweizer Studierendenschaften (VSS) entscheiden, wie der Bundesrat bekannt gab. Gleichzeitig kommt auch die Verfassungsänderung zur Fortpflanzungsmedizin (Präimplantationsdiagnostik) an die Urne.

THE-Ranking 3 Schweizer auf dem Podest

Die ETH Lausanne (1), die Universität Genf (2) und die ETH Zürich (3) sind laut einem Ranking von Times Higher Education die drei internationalsten Universitäten der Welt. Unter den 100 internationalsten Hochschulen des Jahres 2015 rangieren auch die Universitäten Basel (12), Zürich (28), Lausanne (34), Freiburg (37) und Bern (57). Das Ranking basiert auf der Zusammensetzung des Studierendenkörper und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeiten der einzelnen Hochschulen.

swissuniversities Neuer Vorstand gewählt

Die Rektorin der Universität Neuenburg, Martine Rahier, wurde als Präsidentin von swissuniversities bestätigt. Im Vorstand stehen ihr je zwei Vertreter jedes Hochschultyps zur Seite: Antonio Loprieno und Lino Guzzella für die universitären Hochschulen, Crispino Bergamaschi und Franco Gervasoni für die Fachhochschulen sowie Hans-Rudolf Schärer und Erwin Beck für die Pädagogischen Hochschulen.

Wissenschaftlicher Nachwuchs Die Karrierestrukturen umbauen

Die Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) fordert den Umbau der wissenschaftlichen Karrierestrukturen an den Schweizer Hochschulen. Eine mit 13 zu 6 Stimmen eingereichte Motion verlangt ein Anreizsystem für die flächendeckende Einführung eines mehrstufigen Karrieremodells. Eine ausserparlamentarische Kommission soll ein entsprechendes Konzept ausarbeiten. Die Minderheit der WBK-N fordert die Ablehnung der Motion. 

Energieforschung SNF startet zwei Forschungsprogramme

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) lanciert im Auftrag des Bundesrats zwei Nationale Forschungsprogramme (NFP) im Bereich der Energieforschung. Das NFP 70 «Energiewende» untersucht technologische Potentiale zur Umsetzung der Energiestrategie 2050. Das NFP 71 «Steuerung des Energieverbrauchs» befasst sich mit gesellschaftlich-ökonomischen Fragen des Energieverbrauchs. Beide Programme legen grossen Wert auf die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Höhere Berufsbildung Vernehmlassung eröffnet

Der Bundesrat hat eine Teilrevision des Bundesgesetzes über die Berufsbildung in die Vernehmlassung geschickt. Die Gesetzesänderung sieht vor, dass der Bund Teilnehmende der höheren Berufsbildung bei der Finanzierung der Vorbereitungskurse direkt unterstützt. Die erforderlichen Mittel werden im Rahmen der BFI-Botschaft für die Jahre 2017-2020 festgelegt. Die Vernehmlassung dauert bis am 21. April 2015.

Hochschulen 2015 beginnt eine neue Ära

Mit dem Inkrafttreten des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) per 1. Januar 2015 beginnt eine neue Ära in der hochschulpolitischen Koordination zwischen Bund und Kantonen. Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) wird an ihrer ersten Sitzung vom 26. Februar 2015 konstituiert und stellt das oberste hochschulpolitische Organ der Schweiz dar. Präsidiert wird die SHK von Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

MINT Schweiz 28 Projekte gefördert

Im Rahmen des Förderprogramms «MINT Schweiz» unterstützen die Akademien der Wissenschaften Schweiz 28 Projekte zur Förderung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Eingegangen waren 158 Gesuche. Der Bund stellt dazu ein Fördervolumen von insgesamt 1,5 Millionen zur Verfügung.

Hochschulkonkordat Inkrafttreten per 1. Januar 2015

Die interkantonale Vereinbarung über den schweizerischen Hochschulbereich tritt per 1. Januar 2015 in Kraft. Bis jetzt sind dem Konkordat 16 Kantone beigetreten, davon 8 Universitätskantone. Das Konkordat regelt die gemeinsame Koordination des Hochschulbereichs von Bund und Kantonen und ergänzt das Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) des Bundes.

Stipendien VSS hält seine Initiative aufrecht

Die Delegiertenversammlung des Verbandes der Schweizer Studierendenschaften (VSS) hat einstimmig beschlossen, die Stipendieninitiative aufrechtzuhalten. Die Studierenden sind mit dem indirekten Gegenvorschlag nicht zufrieden.

Stipendien Keine materielle Harmonisierung

Im Rahmen einer Einigungskonferenz haben Vertretende von National- und Ständerat eine materielle Harmonisierung der kantonalen Stipendien definitiv abgelehnt. Mit 14 zu 12 Stimmen fiel der Entscheid zugunsten der Version des Ständerats. Der indirekte Gegenentwurf zur Stipendieninitiative wird beiden Räten noch zur Schlussabstimmung unterbreitet.

Horizon 2020 Teilassoziierung unterzeichnet

Der Bundesrat und die Europäische Union haben den Vertrag über die Teilassoziierung der Schweiz am europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 unterzeichnet. Der bereits seit 15. September 2014 provisorisch angewendete Vertrag ermöglicht Forschenden aus der Schweiz die gleichberechtigte Teilnahme an Teilen des Programms. Die Teilassoziierung ist bis Ende 2016 begrenzt. Die weitere Beteiligung ab 2017 hängt von der Umsetzung des neuen Zuwanderungssystems der Schweiz ab.

Stipendien Es kommt zur Einigungskonferenz

Der Ständerat hat erneut die materielle Harmonisierung der kantonalen Stipendien beraten. Mit 29 gegen 11 Stimmen bei 1 Enthaltung lehnt er den Vorschlag des Nationalrats für eine Harmonisierung ab. Nun kommt es zu einer Einigungskonferenz mit Vertretern aus beiden Räten.

Wissenschaftlicher Nachwuchs Ständerat fordert substanzielle Mittel

Der Ständerat unterstützt das Postulat seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-S) für substanzielle Mittel zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Bundesrat wird gebeten, im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 Massnahmen zum Umbau der Karrierestrukturen an den Schweizer Hochschulen einzuleiten. Insbesondere sollen Anreize für zusätzliche Assistenzprofessuren mit Tenure Track geschaffen werden.

Stipendien Festhalten des Nationalrats

Mit 83 zu 80 Stimmen bei 6 Enthaltungen hält der Nationalrat an seiner Position fest, die Stipendien im Rahmen des Ausbildungsbeitragsgesetzes auch materiell zu harmonisieren. Der Ständerat lehnte es bisher ab, die Höhe der kantonalen Stipendien festzuschreiben. Er wird noch in der Wintersession 2014 erneut über die Frage beraten. Wenn die Fronten zwischen den beiden Kammern verhärtet bleiben, kommt es zu einer Einigungskonferenz.