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Nationaler Forschungsrat Matthias Egger neuer Präsident

Der Stiftungsratsausschuss des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat Matthias Egger zum neuen Präsident des Nationalen Forschungsrats gewählt. Der international renommierte Epidemiologe ist Leiter des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern und seit 2010 Mitglied des Nationalen Forschungsrats. Matthias Egger tritt die Nachfolge von Martin Vetterli per 2017 für eine erste Amtsperiode bis 2020 an.

Zuwanderung Nationalrat setzt auf Inländervorrang

Der Nationalrat will den Verfassungsartikel 121a über die Zuwanderung mit einem leichten Inländervorrang umsetzen. Der Entscheid des Nationalrats ist kompatibel mit dem Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Somit könnte der Bundesrat das Kroatien-Protokoll ratifizieren. Dies ist die Bedingung, damit sich die Schweiz ab 2017 am europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 beteiligen kann. In der Wintersession muss nun der Ständerat über die Umsetzung des Verfassungsartikels entscheiden.

THE-Ranking 7 Schweizer Unis in Top 200

Im Times-Higher-Education-Ranking 2016/2017 sind sieben Schweizer Hochschulen unter den besten 200 klassifiziert. Die ETH Zürich bestätigt den neunten Rang aus dem Vorjahr. Die ETH Lausanne (30) sowie die Universitäten Basel (98) und Bern (110) verbessern ihre Platzierung. Hingegen fallen die Universitäten Zürich (106), Genf (137), Lausanne (151), Freiburg (251-300), Neuenburg (401-500) und St. Gallen (401-500) gegenüber der Konkurrenz zurück.

Nachtragskredit 15 Mio. für FH beantragt

Der Bundesrat beantragt dem Parlament mit dem Nachtrag II eine Aufstockung des laufenden Budgets 2016 in der Höhe von insgesamt 131,5 Millionen Franken. Davon sollen 15 Millionen zugunsten der Betriebsbeiträge der Fachhochschulen gesprochen werden. Der Nachtrag ist notwendig, weil die Nachfrage nach Studiengängen höher ist als erwartet. Das Parlament behandelt den Nachtrag in der Wintersession 2016.

BFI-Botschaft 2017-2020 Nationalrat stimmt Aufstockung zu

Der Nationalrat stimmt der Aufstockung der finanziellen Mittel um 395 Mio. Franken zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 zu. Die grosse Kammer bestätigte damit die Beschlüsse des Ständerates. Er genehmigte zusätzliche 100 Mio. Franken für die Berufsbildung mit 123 zu 64 Stimmen bei 5 Enthaltungen. Für den ETH-Bereich wurde eine Erhöhung von 160 Mio. Franken beschlossen (110 zu 79 Stimmen, 5 Enthaltungen), 55 Mio. für die Universitäten (112 zu 80 Stimmen, 2 Enthaltungen) sowie je 40 Mio. für die Fachhochschulen (112 zu 79 Stimmen, 3 Enthaltungen) und Technologiekompetenzzentren (115 zu 77 Stimmen, 5 Enthaltungen).

BFI-Botschaft 2017-2020 Ständerat erhöht um 395 Mio. Franken

Die Mitglieder des Ständerates unterstützen die Anträge ihrer Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur für eine Aufstockung der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2017-2020 um 395 Mio. Franken. Die kleine Kammer genehmigte zusätzliche 100 Mio. für die Berufsbildung (33 zu 12 Stimmen), 160 Mio. für den ETH-Bereich (33 zu 11 Stimmen), 55 Mio. für die Universitäten (30 zu 14 Stimmen), 40 Mio. für die Fachhochschulen (31 zu 13 Stimmen) und 40 Mio. für Technologiekompetenzzentren (35 zu 8 Stimmen). Nun wird der Nationalrat erneut über die vierjährige Botschaft beraten.

ERC Starting Grants 20 Stipendien für die Schweiz

Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergibt im Jahr 2016 insgesamt 325 Starting Grants mit einem Gesamtvolumen von 485 Millionen Euro. 20 der prestigeträchtigen Stipendien gehen an talentierte Nachwuchs-Forschende in der Schweiz. Je fünf Förderungen gehen an die Eidgenössischen technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne. Die Universität Bern erhält drei Stipendien, die Universität Zürich zwei. Je ein Starting Grant geht an Forschende an den Universitäten Basel, Freiburg, Genf, Lausanne sowie an das Institut de hautes études internationales et du développement in Genf.

Erasmus+ Übergangslösung bis 2017 verlängert

Der Bundesrat verlängert die Übergangslösung für die projektweise Beteiligung der Schweiz am europäischen Bildungsprogramm Erasmus+ um ein Jahr bis Ende 2017. Die Übergangslösung für die Jahre 2014-2016 wurde notwendig, nachdem die EU die Verhandlungen über die Assoziierung der Schweiz an Erasmus+ in Folge der Abstimmung über die  Initiative gegen Masseneinwanderung sistiert hatte. Der Bundesrat will die internationale Bildungsmobilität per 2018 mit der EU regeln.

QS-Ranking ETH Zürich auf Platz 8

Die ETH Zürich verbessert sich im QS World University Ranking 2016 gegenüber dem Vorjahr um einen Platz und liegt neu auf dem 8. Rang. Die ETH Lausanne belegt wie schon 2015 den 14. Platz. Unter den Top 100 sind im Weiteren die Schweizer Universitäten Zürich (80) und Genf (95) klassiert. Zu den weltweit besten 200 Hochschulen zählen gemäss QS die Universitäten Lausanne (138), Basel (141) und Bern (181). Die Universität St. Gallen belegt Platz 288.

Sprachenunterricht WBK-N unterstützt Bundesrat

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) unterstützt die Vorschläge des Bundesrates für eine Harmonisierung des Sprachenunterrichts in der obligatorischen Schule. Die Mehrheit der WBK-N teilt nach wie vor das Ziel ihrer Kommissionsinitiative aus dem Jahr 2014, wonach in der Primarschule eine zweite Landessprache erlernt werden soll. Die Kommission sieht jedoch mit 18 zu 5 Stimmen bei 1 Enthaltung davon ab, dieses Ziel auf parlamentarischer Ebene weiterzuverfolgen.

Zuwanderung SPK-N für EU-kompatible Umsetzung

Mit 16 zu 9 Stimmen sprach sich die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK-N) für eine Umsetzung des Verfassungsartikels 121a über die Zuwanderung aus, die mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union kompatibel sein soll. Die Kommission will mit einem leichten Inländervorrang das Potential einheimischer Arbeitskräfte besser nutzen und so die Zuwanderung senken. Stimmt das Parlament dem Vorschlag der SPK-N zu, könnte der Bundesrat das Kroatien-Protokoll unterzeichnen und damit die Bedingung erfüllen, damit sich die Schweiz ab 2017 am europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 beteiligen kann.

BFI-Botschaft 2017-2020 WBK-S beantragt zusätzliche 395 Mio.

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) beantragt ihrem Rat, die Mittel für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2017-2020 um 395 Mio. Franken aufzustocken. Sie beantragt zusätzliche 100 Mio. für die Berufsbildung (6 zu 4 Stimmen, 1 Enthaltung), 95 Mio. für die kantonalen Universitäten und Fachhochschulen (11 zu 1 Stimmen, 1 Enthaltung), 160 Mio. für den ETH-Bereich (9 zu 2 Stimmen) sowie 40 Mio. Franken für Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung (11 Stimmen, 1 Enthaltung). Minderheiten beantragen Aufstockungen für die Weiterbildung sowie zugunsten kantonaler Stipendien.

Stabilisierungsprogramm 2017-2019 2 Minderheitsanträge im BFI-Bereich

Die Finanzkommission des Ständerats (FK-S) beantragt die Annahme des Stabilisierungsprogrammes 2017-2019, das den Finanzhaushalt des Bundes in den drei Jahren um rund 2,7 Milliarden Franken entlasten soll. Gemäss Bundesrat entfallen davon 485 Millionen Franken auf Bildung, Forschung und Innovation. Eine Minderheit der FK-S (5 zu 7 Stimmen) beantragt ihrem Rat, den Sparbeitrag im BFI-Bereich um 250 Mio. zu senken. Eine zweite Minderheit (1 zu 11 Stimmen) beantragt im BFI-Bereich zusätzliche Sparmassnahmen von 225 Mio. Franken.

Shanghai-Ranking 2016 8 Schweizer Hochschulen in Top 500

Vier Schweizer Hochschulen sind im diesjährigen Shanghai-Ranking unter den besten 100 Universitäten der Welt klassiert: Die ETH Zürich (19.), die Universitäten Genf (53.) und Zürich (54.) sowie die ETH Lausanne (92.). Die Universität Basel fällt aus den Top 100: Sie belegt einen Platz zwischen 101 und 150. Ebenso die Universität Bern. Die Universität Lausanne rangiert unter den besten 300. Erstmals seit 2009 ist die Universität Freiburg wieder unter den besten 500 Universitäten; sie belegt einen Platz zwischen 301 und 400.

Global Innovation Index 2016 Schweiz weiterhin führend

Zum sechsten Mal in Folge führt die Schweiz im Jahr 2016 den Global Innovation Index (GII) an. In der Rangliste der innovativsten Länder rangiert die Schweiz vor Schweden und Grossbritannien. Sie zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Effizienz aus. Jedoch verkleinerte sich der Abstand zwischen der Schweiz und den konkurrierenden Ländern im Vergleich zu den Vorjahren. Der GII wird jährlich von der Cornell University, der Wirtschaftshochschule INSEAD und der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) erstellt.

Karriereförderung SNF entwickelt Instrumente weiter

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) entwickelt seine Instrumente für die wissenschaftliche Karriereförderung weiter. In der Periode 2017-2020 sollen insbesondere die frühe Selbständigkeit sowie die Mobilität von jungen vielversprechenden Forschenden verbessert werden. Damit will der SNF den Umbau der wissenschaftlichen Karrierestrukturen unterstützen und die Perspektiven für den Nachwuchs verbessern. Die Umsetzung einzelner geplanter Massnahmen muss aus finanziellen Gründen verschoben werden.

Evaluation Hoher Nutzen der ERC-Grants

Die Förderungen des Europäischen Forschungsrates (ERC) haben grosse Auswirkungen auf Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Zu diesem Schluss kommt eine Evaluation, welche die Projekte der ersten 199 abgeschlossenen Advanced und Starting Grants analysierte. Über 20% der ERC-Projekte führten zu Durchbrüchen in der Forschung und 50% führten entscheidende wissenschaftliche Fortschritte herbei. Fast jedes zweite Projekt ist bereits heute von wesentlichem Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Forschung und Entwicklung Bund wendete 2 Milliarden auf

Der Bund wendete im Jahr 2015 rund 2 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung (F&E) auf. Gemäss Bundesamt für Statistik stiegen die Ausgaben um 4% gegenüber dem Vorjahr. Der Hauptgrund dafür sind die höheren Beiträge an internationale Forschungsprogramme und –organisationen. Im Jahr 2014 waren die F&E-Ausgaben um 7% gesunken, nachdem die Schweizer Beteiligung am europäischen Forschungsrahmenprogramm vorübergehend sistiert wurde. Im Jahr 2015 konnte sich die Schweiz wieder an Teilen von Horizon 2020 beteiligen. 

ETH-Rat Drei neue Mitglieder gewählt

Der Bundesrat führte die Gesamterneuerungswahlen des ETH-Rats für die Periode 2017-2020 durch. Er wählte in diesem Rahmen drei neue Mitglieder in den Rat: Christiane Leister, Inhaberin und Verwaltungspräsidentin der Leister-Gruppe in Kägiswil, sowie Marc Bürki, Gründer und CEO von Swissquote. Als Delegierte der Hochschulversammlungen der ETH Zürich und der EPFL wurde Kristin Becker van Slooten gewählt. Fritz Schiesser wurde als Präsident des ETH-Rates wiedergewählt.

Sprachenunterricht Bundesrat unterstützt Harmonisierung

Der Bundesrat will die Harmonisierung des Sprachenunterrichts in der obligatorischen Schule unterstützten, falls die Kantone ihre Strategie (HarmoS-Konkordat) nicht umsetzen. Im Rahmen einer Vernehmlassung stellt der Bundesrat drei Varianten zur Diskussion, wie die Harmonisierung über eine Ergänzung des Bundesgesetzes über die Landessprachen unterstützt werden kann. Die Vernehmlassung läuft bis am 14. Oktober 2016.

KTI 61 Millionen Franken für KMU

In der Sommersession hiessen die eidgenössischen Räte einen Kredit in der Höhe von 61 Millionen Franken für Sondermassnahmen der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gut. Diese befristeten Massnahmen erlauben es der KTI, exportorientierte kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu unterstützten, die vom starken Franken betroffen sind. Damit sollen die KMU insbesondere ihre Innovationstätigkeit sowie ihre Kapazitäten in Forschung und Entwicklung verstärken.