Neueste News

PID Differenzen sind bereinigt

Der Nationalrat hat die letzten Differenzen in der Gesetzgebung über die Präimplantationsdiagnostik (PID) bereinigt. Demnach dürfen künftig maximal zwölf Embryos ausserhalb des weiblichen Körpers entwickelt werden. Das Parlament hat den gesetzlichen Rahmen gegenüber dem Entwurf des Bundesrats in verschiedenen Punkten ausgeweitet. Über die Zulassung der PID wird die Stimmbevölkerung entscheiden.

Übergangsmassnahmen Der SNF vergibt 27 Starting Grants

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt 27 SNSF Starting Grants an junge Forschende in der Höhe von bis zu 1,5 Millionen Franken. Die Förderungen entsprechen denjenigen des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der SNF vergibt sie im Rahmen der Übergangsmassnahmen, um den Ausschluss der Schweiz vom europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 abzufedern. Ein Abkommen erlaubt Forschenden in der Schweiz inzwischen wieder, sich beim ERC für die Förderungen zu bewerben.

KTI Neuer Rechtsstatus

Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung beauftragt, ein Bundesgesetz zur Umwandlung der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in eine öffentlich-rechtliche Anstalt zu verfassen. Die KTI soll dadurch zusätzlich an Flexibilität gewinnen. Nach einer Vernehmlassung wird der Gesetzesentwurf im Sommer 2015 dem Bundesrat unterbreitet.

Universität Genf Yves Flückiger wird Rektor

Die Universitätsversammlung hat Professor Yves Flückiger zum neuen Rektor der Universität Genf gewählt. Flückiger ist Vize-Rektor und Professor für Wirtschaftswissenschaften und folgt per 15. Juli 2015 auf Jean-Dominique Vassalli. Der Regierungsrat wird  über die Wahl entscheiden.

HFKG Inkraftsetzung in zwei Etappen

Der Bundesrat setzt das neue Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) per 1. Januar 2015 in Kraft. Dabei sind zwei Etappen vorgesehen: Per 2015 nehmen die neu geschaffenen Organe – die schweizerische Hochschulkonferenz, die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen (swissuniversities) sowie der Schweizerische Akkreditierungsrat – ihren Betrieb auf. Die neuen Bestimmungen über die Finanzierung treten per 2017 in Kraft. Mit dem HFKG sind Koordination, Qualitätssicherung und Finanzierung aller drei Hochschultypen erstmals in einem gemeinsamen Gesetz geregelt. 

Gesundheitsberufe Gesetzesentwurf im Herbst 2015

Der Gesetzesentwurf über die Gesundheitsberufe (GesBG) legt einheitliche Anforderungen der Fachhochschul-Ausbildung in Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Hebamme sowie Ernährung fest. Nach der abgeschlossenen Vernehmlassung beauftragt der Bundesrat das Eidgenössische Department des Innern und das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung mit der Erarbeitung einer entsprechenden Gesetzesbotschaft bis im Herbst 2015.

Zentrum für Sicherheitspolitik Kredit für 2016-2019 beantragt

Der Bundesrat will die Unterstützung des Zentrums für Sicherheitspolitik (CSS) an der ETH-Zürich in der Periode 2016-2019 weiterführen. Dazu beantragt er beim Parlament einen Kredit von 15,4 Millionen Franken. Das CSS leistet Beiträge zur sicherheitspolitischen Ausbildung und Forschung im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bewölkerungsschutz und Sport.

Wissenschaftlicher Nachwuchs Postulat fordert substantielle Mittel

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat mit 6 zu 1 Stimme bei 3 Enthaltungen ein Postulat zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung eingereicht. Er beauftragt den Bundesrat, im Rahmen der BFI-Botschaft für die Jahre 2017-2020 substantielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Diese sollen den Hochschulen als Anreiz dienen, zusätzliche Assistenzprofessuren mit Tenure Track zu schaffen. Der Ständerat wird das Postulat in der Wintersession behandeln.

Medizinstudium Schwerpunkt in der BFI-Botschaft 2017-2020

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) lehnt die Motion von Jacques Neirynck für eine Garantie des Bundes für mehr Ärztenachwuchs mit 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen ab. Die Ablehnung wurde mit der laufenden Zusammenarbeit von Bund und Kantonen für mehr Ärztenachwuchs begründet. In der BFI-Botschaft 2017-2020 soll dem Thema ausserdem ein Schwerpunkt gewidmet werden.

Bundesrat Neue Direktorin des EHB

Cornelia Oertle übernimmt per 1. Februar 2015 die Direktion des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB). Der Bundesrat bestätigte die Wahl des EHB-Rats. Die promovierte Cornelia Oertle folgt auf die zurückgetretene Dalia Schipper.

Bundesrat Teilassoziierung an Horizon 2020 genehmigt

Der Bundesrat hat das Abkommen genehmigt, laut dem sich Schweizer Forschende befristet bis Ende 2016 an bestimmten Teilen des europäischen Forschungsprogramms Horizon 2020 beteiligen können. Darunter auch die Förderungen des Europäischen Forschungsrats (ERC). An anderen Programmteilen kann die Schweiz jedoch weiterhin nur als Drittstaat teilnehmen. Die Unterzeichnung des Abkommens mit der Europäischen Union solle Ende 2014 erfolgen.

WBK-S «Professional Bachelor» abgelehnt

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) lehnt eine Motion für Titeläquivalenz in der höheren Berufsbildung mit 8 zu 1 Stimmen bei 4 Enthaltungen ab. Die Mehrheit der Kommission sprach sich damit gegen die Einführung der Titel «Professional Bachelor» und «Professional Master» aus. Die WBK-S überwies ein Kommissionspostulat, das vom Bundesrat einen Bericht zur höheren Berufsbildung und Vorschläge für eine bessere Vergleichbarkeit mit akademischen Abschlüssen verlangt.

WBK-S Zustimmung für Beteiligung an ESS

Mit 12 Stimmen bei 1 Enthaltung unterstützt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) eine Schweizer Beteiligung an der European Spallation Source (ESS) bis in das Jahr 2026. Der Bundesrat beantragt dafür einen Kredit im Umfang von 97 Millionen Franken. Aus dem multinationalen Forschungsinfrastrukturprojekt soll die weltweit grösste Neutronenquelle hervorgehen. 

FK-N KAP 2014: Finanzkommission nimmt Beratung auf

Die Finanzkommission des Nationalrats (FK-N) hat erneut das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets (KAP 2014) diskutiert. Sie hat beschlossen, die Detailberatung im Februar 2015 aufzunehmen. Einen Antrag zur erneuten Rückweisung des KAP 2014 lehnten die Kommissionsmitglieder mit 17 zu 6 Stimmen bei 2 Enthaltungen ab. Das Sparpaket wurde letztes Jahr vom Nationalrat zurückgewiesen und betrifft auch Bildung und Forschung.

WBK-N Mehrheit für materielle Harmonisierung der Stipendien

Mit 12 zu 10 Stimmen bei 3 Enthaltungen hat sich die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) dafür ausgesprochen, die materielle Harmonisierung der kantonalen Stipendien im revidierten Ausbildungsbeitragsgesetz aufzunehmen. Die Mehrheit der Kommission hält damit am Entscheid des Nationalrats fest, während die Minderheit der Version des Ständerats folgen will. Das Plenum der grossen Kammer berät den Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative in der Wintersession.

WBK-N Präimplantationsdiagnostik: Zustimmung zum Kompromiss

Bei der Revision des Fortpflanzungsmedizingesetzes stimmt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) den Vorschlägen des Ständerats zu. Demnach sollen künftig maximal zwölf Embryonen ausserhalb des weiblichen Körpers entwickelt werden dürfen. Die WBK-N sprach sich ausserdem dafür aus, dass Samenzellen auch nach dem Tod des Spenders verwendet werden dürfen. Das Nationalratsplenum entscheidet in der Wintersession über diese letzten Differenzen.

Bundesrat Mit der EU über Personenfreizügigkeit verhandeln

Der Bundesrat hat ein Mandat verabschiedet, um mit der Europäischen Union (EU) über die Anpassung der Personenfreizügigkeit zu verhandeln. Dies als Folge der Annahme der Volksinitiative gegen Masseneinwanderung im Februar 2014. Ziel von Verhandlungen soll es sein, die Zuwanderung in der Schweiz zu steuern und gleichzeitig die bilateralen Abkommen mit der EU zu sichern. Die Aufnahme von Verhandlungen erfordert eine Zustimmung der EU.

Times Higher Education Die meisten Schweizer Universitäten rücken vor

Im Times-Higher-Education-Ranking 2014/2015 machen die meisten Schweizer Universitäten Boden gut: Die ETH Zürich liegt neu auf dem 13. Rang (Vorjahr: 14.), die ETH Lausanne ist auf Platz 34 (Vorjahr: 37). Die Universität Basel wird neu auf Rang 75 klassiert (Vorjahr: 74). Die Universitäten Zürich (von 121 auf 103), Genf (von 124 auf 107) und Bern (von 157 auf 132) verbessern sich deutlich. Die Universität Lausanne fällt etwas zurück (von 132 auf 136), während die Universität Freiburg nach wie vor auf den Plätzen 276-300 rangiert.

KFH Bergamaschi präsidiert Kammer der Fachhochschulen

Per 1. Januar 2015 übernimmt Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz, den Vorsitz der Kammer der Fachhochschulen in der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen (swissuniversities). Als solcher löst er den aktuellen Präsidenten der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) Thomas D. Meier, Rektor der Zürcher Hochschule der Künste, ab. Die KFH geht per Anfang 2015 als Kammer Fachhochschulen in swissuniversities ein.

Universität Basel Rektor Loprieno tritt 2015 zurück

Der Rektor der Universität Basel tritt per 31. Juli 2015 vorzeitig von seinem Amt zurück. Der Professor für Ägyptologie ist seit Oktober 2006 Rektor der Basler Universität. Er ist ausserdem amtierender Präsident der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS).

Bundesrat Übergangslösungen für Erasmus+ fortsetzen

Der Bundesrat geht davon aus, dass es in den Jahren 2015 und 2016 weiterhin nicht zu einer Assoziierung der Schweiz am Bildungsprogramm Erasmus+ der Europäischen Union kommt. Er will die eingeleiteten Übergangslösungen deshalb weiterführen. Nach wie vor hat die Mobilität Priorität, wobei der Bund mit den eingestellten Programmbeiträgen auch die Kosten für ausländische Studierende trägt, die für ein Semester in der Schweiz studieren. Das Ziel des Bundesrats bleibt weiterhin eine volle Assoziierung an Erasmus+.

Bundesrat 94 Millionen Franken für Übergangsmassnahmen

Im Nachtrag II zum Jahresbudget 2014 verabschiedet der Bundesrat 94 Millionen Franken zur Finanzierung der vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geschaffenen Übergangsmassnahmen. Der SNF lancierte dieses befristete Förderinstrument nach der Nichtbeteiligung der Schweiz am europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 als Ersatz für die Ausschreibungen des Europäischen Forschungsrats, welche die vielversprechenden Forschenden in der Schweiz verpasst hatten. Der Nachtragskredit wird aus den Programmbeiträgen für Horizon 2020 finanziert.

Bundesrat Gegen alternative Szenarien für Sparpaket KAP 2014

Der Bundesrat hat die vom Parlament geforderten alternativen Szenarien zum Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket 2014 (KAP 2014) verabschiedet. Er empfiehlt diese jedoch nicht zur Umsetzung. Stattdessen solle das Parlament die Beratung des ursprünglichen Sparpaktes KAP 2014 wieder aufnehmen.

QS-Ranking Schweizer Hochschulen weiterhin an der Spitze

Wie schon im Vorjahr belegt die ETH Zürich im internationalen QS-Hochschulranking 2014 als beste Hochschule Kontinentaleuropas den 12. Rang. Die ETH Lausanne hat sich um zwei Plätze verbessert und liegt neu auf Platz 17. Unter den Top 100 rangieren weiter die Universitäten Zürich (57.) und Genf (85.). Die Universitäten Lausanne (105.), Basel (116.) und Bern (145.) sind unter den besten 200 Hochschulen klassiert.

Ständerat Materielle Harmonisierung der Stipendien abgelehnt

Der Ständerat sprach sich mit 28 zu 14 Stimmen dagegen aus, die im Stipendienkonkordat festgehaltenen minimalen Höchstansätze für Ausbildungsbeiträge als Bedingung für den Erhalt von Bundessubventionen vorauszusetzen. Er lehnt somit eine materielle Harmonisierung der Stipendien ab. Damit verbleibt eine letzte Differenz im Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative. Nun wird erneut der Nationalrat darüber entscheiden müssen.

Bundesrat Direktorin der KTI zurückgetreten

Klara Sekanina tritt per Ende September 2014 als Leiterin der Geschäftsstelle der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) zurück. Bis zur Wahl einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers übernimmt ihr Stellvertreter Andreas Reuter-Hofer ihre Aufgaben ad interim.

SBFI Teilassoziierung an Horizon 2020 bis 2016

Per 15. September 2014 ist die Schweiz an Teilen des europäischen Forschungsprogramms Horizon 2020 assoziiert, wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) bekannt gab. Forschende in der Schweiz können sich unter anderem wieder für die Förderungen des Europäischen Forschungsrat (ERC) bewerben. Die Teilassoziierung ist zeitlich bis Ende 2016 begrenzt.

SNF Keine Ausschreibung für Advanced Grants des SNF

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) verzichtet auf eine Ausschreibung seiner Förderungen als Ersatz für die Advanced Grants. Der Entscheid erfolgte aufgrund der Teilassoziierung der Schweiz am europäischen Forschungsprogramm Horizon 2020 per 15. September 2014. Diese Beteiligung erlaubt Forschenden in der Schweiz, sich für die prestigeträchtigen Förderungen des Europäischen Forschungsrats (ERC) zu bewerben.

COHEP Hans-Rudolf Schärer neuer Präsident

Professor Hans-Rudolf Schärer ist neuer Präsident der Schweizerischen Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Pädagogischen Hochschulen (COHEP). Der Rektor der PH Luzern folgt per sofort auf den in Pension gegangenen Johannes Flury. Die Mitgliederversammlung der COHEP wählte ausserdem neue Vorstandmitglieder.

Ständerat PID: Chromosomen-Tests zulassen

Bei der Beratung der gesetzlichen Regelung der Präimplantationsdiagnostik (PID) lenkte der Ständerat mit 27 zu 18 Stimmen ein, dass künstlich erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib in jedem Fall auf numerische Chromosomenstörungen untersucht werden dürfen. In einem anderen Punkt sucht die kleine Kammer einen Kompromiss mit dem Nationalrat: Sie will die Anzahl der im Reagenzglas gezeugten Embryonen pro Paar auf zwölf beschränken.

FK-N Beratung des Voranschlags 2015 aufgenommen

Die Finanzkommission des Nationalrats (FK-N) nahm die Beratung des Voranschlags des Bundes für das Jahr 2015 auf. Der Bundesrat plant mit einem Überschuss von 524 Millionen Franken. Im Entwurf sind jedoch Kürzungen im Umfang von 700 Millionen Franken enthalten, die unter anderem auf dem Kürzungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP 2014) basieren. Davon sind auch die Hochschulen und der ETH-Bereich tangiert. Die eidgenössischen Räte werden das Budget 2015 in der Wintersession behandeln.

Bundesrat Kredit für Beteiligung an Neutronenquelle beantragt

Die Schweiz beteiligt sich am Bau und Betreib der weltweit grössten Neutronenquelle European Spallation Source (ESS) im schwedischen Lund. Für die zweite Bau- und Betriebsphase bis 2026 beantragt der Bundesrat dem Parlament einen Kredit von 98 Millionen Franken. Am Bau der ESS sind 17 Länder beteiligt. Die Schweiz übernimmt 3,7 Prozent der Kosten. Die Neutronenquelle ist eine wichtige Forschungsinfrastruktur, um Einblicke in Materialien und biologische Strukturen zu gewinnen.

Bundesrat Konzept für Innovationspark bestätigt

Der Bundesrat bestätigt das von den Kantonen vorgeschlagene Konzept für einen nationalen Innovationspark mit zwei Hubstandorten im Umfeld der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen und zwei Netzwerkstandorten im Kanton Aargau und in der Nordwestschweiz. Die eidgenössischen Räte werden die Ende 2014 erscheinende Botschaft im Jahr 2015 behandeln.

WBK-N Konzept für Sprachaustausch gefordert

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat sich mit der Sprachenvielfalt in der Schweiz auseinandergesetzt. Einstimmig reichten die Mitglieder ein Kommissionspostulat ein, das vom Bundesrat ein Konzept für einen systematischen Sprachaustausch in der obligatorischen Schulzeit verlangt. Die Kommission will im Oktober 2014 über eine Initiative für den obligatorischen Erwerb einer zweiten Landessprache in der Primarschule beraten.

Bundesrat Zusätzliche Mittel für die höhere Berufsbildung

Der Bundesrat will die Berufsbildung mit einem Massnahmenpaket stärken. Dieses sieht vor, Absolvierende von eidgenössischen Prüfungen der höheren Berufsbildung (HBB) finanziell zu entschädigen. Entsprechende Mittel werden im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 eingestellt. Weiter will die Regierung die Durchlässigkeit für Absolventen der HBB zum Hochschulbereich verbessern. Ein nationaler Qualifikationsrahmen soll ausserdem die internationale Vergleichbarkeit von Berufsbildungsabschlüssen erleichtern.