Neueste News

Austausch und Mobilität Aufbau einer neuen Agentur

Ab 2017 verfügen Bund und Kantone über eine neue gemeinsame Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität auf nationaler und internationaler Ebene. Sobald diese praxisnahe Organisation einsatzbereit ist, wird sie die ch Stiftung ersetzen. Zu ihren Dienstleistungen zählen Information, Beratung, Vernetzung und Begleitung von Projekten.

Humanmedizin 100 Millionen Franken für mehr Abschlüsse

Der Bundesrat will die universitären Hochschulen bei der Erhöhung der Anzahl Abschlüsse in Humanmedizin mit einem Zusatzkredit von 100 Millionen Franken unterstützen. Dieser im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 vorgesehene Kredit wird ein anreizorientiertes Sonderprogramm finanzieren, das gemeinsam mit der Schweizerischen Hochschulkonferenz ausgearbeitet wurde. Ziel dieses Programms ist eine Erhöhung der Anzahl Abschlüsse in Humanmedizin von 860 (2014) auf 1300 im Jahr 2025.

Schweizerischer Nationalfonds Präsident des Stiftungsrats wiedergewählt

An seiner konstitutiven Sitzung hat der Stiftungsrat des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) seinen Präsidenten Gabriele Gendotti für die Amtsperiode 2016-2019 wiedergewählt. Auch die Vizepräsidentin des Stiftungsrats Felicitas Pauss wurde für weitere vier Jahre im Amt bestätigt.

Schweizerischer Nationalfonds Angelika Kalt wird neue Direktorin

Angelika Kalt wird die neue Direktorin des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Die ehemalige Professorin für Petrologie und interne Geodynamik ist seit 2008 als stellvertretende Direktorin im SNF tätig. Sie folgt auf Daniel Höchli, der die Leitung von CURAVIVA Suisse übernimmt.

EHB Neue rechtliche Grundlagen

Der Bundesrat hat eine Teilrevision der Verordnung über das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) sowie die Totalrevision dessen Personalreglements verabschiedet. Die revidierten rechtlichen Grundlagen tragen den Corporate-Governance-Richtlinien des Bundesrates und dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) Rechnung. Diese Neuregelungen treten am 1. März 2016 in Kraft und schaffen für das EHB mit anderen Hochschulen vergleichbare Voraussetzungen.

Times Higher Education Die UNINE, eine der besten kleinen Universitäten

Times Higher Education (THE) hat ein Ranking der zwanzig besten kleinen Universitäten der Welt herausgegeben. Diese Liste besteht ausschliesslich aus Hochschulen mit weniger als 5000 Studierenden. Die Universität Neuenburg (UNINE) erreichte den elften Rang. Auf Rang 1 befindet sich das California Institute of Technology (Caltech).

Stabilisierungsprogramm 2017-2019 Stellungnahme gegen übermässige Kürzungen

In einer Stellungnahme vertritt das Netzwerk FUTURE die Position, dass die für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) vorgesehenen Sparmassnahmen in Höhe von 555 Millionen Franken unverhältnismässig sind und den strategischen Prioritäten des Bundesrates zuwiderlaufen. Die Hochschulen und Forschungsinstitutionen fordern daher, dass das Sparvolumen im BFI-Bereich korrigiert  wird und einen Maximalbetrag von 200 Millionen Franken nicht überschreitet.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit Potenzielle Partnerschaften mit Kenia

Botschafter Mauro Moruzzi, Vertreterinnen und Vertreter von swissuniversities und des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) sowie mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben eine 3-tägige Erkundungsmission nach Kenia unternommen. Ziel der wissenschaftlichen Delegation war es, das Potenzial für eine Zusammenarbeit zwischen den schweizerischen und kenianischen wissenschaftlichen Einrichtungen zu evaluieren. Der Schwerpunkt der Gespräche lag auf der gezielten Verwendung von durch die Schweiz angebotenen Förderungsinstrumenten.

Innosuisse Die WBK-N diskutiert den Gesetzesentwurf

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat mit 16 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung beschlossen, auf die Vorlage bezüglich der Umwandlung der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in eine öffentlich-rechtliche Anstalt (Innosuisse) einzutreten. Anlässlich ihrer Sitzung Anfang Februar 2016 wird die WBK-N mit der Detailberatung des Gesetzesentwurfes fortfahren.

BFI-Botschaft 2017–2020 WBK-N schlägt Annahme der abgeänderten Motion vor

Mit 14 zu 7 Stimmen beantragt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) ihrem Ratsplenum, die abgeänderte Version der Motion anzunehmen, welche den Bundesrat beauftragt, die notwendigen Reformen umzusetzen, ohne die Qualität des BFI-Bereichs zu gefährden. Im Oktober 2015 hatte ihre Schwesterkommission des Ständerats den Motionstext abgeändert und auf die Festlegung einer präzisen Wachstumsrate für die Bundesmittel verzichtet.

Schweiz-EU Den bilateralen Weg konsolidieren

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel getroffen. Zentrales Thema der Diskussion war die Umsetzung des Verfassungsartikels über die Zuwanderung. Beide unterstrichen ihr Interesse an einer Konsolidierung des bilateralen Weges und an einer gemeinsamen Lösung angesichts der aktuellen Herausforderungen. Im März 2016 wird der Bundesrat dem Parlament einen Gesetzesentwurf unterbreiten, der eine einvernehmliche Lösung mit der EU anstrebt.

Times Higher Education Fünf Schweizer Hochschulen in den Top 20

Times Higher Education (THE) hat sein Ranking der weltweit internationalsten Universitäten für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die Position der Schweiz ist mit fünf Hochschulen in den Top 20 gut: die ETH Lausanne (Rang 4), dicht gefolgt von der Universität Genf (Rang 5), der ETH Zürich (Rang 7), der Universität St. Gallen (Rang 8) und der Universität Basel (Rang 16). Den ersten Platz  verlieh das THE an die Universität von Katar.

ETH-Bereich Beibehaltung stabiler Rahmenbedingungen

Im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) evaluierte eine Expertengruppe die Bedeutung des ETH-Bereichs für die Wirtschaft, die Innovation und das Hochschulsystem in der Schweiz. Ihr Bericht zeigt die Stärken und Schwächen des ETH-Bereichs sowie seine anstehenden Herausforderungen auf und formuliert dreizehn Empfehlungen zuhanden des ETH-Rates und die Institutionen des ETH-Bereichs. Die Expertinnen und Experten rufen ausserdem die politischen Akteure auf, weiterhin stabile Rahmenbedingungen zu garantieren, damit die gute Positionierung des ETH-Bereichs beibehalten werden kann.

Budget 2016 Keine zusätzlichen Kürzungen für die Forschung

Die eidgenössischen Räte verzichten auf weitere Sparmassnahmen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) im Bundesbudget 2016. Ein Antrag der Finanzkommission des Nationalrats für eine zusätzliche Kürzung bei der Forschungsförderung in der Höhe von fünf Millionen Franken wurde in der Einigungskonferenz der beiden Kammern abgelehnt. Bereits vor der parlamentarischen Debatte hatte der Bundesrat die finanziellen Mittel im BFI-Bereich für das Jahr 2016 um 190 Millionen Franken gekürzt.

Pädagogische Hochschule St. Gallen Horst Biedermann wird neuer Rektor

Der Hochschulrat wählte Horst Biedermann zum neue Rektor der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Er folgt auf Erwin Beck, der in den Ruhestand tritt. Biedermann ist aktuell Professor für empirische Bildungswissenschaften an der Paris Lodron Universität in Salzburg und tritt seine neue Funktion per 1. September 2016 an.

swissnex Netzwerk Eine Roadmap zur Netzwerkoptimierung

Staatssekretär Mauro Dell’Ambrogio präsentierte einen Bericht «Eine Roadmap zur Weiterentwicklung des swissnex Netzwerkes», der Bilanz zieht und auf die Zukunftsperspektiven des Schweizer Aussennetzes für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) eingeht. Der Bericht zieht eine positive Bilanz, hebt aber auch hervor, dass eine Verdopplung des swissnex Netzwerkes finanziell weder tragbar ist, noch dem bottom-up Leitprinzip von swissnex entspricht.

Ausbildungsbeitragsgesetz Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2016

Der Bundesrat beschliesst, das revidierte Ausbildungsbeitragsgesetz auf den 1. Januar 2016 in Kraft zu setzen. Das neue Gesetz fördert die Harmonisierung der kantonalen Stipendienwesen. Demnach haben Kantone, welche die Kriterien des interkantonalen Stipendienkonkordats nicht einhalten, ab 2016 kein Anrecht mehr auf Unterstützung durch den Bund in diesem Bereich.

Nationalen Forschungsschwerpunkte Evaluation des SWIR fällt positiv aus

Der Schweizerische Wissenschafts- und Innovationsrat (SWIR) veröffentlichte einen Bericht über die strukturelle Wirkung der Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) der Jahre 2001-2013. Der im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation verfasste Bericht stellt dem Instrument insgesamt ein gutes Zeugnis aus. Der SWIR ist der Ansicht, dass keine wesentlichen Änderungen notwendig sind.

BFI-Botschaft 2017-2020 Ständerat fordert ausreichend Mittel

Der Ständerat beantragte, dass der Bundesrat den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2017-2020 prioritär behandelt. Er stimmte einer Motion stillschweigend zu, die genügend finanzielle Mittel für die höhere Berufsbildung, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die humanmedizinische Ausbildung sowie die Innovationsförderung fordert. Da die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates den Vorstosstext geändert hatte und auf eine konkrete Wachstumsforderung verzichtet, muss der Nationalrat das Begehren erneut beraten.

European XFEL Beteiligung am Betrieb bewilligt

Der Ständerat entschied mit 40 Stimmen ohne Widerspruch, dass sich die Schweiz am Betrieb der internationalen Forschungsinfrastrukturanlage European XFEL beteiligen wird. Die kleine Kammer folgt damit dem Entschluss des Nationalrats. Die Schweiz soll jährlich 1,8 Millionen Franken an den Betrieb der Freie-Elektronen-Röntgenlaseranlage beisteuern.   

Nachtragskredit 2015 20 Millionen Franken für die KTI

Die Mitglieder des Nationalrats stimmten mit 146 zu 44 Stimmen dem Nachtragskredit II für das laufende Jahr 2015 zu. Darin enthalten ist unter anderem eine Aufstockung der Mittel für die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in der Höhe von 20 Millionen Franken. Die KTI will mit den zusätzlichen Mitteln exportorientierte kleine und mittlere Unternehmen unterstützen, die vom starken Franken herausgefordert sind.

Steuerung der Zuwanderung Bundesrat plant eine Schutzklausel

Der Bundesrat will künftig die Zuwanderung von Personen, die unter das Freizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union fallen, mit einer Schutzklausel steuern. Er strebt dabei eine einvernehmliche Lösung mit der EU an. Kommt keine Einigung mit Brüssel zustande, will die Regierung eine einseitige Schutzklausel umzusetzen. Die entsprechenden Botschaftsentwürfe sollen Anfang März 2016 vorliegen.

ERC Starting Grants 21 Förderungen für die Schweiz

Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergab im 2015 insgesamt 291 Starting Grants mit einem Gesamtvolumen von 429 Millionen Euro. Je vier Stipendien gehen an exzellente Nachwuchsforschende an den Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Lausanne und Zürich. Die Universitäten Basel und Zürich erhalten je drei Grants, die Universitäten Genf und Lausanne je zwei. Jeweils eine Förderung geht an die Universität Freiburg, an IBM Research-Zurich sowie an die EMPA. Die Schweiz kann sich in Rahmen einer Übergangslösung bis Ende 2016 an den Ausschreibungen des ERC beteiligen.

Stabilisierungsprogramm 2017-2019 Vernehmlassung eröffnet

Der Bundesrat eröffnete die Vernehmlassung für das Stabilisierungsprogramm 2017-2019, das den Bundeshaushalt bereichsübergreifend um rund eine Milliarde Franken pro Jahr entlasten soll. Im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sind gegenüber dem Finanzplan Kürzungen in der Höhe von rund 555 Millionen Franken für die dreijährige Periode vorgesehen. Damit entfällt rund ein Fünftel der gesamten Sparmassnahmen auf den BFI-Bereich. Die Vernehmlassung dauert bis am 18. März 2016.

Medizinalberufegesetz Neue Ausbildungsziele ab 2016

Der Bundesrat setzt per 1. Januar 2016 im Rahmen des revidierten Medizinalberufegesetzes neue Aus- und Weiterbildungsziele fest. Die medizinische Grundversorgung sowie die Hausarztmedizin werden stärker gewichtet. Es erfolgen ausserdem Anpassungen der Ziele in der Apothekerausbildung sowie bei der Vermittlung komplementärmedizinischer Methoden.

KTI Neue rechtliche Basis überwiesen

Der Bundesrat überwies die Vorlage zur Umwandlung der ausserparlamentarischen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in eine öffentlich-rechtliche Anstalt an das Parlament. Die künftige Schweizerische Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse) wird die gleichen Aufgaben übernehmen wie die KTI. Neue Strukturen ermöglichen Innosuisse jedoch mehr Flexibilität und eine bessere Integration in das Schweizer Fördersystem im Bereich Forschung und Innovation.

Bundesbudget 2016 FK-N will bei der Forschung kürzen

Die Finanzkommission des Nationalrates (FK-N) will im Bundesbudget 2016 die Landwirtschaft von den Sparmassnahmen ausnehmen. Hingegen sollen bei der Forschungsförderung zusätzlich fünf Millionen Franken gekürzt werden. Insgesamt beantragt die Kommission ihrem Rat Mehrausgaben von rund 89 Millionen Franken gegenüber dem Voranschlag des Bundesrats. Die Finanzkommission des Ständerates nahm nur eine geringfügige Anpassung des Entwurfs vor. Die beiden Räte entscheiden in der Wintersession über das Bundesbudget 2016.

Hochschulrat Basel-Landschaft wird ständiger Gast

Der Kanton Basel-Landschaft nimmt künftig als ständiger Gast ohne Stimmrecht an den Sitzungen des Hochschulrates und der Fachkonferenz der Schweizerischen Hochschulkonferenz teil. Der Hochschulrat entsprach damit einem Antrag des Präsidenten des Universitätsrates der Universität Basel. Der Kanton Basel-Landschaft ist gemeinsam mit dem Kanton Basel-Stadt Träger der Universität Basel.

KTI FK-S stimmt Nachtragskredit zu

Die Finanzkommission des Ständerats empfiehlt ihrem Rat einstimmig die Bewilligung des Nachtragskredits II für das laufende Jahr 2015. Darin enthalten sind unter anderem 20 Millionen Franken, mit denen die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) exportorientierte kleine und mittlere Unternehmen unterstützen will, die von der Frankenstärke herausgefordert sind.

Projektförderung des SNF Mehr Forschungsgelder beantragt

Im Wintersemester 2015 wurden in der Projektförderungen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) deutlich mehr Forschungsgelder beantragt als im Vorjahr. Die beantragen Mittel stiegen um 14 Prozent, während die Anzahl Gesuche um 6 Prozent zunahm. Es ist das zweite Mal in Folge, dass die Nachfrage in der Projektförderungen deutlich ansteigt. Der SNF wird die Förderungsentscheide bis im April 2016 treffen.