Neueste News

swissuniversities Neuer Vorstand zusammengestellt

Die Rektorin der Universität Neuenburg, Martine Rahier, wurde als Präsidentin von swissuniversities bestätigt. Im Vorstand stehen ihr je zwei Vertreter jedes Hochschultyps zur Seite: Antonio Loprieno und Lino Guzzella für die universitären Hochschulen, Crispino Bergamaschi und Franco Gervasoni für die Fachhochschulen sowie Hans-Rudolf Schärer und Erwin Beck für die Pädagogischen Hochschulen.

Wissenschaftlicher Nachwuchs Die Karrierestrukturen umbauen

Die Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) fordert den Umbau der wissenschaftlichen Karrierestrukturen an den Schweizer Hochschulen. Eine mit 13 zu 6 Stimmen eingereichte Motion verlangt ein Anreizsystem für die flächendeckende Einführung eines mehrstufigen Karrieremodells. Eine ausserparlamentarische Kommission soll ein entsprechendes Konzept ausarbeiten. Die Minderheit der WBK-N fordert die Ablehnung der Motion.

Energieforschung SNF startet zwei Forschungsprogramme

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) lanciert im Auftrag des Bundesrats zwei Nationale Forschungsprogramme (NFP) im Bereich der Energieforschung. Das NFP 70 «Energiewende» untersucht technologisch Potentiale zur Umsetzung der Energiestrategie 2050. Das NFP 71 «Steuerung des Energieverbrauchs» befasst sich mit gesellschaftlich-ökonomischen Fragen des Energieverbrauchs. Die Programme legen grossen Wert auf die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Höhere Berufsbildung Vernehmlassung eröffnet

Der Bundesrat hat eine Teilrevision des Bundesgesetzes über die Berufsbildung in die Vernehmlassung geschickt. Die Gesetzesänderung sieht vor, dass der Bund Teilnehmende der höheren Berufsbildung bei der Finanzierung der Vorbereitungskurse direkt unterstützt. Die erforderlichen Mittel werden im Rahmen der BFI-Botschaft für die Jahre 2017-2020 festgelegt. Die Vernehmlassung dauert bis am 21. April 2015.

Hochschulen 2015 beginnt eine neue Ära

Mit dem Inkrafttreten des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) per 1. Januar 2015 beginnt eine neue Ära in der hochschulpolitischen Koordination zwischen Bund und Kantonen. Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) wird an der ersten Sitzung vom 26. Februar 2015 konstituiert und stellt das oberste hochschulpolitische Organ der Schweiz dar. Präsidiert wird die SHK von Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

MINT Schweiz 28 Projekte gefördert

Im Rahmen des Förderprogramms «MINT Schweiz» unterstützen die Akademien der Wissenschaften Schweiz 28 Projekte zur Förderung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Eingegangen waren 158 Gesuche. Der Bund stellt dazu ein Fördervolumen von insgesamt 1,5 Millionen zur Verfügung.

Hochschulkonkordat Inkrafttreten per 1. Januar 2015

Die interkantonale Vereinbarung über den schweizerischen Hochschulbereich tritt per 1. Januar 2015 in Kraft. Bis jetzt sind dem Konkordat 16 Kantone beigetreten, davon 8 Universitätskantone. Das Konkordat regelt die gemeinsame Koordination des Hochschulbereichs von Bund und Kantonen und ergänzt das Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) des Bundes.

Stipendien VSS hält seine Initiative aufrecht

Die Delegiertenversammlung des Verbandes der Schweizer Studierendenschaften (VSS) hat einstimmig beschlossen, die Stipendieninitiative aufrechtzuhalten. Die Studierenden sind mit dem indirekten Gegenvorschlag nicht zufrieden.

Stipendien Keine materielle Harmonisierung

Im Rahmen einer Einigungskonferenz haben Vertretende von National- und Ständerat eine materielle Harmonisierung der kantonalen Stipendien definitiv abgelehnt. Mit 14 zu 12 Stimmen fiel der Entscheid zugunsten der Version des Ständerats. Der indirekte Gegenentwurf zur Stipendieninitiative wird beiden Räten noch zur Schlussabstimmung unterbreitet.

Horizon 2020 Teilassoziierung unterzeichnet

Der Bundesrat und die Europäische Union haben den Vertrag über die Teilassoziierung der Schweiz am europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 unterzeichnet. Der bereits seit 15. September 2014 provisorisch angewendete Vertrag ermöglicht Forschenden aus der Schweiz die gleichberechtigte Teilnahme an Teilen des Programms. Die Teilassoziierung ist bis Ende 2016 begrenzt. Die weitere Beteiligung ab 2017 hängt von der Umsetzung des neuen Zuwanderungssystems der Schweiz ab.

Stipendien Es kommt zur Einigungskonferenz

Der Ständerat hat erneut die materielle Harmonisierung der kantonalen Stipendien beraten. Mit 29 gegen 11 Stimmen bei 1 Enthaltung lehnt er den Vorschlag des Nationalrats für eine Harmonisierung ab. Nun kommt es zu einer Einigungskonferenz mit Vertretern aus beiden Räten.

Wissenschaftlicher Nachwuchs Ständerat fordert substanzielle Mittel

Der Ständerat unterstützt das Postulat seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-S) für substanzielle Mittel zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Bundesrat wird gebeten, im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 Massnahmen zum Umbau der Karrierestrukturen an den Schweizer Hochschulen einzuleiten. Insbesondere sollen Anreize für zusätzliche Assistenzprofessuren mit Tenure Track geschaffen werden.

Stipendien Festhalten des Nationalrats

Mit 83 zu 80 Stimmen bei 6 Enthaltungen hält der Nationalrat an seiner Position fest, die Stipendien im Rahmen des Ausbildungsbeitragsgesetzes auch materiell zu harmonisieren. Der Ständerat lehnte es bisher ab, die Höhe der kantonalen Stipendien festzuschreiben. Er wird noch in der Wintersession 2014 erneut über die Frage beraten. Wenn die Fronten zwischen den beiden Kammern verhärtet bleiben, kommt es zu einer Einigungskonferenz.

Internationale Zusammenarbeit Erleichterter Austausch mit Australien

Die Hochschulen der Schweiz und Australiens wollen den Austausch zwischen Forschenden erleichtern. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde im Rahmen eines Treffens in Canberra unterzeichnet, wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation berichtet.

PID Differenzen sind bereinigt

Der Nationalrat hat die letzten Differenzen in der Gesetzgebung über die Präimplantationsdiagnostik (PID) bereinigt. Demnach dürfen künftig maximal zwölf Embryos ausserhalb des weiblichen Körpers entwickelt werden. Das Parlament hat den gesetzlichen Rahmen gegenüber dem Entwurf des Bundesrats in verschiedenen Punkten ausgeweitet. Über die Zulassung der PID wird die Stimmbevölkerung entscheiden.

Übergangsmassnahmen Der SNF vergibt 27 Starting Grants

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt 27 SNSF Starting Grants an junge Forschende in der Höhe von bis zu 1,5 Millionen Franken. Die Förderungen entsprechen denjenigen des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der SNF vergibt sie im Rahmen der Übergangsmassnahmen, um den Ausschluss der Schweiz vom europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 abzufedern. Ein Abkommen erlaubt Forschenden in der Schweiz inzwischen wieder, sich beim ERC für die Förderungen zu bewerben.

KTI Neuer Rechtsstatus

Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung beauftragt, ein Bundesgesetz zur Umwandlung der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in eine öffentlich-rechtliche Anstalt zu verfassen. Die KTI soll dadurch zusätzlich an Flexibilität gewinnen. Nach einer Vernehmlassung wird der Gesetzesentwurf im Sommer 2015 dem Bundesrat unterbreitet.

Universität Genf Yves Flückiger wird Rektor

Die Universitätsversammlung hat Professor Yves Flückiger zum neuen Rektor der Universität Genf gewählt. Flückiger ist Vize-Rektor und Professor für Wirtschaftswissenschaften und folgt per 15. Juli 2015 auf Jean-Dominique Vassalli. Der Regierungsrat wird  über die Wahl entscheiden.

HFKG Inkraftsetzung in zwei Etappen

Der Bundesrat setzt das neue Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) per 1. Januar 2015 in Kraft. Dabei sind zwei Etappen vorgesehen: Per 2015 nehmen die neu geschaffenen Organe – die schweizerische Hochschulkonferenz, die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen (swissuniversities) sowie der Schweizerische Akkreditierungsrat – ihren Betrieb auf. Die neuen Bestimmungen über die Finanzierung treten per 2017 in Kraft. Mit dem HFKG sind Koordination, Qualitätssicherung und Finanzierung aller drei Hochschultypen erstmals in einem gemeinsamen Gesetz geregelt. 

Gesundheitsberufe Gesetzesentwurf im Herbst 2015

Der Gesetzesentwurf über die Gesundheitsberufe (GesBG) legt einheitliche Anforderungen der Fachhochschul-Ausbildung in Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Hebamme sowie Ernährung fest. Nach der abgeschlossenen Vernehmlassung beauftragt der Bundesrat das Eidgenössische Department des Innern und das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung mit der Erarbeitung einer entsprechenden Gesetzesbotschaft bis im Herbst 2015.

Zentrum für Sicherheitspolitik Kredit für 2016-2019 beantragt

Der Bundesrat will die Unterstützung des Zentrums für Sicherheitspolitik (CSS) an der ETH-Zürich in der Periode 2016-2019 weiterführen. Dazu beantragt er beim Parlament einen Kredit von 15,4 Millionen Franken. Das CSS leistet Beiträge zur sicherheitspolitischen Ausbildung und Forschung im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bewölkerungsschutz und Sport.

Wissenschaftlicher Nachwuchs Postulat fordert substantielle Mittel

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat mit 6 zu 1 Stimme bei 3 Enthaltungen ein Postulat zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung eingereicht. Er beauftragt den Bundesrat, im Rahmen der BFI-Botschaft für die Jahre 2017-2020 substantielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Diese sollen den Hochschulen als Anreiz dienen, zusätzliche Assistenzprofessuren mit Tenure Track zu schaffen. Der Ständerat wird das Postulat in der Wintersession behandeln.

Medizinstudium Schwerpunkt in der BFI-Botschaft 2017-2020

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) lehnt die Motion von Jacques Neirynck für eine Garantie des Bundes für mehr Ärztenachwuchs mit 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen ab. Die Ablehnung wurde mit der laufenden Zusammenarbeit von Bund und Kantonen für mehr Ärztenachwuchs begründet. In der BFI-Botschaft 2017-2020 soll dem Thema ausserdem ein Schwerpunkt gewidmet werden.

Bundesrat Neue Direktorin des EHB

Cornelia Oertle übernimmt per 1. Februar 2015 die Direktion des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB). Der Bundesrat bestätigte die Wahl des EHB-Rats. Die promovierte Cornelia Oertle folgt auf die zurückgetretene Dalia Schipper.