Neueste News

Bildungszusammenarbeit Gesetz in Vernehmlassung

Der Bundesrat hat das Gesetz über die Bildungszusammenarbeit (BiZG) in Vernehmlassung geschickt. Es stellt die gesetzliche Basis für die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen im Bereich der Bildung dar. So etwa bei der Förderung einer hohen Qualität sowie der Durchlässigkeit. Das BiZG wird dem Parlament im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 unterbreitet.

Frankenstärke Bund leitet Massnahmen ein

Der Bund will exportorientierte kleine und mittlere Unternehmen angesichts des starken Frankens entlasten. Die Kommission für Technologie und Innovation erlässt diesen Unternehmen den Barbeitrag für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Sondermassnahme gilt für Gesuche, die zwischen August und November 2015 eingereicht und bewilligt werden. Im ETH-Bereich sollen der Wissens- und Technologietransfer vereinfacht und das Angebot an forschungsbasierten Weiterbildungen erweitert werden.

Forschungsinfrastrukturen Roadmap 2015 publiziert

Der Bundesrat hat die Roadmap für Forschungsinfrastrukturen 2015 zur Kenntnis genommen. Der Bericht gibt einen Überblick über bestehende und neu geplante nationale und internationale Infrastrukturvorhaben. Die Roadmap dient der Planung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020.

Schweizerischer Nationalfonds Drei neue NFP lanciert

Der Bundesrat beauftragte den Schweizerischen Nationalfonds mit der Umsetzung von drei neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP). Diese tragen die Titel «Gesundheitsversorgung», «Antimikrobielle Resistenz» und «Big Data». Für die drei fünfjährigen Programme steht ein Budget von 65 Millionen Franken zur Verfügung.

Schweizerischer Innovationspark Gegen Bindung der Erlöse

Die Mitglieder der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hiessen die Unterstützung des Schweizerischen Innovationsparks durch den Bund gut. Sie befürworteten sowohl den Rahmenkredit für Bürgschaften wie auch die Abgabe von Grundstücken. Jedoch lehnte es die Kommission mit 6 zu 3 Stimmen ab, Erlöse aus den Baurechtszinsen zugunsten aller Standorte des nationalen Parks zu verwenden. Zuvor hatte der Nationalrat im Sinne des Gleichgewichts zwischen den Regionen einem entsprechenden Antrag zugestimmt.

Wissenschaftlicher Nachwuchs WBK-S will keine Kommission einsetzen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) empfiehlt ihrem Rat eine Motion ihrer Schwesterkommission einstimmig zur Ablehnung. Der Vorstoss verlangt vom Bundesrat, eine Kommission für den Umbau der wissenschaftlichen Karrierestrukturen an den Schweizer Hochschulen einzusetzen. Der Nationalrat hatte dem Vorstoss im März 2015 zugestimmt.

BFI-Botschaft 2017-2020 Nationalrat will Wachstum von 3,9%

Mit 105 zu 81 Stimmen bei 8 Enthaltungen stimmte der Nationalrat einer Motion für ein Mittelwachstum von mindestens 3,9% in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2017-2020 zu. Der Vorstoss der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur beauftragt den Bundesrat, genügend Mittel für die Umsetzung anstehender Reformen bereitzustellen, ohne die bestehende Substanz zu gefährden. Der Ständerat wird die Motion im Herbst 2015 behandeln.

Fachkräfteinitiative Zwischenbericht publiziert

Der Bundesrat publizierte einen ersten Monitoring-Bericht zur Fachkräfteinitiative. Dieser umfasst 30 Massnahmen. Dazu zählen unter anderem Aktivitäten bei der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten, in der Pflegeausbildung, in der Nachwuchsförderung an den Hochschulen sowie zur Stärkung der höheren Berufsbildung.

Bundeshaushalt 2016 Einsparungen von 635 Millionen Franken

National- und Ständerat einigten sich über das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP): Der Bundeshaushalt 2016 soll insgesamt um 635 Millionen Franken entlastet werden. Davon sind auch die Universitäten (7,7 Millionen Franken) und der ETH-Bereich (24 Millionen Franken) betroffen. Ursprünglich hatte der Bundesrat Sparmassnahmen in der Höhe von 740 Millionen Franken vorgeschlagen. Das Parlament verzichtete auf Kürzungen in der Landwirtschaft und bei der indirekten Presseförderung.

ETH-Bereich 173 Millionen für die Infrastruktur

Der Bundesrat beantragt dem Parlament einen Rahmenkredit im Umfang von 173,4 Millionen Franken für das Bauprogramm 2016 im ETH-Bereich. Geplant sind Sanierungen bestehender Infrastrukturen sowie mehrere kleinere Bauvorhaben an den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen und an den vier Forschungsanstalten des ETH-Bereichs.

KTI Neue Organisation in der Vernehmlassung

Der Bundesrat hat einen Gesetzesentwurf über die neue Organisationsform der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in Vernehmlassung geschickt. Die KTI soll in eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit der Bezeichnung «Schweizerische Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse)» umgewandelt werden, in der strategische und operative Funktionen strikte getrennt sind. Die Vernehmlassung läuft bis am 31. August 2015. Die Botschaft soll im Herbst 2015 an das Parlament überwiesen werden.

Schweizerischer Innovationspark Nationalrat stimmt Umsetzung zu

Der Nationalrat sprach sich für die Unterstützung des Schweizerischen Innovationsparks (SIP) durch den Bund aus. Er befürwortete sowohl den Rahmenkredit im Umfang vom 350 Millionen Franken für Bürgschaften sowie die Abgabe von Grundstücken in Bundesbesitz zugunsten des SIP. Mit 106 zu 83 Stimmen bei 4 Enthaltungen stimmte die grosse Kammer einem Mehrheitsantrag der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur zu: Die Erlöse aus den Grundstücken sollen demnach allen Standorten des SIP zugutekommen.

Schweizerischer Innovationspark Zusätzlicher Standort in Biel

Der Bundesrat hat im Rahmen eines Nachverfahrens einen zusätzlichen Netzwerkstandort für den Schweizerischen Innovationspark (SIP) in Biel bewilligt. Biel ist neben dem Kanton Aargau und der Nordwestschweiz der dritte Netzwerkstandort des SIP. Diese ergänzen die beiden Hub-Standorte in Lausanne und Zürich. Das Nachverfahren ist damit beendet.

Bundeshaushalt 2016 Auch der Ständerat will sparen

Nach dem Nationalrat stimmte der Ständerat dem Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP) zu. Im Gegensatz zu der grossen Kammer wollen die Kantonsvertreter den Bundeshaushalt 2016 auch in den Bereichen Landwirtschaft und soziale Wohlfahrt mit 160 Millionen Franken entlasten. Die beiden Räte werden sich in einer Differenzbereinigung einigen müssen. Vom KAP betroffen sind auch die Universitäten und der ETH-Bereich.

Akkreditierung Richtlinien verabschiedet

Entsprechend dem Anfang 2015 in Kraft getretene Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz verschafft sich die Schweizer Hochschullandschaft eine neue gesetzliche Grundlage zur Sicherung der hohen Qualität. Der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz hat nun die neuen Richtlinien zur Akkreditierung verabschiedet.

Medizinstudium Programm für mehr Studienabschlüsse

Der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz befürwortet eine Erhöhung der Anzahl der Studienabschlüsse in der Humanmedizin. Er unterstützt ein entsprechendes Programm des Bundes, welches im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 neue Anreize in Form von projektgebundenen Mitteln schaffen soll.

Zentrum für Sicherheitspolitik Ständerat stimmt Kürzung zu

Ohne Gegenstimme bewilligte der Ständerat 15,4 Millionen Franken für das Zentrum für Sicherheitspolitik an der ETH Zürich in der Periode 2016-2019. Der jährliche Beitrag wurde gegenüber den Vorjahren um 2 Millionen gekürzt. Die Sparmassnahme erfolgt im Rahmen des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets. Der Nationalrat stimmte der Finanzierung bereits in der Frühjahrssession 2015 zu.

Universitäre Medizin Schweiz Neuer Verband gegründet

Die Universitätsspitäler und die medizinischen Fakultäten der Schweizer Universitäten haben gemeinsam den Verband «Universitäre Medizin Schweiz» gegründet. Dieser soll deren Interessen in den gesundheitspolitischen Debatten mit einer Stimme vertreten. Der Verband will dazu beitragen, die Herausforderungen in der Ärzteausbildung, bei der Weiterentwicklung der Patientenversorgung sowie der Forschung koordiniert anzugehen.

KTI Neue Geschäftsführerin ernannt

Der Bundesrat hat Annalise Eggimann zur neuen Geschäftsführerin der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ernannt. Die aktuelle Vizedirektorin des Bundesamtes für Kommunikation übernimmt ihre neue Funktion Anfang August 2015.

Forschungsinfrastruktur Beteiligung an «European XFEL»

Der Bundesrat hat die Botschaft über die weitere Beteiligung der Schweiz an der Europäischen Freie-Elektronen-Röntgenlaseranlage (European XFEL) an das Parlament überwiesen. Vorgesehen sind jährlich 1,8 Millionen Franken, was 1,5 Prozent des Jahresbudgets entspricht. Die Schweiz beteiligte sich bereits mit 31,9 Millionen am Bau der internationalen Forschungsinfrastrukturanlage in Hamburg, welche neue Erkenntnisse über chemische Prozesse ermöglicht.

Universität Basel Schenker-Wicki wird Rektorin

Die Universität Basel wählte Andrea Schenker-Wicki als Nachfolgerin des abtretenden Rektors Antonio Loprieno. Die Wirtschaftsprofessorin der Universität Zürich übernimmt ihre Funktion per 1. August 2015.

Schweizerischer Nationalfonds Handlungsbedarf in der Nachwuchsförderung

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) publizierte sein Mehrjahresprogramm für 2017-2020. Grossen Handlungsbedarf sieht der SNF insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung: Er plant verschiedene Massnahmen, um die wissenschaftliche Karriere besser zu fördern. Zudem will der SNF gemeinsam mit der Kommission für Technologie und Innovation ein neues Programm lancieren, um das Innovationspotential von Resultaten der Grundlagenforschung besser auszuschöpfen.

Schweizerischer Nationalfonds 3469 Gesuche bewilligt

Im Jahr 2014 investierte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) 849 Millionen Franken in die Grundlagenforschung und die Förderung junger Forschender. Insgesamt wurden 3469 Gesuche bewilligt. Hinzu kamen 92 Millionen für Übergangsmassnahmen, welche der SNF nach dem vorübergehenden Ausschluss der Schweiz von den Förderungen des Europäischen Forschungsrates (ERC) lancierte.

Bildungspolitik Bund und Kantone halten Kurs

Bund und Kantone bestätigen ihre längerfristigen bildungspolitischen Ziele: Sie wollen die obligatorische Schule harmonisieren, in der Sekundarstufe II eine Abschlussquote von 95 Prozent erreichen und für die Inhaber einer gymnasialen Maturität den Zugang zu den universitären Hochschulen sichern. Ein neues Ziel betrifft die Tertiärstufe: Die verschiedenen tertiären Bildungswege – Universitäten, Fachhochschulen und höhere Berufsbildung – sollen auch in Zukunft gestützt werden. Hierbei gilt der Stärkung der höheren Berufsbildung ein besonderes Augenmerk.

swissuniversities Arlettaz in Vorstand gewählt

Dominique Arlettaz wurde einstimmig zum Präsidenten der Kammer Universitäre Hochschulen von swissuniversities gewählt. Der Rektor der Universität Lausanne folgt per 1. August 2015 auf Antonio Loprieno, der die Leitung der Universität Basel abgibt. In dieser Funktion wird Dominique Arlettaz auch Vizepräsident von swissuniversities.

Bundeshaushalt 2016 Nationalrat will 500 Millionen sparen

Der Nationalrat will den Bundeshaushalt im Jahr 2016 um 500 Millionen Franken kürzen. Nachdem die grosse Kammer das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket (KAP) im Jahr 2013 abgelehnt hatte, genehmigte sie die Vorlage nun mit 127 zu 57 Stimmen. Anträge zur Plafonierung der Bundesausgaben auf den Stand von 2014 hatten keine Chance. Von den Sparmassnahmen sind auch die Hochschulen und der ETH-Bereich betroffen.

ETH-Rat Mehrjahresplanung 2017-2020 publiziert

Der Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen veröffentlichte seine strategische Planung für die Jahre 2017-2020. Darin legt er unter anderem vier Bereiche fest, in denen die Forschung der Institutionen des ETH-Bereichs besonders forciert werden soll: Es sind dies die Bereiche Energie, personalisierte Medizin und Medizintechnologie, digitale Wissenschaften sowie fortgeschrittene Produktionsverfahren.

Tertiäre Bildung SWIR gibt Empfehlungen ab

Der Schweizerische Wissenschafts- und Innovationsrat (SWIR) veröffentlichte einen Bericht zur Tertiärstufe des Schweizer Bildungssystems. Mit einer Reihe von Empfehlungen will er dazu beitragen, die verschiedenen Profile der höheren Berufsbildung, der Fachhochschulen sowie der universitären Hochschulen aufrechtzuerhalten und zu schärfen. Gleichzeitig soll die Flexibilität des Systems gefördet werden.

Schweizerischer Innovationspark WBK-N stimmt Konzept zu

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) unterstützt den Gesetzesentwurf zur Ausgestaltung des Schweizerischen Innovationsparks (SIP) mit 20 zu 5 Stimmen. Dieser sieht einen Rahmenkredit von 350 Millionen Franken zur Vorfinanzierung von Forschungsinfrastrukturen sowie die Abgabe von Grundstücken in Bundesbesitz vor. Mit 11 zu 10 Stimmen bei 4 Enthaltungen beantragen die Mitglieder der Kommission zudem, dass Finanzprodukte aus den Baurechtszinsen für alle Standorte des SIP zu verwenden sind.

Akademien der Wissenschaften Neuer Geschäftssitz

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben einen neuen Geschäftssitz bezogen. Im Haus der Akademien sind die Geschäftsstellen der Akademien der Naturwissenschaften, der Geisteswissenschaften, der medizinischen Wissenschaften, von Science et Cité sowie der Dachorganisation a+ neu unter einem Dach.

European University Association Martine Rahier in Vorstand gewählt

Martine Rahier, Rektorin der Universität Neuenburg und Präsidentin von swissuniversities, wurde in den Vorstand der European University Association (EUA) gewählt. Die EUA ist die grösste Hochschulvertretung auf europäischer Ebene und setzt sich aus 850 Vertretenden aus 47 Ländern zusammen.

Universität Bern Neuer Rektor gewählt

Der Berner Regierungsrat wählte Christian Leumann zum neuen Rektor der Universität Bern. Der Professor für bioorganische Chemie tritt die Nachfolge von Martin Täuber an, der spätestens im Sommer 2017 zurücktritt. Die Nachfolgeregelung erfolgt im Rahmen der Wahl der gesamten Universitätsleitung für die Amtsperiode 2015 bis 2019.

Bildungsfinanzen Neue Publikation erschienen

Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte die jüngste Analyse der Bildungsfinanzen in der Schweiz. Die Publikation bietet einen Überblick über Finanzflüsse und Ausgabenpunkte im Bildungswesen sowie über die Finanzierung der Hochschulen. Im Jahr 2012 gaben Bund und Kantone insgesamt 34,7 Milliarden Franken für Bildungszwecke aus. Das entspricht 5,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts.

Raumfahrt Absichtserklärung unterzeichnet

Bundesrat Johann Schneider-Ammann und der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Jean-Jacques Dordain, haben eine Absichtserklärung zur Förderung von Unternehmen im Bereich Raumfahrt unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie und eine stärkere Präsenz der ESA in der Schweiz.